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UFC Newsblock vom 05. November 2013: Neues zu EA Sports UFC – Jubiläums-Dokumentation – UFC Buyrates – Vertragsupdates zu zwei Top Ten Fightern – Reebok sponsort Hendricks & mehr

05.11.13, von Oliver "Randy van Daniels" Kmetec

Einleitung

Hallo und Herzlich Willkommen zum UFC Newsblock. Heutige Topnews sind die neuesten Informationen über EA Sports UFC, das kommende, neue Videospiel der UFC. Neben einem neuen Trailer ist auch der erste von zwei Coverathleten bekannt gegeben worden.

Im UFC Event Bereich gibt es die ersten Schätzungen der UFC 165 und UFC 166 PPV Buyrates und eine kurze Einschätzung und Analyse dazu. Außerdem gibt es einen Vorgeschmack auf die heute erscheinende Jubiläumsdokumentation der Promotion.

Im UFC Fighter Bereich berichten wir über den Einstieg von Großsponsor Reebok im Octagon. Darüber hinaus gibt es Vertragsupdates zu den Top Ten Fightern Lyoto Machida und Dan Henderson.

Viel Spaß beim Lesen!

Topnews

Neues zu EA Sports UFC – Neuer Trailer und Teil des Covers bekannt

Große Neuigkeiten gab es für alle Videospielfans der UFC in den vergangenen Tagen. So stellte EA Sports in den vergangenen Tagen einen neuen Trailer sowie einen Teil des Covers des neuen UFC Videospiels vor. Bekanntermaßen schloss die Promotion einen Vertrag mit EA Sports ab, nachdem THQ, der bisherige Entwickler, in die Insolvenz ging. Da EA Sports durch die Übernahme keine Grundlage für einen schnellen Release hatte, entschied man sich dazu, erst im Jahr 2014 die neuste Auflage der UFC Videospielreihe zu veröffentlichen. EA Sports UFC wird im Frühjahr für die Konsolen PS4 und XBox One erscheinen.

Das Cover wird Jon Jones zieren. Der UFC Light Heavyweight Champion reiht sich damit in die Reihe der bisherigen Coverathleten Forrest Griffin (UFC Undisputed 2009), Brock Lesnar (UFC Undisputed 2010) und Anderson Silva (UFC Undisputed 3). Dies ist aber nicht alles. So können die Fans auf der Website der Promotion einen zweiten Fighter auf das Cover wählen. Dazu hat die UFC quasi Paarungen aufgestellt, die in Kampfabstimmungen entschieden werden, bis nur noch ein Fighter übrig ist.

Stimmt hier für eure Favoriten ab!

Das bisherige Cover sieht folgendermaßen aus:

Jones selbst äußerte sich zu dieser Ehre und den Shoots folgendermaßen:

Die Dreharbeiten bei EA haben eine Menge Spaß gemacht. Ich musste 1.000 Flying Knees, Elbows und Punches ausführen, aber ich habe das Training gebraucht und es war spaßig. Es ist surreal. Manchmal muss ich mich selbst kneifen, damit ich weiß, dass das hier alles kein Traum ist. Ich habe die riesige Ehre, als 26-jähriger Videospieler auf dem Cover dieses Spiels zu sein und weiß, dass Millionen junger Leute auf der Welt dieses Spiel spielen werden. Es geht nicht realitätsnäher als in diesem Spiel. „It’s in the game“ ist der perfekte Slogan, weil man sich wirklich wie in einem Kampf fühlt. Man sieht anspannende Muskeln, entstehende Wunden, fliegendes Haar und Gesichtsausdrücke. Ich kann sagen, dass das Spiel das realistischste Videospiel aller Zeiten ist.

