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Wrestling-Infos.de Exklusivinterview mit Lucha Underground und Pro Wrestling Guerrilla Kult-Referee Rick Knox *LESENSWERT*

19.09.16, von Benjamin "Cruncher" Jung

Interview in Deutsch

Am heutigen Montag haben wir wieder einmal ein Exklusiv-Interview für euch. Dieses Mal haben wir allerdings keinen aktiven Wrestler gelöchert, sondern den wohl bekanntesten Referee der US-Independentszene: Rick Knox! Der Mann aus Kalifornien ist ein fester Bestandteil von Lucha Underground, zum Kult-Ref wurde er allerdings bei Pro Wrestling Guerrilla. Insbesondere seine Fehde gegen The Young Bucks vor einigen Jahren dürfte sicher noch vielen Fans des Independent-Wrestlings in Erinnerung sein. Mit uns spricht er natürlich über Lucha Underground, die Young Bucks, Kritik von Jim Cornette und Vader und vieles mehr. Wer mehr über Rick Knox erfahren will, findet unter dem Interview noch einige Videos und Links. Nun aber erst einmal viel Spaß beim Lesen. 😉

Hallo Rick, vielen Dank für deine Zeit.

W.I.de: Unsere Leser kennen dich als Referee. Aber wenn es dir nichts ausmacht, würden wir gerne etwas über die Person hinter dem Gimmick erfahren. Was machst du in deiner Freizeit? Irgendwelche speziellen Hobbys?

Rick: Ich bin jetzt seit den 90er Jahren als Ringrichter aktiv; obwohl ich Wrestling liebe, schaue ich nicht viel von dem, was heutzutage im TV zu sehen ist.

Sport: Ich ein großer Eishckey Fan. Ich liebe die Los Angeles Kings in der NHL.

Filme: Ich gehe selten ins Kino, um aktuelle Filme zu schauen, ich mag allerdings das Superhelden Genre, zudem war ich als Kind großer Comicbuch-Fan und liebe es immer noch! Eine weitere Sache, die ich in meiner Kindheit liebte, waren Kaiju Filme wie Godzilla oder Gamera. Außerdem bin ich großer Fan von alten (normalerweise alten) Gangster- und Krimifilmen. Tatsächlich bin ich ein Herausgeber, der sich mit der Geschichte von organisierter Kriminalität auseinandersetzt. Ich habe im Jahre 1999 ein Kalender veröffentlicht, der sich mit wahren Kriminalfällen beschäftigt. rick-knox

Musik: The Who gehört zu meinen absoluten Favoriten, auch wenn mein Herz in Wahrheit für Punk schlägt. Ich bin seit meiner Grundschulzeit ein Punkrock-Fan und wurde sogar in der 6. Klasse nach Hause geschickt, da ich ein T-Shirt von den Sex Pistols und ein „Dead Kennedys“ Shirt trug. Leider war ich nie in einer Band oder habe ein Musikinstrument gelernt – ein Fehler, den ich sehr bereue.

W-I.de: Wie würdes du deinen Stil als Referee beschreiben? Du bist ja gewissermaßen einzigartig in deinem Job, da du bei PWG gerne auch mal austeilst – vor allem gegen die Young Bucks.

Rick: Ich beschreibe meinen Stil als Referee häufig mit dem Ausdruck „High Impact“…Ich denke, das trifft es ganz gut. Ich versuche lebendig zu wirken und dabei effektiv und unterhaltsam zu sein. Ich will während eines Matches nicht im Mittelpunkt stehen, vergessen werden möchte ich aber natürlich auch nicht.

W-I.de: Was hat dich dazu bewegt Referee zu werden?

