„Ich habe wirklich zu Christopher Daniels, AJ Styles und Samoa Joe aufgeschaut“ – Ring of Honor Stars Coast 2 Coast (Leon St. Giovanni & Shaheem Ali) im Exklusivinterview (Deutsch/ Englisch & Audio)

21.10.18, von Benjamin "Cruncher" Jung

Deutsch

Im Rahmen der wXw-World Tag Team League war es uns möglich einige Exklusivinterviews zu führen. In den kommenden Wochen, werden wir euch noch die Gespräche mit Emil Sitoci & Jurn Simmons präsentieren. Doch heute geht es weiter mit dem aufstrebenden Ring of Honor Tag Team Coast 2 Coast (Leon St. Giovanni & Shaheem Ali). Wir sprachen unter anderem über ihre Pläne in Deutschland und wie sie sich hier einen Namen machen wollen. Viel Spaß!

wrestling-infos.de: Hallo, ich bin Philipp von wrestling-infos.de und ich bin hier mit Coast 2 Coast.

Leon St. Giovanni: Hallo Philipp, danke, dass du uns empfangen hast.

Shaheem Ali: Hey Phil, was geht, Mann?

W-I.de: Mir geht es gut. Für alle unsere Leser und Zuhörer, die euch noch nicht kennen, würdet ihr euch vielleicht vorstellen und ein wenig über euren In-Ring-Stil sprechen und darüber, was ihr in eurer Freizeit macht?

LSG: Ich bin LSG, auch bekannt als „The Human Rocket“. Ich bin eine Hälfte von Coast 2 Coast. Ich liebe Filme, ich bin ein Künstler. Ich habe mein ganzes Leben lang Sport getrieben und bin dann irgendwann ganz natürlich ins Wrestlinggeschäft gekommen.

SA: Ich bin Shaheem Ali, der one and only „Chocolate Man“, wie ich mich selbst nenne. Ich liebe es zu lachen, ich liebe es Spaß zu haben, ich bin das Powerhouse und manchmal versuche ich mich ein bisschen an Lucha Libre, wenn sich die Gelegenheit bietet. Wenn ich nicht wrestle, interessiere ich mich für Comics, Videospiele, Filme, alles. Alles, was jemand anderes auch mögen würde.

W-I.de: Alles klar, cool, also lasst uns über eure Inspirationen und Vorbilder sprechen. Habt ihr von Kindesbeinen an Wrestling geschaut oder wie seid ihr zum Wrestling gekommen?

LSG: Ich habe tatsächlich eine ROH-Show entdeckt, als ich ein Teenager war. Ich habe auch immer viel Impact gesehen. Ich habe wirklich zu Christopher Daniels, AJ Styles und Samoa Joe aufgeschaut. Die drei Jungs waren die Eckpfeiler von Impact Wrestling. Außerdem waren sie bei ROH am Start, also habe ich sie oft live gesehen. Sie haben mich definitiv inspiriert, ein professioneller Wrestler werden zu wollen.

SA: Als ich aufwuchs, setzte mich meine Mutter manchmal vor den Fernseher und ich durfte das Saturday Night Main Event der WWF sehen. Das war bevor sie sich WWE nannten. Seitdem haben mich Typen wie Ric Flair und „Macho Man“ Randy Savage immer interessiert. Seit 1988 bin ich Wrestling-Fan.

W-I.de: Ich würde gerne wissen, wie ihr Jungs ein Tag-Team gebildet habt. Vielleicht könnt ihr uns die Geschichte dahinter erzählen?

LSG: Ja, also haben wir uns tatsächlich in der Monster Factory kennengelernt, aber Ali war in einem anderen Team, mit einem anderen Wrestler. Ich habe meine Single Sache gemacht und wir beide haben uns irgendwann entschieden, dass es Zeit ist, etwas Neues auszuprobieren.

SA: Uns weiterzuentwickeln!

LSG: Ja, weiterentwickeln. Also gingen wir zu den Ring of Honor Tryouts. Wir haben mit der Ausbildung im Ring of Honor Dojo bei Delirious begonnen. Während unseres Trainings dort, während unserer Reisen durch das Land mit der Crew beschlossen wir, ein Tag-Team zu bilden.

