Quelle: IMPACT Wrestling/ World Wrestling Entertainment
Chelsea Green erklärt Bedeutung ihrer Schutzmaske
Green zog sich zuletzt einen Bruch des Augenhöhlenknochens zu und trägt seitdem eine Schutzmaske. Im „Insight Podcast“ erklärte sie, dass es dabei nicht nur darum gehe, weitere Schmerzen zu vermeiden. Eine erneute Verletzung könnte deutlich schwerwiegendere Folgen haben.
„Wenn ich den Augenhöhlenknochen noch weiter breche, könnte sich mein Auge nach unten verschieben. Das ist widerlich. Dann bräuchte ich eine Platte am Auge. Das wäre eine große Sache.“
Entsprechend vorsichtig gehe WWE mit ihrer medizinischen Freigabe um. Chelsea Green selbst versuche allerdings grundsätzlich, bei Verletzungen möglichst früh Klarheit darüber zu bekommen, wann sie wieder in den Ring zurückkehren könne.
„Wenn du dich nicht selbst darum kümmerst und medizinisch nicht auf Antworten drängst, kannst du so lange ausfallen, wie du willst. Du kannst ewig mit der Reha beschäftigt sein. Wir haben alle so viele körperliche Probleme. Deshalb möchte ich immer einen Schritt voraus sein und sage: ‚Gebt mir jetzt ein Datum. Wenn ich dieses Datum schlagen kann, großartig.‘“
Nach ihrer Verletzung habe sie zunächst noch am selben Abend eine Einschätzung in Philadelphia erhalten. Nach dem Rückflug seien jedoch einige schwierige Tage gefolgt, ehe sie zusätzlich einen Spezialisten in Orlando aufsuchte. Dort habe sie sich schließlich auch schriftlich bestätigen lassen, ab wann eine Rückkehr möglich sei. Green erklärte, dass WWE verständlicherweise besonders vorsichtig sei, während sie selbst gleichzeitig darüber nachdenke, wie eine laufende Storyline möglichst schnell fortgesetzt werden könne.
„WWE muss vorsichtig sein. Es geht um mein Auge. Sie werden immer darauf achten, dass wir wirklich zu 100 Prozent bereit sind. Ich denke dagegen: ‚Wie können wir diese Story weiterführen? Wie verhindern wir, dass sich das unnötig hinzieht? Wann kann ich frühestens wieder in den Ring, damit wir den Leuten geben können, was sie sehen wollen?‘“
Royal-Rumble-Siegerinnen sollten auch Midcard-Titel wählen können
Green sprach außerdem über ihre Zeit als erste WWE Women’s United States Champion. Sie gewann den neu eingeführten Titel im Dezember 2024 bei „Saturday Night’s Main Event“ und hielt damit erstmals eine Singles Championship bei WWE. Während ihrer Regentschaft habe sie aktiv versucht, den Stellenwert des Titels zu erhöhen. Eine ihrer Ideen war, die Women’s United States Championship ebenso wie die Women’s Intercontinental Championship in die Entscheidung nach einem Royal-Rumble-Sieg einzubeziehen.
„Ich wollte wirklich, dass jemand den Royal Rumble gewinnt und anschließend vielleicht die United States Champion herausfordert und nicht automatisch nur nach dem größten Titel greift. Warum können die Intercontinental Championship und die United States Championship nicht Teil dieser Diskussion sein?“
Damit habe sie verhindern wollen, dass der Titel lediglich als zweitrangige Championship wahrgenommen werde.
„Ich habe wirklich versucht, diesen Titel aufzuwerten. Ich wollte, dass den Leuten etwas daran liegt und dass er nicht einfach als zweitbester Titel angesehen wird.“
Umgesetzt wurde die Idee letztlich nicht. Green glaubt allerdings, dass die Women’s United States Championship inzwischen auch ohne eine solche Regel genügend Bedeutung entwickelt habe.
„Mittlerweile braucht der Titel das gar nicht mehr. Es steht bereits so viel auf dem Spiel. Jede Person, die diesen Titel gewinnen möchte, versucht bereits, die Beste zu sein.“




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