Rick: Nicht den Ar*** versohlt bekommen! Hahah, nicht wirklich. Als ich das erste Mal sah, wie „Bumping“ funktioniert, dachte ich mir: „Nein, vielen Dank.“ Bald darauf kristallisierte sich die Wahrheit heraus: Ich kann einige Bumps nehmen, doch niemals in dem Ausmaß, wie ein Wrestler Bumps nehmen müsste. Viele Jahre vor meinem Job als „Referee“ war ich ein Backyarder. Ich nahm viele schmerzhafte, unnötige und unsachgemäße ausgeführte Moves und Bumps. Aufgrund dieser Zeit habe ich einige quälende Verletzungen mit mir herumgeschleppt, die ihren Tribut forderten. Als ich 25 war, untersuchte mich mein Chiropraktiker und machte Röntgenbilder meines Rückens. Er fragte, wie schlimm denn der Unfall gewesen ist, den ich erlitten habe. Wahre Geschichte!

W-I.de: Du arbeitest jetzt seit 13 Jahren für PWG. Wie nimmst du die Fans, die Emotionen und Stimmung wahr, während du Teil eines großen Matches bist?

Rick: Es ist einzigartig. Dieses einzigartige Gefühl, welches man bei PWG Shows bekommt, hatte ich erstmals so im Jahr 2009. Pete Townshend beschrieb diesen instinktiv ablaufenden, magischen Prozess folgendermaßen: Band und Publikum vereinen sich und werden zu einer „Performance“, quasi ein musikalisches Nirwana. Während einiger PWG-Matches kannst du eben jene Energie spüren und nur so kann ich dieses Gefühl im Ansatz beschreiben. Dir wird klar, dass du Teil von etwas Großartigem und Einzigartigem wirst. Dieses Gefühl bekomme ich nur selten bei anderen Promotions. Ich will nicht sagen, dass dies nie vorkommt, aber jenes Gefühl setzt seit ungefähr 7 Jahren regelmäßig bei PWG ein.

W-I.de: Deine Arbeit beschränkt sich aber nicht nur auf das Leiten eines Matches. Deine Superkicks sind ebenso legendär und du arbeitest seit Jahren mit den besten Wrestlern der Welt. Wann entstand die Idee, selbst aktiv Moves zu zeigen?

Rick: Als ich Kenny Omega in seinem Match gegen El Generico (aka. Sami Zayn) eine Clothesline verpasste. An vorherige körperliche Konfrontationen mit anderen Wrestler kann ich mich nicht erinnern. Vielleicht gab es ein paar Drängeleien und Schubsereien, ich glaube auch schon mal ein paar Jungs bei Battle Royals aus dem Ring geworfen zu haben, doch nie habe ich solch einen großen Spot absolviert. Die Reaktionen waren großartig, einer der lautesten Pops in der Legion Hall bis zu diesem Zeitpunkt. Seitdem hat es sich in diese Richtung entwickelt.

W-I.de: Kannst du dich erinnern, wann und warum die Fehde mit den Young Bucks gestartet wurde? Eure Rivalität hält nun schon seit einigen Jahren.

Rick: Ehrlich gesagt erinnere ich mich nicht mehr an einen genauen „Start“. An einen Zwischenfall kann ich mich allerdings erinnern, damals brachten sie [Young Bucks] ein Megaphon zum Ring, was ich dann an mich genommen habe. Matt schlug mir mit voller Wucht ins Gesicht und warf mich in die Ringseile, woraufhin ich den Bucks eine Double Clothesline verpasste. Dies könnte der 31915_437014559710904_26335018_neigentliche Start gewesen sein! (Anm. der Redaktion: Ein Video dieser Szene findet ihr unter dem Interview.)

W-I.de: Ich erinnere mich an deine Double-Clothesline beim DDT4 Tag Team Tournament 2010 gegen die Young Bucks. Was waren denn deine härtesten Aufeinandertreffen?

Rick: Vielleicht war es der Vorfall, den ich eben angesprochen habe. Bin mir nicht sicher, aber einmal stand ich bei einer AWS-Show mit einem Wrestler namens Johnny Paradise im Ring. Er war als Wrestler zurückgetreten und arbeitete fortan als Referee. Bald reizte es ihn aber wieder, in den Ring zu steigen. Er agierte fortan als Heel-Referee, eins führte zum anderen und wir hatten ein Match. Es war recht direkt, keinerlei Eingriffe von außen. Wir haben wirklich ein komplettes Match geworkt! Es dauerte lange (ungefähr 25 Minuten) und anschließend dachte ich nur, dass ich sterben muss. Ich entwickelte ganz neuen Respekt für alle Wrestler und all die Dinge, die sie im Ring machen.

