W-I Special zum 20-Jährigen Bestehen von Impact Wrestling – „Cross the Line“: Die Geschichte von Impact Wrestling #2 (2007-2014)

15.06.22, von "Easy D"

Quelle: IMPACT Wrestling

Liebe Leser:innen von Wrestling-Infos.de! Am Montag begann still und heimlich unsere „Road to Slammiversary 2022“ mit dem zweiteiligen „History“ Podcast, eine besondere Show, denn Impact Wrestling, allgemein hin auch als Total Nonstop Action Wrestling (TNA) bekannt, feiert ihr 20-jähriges Bestehen. Demzufolge haben wir uns gedacht, einen Blick auf die Geschichte der Liga zu werfen, von den Anfängen als „Nachfolger von WCW“, zur Ära von Dixie Carter, der kreativen Übernahme von Hulk Hogan bis zur Neuerfindung von Billy Corgan und Scott D’Amore. In drei Teilen werden wir auf die Geschichte der Liga eingehen, die besten und schlechtesten Momente der Liga heraussuchen und passende Statistiken präsentieren. Am Sonntag folgt dann schließlich die Großveranstaltung „Slammiversary  2022“ mit Josh Alexander, der seinen Impact World Championship gegen Eric Young verteidigen wird. Teil 1 findet Ihr HIER. Nun wünschen wir allerdings viel Spaß beim Lesen! Lasst uns wissen, was euch gefällt, Verbesserungsvorschläge und eure Lieblingsmomente der Liga.

Weitere Große Namen folgen auf Christian Cage und Kurt Angle

Nachdem es bereits in den Jahren 2005 und 2006 gelungen war, mit Christian Cage und Kurt Angle zwei der seinerzeit bekanntesten Namen von WWE loszueisen, gelang dies auch im Jahr 2007 mit einer weiteren Neuverpflichtung. Hierbei handelte es sich um den 5-Time, 5-Time, 5-Time, 5-Time, 5-Time WCW Champion Booker T. Dieser hatte zuletzt einen sehr erfolgreichen Run beim Smackdown Brand als King Booker erlebt und war jetzt bereit, auch bei TNA groß durchzustarten. Der Run von Booker T bei TNA war allerdings nicht vergleichbar erfolgreich, wie es bei Christian Cage und Kurt Angle der Fall war. So konnte sich der ehemalige World Heavyweight Champion lediglich die TNA Legends Championship sichern – der auch nur eigens für ihn entworfen wurde. Besagter TNA Legends Championship, wurde während der achtjährigen Lebensdauer ganze viermal umbenannt. In den Folgejahren wurde die TNA Legends Championship (2008-2009) auch als TNA Global Championship (2009-2010), TNA Television Championship (2010-2014) und TNA King of the Mountain Championship (2015-2016) geführt. So richtig wusste TNA also nie etwas mit dieser Championship anzufangen. Abyss hielt die Championship von allen Trägern am längsten (insgesamt 396 Tage als TNA Television Champion), verteidigte den Gürtel aber nicht ein einziges Mal, in seiner Zeit als Champion.

Außerdem war Booker T ein Teil der „Main Event Mafia“, einem Stable von Veteranen wie Kevin Nash, Sting, Kurt Angle, Booker T und Scott Steiner, die gegen die „TNA Frontline“ antraten. Einer Gruppierung junger „TNA-Originals“ wie unter anderem AJ Styles, Samoa Joe, Bobby Roode, Chris Sabin und Jay Lethal.

Im Jahr 2008 folgte dann eine weitere WWE-Legende dem Ruf von Total Nonstop Action Wrestling. Hierbei handelte es sich um die Hardcore Legende Mick Foley. Foley trat in den Shows als neuer Besitzer von TNA auf und stieg auch wieder aktiv in den Ring. Er konnte sich sogar die TNA World Championship bei „Lockdown 2009“ sichern, als er den amtierenden Champion Sting besiegen konnte. Eine Tatsache wurde aber immer deutlicher: zwar halfen Namen wie Nash, Steiner, Booker T oder Foley TNA national und international bekannter zu machen, blockierten aber Plätze auf den Cards für Namen wie AJ Styles, Christopher Daniels, Samoa Joe, Bobby Roode oder James Storm. All jene Wrestler, die mithalfen, TNA als eine aufstrebende Alternative im Pro-Wrestling zu etablieren und der Promotion eine eigene Identität zu geben. Dieser Trend sollte sich in den kommenden Jahren fortsetzen bzw. noch verstärken, das Gleichgewicht wurde zunehmend gestört.

