Quelle: Tabercil, Ricochet at Final Act 5, bearbeitet, CC BY-SA 3.0
Ricochet erhebt Vorwürfe gegen WWE wegen der Sperrfrist seiner Ehefrau
Die zweijährige „Sperrfrist“ von Samantha Irvin läuft im Oktober aus und ihr Ehemann Ricochet hat nun eine deutliche Erklärung dafür geliefert, warum sie überhaupt so lang ausgefallen ist. Auf die Frage eines Fans antwortete er am 12. September auf X, WWE habe gewusst, wie gut sie sei, und habe sicherstellen wollen, dass sie nicht zu AEW wechselt. Ricochet arbeitet seit 2024 für AEW und hatte Anfang des Jahres bereits erklärt, ein gemeinsamer Auftritt mit seiner Ehefrau sei für ihn nur eine Frage der Zeit. Dave Meltzer berichtet im aktuellen Wrestling Observer Newsletter, dass Irvin bei WWE nicht unter einem Talent-, sondern unter einem regulären Angestelltenvertrag stand. Der erlaubte ihr zwar, jederzeit mit zweiwöchiger Frist zu kündigen, wer aber vor Ablauf der dreijährigen Laufzeit geht, löst eine 24-monatige Sperrfrist aus. Genau das war bei Irvin der Fall. Der Unterschied zu den üblichen Regelungen ist beträchtlich: Bei NXT-Verträgen sind es 30 Tage, bei Main-Roster-Verträgen 90 Tage, und in beiden Fällen wird die Zeit bezahlt. Bei Angestelltenverträgen entfällt diese Bezahlung. Meltzer merkt zudem an, Irvin hätte die Klausel auf juristischem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit kippen können. Irvin hatte WWE im Oktober 2024 verlassen, nachdem sie 2021 als Ring Announcerin angefangen und später RAW, SmackDown und NXT tätig war. Als Grund für ihren Abgang nannte sie später fehlende Entwicklungsmöglichkeiten: Sie habe sich eine größere Bildschirmrolle gewünscht, etwa als Managerin oder Autoritätsfigur, WWE habe sie jedoch in der Ansagerrolle halten wollen. Seither konzentriert sie sich auf ihre Musikkarriere. Den Ablauf der Sperrfrist hatte sie im Oktober 2025 selbst öffentlich gemacht. Ob sie danach überhaupt ins Wrestling zurückkehrt, ist offen. Auch Meltzer schreibt, dass ein Wechsel zu AEW anders als seinerzeit bei Renee Paquette keineswegs feststeht. Würdet ihr Samantha Irvin gern wieder im Wrestling sehen und wenn ja, in welcher Rolle?
Blake Monroe hat wenig Verständnis für ungeduldige Fans
Blake Monroe tritt seit Monaten bei SmackDown auf, ein reguläres Match im TV hat sie dort aber noch nicht bestritten. Erste Vignetten liefen im April, ihr Debüt in die Show folgte Ende Juni. In einem Interview mit SPORF wehrt sie sich nun gegen die Kritik an dieser langen Anlaufzeit: Die Leute seien sehr ungeduldig, man könne auch sonst nicht erwarten, dass beim ersten Date direkt alles passiere. Auf etwas Gutes müsse man warten. Ihre Fans hätten ihren Weg von der Independent-Szene über Japan bis nach NXT und WWE verfolgt und seien deshalb besonders investiert; sie verstehe die Nervosität, halte aber das Timing für entscheidend. Das Gespräch wurde bereits am SummerSlam-Wochenende in Minneapolis geführt und erst am 9. September veröffentlicht. Die Aussagen sind also rund einen Monat alt. Dass es bislang kein Match gab, liegt an der Fehde mit Giulia. Am 21. August sollte das Duell erstmals stattfinden, Monroe griff ihre Gegnerin aber schon beim Einzug an, sodass es nie zum Match kam. Am 4. September drehte Giulia den Spieß um und attackierte Monroe vor dem Match. Ganz ohne Einsatz vor SmackDown-Publikum ist die frühere AEW Women’s World Champion allerdings nicht: Im Mai 2026 besiegte sie Jordynne Grace in einem nicht übertragenen Dark Match.




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