Hier noch der neueste Trailer zu dem Spiel:

UFC Events

Fight Updates

UFC Fight Night 34: Featherweight bout – Tatsuya Kawajiri (NEU) vs. Hacran Dias
UFC Fight Night 34: Lightweight bout – Katsunori Kikuno (NEU) vs. Quinn Mulhern

UFC Fight Night 35: Middleweight bout – Lyoto Machida vs. Gegard Mousasi *Main Event*

*Mit „NEU“ gekennzeichnete Fighter geben ihr UFC Debüt*

Eine Übersicht auf alle kommenden Eventcards der UFC bekommt ihr in unserem Board:

Siehe auch  Seth Rollins spricht über WWE-Vertrag und mögliche Zukunft bei ESPN – Brock Lesnar in Hall of Fame aufgenommen – WWE vergibt zwei weitere ID-Verträge

Fightcards der kommenden UFC Events *Sammelthread*

UFC Jubiläums-Dokumentation – Erster Preview veröffentlicht

Am 16. November feiert die UFC ihr 20-jähriges Jubiläum. Fast auf den Tag fand zwanzig Jahre zuvor (12. November 1993) das erste Event der Promotion statt. Bereits im UFC Newsblock vom 23. Oktober 2013 berichteten wir über die vielen Veranstaltungen, welche die UFC im Vorfeld des Events geplant hat. Eine der besonders wichtigen ist die Ausstrahlung der zweistündigen Dokumentation „Fighting for a Generation – 20 Years of the UFC“, die am heutigen Dienstag auf Fox Sports 1 gezeigt wird. Sie blickt von den Anfängen der UFC über die sogenannten „Dark Ages“ bis zum heute weltweit anhaltenden Boom auf die komplette Geschichte der Promotion zurück.

Mehr als 60 Interviews wurden während der Dreharbeiten aufgezeichnet. Darunter befinden sich unter anderem die UFC Gründer Art Davie und Rorion Gracie, die ihre Gründe für den damaligen Start der Company erläutern, und US Senator John McCain. Dieser war lange Zeit einer der größten Kritiker des MMA Sports und maßgeblich dafür verantwortlich, dass die UFC einige Jahre in der Versenkung verschwand und in vielen Bundesstaaten keine Events mehr abhalten durfte (Dark Ages). Er prägte unter anderem den heute legendären Ausspruch, dass die UFC „menschlicher Hahnenkampf“ sei. So gab McCain in seinem Interview für die Dokumentation folgendes zu Protokoll:

Ich war entsetzt. Es ging mir bei der Sache um die Sicherheit, die Gesundheit und das Leben der Kämpfer. Ich war daran interessiert, das barbarische Verhalten zu stoppen, das die Leben der Leute riskiert hat. Heute ist es ein Sport mit erstaunlicher Popularität und unglaublichem Erfolg. Es gibt Regeln, Regularien und Beschränkungen und das ist meiner Meinung nach ein herausragender Fortschritt. Ich bin sehr erfreut, das zu sehen.

Neben direkten Beteiligten, wie UFC Präsident Dana White oder UFC Teileigner Lorenzo Fertitta, kommen mit Boxlegende Mike Tyson und Red Hot Chili Peppers Frontmann Anthony Kiedis auch Edelfans der Promotion zu Wort. UFC TV-Partner FOX präsentiert auf seinem Fox Sports YouTube Kanal nun einen kleinen Vorgeschmack auf die Sendung. Ob die Dokumentation in irgendeiner Form auch für das Ausland zur Verfügung gestellt wird, ist noch nicht bekannt.

UFC 165 & 166 Buyrates – Erste Schätzungen sehen enttäuschendes Ergebnis für beide PPVs vor

Für die UFC ist das PPV-Geschäftsmodell noch immer sehr profitabel. Schließlich erreichte seit dem großen Boom im Jahre 2005 mindestens ein UFC PPV jährlich eine Buyrate von 750.000 Buys oder mehr. Der ganz große Boom ist mittlerweile jedoch abgeflacht und das merkt man auch an den Buyrates für die letzten beiden PPVs, wenn man dem üblicherweise gut informierten Dave Meltzer Glauben schenkt. So sollen sowohl UFC 165: Jones vs. Gustafsson als auch UFC 166: Velasquez vs. Dos Santos III enttäuschende Ergebnisse eingebracht haben.

Laut Meltzer erreichte der UFC 165 PPV eine Buyrate im Bereich von 300.000 – 325.000 Käufen, während der UFC 166 PPV im selben Bereich oder knapp darüber (350.000) vermutet wird. Für beide Champions wären dies in Sachen PPV Buys die schlechtesten Ergebnisse, wenn sie in einem Titelkampf gestanden haben. Auf den ersten Blick ist das in beiden Fällen ein sehr enttäuschendes Ergebnis, schließlich standen mit Jon Jones (Light Heavyweight) und Cain Velasquez (Heavyweight) die Champions der beiden schwersten Gewichtsklassen und ausgewiesene PPV Draws in den Main Events. Auf den zweiten Blick sind die Ergebnisse immer noch enttäuschend, jedoch gibt es auch Erklärungsansätze.

