John Cena über Heel-Turn: „Wir haben das Beste aus der Zeit gemacht“ – Mickie James hätte CM Punks Managerin werden sollen – Grayson Waller: „Ich war ein Witz“ –

07.09.26, von Stephan "PBC_BayBay" Leven

john cena wwe beitrag

Quelle: Staff Sgt. James Selesnick, John Cena 134616, bearbeitet, CC0 1.0

John Cena über Heel-Turn: „Wir haben das Beste aus der Zeit gemacht“

John Cena hat rückblickend über seinen viel diskutierten Heel-Turn im Jahr 2025 gesprochen. Im Interview mit Bleacher Report wurde der inzwischen zurückgetretene WWE-Star gefragt, ob seiner Karriere ohne diesen Charakterwechsel etwas gefehlt hätte. Cena erklärte, dass diese Frage letztlich hypothetisch sei und verwies sowohl auf den kommerziellen Erfolg als auch auf die teilweise kritischen Reaktionen der Fans.

„Nehmen wir an, wir hätten es nie gemacht. Ich glaube, das hätte euch als Autoren großartigen Stoff für Artikel gegeben, nach dem Motto: ‚Mann, wie wäre das wohl gewesen?‘ Aber jetzt wissen wir, was tatsächlich passiert ist. Wir haben eine Heel-Version von mir bekommen und wir haben mit der Zeit, die uns zur Verfügung stand, das Beste daraus gemacht. Und was die Frage angeht, ob es funktioniert hat oder nicht: Okay, da gibt es aus geschäftlicher Sicht viele verschiedene Aspekte. Wir hatten keinen einzigen freien Sitzplatz mehr. Und die Leute haben in großer Zahl zugeschaut. Deshalb weiß ich nicht, ob man aus geschäftlicher Sicht sagen kann, dass es nicht funktioniert hat. Aber dann gibt es noch die kreative Seite. Manchmal werden Blockbuster-Filme von Kritikern schlecht bewertet.“

Bei einem Auftritt auf der Tampa Bay Comic Convention wurde Cena außerdem nach seinem persönlichen Lieblingsmatch gefragt. Während seiner aktiven Karriere habe er diese Frage stets mit einem einfachen Trick umgangen: Sein Lieblingsmatch sei „das nächste“. Nach seinem Karriereende müsse er nun allerdings tatsächlich eine Antwort geben. Seine Wahl fiel überraschend nicht auf einen WrestleMania-Main-Event oder eines seiner zahlreichen Championship-Matches, sondern auf sein allererstes Match.

„Ich glaube, ich hatte mit sehr vielen Matches und sehr vielen Gegnern unglaublich viel Spaß. Aber ich glaube nicht, dass irgendeines dieser Matches passiert wäre, wenn es das erste nicht gegeben hätte. So viele wundervolle Momente ich auch hatte: Ich glaube, mein erstes Match ist mein Lieblingsmatch, weil man all die anderen ohne das erste Match nicht haben kann.“

Mickie James hätte CM Punks Managerin werden sollen

Mickie James hat verraten, dass ihr WWE-Debüt mehrfach mit unterschiedlichen Ideen geplant und anschließend wieder verworfen wurde. Im Gespräch mit „Wrestling Life Online“ und Tall Oak Productions erklärte die frühere Women’s Championesse, dass es insgesamt wohl rund fünf verschiedene Konzepte für ihren ersten TV-Auftritt gegeben habe. Eines davon hätte sie ausgerechnet an die Seite von CM Punk gestellt.

„Ich sollte wahrscheinlich fünfmal mit unterschiedlichen Ideen debütieren, die man sich für mich ausgedacht hatte, aber keine davon blieb bestehen. Dazu gehörte auch die Idee, bei Sunday Night Heat gemeinsam mit CM Punk als seine Managerin zu debütieren. Vicky Adams, glaube ich. Deshalb habe ich mich immer gefragt: ‚Woher kommt diese Vicky Adams ständig auf meiner Wikipedia-Seite? Irgendjemand soll das löschen. Ich weiß nicht, wer sie ist.‘ Aber ich schätze, das war der Name, den sie damals benutzt haben, als ich mit ihm debütieren sollte. Dazu kam es aber nicht. Die Idee hielt genau diesen einen Abend.“

 

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Grayson Waller hat nach seiner Rückkehr zu NXT offen über seine Zeit im WWE Main Roster gesprochen. Bei „Busted Open Radio“ erklärte der frischgebackene NXT Champion, dass ihm die Rückkehr zur Entwicklungsmarke dabei geholfen habe, wieder zu sich selbst zu finden. Besonders seine erste Promo nach dem Wechsel habe ihn überraschend nervös gemacht.

„Das ist das Beste, was mir je passiert ist. Ich hasse es, das zuzugeben, aber als ich an diesem Abend zurückkam, war ich noch nie so nervös, was für mich verrückt ist. Wenn ich jetzt rede, kann ich das ganz natürlich. Das ist einfach. Das ist, was ich mache. Ich war noch nie nervöser, weil ich das Gefühl hatte, als wäre mir meine Seele genommen worden. Ich hatte zwei Jahre lang kein Live-Mikrofon. Abgesehen von den Netflix-Werbepausen hatte ich zwei Jahre lang im Fernsehen kein Live-Mikrofon. Also hatte ich vergessen, was ich kann. In dieser Promo gibt es einen Moment, an den ich mich erinnere, wo ich dachte: ‚Oh, Alter, das ist einfach. Das ist, was ich mache.‘ Wieder hier zu sein, hat mich daran erinnert, wer ich bin. Ich verstehe, wie das Main Roster funktioniert. Nicht jeder kann jede Woche eine Chance bekommen. Aber ich kenne mich selbst und ich glaube nicht, dass sie jemals gezeigt haben, wer ich bin. Ich war ein Witz. Ich war ein Talkshow-Host, ein alberner Typ. Ich glaube nicht, dass sie NXT jemals geschaut haben.“

Quellen: Wrestling Observer, Fightful, Bleacher Report, FynX Comic Conventions, Wrestling Life Online, Busted Open Radio

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1 Meinung

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John Cena scheint das sehr reflektiert und klar bewerten zu können. Erfrischend sowas zu lesen im Vergleich zu dem was andere Ex-Wrestler so rumlabern in Podcasts und Co.

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