SA: So ist das. Wir sind wie Familie, Brüder. Er kommt aus einer anderen Familie und ich auch, und wir dachten nur:

LSG: Lass uns in der Mitte treffen.

SA: Ja, im Grunde genommen war es so. Coast 2 Coast!

W-I.de: Da ihr es bereits erwähnt habt, wie können wir uns eine Ausbildung in der Monster Factory vorstellen? Ist sie ganz anders als andere Wrestlingakademien? Könntet ihr uns etwas darüber erzählen?

LSG: Eigentlich habe ich nicht in der Monster Factory angefangen. Ich habe vorher schon ein paar andere Orte besucht und ich kann dir sagen, dass die Factory sehr viel stärker reglementiert ist. Es ist viel organisierter dort, als in den meisten anderen Schulen, die man in den Vereinigten Staaten findet. Sie bieten dir definitiv eine gute Plattform, um die grundlegenden Dinge zu erlernen. Sie haben ein großartiges Konditionstraining und all das Zeug, das dir hilft, dich ins Fernsehen zu bringen. Es sind Scouts anwesend, z.B. von ROH, die einen zu einem Tryout einladen. Die Monster Factory bereitet dich darauf vor. Ali hat eine etwas andere Erfahrung, weil er früher als ich dort war.

SA: Ich war dabei, als Larry Sharp Teil der Monster Factory war. Er gab mir Ratschläge und trainierte mich. Später war Danny Keate da. Und dann im Grunde genommen das, was LSG gesagt hat.

W-I.de: Ihr habt darüber gesprochen, dass ihr bei Ring of Honor auftretet. Und da wir alle wissen, dass Ring of Honor sehr eng mit New Japan zusammenarbeitet, stellt sich mir die Frage, ob es ein Ziel für euch ist, in Japan zu arbeiten oder vielleicht bei New Japan zu unterschreiben?

LSG: Absolut (zu SA) Ich kenne deine Antwort!

SA: Jap. Auf jeden Fall.

LSG: Wir reden die ganze Zeit darüber. Wir hoffen, mit ROH auf eine dieser Japantouren zu gehen und eines Tages regelmäßig in Japan zu wrestlen. Japan war schon immer auf meinem Radar. Ich war ein großer NOAH Fan.

SA: Und natürlich müssen wir da rübergehen und mit Roppongi 3K in den Ring steigen.

LSG: Das waren unsere Rivalen bei Ring of Honor. Damals, als sie die Tempura Boyz waren. Wir hatten viele viele Matches mit diesen beiden Jungs, aber wir schulden ihnen noch ein weiteres, jetzt, da sie Roppongi 3k sind. Wir haben uns beide als Teams entwickelt, wir sind beide viel besser als früher. Es ist Zeit, dass wir nach New Japan gehen, um das unter Beweis zu stellen.

SA: Wir bekommen sie dran.

LSG: Ja, das werden wir.

W-I.de: Wir können also erwarten, dass ihr in naher Zukunft ein Team bleiben werdet, aber plant ihr auch langfristig ein Team zu bleiben oder wollt ihr euch als Singleswrestler weiterentwickeln?

SA: Ich denke, wir beide haben ähnliche Vorstellungen, wenn es darum geht, Tag Team Champs zu werden. Und Singles Champs. Ich verstehe nicht, warum wir nicht einfach weiter ein Team bleiben und Singles Champs werden können. Wir haben Teams gesehen, bei denen einer einen Singlesrun als Television Champion hatte.

LSG: Ja, wir werden uns gegenseitig unterstützen. Wenn ich Singles Matches mache oder er Singles Matches macht, sind wir immer noch Coast 2 Coast.

SA: Immer.

LSG: Immer.

W-I.de: Aber glaubt ihr, dass ihr auch eine gute Chemie haben würdet, wenn ihr gegeneinander arbeiten würdet?

LSG: Wir sind schon einmal gegeneinander in den Ring gestiegen. Ich habe das Gefühl, dass wir sehr gute Kämpfe gegeneinander bestritten haben. Wir haben uns gegenseitig die Sch… aus dem Leib geprügelt.

(Beide lachen)

SA: Ich würde es wieder tun.

LSG: Ja, ich würde es auch wieder tun, du kleiner….