Erstes TNA Videogame

In den Jahren bis 2008 war TNA jedoch deutlich auf Wachstumskurs und man wollte dies auch im Jahr 2008 auf weiteren Märkten fortsetzen und so folgte im selben Jahr – mit „TNA Impact“ – das erste Videospiel mit TNA Lizenz für Xbox 360, PS2, PS3, und der Nintendo Wii. So wurden auf der einen Seite die gute Grafik des Titels gelobt, auf der anderen Seite aber das Gameplay von vielen Spielern und der Fachpresse kritisiert. Insbesondere die limitierten Movesets, schlecht gestaltete Entrances und der Einfallslosigkeit der „KI“ galten als Hauptkritikpunkte. Einzigartig bleibt wohl hingegen, dass der eigens für das Videospiel kreierte Charakter „Suicide“, es auch in die Shows von Total Nonstop Action schaffte. Suicide war ein spielbarer Charakter mit eigener „Storyline“ im Videogame, doch der Charakter stammt aus der Feder des Videospielproduzenten „Midway Studios“ und wurde im Videospiel von Low-Ki vertont. Außerdem fungierte er als „Motion Capture“ Vorlage für den Charakter. Bei „Final Resolution“ debütierte der maskierte Suicide schließlich als eigenständiger Wrestler und wurde anfänglich von Frankie Kazarian gespielt. Auch Christopher Daniels schlüpfte in die Rolle des „Suicide“, als sich Kazarian verletzt hatte. Suicide gelang es sogar, im Jahre 2009 die TNA X-Division Championship gewinnen.

Hulkamania Runs Wild in TNA

Auch in den darauffolgenden Jahren wollte TNA weiter wachsen und so verpflichtete die Liga, mit Eric Bischoff und Hulk Hogan, zwei zentrale Figuren aus der Zeit der Monday Night Wars. Auf einer eigens anberaumten Pressekonferenz, die im New Yorker Madison Square abgehalten worden ist, wurde die Verpflichtung der beiden polarisierenden Persönlichkeiten offiziell bekannt gegeben. TNA-Präsidentin Dixie Carter sprach von einer neuen Zeitrechnung und gab als Grund für die Verpflichtung an, dass man mit der Hilfe von Hogan und Bischoff „Die größte Wrestling-Company der Welt werden“ will. TNA und Spike TV verkündeten auf derselben Pressekonferenz, dass TNA am 04. Januar 2010 ein dreistündiges Impact-Live-Special ausstrahlen werde. „TNA Impact“ wurde zu jener Zeit– wie auch heutzutage – donnerstags ausgestrahlt. Der 04. Januar 2010 war allerdings ein Montag und dies bedeutete, dass man in direkter Konkurrenz zu Monday Night Raw laufen würde. Diese Ausgabe konnte durchaus als Erfolg bezeichnet werden. So schalteten insgesamt ca. 2,2 Mio. Zuschauer ein, was ein Nielsen-Rating von 1,5 Punkten bedeutete. Impact lag zwar immer noch deutlich hinter WWE, Monday Night Raw erzielte an dem Abend ein Rating von 3,3 Punkten und 5,6 Mio. Zuschauer, aber diese Zahlen waren für das TNA-Management und Spike TV ein Zeichen dafür, über die Stärke zu verfügen, die WWE am Montagabend zu einer Neuauflage des „Monday-Night-War“ herauszufordern. Eine Fehleinschätzung, wie sich im weiteren Verlauf der kommenden Wochen zeigen sollte. Bei der Ausgabe am 04. Januar 2010, debütierten mit Ric Flair, Val Venis, Orlando Jordan, The Nasty Boys und auch Jeff Hardy alles Wrestler, mit einer WWE Vergangenheit oder Freunde von Hulk Hogan.

