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Ex-Champion Woodley leidet unter chronischer Verletzung – Urijah Faber kehrt aus dem Ruhestand zurück – Rashad Evans wird in die UFC Hall of Fame aufgenommen

29.05.19, von Oliver "Randy van Daniels" Kmetec

Ex-Champion Woodley leidet unter chronischer Verletzung

Das Jahr 2019 steht bisher unter keinem guten Stern für Tyron Woodley (19-4-1). Zuerst verlor der ehemalige UFC Welterweight Champion seinen Titel beim UFC 235 PPV im März an Kamaru Usman (15-1). Ursprünglich wollte Woodley die Niederlage schnell abhaken und so bald wie möglich in das Octagon zurückkehren. Ein bereits für Juni festgesetzes Rematch gegen Robbie Lawler (28-13, 1NC) – den er im Juli 2016 um den Titel besiegen konnte – wurde jedoch vor zwei Wochen wieder abgesagt, weil sich Woodley eine Handverletzung zugezogen hatte.

In dieser Woche teilte Woodley mit, dass ein Handspezialist eine chronische Arthritis in seinen Handgelenken festgestellt hat. Dadurch kann Woodley mit seinen Händen nicht mehr den gewohnten Druck zum Greifen und Halten aufbringen, was ihn unter anderem im Bodenkampf massiv einchränkt. Eine dauerhafte Behebung des Problems ist während seiner aktiven Karriere jedoch nicht möglich, da anschließend die Motorik dauerhaft eingeschränkt wäre.

Als Alternative bleiben Woodley also nur kurzzeitige Behandlungen, die das Problem vorübergehend eindämmen. Dafür müsste er allerdings neben Rehamaßnahmen auch eine Kortisontherapie in Anspruch nehmen. Da sich das Steroidhormon jedoch auf der Liste der verbotenen Mittel befindet, bräuchte Woodley eine medizinische Ausnahmegenehmigung. Diese dürfte ihm jedoch nicht in allen US-Bundesstaaten gewährleistet werden. Laut Woodley prüft die UFC aktuell verschiedene Bundesstaaten und Städte, in denen eine Ausnahmegenehmigung für die Kortisontherapie möglich ist. Alternativ könnte Woodley nur noch bei Auslandsevents der UFC zum Einsatz kommen, bei denen sich die UFC größtenteils selbst reguliert.

Woodley selbst peilt eine Rückkehr für den August an, wenn die UFC im Rahmen des UFC 241: Cormier vs. Miocic 2 PPVs nach Anaheim zurückkehrt. Möglicherweise wird der Kampf gegen Lawler erneut angesetzt. In jedem Fall müsste sich der ehemalige Champion wieder empfehlen. Sein Bezwinger Usman wird als nächstes wohl eine Titelverteidigung gegen den ehemaligen Interimschampion Colby Covington (15-1) bestreiten, während sich Ben Askren (19-0, 1NC) und Jorge Masvidal (33-13) beim UFC 239: Jones vs. Santos PPV am 6. Juli um den Posten als nächster Herausforderer duellieren.

Quelle: MMAMania.com

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Urijah Faber kehrt aus dem Ruhestand zurück

Nachdem es sich in den vergangenen Tagen bereits angedeutet hatte, ist es nun offiziell: Urijah Faber (34-10) wird in diesem Jahr in das Octagon zurückkehren. Der langjährige Publikumsliebling wollte sich das UFC Event in seinem Wohnort Sacramento nicht nehmen lassen. Nachdem der frühere WEC Featherweight Champion sein Comeback am vergangenen Montag verkündet hatte, berichteten am Dienstag mehrere Medien übereinstimmend, dass er bei der UFC Fight Night 155 auf Ricky Simon (15-1) treffen wird. Die Ansetzung wurde zwar noch nicht offiziell von der UFC bestätigt, jedoch soll bereits eine mündliche Einigung zwischen den beiden Vertragsparteien bestehen.

Faber selbst hatte eine Rückkehr als MMA Fighter nie ausgeschlossen und erst kürzlich in einem Interview mit Dan Hardy über seine Leistungsfähigkeit gesprochen. So sei er sich angesichts der aktuellen Lage sicher, dass er noch mithalten könne. Darüber hinaus habe er nie aufgehört zu trainieren und befinde sich in einer großartigen Verfassung. In Ricky Simon trifft er jedoch auf einen talentierten Kämpfer. Der 26-Jährige ist ein ehemaliger LFA Bantamweight Champion und konnte seine bisherigen drei Kämpfe im Octagon allesamt gewinnen, zuletzt gegen den respektablen Veteran Rani Yahya (26-10, 1NC).

