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Conor McGregor und Dana White einigen sich auf Deal für Mayweather Fight! – Auch Luke Rockhold mit Wortgefecht gegen Dana White – Legendärer Matchmaker Joe Silva in Hall of Fame eingeführt – UFC kündigt Rückkehr nach Japan an

22.05.17, von Benjamin "Cruncher" Jung

Conor McGregor und Dana White einigen sich auf Deal für Mayweather Fight!

Seit vielen Monaten ist der Superfight zwischen UFC Superstar Conor McGregor und dem mehrmaligen Box Champion Floyd Mayweather in aller Munde. Der potentielle Boxkampf zwischen den beiden größten Pay Per View Draws unserer Ära könnte auf finanzieller Ebene der erfolgreichste Fight der Combat Sport Geschichte werden. Conor McGregor kündigte bereits mehrfach an, dass der Kampf gegen Mayweather sein nächstes Ziel sei und er deswegen auch vorerst nicht in die UFC zurückkehren wird.

In den letzten Wochen hörte man dann immer wieder von vielen Experten und Insidern, dass der Kampf wohl stattfinden werde, allerdings gab es immer noch Kritiker, die der Meinung sind, dass die beiden Parteien sich nicht auf einen Deal einigen könnten und es auch nicht zum Superfight kommen werde. Nicht zuletzt die Kampfankündigung des Boxspektakels zwischen Saul „Canelo“ Alvarez und Gennady „Triple G“ Golovkin, welches im September stattfinden wird, bestätigte die Kritiker, da Dana White kurz darauf verkündete, dass McGregor und Mayweather eigentlich im September hätten aufeinander treffen sollen.

In der vergangenen Woche setzte sich der UFC Präsident jedoch mit dem amtierenden UFC Lightweight Champion hin und verhandelte einen Vertrag aus, dem man dem Mayweather-Lager anbieten wolle. Durch die vergangenen Verhandlungen, unter anderem auch mit Manny Pacquiao, weiß man, dass mit dem Mayweather Camp nicht einfach zu verhandeln ist und man sich immer bewusst sein muss, dass „Money“ die „A-Side“ des Vertrags ist. White verkündete allerdings, dass er sich zumindest schonmal mit McGregor geeinigt habe und er nun konkrete Gespräche mit Mayweather führen werde.

Der irische Superstar schrieb bereits auf seinen Social Media Seiten, dass es ihm eine Ehre sei, den legendären Vertrag unterschrieben zu haben und er nun Geschichte schreiben werde. Sowohl er, als auch White stellten auch noch einmal klar, dass es sich um einen reinen Boxkampf handle. Um diesen jedoch auch tatsächlich zu verwirklichen, muss McGregor eine Boxlizenz in Nevada beantragen, da Mayweather mehrfach betont hatte, dass er nirgendwo außer in Las Vegas antreten werde. Eine Anfrage hat der UFC Champion bereits gestellt und wartet nun auf die Antwort der Kommission Sollte es ein weiteres großes Update zum Kampf geben, werden wir darüber berichten.

Quellen: MMAFighting.com, MMAJunkie.com

Auch Luke Rockhold mit Wortgefecht gegen Dana White

In den letzten Monaten häufen sich die Wortgefechte zwischen aktiven UFC Fightern und den Offiziellen der Company. Während Anderson Silva und Al Iaquinta in den letzten Wochen am häufigsten in den Schlagzeilen standen, zog auch der ehemalige UFC Middleweight Champion Luke Rockhold (15-3) eine Menge Aufmerksamkeit. Bekanntlich trat Rockhold zuletzt im vergangenen Juni in der UFC an, als er seinen Titel überraschend gegen Michael Bisping verlor. Seitdem veränderte sich auch die Middleweight Division, was der Amerikaner auch kritisierte.

So erklärte Rockhold in den vergangenen Wochen, dass die Middleweights der Company Klarheit verdient hätten und die Paarung Bisping vs. St-Pierre eine Katastrophe für alle anderen Fighter der Division sei. Mittlerweile wurde der Title Fight zwar abgesagt und Yoel Romero wurde ein Titelkampf versprochen, jedoch ist dort auch noch nichts offiziell. Als Dana White nach UFC 211 befragt wurde, ob sich Demian Maia nun einen Titelkampf verdient hätte, sprach der UFC Präsident unter anderem auch über Rockhold und frühere Aussagen des Ex-Champions.