W-I.de: Lassen wir uns noch ein wenig mehr über Tag Team Wrestling sprechen. Ihr habt gegen Typen wie die Young Bucks oder War Machine gewrestlet Das sind sehr bemerkenswerte Tag-Teams. Was habt ihr von ihnen gelernt und wie behandeln sie jüngere und aufstrebende Talente?

LSG: Eines unserer ersten Tagmatches bei Ring of Honor war gegen War Machine. Und das war wie Tag und Nacht im Vergleich zu dem, was wir jetzt sind. Anderthalb Jahre wurden wir verkloppt von diesen Typen und haben aus unseren Niederlagen gelernt. Wir haben daraus gelernt, dass wir einfach nur verprügelt wurden. Von diesen weltklasse Tag Teams.

SA: Wir haben gelernt, wie man eine zusammenhängende Einheit bildet.

LSG: Es hat also eine Weile gedauert, bis wir herausgefunden haben, wie wir zusammenarbeiten wollen. Und dann siehst du diese Typen, die um die Welt reisen und zusammenarbeiten und wir versuchen einfach jede Nacht etwas zu lernen.

SA: Was die Young Bucks angeht, das sind coole Jungs. Sie sind sehr respektvoll. Gleichzeitig haben sie nichts dagegen, jüngeren Wrestlern Ratschläge zu geben. Sie sagten uns im Grunde genommen, dass wir das tun sollten, was wir lieben, und immer sicherstellen sollten, dass wir zusammenbleiben. Solche Dinge. Ihr könnt zusammen etwas Magisches erschaffen, sagten sie uns.
Und was War Machine betrifft, so wie es LSG bereits gesagt hat. Beim ersten Mal haben sie uns ordentlich vermöbelt. Bei unserem letzten Aufeinandertreffen sind wir jedoch siegreich hervorgegangen.

LSG: Wir haben sie nach Florida geschickt (lacht). Ich möchte einen Shoutout an die Motor City Machine Guns geben. Weil das zwei Jungs sind, zu denen wir nach unseren Kämpfen immer gegangen sind, um uns Ratschläge einzuholen. Ich erinnere mich, dass ich aufgewachsen bin und die Motor City Machine Guns und all die verschiedenen Teams gesehen und bewundert habe, in denen Alex Shelley war. Ich bewunderte sie sehr. Sie waren immer bereit, uns zu helfen.

SA: Abgesehen davon auch die Briscoes. Sie geben immer noch den Ton für Tag Team Wrestling vor. Ich denke, dass viele Tag Teams heutzutage versuchen, in deren Fußstapfen treten.

W-I.de: Jetzt seid ihr also hier in Deutschland. Warum dachtet ihr, dass es der richtige Zeitpunkt wäre, hierher zu kommen, und warum seid ihr nicht einfach bei Ring of Honor geblieben, da ihr euch dort sehr weiterentwickelt habt und nicht mehr einfach nur gesquasht wurdet?

LSG: Ich bin in Deutschland geboren. Mein Vater war beim Militär. Es war immer mein Ziel, für die wXw in Deutschland in den Ring zu steigen. Ich hatte das Gefühl, dass wir bei Ring of Honor den Durchbruch geschafft haben. Wir haben es uns selbst erarbeitet, wir haben mehr Glaubwürdigkeit erlangt; ich glaube, es war Zeit. Wir waren bereit. Wir fühlen uns bereit. Wir haben die Möglichkeit, den Job im Ausland zu machen. Und wir werden versuchen, eine neue Zielgruppe zu beeindrucken.

SA: Ich wollte seit Jahren unbedingt hierher kommen, um verschiedene Wrestler zu beobachten. Wie Toni Storm z.B.

LSG: Oder Jonathan Gresham.

SA: Ja, Gresham, unser Freund.

LSG: Viele unserer Kollegen sind durch diese Türen gekommen und wir wollten in ihre Fußstapfen treten.

SA: Endlich hatten wir die Gelegenheit dazu. Wir wollen uns immer weiterentwickeln und lernen und uns selbst herausfordern. Hierher zu kommen, ist definitiv eine große Sache. Und wird uns definitiv helfen, wenn wir in die Staaten zurückkehren. Wenn wir jemals zurückkehren wollen (lacht).