W-I.de: Eine weitere Fehde, die nur am Rande bei PWG behandelt wurde, ist die gegen Justin Borden. Gegen ihn hast du 2015 sogar ein Match bei Alternative Wrestling Show bestritten. (Anm. der Redaktion: Ein Video des besagten Matches findet ihr unter dem Interview.) Wird man dich in Zukunft noch öfter als Wrestler (evtl. auch bei PWG) sehen? 1930809_937789929633362_181575412257469396_n

Rick: Man weiß nie..derzeit bestehen keinerlei Pläne in diese Richtung…

W-I.de: Wie kam der Kontakt zu Lucha Underground zustande und was sind die Unterschiede zwischen deiner Arbeit bei LU und PWG?

Rick: Ursprünglich wurde ich von Marty Elias (Anm. der Redaktion: ebenfalls LU-Referee) kontaktiert, der mich ungefähr 4-5 Monate vor dem Start für Lucha Underground verpflichten wollte. Ich wusste nur, dass es sich um ein Projekt handelte, in welches AAA und amerikanische Wrestler involviert sein werden. Da Marty daran beteiligt war, sagte ich zu. Nachdem wir dann die Pilot-Episode gedreht hatten, wusste ich, dass wir hier etwas „coolem“ beiwohnen. Nach drei oder vier Tapings merkte ich langsam, welche Magie sich entwickelte. Große Unterschiede merke ich hingegen an dem strikten Zeitlimit. Die Matches bei LU sind eng geplant und wir müssen darauf vermehrt achten. Anders als bei PWG, dort erhalten wir, wenn überhaupt, nur sehr geringe Einschränkungen.

W-I.de: Das Wrestling befindet sich in einem kontinuierlichen Veränderungsprozess. Alteingesessene Legenden wie Vader weigern sich weiterhin Wrestler wie Ricochet oder Will Ospreay als „richtige Wrestler“ anzuerkennen und bezeichnen sie stattdessen weiter als „Spot Monkeys“. Was zeichnet deiner Meinung nach das Pro-Wrestling aus?

Rick: Wrestling befindet sich stetig im Wandel. Immer wenn sich Dinge verändert, gibt es Menschen, die sich beschweren. Leute wie Vader oder Jim Cornette besitzen zwar nachvollziehbare Punkte in ihrer Kritik, doch gleichzeitig müssen sie realisieren, dass sich das Publikum und die Athleten verändert haben. Die komplette Wrestling-Industrie hat sich verändert. Cornette bezeichnet LU als „Müll“, sieht die Show nicht als Wrestling und als Beleidigung für ältere Wrestler (chinesischen Akrobaten, LOL). Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Alteingesessene zu ihrer (Vaders & Cornettes) Zeit geglaubt haben, dass ein feiger, nerdiger Junge mit Brille niemals im Entferntesten in der Lage ist, einen 130-Kilo schweren Wrestler umzuhauen, auch wenn sein blöder Tennisschläger „geladen“ war. Was daher die Frage aufwirft, wie zur Hölle er diesen – ach so schwer geladenen- Tennisschläger ohne Probleme tragen und schwingen konnte! Ich sage dir, lächerlich!

W-I.de: Du durftest kürzlich sogar einen Titel gewinnen, die DDT Pro Ironman Heavyweight Championship. Joey Ryan ist Initiator einer sehr lustigen Reihe verschiedener Titelwechsel in den USA. So konntest du Excalibur (während er schlief) besiegen. (Anm. der Redaktion: Ein Video des Titelwechsels findet ihr unter dem Interview.) Wie bewertest du die sehr gelungene Persiflage auf das Wrestling?

Super_Smash_Bros_pose Rick: Die „US-Tour“ des DDT Pro Ironman Championship ist der Hammer, jeder möchte einen Title-Shot haben und den Titel umher tragen! Ich habe um einen Title-Shot gebeten (Marty, Justin und ich wollten den Titel gewinnen und die Möglichkeit erhalten, den Gürtel unter der Freebird-Rule zu verteidigen), sodass ich sehr glücklich war, den Titel halten zu dürfen! Wahrscheinlich war dies der kürzeste Title-Run, den es je gab. Es waren ungefähr nur 5 Sekunden!