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Im Fall von UFC 165 hat höchstwahrscheinlich der Boxkampf zwischen Floyd „Money“ Mayweather und Saul „Canelo“ Alvarez die Buyrate maßgeblich beeinflusst. Der Kampf zwischen den beiden ungeschlagenen Champions fand eine Woche vor dem UFC PPV statt und erreichte die zweithöchste Buyrate der Kampfsportgeschichte mit 2,2 Millionen Käufen. Ebenfalls eine Rolle spielte wohl die allgemein vorherrschende Meinung, dass der Herausforderer Alexander Gustafsson keine Chance gegen Jon Jones haben werde.

Bei UFC 166 fällt die Erklärung schon deutlich schwerer. Mit Cain Velasquez und Junior dos Santos standen die aktuell beiden besten Heavyweights des MMA Sports im Main Event und diese ziehen bei den Fans gewöhnlich am besten. Viele Fans äußerten jedoch im Vorfeld schon Bedenken, dass der dritte und entscheidende Kampf zwischen den beiden Kontrahenten zu schnell angesetzt wurde, trafen beide doch erst im November 2011 und im Dezember 2012 aufeinander. Darüber hinaus könnten auch die beiden großen anstehenden UFC 167 und UFC 168 PPVs einige Fans dazu bewegt haben, sich keine der beiden vorangegangenen PPVs zu kaufen.

Die Schätzungen Meltzers zählen seit Jahren zur besten Informationsquelle in Sachen PPV Käufen. Viele Experten kommen später fast einstimmig auf eine Zahl in unmittelbarer Nähe oder dieselbe Anzahl an geschätzten Buys. Offiziell bestätigt werden die Ergebnisse nicht, da die UFC als privates Unternehmen die genauen Zahlen nicht bekannt geben muss und UFC Präsident Dana White das bisher auch nie getan hat (mit der Ausnahme UFC 100).

UFC Fighter

Vertragsupdates zu zwei Top Ten Fightern – Machida verlängert; Hendos Vertrag läuft aus

Vor wenigen Tagen hat der ehemalige UFC Light Heavyweight Lyoto Machida sein Middleweight Debüt gegen Mark Munoz erfolgreich bestritten. Daraufhin wurde er auch sofort von den MMA Journalisten mit einem Top 5 Platz in der Middleweight Division in den offiziellen UFC Rankings bedacht. Bereits zuvor war bekannt, dass dies der letzte festgeschriebene Kampf von Machidas aktuellem Vertrag ist. Nach zwei eher unscheinbaren Kämpfen war daher der Knockoutsieg in der ersten Runde besonders wichtig, um eine gute Verhandlungsgrundlage zu behalten.

Das scheint auch gut geklappt zu haben. Sein Manager Ed Soares gab am vergangenen Freitag bekannt, dass Machida bei einem Treffen mit UFC Teileigner Lorenzo Fertitta einen neuen Vertrag mit der Promotion abgeschlossen hat. Vertragsdetails zu seinem neuen Kontrakt wurden nicht bekannt. Machida verdiente seit seinem Gewinn der Light Heavyweight Championship 200.000 Dollar pro Kampf an offizieller Antrittsgage, bekam jedoch keinen festgeschriebenen Siegbonus.

Hier noch ein Foto der Vertragsunterzeichnung:

Noch nicht so weit fortgeschritten sind die Verhandlungen bei Dan Henderson. Der mehrfache ehemalige Champion von PRIDE und Strikeforce verlor seine letzten beiden Kämpfe via Split Decision. In den offiziellen UFC Rankings steht er dennoch auf Platz 6 der Light Heavyweight Division. In wenigen könnte sich seine Zukunft beim Kampf gegen Vitor Belfort entscheiden. Nach diesem Kampf ist nämlich auch sein Vertrag ausgelaufen und bei einer weiteren Niederlage wäre Hendo gewiss in keiner guten Verhandlungslage. Und laut seiner Aussage hat ihm die UFC auch klargemacht, dass sie vor ernsten Verhandlungen den Kampf und seine Leistung abwarten will. Er selbst machte sich jedoch im Gespräch mit Ariel Helwani bei der MMA Hour am vergangenen Montag wenig Sorgen:

Ich plane weder zurückzutreten, noch die Promotion zu wechseln. Für die Verhandlungen ist es sicher nicht hilfreich, dass ich meine letzten beiden Kämpfe verloren habe. Ich habe also einen etwas größeren Druck in diesem Kampf, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass der Kampf so oder so aufregend wird. Ich glaube, dass die UFC mir selbst im Falle einer Niederlage einen neuen Vertrag anbieten würde. Dieser dürfte dann aber nicht so gut wie mein aktueller werden.

Seit seiner Rückkehr zur UFC verdiente Dan Henderson 250.000 Dollar pro Kampf. Genau wie Lyoto Machida bekam er jedoch keinen festgeschriebenen Siegbonus für gewonnene Kämpfe.

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Neuer Großsponsor im Octagon – Reebok sponsort Johny Hendricks

Mit Reebok gibt sich ein weiterer Ausrüstungsgigant die Ehre im Octagon. In den vergangenen Monaten hat bereits der große Konkurrent Nike einige MMA Fighter für ihre UFC Kämpfe gesponsort, darunter die großen Stars Anderson Silva und Jon Jones. Reebok hat sich als ersten MMA Schützling im Octagon den UFC Welterweight Championship Contender Johny Hendricks ausgekuckt. Hendricks wird am 16. November bei UFC 167 auf UFC Welterweight Champion Georges St-Pierre treffen.

Der Ausrüster besitzt bereits eine Vergangenheit im MMA Sport. Reebok sponsort bereits seit geraumer Zeit den ehemaligen UFC Light Heavyweight Champion Quinton „Rampage“ Jackson, der sich allerdings im Rahmen von UFC Veranstaltungen nie mit Reebok Artikeln zeigen durfte. Die führte vor seinem finalen UFC Kampf im Januar diesen Jahres zum letzten großen Streit zwischen Fighter und Promotion, da Jackson die Company anschließend verließ. Der Grund dieser Streitigkeiten ist eine Steuer, welche die UFC für Sponsoren erhebt. So muss ein Sponsor eine Zahlung an die Promotion entrichten, wenn einer der gesponsorten Fighter mit den Artikeln bei einer UFC Veranstaltung auftritt. Im Fall von Marktgiganten wie Reebok kann diese Summe bis zu 500.000 Dollar betragen.

Nun hat sich Reebok jedoch dazu entschlossen die Sponsorensteuer zu tragen. Wie hoch diese wirklich ausfällt, ist unbekannt. Der Ausrüster gab jedoch bekannt, dass der Sponsorenvertrag mit Hendricks vorerst nur für den Titelkampf gilt. Es scheint so, als würde man ihn auch nur im Falle eines Titelgewinns von Hendricks verlängern, da dessen Popularität damit ungemein ansteigen würde.

Weniger Glück hatte Hendricks übrigens bei den Dreharbeiten für die Promo des Events. So erlitt er beim Dreh Verbrennungen zweiten Grades auf seinem Rücken, da eine der heißen Deckenlampen zu tief hing. Hendricks wurde jedoch glücklicherweise nicht zu sehr beeinflusst. So berichtete sein Manager Ted Ehrhardt, dass er lediglich ein bis zwei Tage mit dem Training aussetzen musste und die Verbrennungen innerhalb von einer Woche komplett verheilten. Die UFC entschuldigte sich für den Fauxpas bei Hendricks, konnte sich aber nicht erklären wie es dazu kommen konnte.

Hier noch ein Foto der Verbrennungen sowie das Promovideo:

http://www.youtube.com/watch?v=a8IAyP7kHEE

Schluss

Das war es für heute. Seid morgen wieder dabei, wenn es die UFC Preview auf das morgige UFC Fight Night 31 Event gibt. Am Donnerstag folgt dann der TUF Newsblock.

Bleibt noch euch allen eine schöne Woche zu wünschen!

Quellen: MMAJunkie.com, BloodyElbow.com, MMAFighting.com

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