W-I.de: Was erwartet ihr von eurem Aufenthalt in Deutschland und was können wir von eurem Aufenthalt in Deutschland erwarten?

LSG: Nun, definitiv, dass wir viel von dem Tag Team Wrestling lernen, das an diesem Wochenende stattfindet, das ist sicher. Es ist eine großartige Gelegenheit, sich nur auf Wrestling zu konzentrieren. Sich zu isolieren, sich in der Akademie einzunisten und einfach lernen und lernen und lernen und lernen. Jeden Tag. Und vor neuen Zuschauer aufzutreten. Ich denke also, dass wir sehr viel selbstsicherer und besser nach Hause kommen werden, als wir es bei unserer Ankunft hier waren.

SA: Und wir wollen natürlich auch etwas Spaß haben hier!

LSG: Natürlich. Deutschland ist großartig. Es ist erst Tag 4 und es war schon verrückt bis jetzt.

SA: Auf jeden Fall. Ich liebe die Fans hier drüben wirklich sehr. Sie sind sehr dankbar, sie sind sehr einladend und sie lieben Wrestling und wir lieben Wrestling. Definitiv fühlt es sich jedes Mal wie in einer Familie an, wenn wir da rausgehen und vor unserer neuen Fanbase auftreten. Definitiv ein fantastisches Gefühl. Und wir wollen einfach Alles geben.

W-I.de: Und wie seid ihr mit der wXw in Kontakt gekommen?

LSG: Ich habe für eine Company namens Xcite Wrestling in New York, in den Vereinigten Staaten, gewrestlet. Dort traf ich Alexander James. Nun, ich kenne ihn schon eine Weile, aber ich habe mich kürzlich beim Xcite Wrestling wieder mit ihm getroffen und wir haben über Deutschland und seinen sehr erfolgreichen Run dort gesprochen. Ich bat ihn um Ratschläge, wie man Kontakt nach Deutschland aufnehmen könnte. Er brachte mich mit den richtigen Leuten in Kontakt und wir machten es möglich.

W-I.de: Zum Schluss möchte ich euch fragen, ob es einen Ort in Deutschland gibt, den ihr sehen wollt, auf den ihr euch besonders freut?

LSG: Ich weiß nicht. Ich möchte wirklich die ganze Tour machen. Ich würde gerne meine Heimatstadt sehen. Ich weiß, dass es nicht viel dort gibt, aber wir haben viele Freunde und Familie unten in Kassel, glaube ich.

SA: Ich persönlich möchte Deutschland erkunden und es so gut wie möglich kennenlernen. Dann kann ich nach Hause gehen und meinen Kindern davon erzählen, meiner Familie davon erzählen, meinen Freunden und anderen Wrestlern davon erzählen.

LSG: Ich möchte all das gute Essen und das gute Bier essen.

SA: Man kann kein Bier essen.

LSG: Nun, ich werde das Bier trinken und das Essen essen oder was auch immer. (Gelächter)

W-I.de: In Ordnung, vielen Dank, Leute!

SA: Danke.

LSG: Vielen Dank!

Englisch

During the wXw-World Tag Team League it was possible for us to conduct some exclusive interviews. In the coming weeks, we will present you the talks with Emil Sitoci & Jurn Simmons. But today we continue with the upcoming Ring of Honor Tag Team Coast 2 Coast (Leon St. Giovanni & Shaheem Ali). Among other things we talked about their plans in Germany and how they want to make a name for themselves here. Have fun!

wrestling-infos.de: Hello, I’m Philipp from wrestling-infos.de and I’m here with Coast 2 Coast.

Leon St. Giovanni: Hello Philipp, thank you for having us.

Shaheem Ali: Hey Phil, what’s going on man?

W-I.de: I’m fine. So for all our readers and listeners who don’t know you yet, would you introduce yourselfs maybe and talk a bit about your in-ring style and what you do in your spare time?

LSG: Yeah. I’m LSG also known as The Human Rocket. I’m one half of Coast 2 Coast. I love movies, I’m an artist. I did sports all my life and naturally transitioned into Pro Wrestling.

SA: How are you doing? I’m Shaheem Ali, the one and only chocolate man as I call myself. I love to laugh, I love to have a good time, I’m the Powerhouse and sometimes I dibble dabble a bit of Lucha if I can. When I’m not wrestling, I’m into comic books, video games, movies, everything. Everything someone else would like.