White erklärte nämlich, dass man sich nichts verdienen würde in der UFC, sondern um sein Recht kämpfe. Maia habe dies getan und werde nun einen Titelkampf erhalten. Rockhold hingegen beschwere sich, dass er sich Dinge verdient habe, obwohl er in seinem letzten Kampf klar via KO geschlagen wurde. Er verdiene sich gar nichts und müsse wieder ins Octagon und um seine Chancen kämpfen. Rockhold antwortete darauf, dass er auch niemals gemeint habe, dass er sich einen Titelkampf verdient habe, sondern dass Middleweights Klarheit verdient hätten.

Danach hinterfragte er Whites Aussage, dass Fighter um ihre Chance kämpfen müssen. So fragte er sich, was St-Pierre denn getan habe, um einen Title Shot zu erhalten. White solle erst nachdenken, bevor er redet. Diese Aussage ließ sich wiederum der UFC Präsident nicht gefallen und antwortete dem ehemaligen Middleweight Champion, dass „GSP“ seinen Welterweight Titel niemals verloren habe und die Fans sich den Fight zwischen ihm und Bisping gewünscht hätten. Rockhold solle das Matchmaking der UFC überlassen und lieber wieder antreten.

Quelle: MMAFighting.com

Legendärer Matchmaker Joe Silva in Hall of Fame eingeführt

In knapp zwei Monaten findet mal wieder das jährliche UFC Hall of Fame Event statt. Im Laufe der International Fight Week werden mehrere Fighter und Persönlichkeiten in verschiedene Kategorien der Ruhmeshalle eingeführt. Für dieses Jahr wurden auch schon zwei Kämpfer bestätigt. Zum einen wird Urijah Faber in die „Modern-Era Wing“ eingeführt, während Maurice Smith ein Teil der „Pioneer-Era Wing“ sein wird. Nun wurde auch die Neueinführung für die „Contributors Wing“ bestätigt.

Die Rede ist vom legendären Matchmaker Joe Silva, welcher einen großen Anteil dafür hat, wie groß die UFC mittlerweile ist. Der Amerikaner startete seine Arbeit mit der größten MMA Promotion der Welt im Jahr 1994. Als Matchmaker wurde er knapp sieben Jahre später eingesetzt. Bis zu seinem Rücktritt im vergangenen Jahr galt Silva als ältester Angestellter in der Company. Als die UFC im vergangenen Jahr für über 4 Milliarden Dollar aufgekauft wurde, erhielt auch Silva einen ordentlichen Anteil, welcher ihm wohl für den Rest seines Lebens ausreichen wird.

Silva gilt an erster Stelle als großer Fan des Sports. Bevor er als Matchmaker arbeitete, trainierte er auch aktiv im Kampfsport. Er gilt auch als einer der Köpfe hinter der Reality Show „The Ultimate Fighter“, welche die UFC im Jahr 2005 praktisch vor dem Bankrott rettete. Der Aufkauf der WEC und die Einführung leichterer Gewichtsklassen in die UFC war auch einer der Ideen von Silva. Der langjährige Arbeiter der UFC zeigte sich geehrt von der Einführung und freut sich schon auf die Hall of Fame Zeremonie.

Quelle: MMAFighting.com

UFC kündigt Rückkehr nach Japan an

Der japanische MMA Markt galt einst als größter auf der Welt. Vor exakt 20 Jahren veranstaltete die japanische MMA Promotion Pride FC ihren ersten Event und seitdem entwickelte sich die Company zur Größten im Sport. Die Promotion war die Heimat von einigen der besten Fighter der Welt wie Fedor Emelianenko, Wanderlei Silva und Mauricio „Shogun“ Rua. Vor ca. zehn Jahren wurde die Company allerdings von der UFC aufgekauft, was gleichzeitig auch ein Schlag für den japanischen MMA Markt war, von dem sich die Nation auch nicht so recht erholen konnte.

Zwar wurde vor zwei Jahren mit Rizin FF wieder eine japanische Promotion gegründet, welche bislang ziemlich viel Erfolg hatte, jedoch ist man noch nicht an den Punkt von vor über zehn Jahren angekommen. Die UFC kündigte währenddessen ihre Rückkehr nach Japan an. So soll die größte MMA Promotion der Welt im September mal wieder eine Veranstaltung im Land der aufgehenden Sonne abhalten. Man wird in der Saitama Super Arena in Saitama, Japan gastieren. Zuletzt war man im Oktober 2015 in Japan zu Gast, als Josh Barnett im Hauptkampf Roy Nelson besiegen konnte.

Quelle: MMAFighting.com

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