W-I.de: Das Konzept von Lucha Underground ist etwas komplett Neues. Es ist keine klassische Wrestlingshow, es ist eher eine TV-Serie, die sich um eine Wrestlingshow dreht. Das hat in der Vergangenheit zu Kontroversen geführt, insbesondere der bereits angesprochene Jim Cornette hat dazu ja eine sehr spezielle Meinung. Wie siehst du die Art und Weise wie die Show produziert wird?

Rick: Ich liebe die Art, wie wir die Show machen. Die ganze filmische Annäherung an das Wrestling scheint eine große Zukunft zu besitzen! Ich meine, schaut euch „Final Deletion“ von TNA an oder den „Sumpfkampf“ zwischen The New Day und der Wyatt Family bei RAW. Es ist ja wohl deutlich, dass Lucha Underground hier als Inspiration diente. Ich bin mir sicher, dass wir zukünftig mehr solcher Dinge sehen werden.

W-I.de: Du hast zahlreiche großartige Matches als Referee begleitet. Welches Match ist dir am meisten in Erinnerung geblieben?

Rick: Das ist eine Fangfrage…es gibt so viele, da ist es schwer, eines herauszusuchen. Natürlich ist das keine Antwort, die Leute hören möchten, aber es ist so wahr. Erst am vergangenen Wochenende an Tag 2 des PWG „Battle of Los Angeles“, The Young Bucks & Adam Cole wrestleten gegen Ricochet, Matt Sydal & Will Ospreay…dieses Match erhielt von vielen Anwesenden 5 Sterne! (So auch von Dave Meltzer!) Es war unglaublich, ich kann es immer noch nicht fassen.

W-I.de: Was möchtest du in deiner Wrestling-Karriere noch erreichen? Wäre ein Referee-Job bei WWE für dich ein Anreiz deine Zelte bei PWG und Lucha Underground aufzubrechen und nach Florida umzusiedeln?

Rick: Der Reiseplan von WWE wäre brutal, vermutlich viel zu hart für mein fortgeschrittenes Alter (LOL!)! Natürlich wäre es ein großartiger Job, aber in Anbetracht des Stadiums meiner Karriere, wenn man es so nennen möchte, wäre es wohl besser, wenn ich dort hinter den Kulissen mit den Referees arbeiten würde, bei NXT oder so. Das würde mich eventuell zu einem Umzug bewegen, etc. Hey, Adam Pearce!

W-I.de: Wann war für dich klar, dass du (auf welche Weise auch immer) ins Wrestling-Business einsteigen und Teil dieses Sports sein willst?         

Rick: Nach meiner ersten Indie-Show im Jahre 1996! Ich dachte mir „Ich kann das! Ich möchte ein Teil davon sein!“

W-I.de: Hast du ein „Dream-Match“, welches du gerne leiten würdest?

Rick: Ich gehe mal davon aus, dass es hier zeitliche oder quantitative Einschränkungen gibt, sodass ich folgende Matches nenne: Ric Flair vs. Ricky Steamboat, Dynamite Kid vs. Tiger Mask, Randy Savage vs. Ricky Steamboat, AJ Styles vs. Kenny Omega.

W-I.de: Am Ende würde ich mit dir gerne unser Wort-Assoziations-Spiel spielen. Ich gebe dir einige Wörter vor und du sagst einfach, was dir als erstes in den Sinn kommt.

