Quelle: Photos N Effect from Germany, Ilja Dragunov 16 Carat Gold 2020 N3 (2), bearbeitet, CC BY-SA 2.0
Vor- und Nachteile des Paramount-Deals auf AEW-TV-Vertrag
Die Zukunft der TV-Partnerschaft zwischen All Elite Wrestling und Paramount könnte in den kommenden Jahren Veränderungen unterliegen. Hintergrund ist die geplante Fusion von Paramount mit Warner Bros. Discovery, durch die sich auch die Rahmenbedingungen für die Übertragung von AEW Dynamite und den weiteren AEW-Programmen verändern könnten. Laut dem Wrestling Observer Newsletter will Paramount die Partnerschaft mit AEW grundsätzlich fortsetzen. Der aktuelle Vertrag läuft allerdings Ende 2027 aus. Für 2028 existiert eine Option, deren finanzielles Volumen vertraglich über dem für 2027 vereinbarten Betrag von 190 Millionen US-Dollar liegt. Paramount könnte den bestehenden Deal Ende 2027 auslaufen lassen, die Option für 2028 ziehen oder mit AEW einen neuen Vertrag aushandeln.
Sollte die Partnerschaft fortgesetzt werden, könnte AEW von der größeren Reichweite des Paramount-Portfolios profitieren. Als mögliches Szenario wird dabei auch eine stärkere Einbindung des Streamingangebots genannt. Paramount plant bekanntlich eine Zusammenführung von Paramount+ und HBO Max. Denkbar wäre laut Wrestling Observer ein Modell ähnlich der aktuellen UFC-Struktur, bei dem Pay-per-Views ohne zusätzliche PPV-Gebühr über den Streamingdienst angeboten werden. Im Gegenzug könnte AEW eine höhere Rechtezahlung erhalten. Ob Paramount diesen Ansatz tatsächlich verfolgt, hängt allerdings davon ab, wie erfolgreich das UFC-Modell aus Sicht des Unternehmens ist. Als positives Signal für AEW wird zudem die frühere Ausstrahlung der UFC auf CBS angeführt. Die UFC konnte dort trotz eines weniger spezialisierten Senders und deutlich weniger PPV-Verkäufen teilweise ähnliche Zuschauerzahlen wie AEW Dynamite erzielen. UFC-Specials zur Primetime am Samstagabend auf CBS erreichten laut Wrestling Observer sogar deutlich höhere Zuschauerzahlen als vergleichbare Ausgaben auf ESPN.
Gleichzeitig gibt es auch ein mögliches Negativszenario. WWE konnte zuletzt keine Verlängerung seines Vertrags mit FOX für SmackDown und WWE Main Event erreichen. Stattdessen wurde der Vertrag mit NBCUniversal verlängert, während Saturday Night’s Main Event inzwischen exklusiv auf Peacock ausgestrahlt wird. Sollte Paramount den AEW-Vertrag nach 2027 nicht verlängern, müsste AEW entsprechend einen neuen TV-Partner finden. Der Wrestling Observer weist allerdings ausdrücklich darauf hin, dass es sich hierbei um mögliche Szenarien handelt. Aktuell steht noch keine Entscheidung über die Zukunft des AEW-Deals fest.
Cassie Lee bleibt während Auszeit von Jessie McKay im Einsatz
Cassie Lee soll während der Auszeit von Jessie McKay weiterhin regelmäßig, wenn auch nur sporadisch, bei ROH zum Einsatz kommen. McKay hatte im August bekannt gegeben, dass sie ihr zweites Kind erwartet und ist seitdem nicht mehr aktiv. Lee trat bereits im Juni in einem Singles Match bei ROH gegen Zayda Steel an und war Anfang September erneut bei TV-Tapings im Einsatz, wo sie auf Lady Leigh traf.
Will Ospreay schwärmt von einem Match gegen Ilja Dragunov
Will Ospreay hat sich begeistert über die Möglichkeit eines zukünftigen Matches gegen Ilja Dragunov bei AEW geäußert. Im Gespräch mit The Takedown on SI erklärte der amtierende AEW World Champion, dass die beiden zwar bereits bei Veranstaltungen von wXw aufgetreten seien, bislang aber noch nie im Ring aufeinandergetroffen sind. Ospreay zeigte sich insbesondere von Dragunovs Intensität beeindruckt. Seiner Ansicht nach könne der ehemalige WWE-Star jeden Gegner dazu bringen, auf demselben Intensitätslevel zu performen. Genau diese Eigenschaft mache Dragunov für ihn zu einem außergewöhnlichen Wrestler. Ospreay sagte konkret:
„Ilja Dragunov war ziemlich lange bei wXw aktiv. Es gab einige Shows, bei denen wir beide aufgetreten sind, aber wir standen noch nie gemeinsam im Ring. Zu hören, dass die Möglichkeit besteht, dass er zu AEW kommt, ist aufregend. Ich bin mir sicher, wenn man ihn verpflichtet, uns zunächst in unterschiedlichen Teilen des Rosters hält und uns beide aufbaut, könnte daraus wirklich ein großes, lukratives Singles Match entstehen, das den Main Event jeder Show überall auf der Welt bilden könnte.“
MJF lobt Trick Williams und Oba Femi
MJF hat sich lobend über zwei junge WWE-Stars geäußert. Im Gespräch mit Pro Wrestling Illustrated wurde der amtierende PWI-500-Sieger zu den weiteren Wrestlern in den Top 10 der diesjährigen Rangliste befragt. Dabei fand MJF insbesondere für Trick Williams und Oba Femi positive Worte. Williams landete auf Platz acht der PWI 500. MJF erklärte, dass der WWE-Star trotz seiner noch vergleichsweise kurzen Zeit im nationalen Fernsehen bereits viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen habe. Die beiden seien sich unter anderem am Flughafen in LaGuardia sowie später auf einer Party eines gemeinsamen Bekannten begegnet. MJF bezeichnete Williams als guten Kerl und sprach ihm großes Potenzial zu.
„Trick Williams auf Platz acht. Wir reden hier über jemanden, der erst seit sehr kurzer Zeit im nationalen Fernsehen zu sehen ist. Ich habe Trick am LaGuardia Airport getroffen, meiner Meinung nach dem besten Flughafen im Bundesstaat New York und wir haben uns ein bisschen unterhalten. Vor Kurzem habe ich ihn dann bei der Party meines Freundes Dip [Bryan Diperstein] wiedergetroffen. Er ist einfach ein guter Kerl. Ich mag ihn. Toller Typ. Eine Menge Potenzial. Ich kann nichts Schlechtes über ihn sagen.“
Auch über Oba Femi, der auf Platz neun der Rangliste landete, äußerte sich MJF positiv. Er bezeichnete den Nigerianer als großartigen Kerl und hob dessen beeindruckende körperliche Präsenz hervor. Auch Femi verfüge laut MJF über „eine Menge Potenzial“.
„Oba Femi ist ein großartiger Typ und sehr groß. Ein wirklich großer Mann und ebenfalls jemand mit einer Menge Potenzial.“
Quellen: Wrestling Observer Newsletter, Fightful Select, The Takedown on SI











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