Am 12. Februar 2010 sollte dann eine Mitteilung folgen, die von TNA-Seite als monumental beschrieben wurde. Auf einer weiteren Pressekonferenz, die dieses Mal live aus der „Impact-Zone“ ausgestrahlt wurde, verkündeten TNA-Präsidentin Dixie Carter und Hulk Hogan, dass „TNA Impact“ in Zukunft dauerhaft in Konkurrenz zur WWE am Montag ausgestrahlt werden würde. Bei dieser Pressekonferenz betonte Dixie Carter, dass TNA nicht mehr von dem Sendeplatz am Montagabend weichen werde. Eine weitere Fehleinschätzung, wie sich schon bald zeigen sollte. Einer der ersten Amtshandlungen von Hogan und Bischoff während der „Monday Night Wars 2.0“ war, den sechseckigen Ring abzuschaffen. Ein großer Teil der Identität von TNA wurde ohne große Not beerdigt, nachdem in den letzten Wochen und Monaten schon die „X-Division“ massiv unter dem neuen Regime gelitten hatte. Während dieser Zeit hatte man den Eindruck, dass sich TNA immer mehr zu einer WWE-Light entwickelte. Weg vom Wrestling und immer mehr hin zum Sports Entertainment. Die zweiten Monday Night Wars in der Geschichte des Wrestlings liefen allerdings nur ganze neun Wochen vom 08. März 2010 bis zum 03. Mai 2010. Während dieses Zeitraums, schaffte TNA es nicht einmal, World Wrestling Entertainment auch nur annähernd in Bedrängnis zu bringen. Zum Vergleich, die Ratings der Shows während des „Monday Night Wars 2.0“:

08.03.2010
Raw: 3.4
Impact: 0.98

15.03.2010
Raw: 3.71
Impact: 0.84

22.03.2010
Raw: 3.2
Impact: 0.86

29.03.2010
Raw: 3.7
Impact: 0.62

05.04.2010
Raw: 3.15
Impact: 0.9

12.04.2010
Raw: 3.24
Impact: 0.8

19.04.2010
Raw: 3.05
Impact: 0.95

26.04.2010
Raw: 3.3
Impact: 0.5

03.05.2010
Raw: 3.05
Impact:0.8

Während der Impact-Ausgabe vom 26.04.2010 gab TNA bekannt, dass man wieder auf den Sendeplatz am Donnerstag zurückkehren werde. Man begründete diesen Schritt damit, dass die Fans den Donnerstagabend dem Montagabend vorziehen würden. Im ersten Moment wirkt diese Begründung wie eine Ausrede, aber schaut man sich einmal die Zahlen genauer an, so konnten die Wiederholungen am Donnerstagabend teilweise bessere Ratings erzielen als die Live-Shows am Montagabend. Trotzdem muss dieses Experiment als große Fehleinschätzung eingestuft werden und es ist aus heutiger sich schwer nachzuvollziehen, was die Verantwortlichen von Impact damals zu diesem Schritt bewogen hat.

Das Disaster um Sting vs. Jeff Hardy im Main Event von “Victory Road 2011“

Am 13. März 2011 sollte Jeff Hardy Sting im Main Event um die TNA World Heavyweight Championship herausfordern. Als Erstes begab sich Jeff Hardy auf dem Weg zum Ring, dieser ließ die Fans jedoch lange warten, bevor er sich sichtlich angeschlagen und torkelnd auf dem Weg zum Ring machte. Nachdem auch Sting seinen Entrance gemacht hatte, kam Eric Bischoff zum Ring und verkündete eine Regeländerung für den bevorstehenden Main Event. Es würde sich bei dem Match nun um ein „No-DQ“- Match handeln, da sich Jeff Hardy im letzten Match nicht auf Sting vorbereiten konnte. Während der Ankündigung reichte Bischoff sowohl Jeff Hardy als auch Sting die Hand, hielt dabei das Mikrofon auf dem Rücken und flüsterte beiden etwas ins Ohr. Sting attackierte daraufhin Eric Bischoff und die Ringglocke eröffnete das Match. Hardy zog sich daraufhin sein Shirt aus und deute mehrmals an, es ins Publikum zu werfen. Erst nach ca. einer Minute warf er es dann schließlich aus dem Ring und ein sichtlich genervter Stinger verpasste Hardy einige Schläge, bevor er plötzlich zum Scorpion Death Drop ansetzte und den Pin trotz der „Kickversuche“ Hardys durchzog. Jeff Hardy stand fassungslos im Ring und schaute Sting noch fassungsloser an. Sting zog sich daraufhin unter lauten „Bullshit“-Chants des Publikums zurück, welcher er mit „I agree“ quittierte.