Bester Wrestler der Welt – A.J. Styles
Beste Wrestling Promotion – Lucha Underground/PWG (unentschieden). Außerdem höre ich großartige Dinge über AAW aus Illinois!
Lucha Underground – Lebensretter und Aufrischer für Karrieren einiger Talente. Zudem ein „Schuss“ in den Arm für die Wrestling-Welt, ein Schuss, der dringend benötigt wurde. Mitverantwortlich für die aktuelle Popularität von Wrestling und ein absoluter Traum, ein Teil davon zu sein!
Matanza Cueto – coolster Typ der Welt, der einer meiner besten und engsten Freunde in der Wrestling-Welt wurde. Ich hatte ihn vor LU noch nie getroffen und bin so froh, eine kleine Rolle bei seinem Booking für PWG gespielt zu haben (auch wenn es nicht wahr sein mag!)
Bryce Remsburg – Weltklasse, vermisse ihn sehr. Wird in der Wrestling-Welt sehr respektiert.
Young Bucks – Was kann ich sagen, was noch nicht gesagt wurde. Bestes Tag Team der Welt, ganz einfach. Und sie haben all das geschafft, ohne ein Teil der Presse- und Hypemaschinerie von WWE gewesen zu sein. Großartige Typen, tolle Familienmenschen und den Verstand dort, wo er hingehört. Ich bin stolz darauf gesehen zu haben, wie sie sich entwickelten und zu Superstars heranwuchsen.
Deutschland – Eine meiner tollsten Wrestling-Erfahrungen! Ich werde niemals die Energie in dieser kleinen Untergrund-Location vergessen, mit all den wilden Fans die auf den Apron schlugen und Fußball-Gesänge anstimmten. Ich würde sehr gerne wieder nach Deutschland kommen und mehr Zeit dort verbringen.
Spare Ribs – Kein großer Fan. Sehr viel Arbeit und so wenig Ergebnis (viel zu wenig Fleisch dran).

W-I.de: OK, danke für dieses großartige Interview. Ich wünsche dir alles Gute für deine Zukunft. Hast du noch ein paar letzte Worte für deine deutschen Fans?

Rick: Viele danken… ich liebe Deutschland und mochte wieder kommen! (auf Deutsch) Ich hoffe das war richtig…ich hatte Deutsch in der High School.

Ihr wollt mehr über Rick Knox erfahren? Kein Problem. Nachfolgend noch einige Links sowie Videos:

Rick Knox auf Twitter: Klick!

Rick Knox auf Facebook: Klick!

Interview in English

W-I.de: Hello Rick, thank you very much for your time. Our readers know you as a referee. But if you don’t mind, would you like to tell us a little bit about the person behind your gimmick? What are you doing in your spare time? Any special hobbies?

Rick: Well, I’ve been a referee since the 1990s… oddly enough, as much as I love wrestling, I don’t get to watch too much of what is on TV these days…
SPORTS: I am a big hockey fan, I love the Los Angeles Kings of the NHL…

MOVIES: I rarely go to see current films, but I do like the super hero genre, was a major comic book fan in my younger years and still love it. Another childhood favorite was kaiju movies (giant monsters) like Godzilla and Gamera, I am a big enthusiast. Also, I love old (usually old) gangster/organized crime films as well. I am, in all actuality, a published Organized Crime Historian. I published a true crime based calendar in 1999.

MUSIC: while my all time favorite musical group is The Who, my true love is for Punk music. I have been into punk rock since I was in elementary school (I got sent home from 6th grade for wearing Sex Pistols and Dead Kennedys shirts). I never was in a band nor learned a musical instrument… an honest regret in life. 12823422_10156753645650724_2086341573475963213_o

W-I.de: How would you describe your style as a referee to our readers who don’t know you yet? You are truly unique in your profession, as you deal out blows at PWG – especially against the Young Bucks.

Rick: I have often used the term „High Impact“ to describe my style of refereeing… I think it fits it fairly well. I try to be animated, effective, yet entertaining too. I don’t want to stand out during a match but I don’t want to be forgotten neither.

W-I.de: What was your motivation to become a referee?

Rick: NOT getting my ass kicked! Haha, no, really. Once I saw up close what bumping was like, I was like, „thanks but no thanks.“ I quickly realized the reality of it: I can take some bumps here and there but no way could I sustain it like the wrestlers do. For many years, before I was a referee, I was an untrained Backyarder. I took a lot of painful, unnecessary, and improperly executed moves and bumps, repeatedly. As a result, there were many nagging injuries from that time period that took its toll. When I was 25, my chiropractor looked at X-rays of my spine and asked how bad was the accident I had been in? True story.

