By grenwail - https://www.flickr.com/photos/165310657@N06/41133983090/, CC BY 2.0, Link
Erstes Lebenszeichen von Keith Lee nach einem Jahr Funkstille
Keith Lee hat sich erstmals seit rund einem Jahr wieder auf Social Media gemeldet. Der 41-Jährige veröffentlichte auf X und Instagram ein Foto gemeinsam mit Darius J. Wright und warb dort für dessen Website und YouTube-Kanal sowie für ein Programm namens AYDA, kurz für „Awaken Your Dormant Abilities“. Zu seiner sportlichen Zukunft äußerte sich Lee in dem Beitrag nicht. Er steht weiterhin bei AEW unter Vertrag, sein letztes Match liegt allerdings im Dezember 2023. Aus dem Ring genommen hatte ihn damals eine Verletzung. Im Sommer 2025 erklärte er, gesundheitlich gehe es ihm bereits seit geraumer Zeit gut, im September 2025 kündigte er zudem an, definitiv wieder antreten zu wollen. Belastbare Neuigkeiten gab es seither nicht. Im Juli berichtete Bryan Alvarez, innerhalb der Branche gehe man inzwischen davon aus, dass Lee seine aktive Laufbahn beendet habe. Alvarez betonte dabei ausdrücklich, das nicht mit Sicherheit sagen zu können; eine Bestätigung von Lee oder von AEW gibt es bis heute nicht. Nach dem neuen Beitrag hat er bei Wrestling Observer Live nachgelegt: Lees Engagement sei kein Gimmick und nicht Teil einer Storyline. Bereits als er im Juli über das vermutete Karriereende sprach, sei ihm von diesem Projekt berichtet worden. Lee sei voll darin eingebunden, und das wirke derzeit wie seine absehbare Zukunft. Unter Lees Beiträgen sammelten sich zahlreiche Zuschriften von Fans, die ihm Unterstützung zusprachen. Lee war 2021 bei WWE freigestellt worden und hatte dort unter anderem den NXT-Titel sowie den NXT North American Title gehalten; im Februar 2022 unterschrieb er bei AEW, wo er zwischenzeitlich auch Tag Team Champion war.
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Angelico wünscht sich die Rückkehr von Lucha Underground
Angelico hat bei einem virtuellen Signing für Captain’s Corner über seine Zeit bei Lucha Underground gesprochen. Die Serie lief von Oktober 2014 bis November 2018 über vier Staffeln, Angelico war dort zweifacher Trios Champion. Nach seiner Schilderung sah das ursprüngliche Konzept, das einer ersten Gruppe von fünf bis sieben AAA-Wrestlern präsentiert wurde, völlig anders aus: geplant waren Plattformen in unterschiedlichen Höhen an den Ringecken, damit nicht nur vom obersten Seil aus gearbeitet werden konnte, dazu ein Seil zum Schwingen. Er habe das damals für sehr wild gehalten, fast wie eine Cirque-du-Soleil-Variante des Wrestlings, und sei sich unsicher gewesen. Dass die Idee anschließend deutlich zurechtgestutzt wurde, hält er im Rückblick für die bessere Lösung. Was ihn überzeugte, waren die einstündigen Episoden, die cineastische Machart und der Verzicht auf Promos im Ring: Der Ring sei bewusst dem Wrestling vorbehalten geblieben, sämtliche Interaktionen fanden backstage statt. Für Angelico ist Lucha Underground bis heute seine Lieblingsversion einer Wrestling-Promotion, sowohl als Zuschauer als auch als Aktiver. Er wünsche sich, dass Tony Khan die Rechte erwerbe und die Serie zurückbringe, ausschließen wolle er das jedenfalls nicht. Angelico steht seit 2019 bei AEW unter Vertrag und tritt inzwischen vor allem bei ROH an, zuletzt bei einer Aufzeichnung im Juli. Hätte ein Format wie Lucha Underground heute noch eine Chance oder war das Konzept an seine Zeit gebunden?




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