Ursprünglich hatte Faber seine Karriere im Dezember 2016 beendet. Damals gewann er beim ebenfalls in Sacramento stattfindenen UFC on FOX 22 Event gegen Brad Pickett (25-14). Zuvor hatte Faber erstmals in seiner Karriere zwei Niederlagen in Folge einstecken müssen. Zeit seiner Karriere gehörte Faber zur Spitze der Bantamweight und Featherweight Divisions und verlor in seiner gesamten Karriere nur zwei Kämpfe, bei denen kein Titel auf dem Spiel stand. Andererseits musste er gleich sieben Niederlagen in WEC- und UFC-Titelkämpfen einstecken und konnte sich nie zum UFC Champion krönen.

Während der Zeit seit seinem Karriereende eröffnete der Team Alpha Male Gründer weitere Trainingscenter, produzierte einen Film und wurde im März diesen Jahres erstmals Vater. Das Interview mit Hardy steht auf dessen YouTube Kanal „Full Reptile“ zur Verfügung:

Quellen: MMAMania.com, MMAJunkie.com, MMAFighting.com, YouTube.com/FullReptile

Rashad Evans wird in die UFC Hall of Fame aufgenommen

Im Rahmen der UFC Fight Night 152: Dos Anjos vs. Lee wurde mit Rashad Evans (19-8-1) das nächste Mitglied der UFC Hall of Fame verkündet. Der frühere UFC Light Heavyweight Champion hatte erst im vergangenen Jahr seine Karriere beendet und damit die Kriterien für die Aufnahme erfüllt. Der 39-Jährige wird in den Flügel der „Modern-Era“ aufgenommen, die für Kämpfer bestimmt ist, die ihre Karriere nach der Annahme der Unified Rules of MMA im November 2000 begonnen haben.

Der frühere College-Ringer begann seine Karriere im Jahr 2004 als Schützling des früheren MMA-Pioniers und zukünftigen UFC Hall of Famers Dan Severn (101-19-7). Nachdem er seine ersten fünf Kämpfe gewinnen konnte, war er Teil der zweiten „The Ultimate Fighter“ Staffel, bei der er das Finale der Kandidaten im Heavyweight gewann. Anschließend wechselte er in das Light Heavyweight und schaffte 2008 mit einem Knockout gegen Chuck Liddell (21-9) und seinem anschließenden Titelgewinn gegen Forrest Griffin (19-7) den Durchbruch.

Bis ins Jahr 2012 verlor er nur einen seiner 14 Kämpfe im Octagon, als er den Titel bei seiner ersten Titelverteidigung an Lyoto Machida (25-8) abgeben musste. 2012 sollte er eigentlich auf den damaligen UFC Light Heavyweight Champion Mauricio Rua (26-11) treffen, verletzt sich jedoch am Knie. Stattdessen beförderte die UFC Evans‘ Teamkollegen und Trainingspartner Jon Jones (24-1, 1NC) in den Titelkampf, was zu einem Zerwürfnis zwischen den beiden führte. Nachdem Evans einen Titelkampf gegen Jones verloren hatte, erreichte er unter anderem wegen zahlreicher weiterer Knieverletzungen nie wieder sein altes Niveau und beendete seine Karriere nach fünf Niederlagen in Folge. Nebenbei war Evans bereits seit einigen Jahren als Analyst bei UFC Events aktiv.

Evans selbst zog in der vergangenen Woche im Rahmen der „MMA Hour“ ein Fazit über seine Karriere und zeigte sich insgesamt zufrieden. Besonders stolz sei er auf die spektakulären Knockouts gegen Liddell und Sean Salmon (18-21) sowie seinen dominanten Decision Sieg über Phil Davis (20-5, 1NC), da dieser im Gegensatz zu ihm im College ein Division-I National Champion im Ringen war. Seine Karriere habe zwar nicht wie gewünscht geendet und er habe häufig das Gefühl gehabt, dass er seinen letzten Gegnern in Sachen Fähigkeitslevel eigentlich überlegen gewesen sei, jedoch habe er mittlerweile seinen Frieden geschlossen und nicht mehr das Gefühl, dass er unbedingt weiterkämpfen müsste.

Die diesjährige Hall of Fame Zeremonie findet am 5. Juli im Rahmen der Internation Fight Week statt. Neben Evans wurden bisher die beiden ehemaligen UFC Middleweight Champions Michael Bisping (30-9) und Rich Franklin (29-7, 1NC) für die Hall of Fame Class von 2019 bestätigt. Während Fraklin als 16. Fighter in den „Pioneer Wing“ aufgenommen wird, folgen Bisping und Evans den bisherigen Hall of Famern Forrest Griffin, B.J. Penn, Urijah Faber und Ronda Rousey in den „Modern-Era Wing“.

Quellen: BloodyElbow.com, MMAFighting.com





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