W-I.de: You have been working for PWG since 13 years. How do you perceive the fans, emotions and atmosphere during a big match?

Rick: It’s unique… I started getting this amazing feeling at PWG shows around 2009… Pete Townshend has said a magical instinct kind of takes over during Who performances where the band and audience practically become one… a kind of musical nirvana… during some PWG matches, you could feel an energy I can only describe in much the same way. It makes you realize you are experiencing and being part of something really amazing and special.It is rare I get that feeling while working for other promotions. Not to say I don’t, I do, but it has been pretty steady for PWG for the last 7 years or so.

W-I.de: Your work is not restricted to just refereeing the matches. Your superkicks are legendary, and you can compete with the best in the world for years. When was the idea born to actively show wrestling moves?

Rick: The time I clotheslined Kenny Omega in his match against El Generico. I don’t remember ever really getting physical with wrestlers like that before then… maybe there was some pushing and shoving here and there, I think I threw some guys out of Battle Royals, but never a big spot like that… the reaction was huge, one of the loudest pops in the Legion Hall up to that point. It just kind of grew from there.

W-I.de: Do you remember when and why the feud with the Young Bucks started? This rivalry has already lasted for several years.

31915_437014559710904_26335018_nRick:  I honestly don’t remember what „started“ it… I remember there was an incident where they brought a megaphone into the ring, and I took it away from them… Matt slapped the dog you know what out of me and they whipped me into the ropes, came back with the double clothesline… that may have been what actually started it!

W-I.de: What were your toughest face offs? I happily remember the double clothesline at the DDT4 Tag Team Tournament in 2010 against the Young Bucks.

Rick: Maybe that was the incident I was referring to? Not sure… but one time I wrestled a guy named Johnny Paradise at an AWS show… he had actually retired from wrestling and came back as a referee. Soon he got the „itch“ to compete again, and started heeling it up as a ref. One thing led to another, and we had a match. It was very straight forward, no outside interference, I mean we WORKED a match. It went long (like 25 minutes)… afterward, I thought I was going to die. I developed a whole new respect fro the wrestlers and what they do.

W-I.de: There was that other feud against Justin Borden that didn’t play a big role at PWG. But in 2015, you actually wrestled him at Alternative Wrestling Show. Will we see you as a wrestler more often in the future – maybe also at PWG?

Rick: You never know… There are no immediate plans for that 1930809_937789929633362_181575412257469396_n

W-I.de: How did the contact to Lucha Underground happen and what are the differences between your work at LU and PWG?

Rick: I was originally contacted by Marty Elias to do LU probably 4-5 months prior. All I knew was it was a project involving AAA and American wrestlers… since Marty was involved, I jumped right on it. After we showed up to film the pilot episode, I knew we were on to something cool. After three or four tapings, I began to realize this was going to be really special. As far as differences, the main thing is the timing (length) of the matches… we are kept to more strict timing with LU, where PWG there is little or no restrictions.

W-I.de: Wrestling keeps on being in a neverending process of changes. Old legends like Vader keep on refusing to call wrestlers like Ricochet or Will Ospreay „real wrestlers“ and call them „spot monkeys“ instead. How is pro wrestling characterized in your opinion?

Rick: Wrestling is constantly changing, and whenever things change, people gripe. Guys like Vader and Cornette have valid points in their criticisms, but they need to realize the audiences have changed, the athletes have changed, the entire nature of the industry has changed. Cornette calls LU crap and not wrestling, and an insult to old wrestlers (Chinese acrobats LOL)… just as I am sure many old timers in his day though this wimpy little nerd kid with glasses would ever and I mean EVER be able to knock out a 300 pound wrestler, even if his silly tennis racket is „loaded.“ Which begs to ask, if his tennis racket was so „loaded“ how the hell did he carry it around so easily and swing it like it was nothing? Ridiculous I tell you.

