Detaillierte Ratinganalysen von RAW & Impact Wrestling: Wie zog Henrys Promo und was brachte die Rückkehrer CM Punk & Brock Lesnar? – TNA behauptet sich trotz übermächtiger Konkurrenz

21.06.13, von Jens "JME" Meyer

Monday Night Raw (17.06.2013)
Wie wir bereits berichteten, erzielte die RAW-Ausgabe vom 17. Juni ein Rating von 3,05 Punkten bei einer durchschnittlichen Zuschauerzahl von 4,153 Millionen.

Damit blieb das Rating im Vergleich zur Vorwoche gleich, dennoch konnte man bei der durchschnittlichen Zuschauerzahl einen Zuwachs von knapp 163.000 (3.99 Millionen) verzeichnen. Die Stundenwerte betrugen in dieser Woche 4,03 in der ersten, 4,26 in der zweiten und 4,17 Millionen Zuschauer in der dritten Stunde.

Zwar war RAW damit die meistgeschaute Show am Montagabend im US-Kabelfernsehen, man erzielte aber dennoch nur das drittbeste Rating. So verzeichnete zB. das NHL Stanley Cup Finalspiel auf NBC Sports ein Rating von 4,15 Punkten trotz „nur“ 4,0 Millionen Zuschauern. Diese Abweichung bei den Ratings wird dadurch verursacht, dass NBC Sport einfach in wesentlich weniger Haushalten als RAW zu empfangen ist.

Die Verteilung auf die wichtigsten Zielgruppen sah diese Woche wie folgt aus:
Männer (18-49 Jahre) – 2,3 Ratingpunkte (+ 5%)
Frauen (18-49 Jahre) – 1,1 Ratingpunkte (+ 10%)
Jungen (12-17 Jahre) – 2,4 Ratingpunkte (+ 33%)
Mädchen (12-17 Jahre) – 1,4 Ratingpunkte (+ 17%)
Insgesamt waren etwa 65,5% der Zuschauer männlich. Das bedeutet, dass so viele Frauen wie noch nie im Jahr 2013 RAW schauten!

Die Viertelstunden-Ratings verhielten sich wie folgt:

  • 3,04 Ratingpunkte – Eröffnungssegment mit Alberto Del Rio, CM Punk und Paul Heyman
  • -194.000 Zuschauer – Christian vs. Wade Barrett
  • -164.000 Zuschauer – Sheamus vs. Cody Rhodes & Damien Sandow
  • +226.000 Zuschauer – Backstage Segmente mit HHH, Vickie Guerrero, Brad Maddox und Team Hell No
  • 3,13 Ratingpunkte, +248.000 Zuschauer – Randy Orton vs. Daniel Bryan (zur vollen Stunde)
  • +168.000 Zuschauer – Segment mit AJ, Stephanie McMahon und Kaitlyn (Gutes Ergebnis für diesen Zeitpunkt der Show)
  • -341.000 Zuschauer – Dean Ambrose vs. Kane und ein Backstage Segment mit Vickie, Vince McMahon und The Shield (Eher ein schlechter Wert)
  • +41.000 Zuschauer – Antonio Cesaro vs. William Regal (Gutes Ergebnis für diesen Zeitpunkt der Show)
  • 3,57 Ratingpunkte, +738.000 Zuschauer – In-Ring Segment mit Mark Henry und John Cena (zur vollen Stunde – Einer der stärksten Zugewinne der jüngeren Vergangenheit)
  • -953.000 – Backstage Interview mit Henry und Chris Jericho vs. Heath Slater (Zwar schalten zu diesem Zeitpunkt immer viele Zuschauer ab, aber dieses Mal waren es ungewöhnlich viele)
  • +112.000 – Curtis Axel vs. Sin Cara und Backstage Segmente mit Vince, Stephanie, Guerrero und Maddox
  • 3,42 Ratingpunkte, +636.000 Zuschauer – CM Punk vs. Alberto Del Rio einschließlich der Auftritte von Dolph Ziggler und Brock Lesnar

Quelle: Wrestling Observer Newsletter

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Impact Wrestling (13.06.2013)
Wie wir bereits berichteten, erzielte die Impact Wrestling Ausgabe vom 13. Juni ein Rating von 1,03 Punkten bei durchschnittlich 1,203 Mio. Zuschauer.