Umbenennung von „TNA iMPACT“ in „Impact Wrestling“

Während der „TNA Impact“ Ausgabe am 12. Mai 2011, änderte die Show ihren Namen in „Impact Wrestling“ und übernahm den Slogan „Where Wrestling Matters“. Das Farbschema der Show änderte sich von Rot und Schwarz zu Blau, Weiß und Grau, während die URL der TNA-Website in „impactwrestling.com“ geändert wurde. Nachdem der Name „TNA“ und „TNA Impact“ in den letzten zwei Jahren sehr unter dem desaströsen Ausgang der „Monday Night Wars 2.02 und unter einem schlechten Booking gelitten hatte, versuchte man an dieser Stelle ein Rebranding.

„Böse Biker“ bedrohen Impact Wrestling

Im Jahr 2012 startete TNA eine Storyline, die in Ihren Grundzügen stark an die „nWo“-Storyline aus der WCW, Mitte der Neunzigerjahre erinnerte. TNA wurde in den nächsten Wochen von einer Gruppe Biker bedroht, die immer wieder verschiedene TNA-Wrestler attackierten. Diese Story kam aus der Feder von Eric Bischoff, der auch als der geistige Vater der „nWo“ bezeichnet wird. Böse Zungen behaupten, er sei ein „One Trick Pony“. Es bleibt aber jeden selbst überlassen, dies zu beurteilen. Nach “Immortal“ waren die „Aces & Eights“ bereits das zweite Heel-Stable, welches innerhalb weniger Monate, die Macht über die Company an sich reißen wollte. Eine weitere Parallele zur „nWo-Storyline“ war, dass Sting als Hauptgegner dieser Gruppierung auftrat. An Stings Seite gesellte sich in den folgenden Wochen Bully Ray, um die Ehre von TNA gegen die bösen Biker zu verteidigen. Wie sich herausstellen sollte, spielte Bully Ray ein falsches Spiel, denn bei „TNA Lockdown 2013“, sollte er sich als Anführer des Stables offenbaren. Im Main Event trat Bully Ray gegen Jeff Hardy um die TNA World Championship an. Mehrere Mitglieder der Aces and Eights kletterten zum Ende des Matches in den Käfig, unter anderem auch sein ehemaliger Tag Team Partner und Mitglied der „Aces & Eights“ Brother Devon. Dieser warf Bully Ray einen Hammer zu, mit dem dieser Jeff Hardy hinterrücks attackierte. Hulk & Brooke Hogan, die außerhalb des Rings standen, waren schockiert. So hatte Bully Ray dem Hulkster in den vergangenen Monaten immer wieder versichert, dass man ihm trauen kann. Bully Ray hätte sogar fast die Tochter des Hulksters, Brooke Hogan, geheiratet. Die Hochzeitszeremonie wurde allerdings von den „Aces & Eights gestört und verhindert. Nachdem sich Buly Ray als neuer Anführer der Gruppierung offenbart hatte, wurde dies von den anwesenden Fans mit lauten Buhrufen beantwortet. Während seiner Promo, warfen die Fans eine große Menge an Müll in den Ring (eine weitere Parallele zur „nWo“). Bis heute hält sich hartnäckig das Gerücht, dass dies nicht von den Fans selbst ausging, sondern von TNA-Mitarbeitern forciert worden ist, die im Publikum anwesend waren. Diese Story hatte Potenzial und wurde teilweise auch sehr stark gebookt, verflachte allerdings den kommenden Monaten immer mehr. Bei TNA „Turning Point 2013“ endete die Story dann offiziell, als Mr Anderson (aka Mr. Kennedy in WWE) Bully Ray in einem No-DQ Natch besiegte und die Gruppierung aus den TNA-Shows verbannt wurde.

Das Ende der Hogan Ära in TNA und der Fallout

Im Oktober 2013 wurde die Zusammenarbeit zwischen Hulk Hogan und TNA offiziell beendet. Sein Abschied wurde während der Impact Wrestling-Ausgabe vom 03. Oktober 2013 bekannt gegeben, als er ein Angebot für eine weitere Zusammenarbeit durch TNA-Präsidentin Dixie Carter ablehnte und diese ihn auf Knien anflehte, doch weiterzumachen. Sie ging sogar so weit, dass sie sich an Hogans Knie klammerte, als dieser sich auf den Weg Backstage machte.