W-I.de: Alright cool, so let’s talk about your inspirations and rolemodels. Did you grow up watching wrestling or how did you come into wrestling?

LSG: I actually discovered a ROH show when I was younger, when I was a teenager. I also used to watch a lot of Impact. I really looked up to Christopher Daniels, AJ Styles and Samoa Joe. That three guys were the cornerstones of Impact Wrestling.  Also they were competing in ROH so I got to see them live often. They definitely inspired me wanting to become a professional wrestler.

SA: Growing up, my mother put me in front of a tv and I got to watch the Saturday Night Main Event for WWF before it was WWE. Ever since then, guys like Ric Flair, Macho Man always caught my eye and from 1988 on I have always been a professional wrestling fan.

W-I.de: I would like to know how you guys formed a tag team. Maybe you can tell us the story behind that?

LSG: Yeah, so we actually met at the Monster Factury but Ali was actually in a different team, with a different guy. I was doing my singles thing and we both kind of decided that it was time to try something new.

SA: Advance!

LSG: Yeah, advance. So we went to the ROH Tryouts. We started training at ROH Dojo with Delirious. During our trainig there, during our travels throughout the country with the crew we decided to become a tag team.

SA: And there you go. We are like family, brotherhood. He comes from a different family and so do I, and we kind of just thought:

LSG: Let’s meet in the middle

SA: Yep, basically. Coast 2 Coast.

W-I.de: Since you already mentioned it, how can we imagine training at the monster factory, is it very different from other wrestling academys? Could you give us some inside on that?

LSG: Actually, I didn’t start at the factory, I did a couple of other places before and I can tell you that the factory is very more regimented. It’s a lot more organized than most schools that you’ll find in the United States. They definitely have a good platform for you to learn the basic stuff and the fundamentals. They are great with conditioning and all the stuff that helps to get you on TV. There are scouts present, e.g. ones from ROH, that invite you to a tryout. They prepare you for that. Ali has a slightly different experience because he was there earlier than me.

SA: I was there when Larry Sharp was part of the Monster Factory. He gave me advice and training. Later was Danny Keate there. And then basically what LSG said.

W-I.de: So you talked about that you perform at Ring of Honor. And since we all know, that Ring of Honor works very close with New Japan, is it a goal for you to work in Japan or maybe get signed by New Japan?

LSG: Absolutely (to SA) I know your answer!

SA: Yap. Definitely.

LSG: We’re talking about it all the time. We are hoping to go with one of these tours with ROH and one day wrestle in Japan on a regular basis. Japan has always been on my radar. I was a big NOAH fan.

SA: And of course we have to go over there and wrestle Roppongi 3K.

LSG: They are our rivals in Ring of Honor. Back when they were the Tempura Boyz. We had many many matches with those two boys but we owe them another one, now that they are Roppongi 3k. We both evolved as teams, we are both way better than we used to be. It’s time that we go to New Japan and wrestle them.

SA: Chase them down.

LSG: Yeah, chase them down.

W-I.de: So we can expect, that you will stay a team in the nearer future but on a long term basis do you plan on staying a team or do you want to advance as single wrestlers?

SA: I think we both have a similar taste in wanting to become tag team champions. And Singles Champions. I don’t see why we still can’t be a team and singles  champions. We’ve seen guys as team where one had a singles run as a, e.g, Television Champion.

LSG: Yeah, we will support each other. If I’m doing singles stuff or he’s doing singles stuff, we are still Coast 2 Coast.

SA: Always.

LSG: Always.

W-I.de: But do you think you would have a good chemistry working against each other as well?

LSG: We actually have wrestled each other. I feel like we had very good matches together. We beat the hell out of each other.

(Both laughing)

SA: I would do it again.

LSG: Yeah I would do it again you son of a…

W-I.de: Let’s talk a bit more about tag team wrestling. You wrestled guys like the Young Bucks or War Machine. Those are very notable tag teams. What did you learn from them and how do they treat younger and up-and-coming guys?

LSG: One of our first tag matches in Ring of Honor was with War Machine. And that was night and day compared to what we are now. It took a year and and a half for us, getting whooped by all these guys, learning from losing. And learning from just getting beat up. By these really good world class tag teams.