Somit gewann man 0,12 Ratingpunkte (0,91) und ca. 103.000 Zuschauer (1,100 Mio.) im Vergleich zur Ausgabe in der Vorwoche. Impact lief zeitgleich mit Spiel 4 der NBA Finals, welches durchschnittlich von 16,23 Mio. Zuschauern verfolgt wurde. Insgesamt kann man diese Zahlen, aufgrund der starken Konkurrenz, durchaus als Erfolg werten. Um genau zu sein waren diese Zahlen fast „schockierend“ hoch, da man aufgrund der starken Konkurrenz sogar mit einem Rating von 0,8 Punkten zufrieden gewesen wäre. So scheint sich der Wechsel auf den alten Sendeplatz, eine Stunde später, so langsam auszuzahlen. So erreichte man diese Woche mit der ersten Stunde ein Rating von 1,06 Punkten, während man auf dem vorherigen Sendeplatz hier Werte in der Größenordnung von 0,8 Punkten einfuhr. Die zweite Stunde erreicht ein Rating von 1,01 Punkten.

Die Viertelstunden-Ratings verhielten sich wie folgt:

  • 1,10 Ratingpunkte – Eröffnungssegment mit Bully Ray, Hulk Hogan, Bobby Roode und Jeff Hardy
  • 1,02 Ratingpunkte, -93.000 Zuschauer – Christopher Daniels & Kazarian vs. Gunner & James Storm
  • 1,07 Ratingpunkte, +58.000 Zuschauer – Crimson vs. Joseph Park und ein Segment mit Mickie James und Velvet Sky
  • 1,05 Ratingpunkte, -23.000 Zuschauer – Matt Morgan vs. Magnus vs. Kenny King vs. Rob Terry (Plus gleich zwei volle Werbepausen)
  • 1,08 Ratingpunkte, +35.000 Zuschauer – Stings Promo mit der Ankündigung die MEM zurückzubringen (Der schwächste Zuwachs zu einer vollen Stunde seit Monaten!)
  • 1,00 Ratingpunkte, -93.000 Zuschauer – Eric Young vs. Austin Aries
  • 0,97 Ratingpunkte, -34.000 Zuschauer – Aces & Eights Battle Royal
  • 0.97 Ratingpunkte, +/- 0 Zuschauer – Kurt Angle vs. AJ Styles

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3 Antworten auf „Detaillierte Ratinganalysen von RAW & Impact Wrestling: Wie zog Henrys Promo und was brachte die Rückkehrer CM Punk & Brock Lesnar? – TNA behauptet sich trotz übermächtiger Konkurrenz“

Y2Jericho sagt:

weniger ist mehr!
Meiner Meinung nach würde sich die WWE interresanter machen wenn sie weniger Shows produzieren würden.Z.B nur noch 6-8 PPVs im Jahr.oder die ganzen kleinen Shows wie NXT,Main Event,Superstars vereinen z.B NXT Main Superstars.TNA hat mit den 4 PPVs pro Jahr ein gutes Konzept.4 ist mir persönlich zu wenig aber wie gesagt 6-8 PPVs wären angebracht.Das war früher besser Raw,Smackdown und ECW mehr war da nicht.Und vorallem die Rostertrennung müsste es wieder geben.
Weil es kann ja nicht sein das der WWE und WHC Champion an einem Abend bei Raw sind aber keiner bei SD.da brauch sich keiner wundern wenn das SD Rating schlecht ausfällt.

O..O sagt:

@Y2Jericho

In Sachen Roster-Trennung und den Shows, von denen WWE viel zu viel hat, stimme ich dir vollkommen zu. Mich nervt, dass auch schon seit Monaten, wie sie Raw immer größer machen und SD völlig untergeht!

Magnus sagt:

Ich halte den Ansatz, die Anzahl der PPVs auf vier zu reduzieren auch für ziemlich gut. Klar kann man darüber diskutieren, ob es tatsächlich nur vier sein müssen, aber wenigstens scheint man bei TNA erkannt zu haben, dass man PPVs endlich wieder zu etwas Besonderem machen muss und dass man dafür nunmal Storylines braucht, die auch mal die Substanz für mehrere Monate haben.

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