Nach Hogans Run bei TNA, hinterließ er eine ausgehöhlte Promotion, die vor der Asche ihrer eigenen Existenz stand. Es blieb eine Liga zurück, die in den letzten Jahren Ihrer Identität beraubt wurde (Vernachlässigung der X-Division, Abschaffung des sechseckigen Rings) und die in großen finanziellen Schwierigkeiten steckte, nachdem sowohl Hogan, Bischoff als auch viele andere Ex WWE-Stars fürstliche Gehälter einstrichen. Als Folge dessen musste TNA einen radikalen Sparkurs fahren. Ein erstes prominentes Opfer dieser neuen Ausrichtung war das Franchise von TNA – AJ Styles. Der Vertrag von Styles lief im Jahre 2013 aus und so bot man ihm zwar eine Verlängerung an, allerdings zu deutlich gekürzten Bezügen. Wie es heißt, sollte AJ Styles eine Reduzierung um 60 % seiner bisherigen Bezüge in Kauf nehmen, was auch später von AJ Styles bestätigt wurde. Dieses Angebot, lehnte Styles erwartungsgemäß ab und so bestritt er am 5. Dezember 2013, sein bisher letztes Match für TNA.

Neben dem Verlust von AJ Styles, musste TNA in den folgenden Jahren aber noch weitere schmerzhafte Verluste einiger TNA Originals hinnehmen.

Das Ende des Jahres 2013 und das Jahr 2014 waren primär davon geprägt, dass es immer wieder Gerüchte über eine bevorstehende Schließung der Promotion gab. Immer wieder entging TNA haarscharf dem finanziellen Kollaps. Auch die Anzahl der PPV wurde in den Jahren 2013/2014 drastisch reduziert. Veranstaltete TNA im Jahr 2012 noch 12 monatliche PPV – waren es derer 2013/2014 nur noch vier. Eine weitere Folge des auferlegten Sparkurses, da man nicht mehr genug finanzielle Mittel zu Verfügung hatte, um für die Produktionskosten der Shows aufzukommen. Und weitere Hiobsbotschaften sollten im Verlauf der kommenden Monate folgen. So verließen im Jahr 2014, mit Sting, Chris Sabin, Hernandez, Christopher Daniels und Frankie Kazarian, weitere Urgesteine die Promotion. Außerdem wurde bekannt, dass Spike TV die Zusammenarbeit nicht verlängern würde und so verlor man auch noch eine weitere Einnahmequelle und einen großen Teil der bisherigen Reichweite. Der einst so lukrative und hoffnungsspendende TV-Deal fand ein jähes Ende, die Einschaltquoten entsprachen nicht den Erwartungen und wurde zeitweise als letzter „Sargnagel“ für TNA befürchtet. Aber es konnten im Jahr 2014 auch positive Nachrichten vermeldet werden. So kehrte nach vier Jahren der sechseckige Ring in die Shows zurück und verschiedene aufstrebende Talente wie Magnus und EC3 schafften ihren Durchbruch. Ein weiterer Punkt, der in diesem Jahr interessant war, war, dass der „Bound for Glory“-PPV in diesem Jahr zum ersten Mal außerhalb der Vereinigten Staaten ausgetragen wurde. Der PPV fand am 12. Oktober 2014 in der Korakuen Hall in Toyo, Japan statt.

Trotz dieser positiven Schlagzeilen stand die Zukunft von Total Nonstop Action zum Ende des Jahres 2014 mehr in den Sternen denn je.




2 Antworten auf „W-I Special zum 20-Jährigen Bestehen von Impact Wrestling – „Cross the Line“: Die Geschichte von Impact Wrestling #2 (2007-2014)“

Dive like Orton sagt:

An dieser Stelle Mal vielen Dank für die Arbeit!
Habe beide Teile bislang mit großem Interesse gelesen,
da ich mit TNA nie so bewandert war.
Schon sehr abgefahren, wie da manches so abgelaufen ist.

Easy D sagt:

Hallo Dive like Orton,

vielen Dank für dein Lob.

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