Ein Moment bei RAW stand offenbar nicht im Skript
Die Rückkehr von Bronson Reed ist bei WWE intern gut angekommen. Laut Fightful Select zeigten sich Quellen im Unternehmen sehr zufrieden mit der körperlichen Verfassung, in der Reed zurückkehrte. Reed hatte seit Februar wegen eines Bizepsrisses pausiert, dabei WrestleMania 42 und SummerSlam verpasst und in einem WWE-Video erklärt, er wiege bei seiner Rückkehr rund 265 bis 270 Pfund; zu seinem schwersten Zeitpunkt Ende 2022 seien es 365 Pfund gewesen. Sein Comeback feierte er bei Sunday Night’s Main Event, als er in das Match zwischen Oba Femi und Bron Breakker eingriff und damit eine Disqualifikation herbeiführte, gefolgt von mehreren Tsunamis. Für Gesprächsstoff sorgt allerdings der Abend danach. In der RAW-Ausgabe vom 7. September setzte The Vision den Angriff auf Femi fort; zum Abschluss des Segments stellte Reed seinen Stiefel auf den am Boden liegenden Femi. Dieser schob den Fuß jedoch weg, obwohl er die Attacke eigentlich noch sellte. Laut Fightful Select war dieses Wegschieben nicht vom Kreativteam vorgesehen. WrestleVotes hatte den Moment zuvor als internes Gesprächsthema der Woche beschrieben; einigen soll die Szene nicht gefallen haben.
Sunday Night’s Main Event findet im Ausland kaum Publikum
Für die Ausgabe vom 6. September aus der State Farm Arena in Atlanta gibt es erstmals Zahlen – allerdings nur für einen Teil der Welt. Dave Meltzer berichtet im Wrestling Observer Newsletter, dass die Show außerhalb der USA und Indiens auf wenig Interesse gestoßen sei. Der Grund für die lückenhafte Datenlage liegt in der Verbreitung: In den USA lief die Show bei Peacock, in Indien bei Sony Sports Network und SonyLIV, im übrigen Ausland dagegen frei über den YouTube-Kanal von WWE. Die YouTube-Zahlen enthalten also weder amerikanische noch indische Zuschauer. Eine offizielle Zahl von Peacock wird laut Bericht nicht erwartet. Während des rund fünfminütigen Matches zwischen Baron Corbin und Lil Yachty verfolgten demnach etwa 63.000 Menschen den YouTube-Stream. Beim Titelmatch um die United States Championship zwischen Corbin und Trick Williams stieg der Wert auf rund 120.000. Über die gesamten zwei Stunden kamen laut Meltzer 347.000 sogenannte Click-ins zusammen. Und genau hier lohnt der genaue Blick, denn diese Zahl wird gern falsch gelesen. Ein Click-in zählt jeden, der mindestens eine Sekunde eingeschaltet hat, und dieselbe Person kann mehrfach gezählt werden. Wer zwischendurch den Stream verlässt und zurückkehrt, taucht erneut auf. Aussagekräftiger ist der von Meltzer genannte Vergleichswert nach Nielsen-Logik: Er liegt bei etwa 125.000 Zuschauern im Schnitt. Zwischen 347.000 und 125.000 liegt also keine Korrektur nach unten, sondern schlicht ein anderer Messbegriff. Festhalten lässt sich außerdem, was die Zahlen nicht hergeben: Über die Reichweite in den USA, dem mit Abstand wichtigsten Markt der Show, sagen sie nichts aus. Meltzers Einschätzung bezieht sich ausdrücklich auf das internationale Publikum. Frühere Ausgaben von Saturday Night’s Main Event hatten dem Bericht zufolge im Ausland ebenfalls keine nennenswerten Zahlen erreicht.
Quellen: Fightful Select, Wrestling Observer Newsletter, WrestleVotes, WWE











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