386067_215285581883804_604470462_nW-I.de: You recently even won the DDT Pro Ironman Heavyweight Championship. Joey Ryan is the initiator of a funny bunch of title wins in the US. This way, you defeated Excalibur while he was sleeping. How do you rate this very well done persiflage on wrestling?

Rick: The U.S. „tour“ of the DDT Pro Ironman title has been a blast, everyone wants a shot and run with it. I had been lobbying to get a title shot for it (Marty, Justin,.and I wanted to win it and be able to defend it Freebird-style) so I was pretty happy I got the shot. I think I had the shortest title reign ever… I think it was like 5 seconds!

W-I.de: The concept of Lucha Underground is something completely new. It is not a classic wrestling show, but it is more a TV show that revolves around a wrestling show. This led to controversies in the past, and especially Jim Cornette has a very special opinion on this. What is your take on how these shows are produced?

Rick: I love how we are doing it. The whole cinematic approach to wrestling appears to be the wave of the future. I mean, look at TNA’s Final Deletion, and the swamp battle with the New Day and Wyatts… fairly easy to say it was inspired by Lucha Underground. I expect to see more of that kind of thing.

W-I.de: You refereed many awesome matches. Which match do you remember the most?

Rick: Such a loaded question… there are so many it is hard to get one to stand out. I know it is not the answer people want to hear, but it is so true. But I will leave this right here… just this past weekend, on Night Two of PWG’s 2016 Battle of Los Angeles tournament, The Young Bucks and Adam Cole wrestled Ricochet, Matt Sydal, and Will O’Spreay… the match has been given legit 5 stars by many many people who witnessed it. Just amazing, I still can’t get over it.

W-I.de: What else do you want to accomplish in your wrestling career? Would a referee job at WWE be interesting enough for you to move from PWG and Lucha Underground to Florida?

Rick: WWE travel schedule would be brutal, probably too much for me in my advanced age (LOL)! Obviously it would be a tremendous job… however, in this stage of my career, if you want to call it that, I think I would probably be of better value to them working with referees behind the scenes, maybe at NXT or something… THAT could maybe get me to consider relocation, etc. Hi Adam Pearce!

W-I.de: When did it however become clear for you that you wanted to join the wrestling business and become a part of it?

Rick: After my first indy show in 1996. I was like, „I can do this! I want to be involved!“

W-I.de: Which ‚Dream Match‘ would you like to referee?

Rick: I am assuming we do not have time nor space restrictions here, so I will say: Ric Flair vs. Ricky Steamboat Dynamite Kid vs. Tiger Mask Randy Savage vs. Ricky Steamboat A.J. Styles vs. Kenny Omega

W-I.de: In the end, I would like to play a little word association game. I give you some words and you just please tell us what comes to your mind:

Best Wrestler in the world – A.J. Styles
Best Wrestling Promotion – Lucha Underground/PWG (tie) however I am hearing fantastic things about AAW out of Illinois
Lucha Underground – life saver and career rejuvenator for many talents. Shot in the arm for the wrestling world, one that was really needed. A huge part in the current popularity of pro wrestling, and an absolute dream to be a part of.
Matanza Cueto – coolest guy in the world and has become one of my best and closest friends in the wrestling world. I had never met him prior to Lucha Undergorund, and I am happy to think I played a small part in getting him booked in PWG (even if it is not true!)
Bryce Remsburg – class act, miss him dearly. Highly respected in the wrestling world.
The Young Bucks – what can I say that has not been said. Greatest tag team in the world, that simple. And they did it all without the aid of the WWE press and hype machine. Great kids, great family guys, heads securely fastened where they need to be. Proud to have watched them grow up and develop into the superstars they are today.
Germany –  one of the most fantastic wrestling experiences ever. I will never forget the energy in that little ancient underground cavern with all the rabid fans mashed all the way up to the ring apron, pounding the mat in soccer chant unison. Would love to go back and spend more time there.
Spare Ribs –  not a big fan. A lot of work for so little return (too little meat on them)

W-I.de: OK, thanks again for your time and this amazing interview. It was great and I hope we stay in contact. Any last words for your German fans?

Viele danken… ich liebe Deutschland und mochte wieder kommen! Hope I said that right… I took German in high school

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