SA: We learned how to be a cohesive unit.

LSG: We just threw ourselfes together, we never planned on being a Team. So it took a little while to figure it out. And you see these guys who travel the world and work together and we just try to learn every night.

SA: With the Young Bucks, they are very cool guys. They are very respectful. At the same time they don’t mind giving out advice to younger guys. They basically told us do what you love and always make sure that you stay together. Stay on the same page. Things like that. You can make magic together.
And as far as War Machine, like LSG was saying. The first time they definitely beat on us and prior to beating them and sending them on their way, they beat us pretty good. But we were a better team at that point and we came out on top.

LSG: We sent them to Florida (laughing). I want to give a shoutout to the Machine Guns. Because those are two guys we always would go to after our matches, to get advice. I remember growing up, watching the Motor City Machine Guns and all the different varieties of teams that Alex Shelley was in. I admired them a lot. They were always very willing to help us out.

SA: Besides them, the Briscoes as well. They always set the tone for tag team wrestling. I think that a lot of tag teams nowadays are following their footsteps. That’s what we learned and are still learning.

W-I.de: So now you are here in Germany. Why did you think it was the right time to come over here and why didn’t you just stay at Ring of Honor, since you evolved a lot there and weren’t just squashed anymore.

LSG: I was actually born in Germany. My father was a military. It was always a goal of mine to work for wXw in germany. I felt like now that we are in a better place in Ring of Honor. We built ourselfs up, we got more credibility, I think it was time. We were ready. We feel ready. We have the possibilities to make the job overseas. And try to impress a new crowd.

SA: I defintely wanted to come over here for years. To get to watch different wrestlers. Like Toni Storm.

LSG: Or Jonathan Gresham.

SA: Yeah, Gresham our dude.

LSG: A lot of our colleagues has come through that doors and we wanted to follow their footsteps.

SA: Finally we got the opportunity. We always want to advance and learn and challenge ourselfs. Coming here definitely is a big deal. And definitely is gonna help us when we go back to the states. If we ever wanna go back (laughing).

W-I.de: What do you expect from your stay in Germany and what can we expect from your stay in Germany?

LSG: Well, definitely learning a lot from the tag team wrestling that is going on that weekend, thats for sure. It’s a great opportunity to only focuss on wrestling. Isolate, cocoon ourselfes in the academy and just learn and learn and learn every single day. And get to travel in front of new crowds. So I think we are going to come out of this very confident and way better than we were when we came here.

SA: And have some fun too.

LSG: Of course, have fun. Germany has been great. It’s only day 4 and it has been crazy already.

SA: Absolutely. I really really love the fans over here. They are very appreciative, they are very welcoming and they love wrestling and we love wrestling. Definitely it feels like family every time we go out there and perform in front of our new fanbase. Definitely an awesome feeeling. And we want to just give them everything we have got.

W-I.de: And how did you get in contact with wXw?

LSG: So I actually wrestled for a company called Xcite Wrestling up in New York, in the United States. There I met Alexander James. Well I’ve known him in a while but I’ve recently reconnected with him at Xcite Wrestling and we were talking about Germany and his very succesfull run there. I asked him for some advice and how to get in contact. He put me in contact with the right people and we just made it work, made it happen.

W-I.de: To finish I’d like to ask you if there is some special place in Germany you want to see, you are looking forward to see? 

LSG: I don’t know. I really want to do the whole tour. I would really like to see my hometown. I know it’s not a lot there but we have lot of friends and family down in Kassel I think.

SA: Me personally I just want to explore Germany and get to know it the best as possible. So I can go back home and tell my kids about it, tell my family about it, tell my friends and other wrestlers.

LSG: I want to eat all the good food and all the good beer.

SA: You can’t eat beer.

LSG: Well, I’ll drink the beer and eat the food or whatever.

(Laughter)

W-I.de: Alright, thank you very much guys!

SA: Thank you.

LSG: Thank you so much!

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This interview was recorded at wXw World Tag Team League 2018 in Oberhausen, Germany.

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Das Interview wurde von unserem Philipp (aka FritzJenkins) im Rahmen des wXw-Events „World Tag Team League 2018“ live vor Ort in Oberhausen aufgenommen.

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