MJF über Vergleiche zwischen AEW und WWE – Eddie Kingston wieder freigegeben – Jim Ross erhält positive Nachricht nach weiterem Gesundheitsbefund

01.09.26, von Thomas "Tommy" Windmann

AEW MJF

By Super Festivals - https://www.flickr.com/photos/superfestivals/53896134778/, CC BY 2.0, Link

MJF über WWE: „Unterstützt eure Seite, statt die andere anzugreifen“

MJF hat im „Sports Media Podcast with Richard Deitsch“ über die Konkurrenz zwischen All Elite Wrestling und WWE gesprochen. Dabei kam zunächst die Entscheidung von WWE zur Sprache, „Saturday Night’s Main Event“ im Nassau Coliseum auszutragen. MJF verwies darauf, dass er die Halle Ende 2023 gemeinsam mit Samoa Joe bei „AEW Worlds End“ ausverkauft hatte.

„Ich bin einer der wenigen Menschen der modernen Ära, die das Nassau Coliseum ausverkauft haben. Vor MJF gegen Samoa Joe hatte dort meines Wissens seit Ende der 80er-Jahre keine Wrestling-Veranstaltung mehr ausverkauft – weder von uns noch von WWE oder irgendjemand anderem.“

Darauf sei er besonders stolz gewesen.

„Und dann hat WWE auf magische Weise beschlossen, Saturday Night’s Main Event in meiner Arena zu veranstalten, nachdem ich sie ausverkauft hatte. Das fand ich interessant. So ist das Geschäft. Man muss immer in Bewegung bleiben.“

MJF ging anschließend grundsätzlich auf die Diskussionen zwischen Fans der beiden Promotions ein.

„Wenn ihr AEW lieber mögt als WWE – und es gibt viele Leute, die so denken – bedeutet das nicht, dass ihr WWE schlechtmachen müsst.“

Stattdessen sollten Fans seiner Ansicht nach begründen, warum sie ihre bevorzugte Promotion besser finden.

„Ihr müsst keine langen Texte darüber schreiben, warum WWE schlecht ist. Schreibt darüber, warum AEW besser ist. Was auch immer eure logischen Gründe sind.“

Als mögliche Argumente nannte MJF unter anderem den Umfang der Pay-per-Views, die Qualität der Matches oder Storylines – und scherzhaft sein eigenes Aussehen.

„Das bedeutet aber nicht, dass ihr die andere Seite angreifen müsst. Unterstützt einfach eure eigene.“

Eddie Kingston nach gesundheitlichem Problem wieder freigegeben

Eddie Kingston hat bestätigt, dass er wieder für Matches freigegeben wurde. Der 44-Jährige war für die vergangene Ausgabe von „AEW Collision“ ursprünglich für ein Viertelfinalmatch im Continental Challenge Cup gegen Claudio Castagnoli vorgesehen. AEW-Präsident Tony Khan nahm ihn jedoch aus der Show, nachdem Kingston keine medizinische Freigabe erhalten hatte. Während eines Media Calls erklärte Kingston nun, dass es einen gesundheitlichen Zwischenfall gegeben habe.

„Es gab ein kleines gesundheitliches Problem. Ich habe mich untersuchen lassen, alles ist in Ordnung und ich wurde freigegeben.“

Nach eigener Aussage gehe es ihm inzwischen deutlich besser.

„Ich fühle mich sehr gut. Tausendmal besser als noch letzte Woche.“

Was genau zu den medizinischen Bedenken geführt hatte, erklärte Kingston nicht.

„Sobald ich die Freigabe hatte, hieß es für mich: ‚Okay, zurück an die Arbeit.‘ Ich wollte unbedingt wieder loslegen.“

Kingstons bislang letztes Match fand am 8. August statt, als er Jake Doyle im Continental Challenge Cup besiegte. Als Nächstes soll er erstmals für CMLL in der Arena México antreten. Dort fordert er Hechicero um die CMLL World Heavyweight Championship heraus.

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Jim Ross erhält positive Nachricht nach Auffälligkeit an Niere

Jim Ross hat während seiner Genesung nach einer Gehirnoperation von einem weiteren gesundheitlichen Befund berichtet. In einer neuen Ausgabe seines Podcasts „Grilling JR“ erklärte der 74-Jährige, dass Ärzte eine kleine Masse an einer seiner Nieren entdeckt hätten. Ross hatte deshalb einen Termin bei einem Onkologen und erhielt dort zunächst beruhigende Nachrichten.

„Am Mittwochnachmittag hatte ich meinen Termin beim Onkologen, weil sie eine Masse an einer meiner Nieren gesehen hatten. Und ich habe gute Nachrichten bekommen.“

Nach Einschätzung des Arztes gebe es derzeit keinen eindeutigen Hinweis auf eine ernsthafte Krebserkrankung.

„Der Onkologe glaubt, dass ich keinen Krebs habe, aber sie sind sich noch nicht vollständig sicher. Da ist eine kleine Masse. Sie könnte krebsartig sein, aber sie ist so klein, dass man sie operieren und entfernen könnte.“

Ross zeigte sich erleichtert über die Einschätzung.

„Ich habe gute Nachrichten bekommen. Dafür bin ich dankbar.“

Jim Ross: Sorge vor Untersuchung raubte ihm den Schlaf

Ross erklärte, dass ihn die Unsicherheit vor dem Arzttermin stark belastet habe.

„Meine Arzttermine waren produktiv. Ich habe erfahren, dass ich keinen schweren Krebs an der Niere habe. Das waren großartige Nachrichten, denn in der Nacht vor diesem Termin habe ich praktisch überhaupt nicht geschlafen.“

Die Sorge vor einer möglichen neuen Krebsdiagnose sei groß gewesen.

„Ich war einfach überwältigt vor Sorge, weil man nicht weiß, welche Nachricht man bekommen wird.“

Weitere Untersuchungen stehen allerdings noch aus.

„Sie müssen noch Tests machen. Es muss noch ein weiteres MRT gemacht werden. Deshalb kann ich keine genaue Antwort darauf geben, wie es weitergeht, weil ich sie selbst noch nicht habe.“

Ross hatte sich am 12. August einer Gehirnoperation unterzogen. Im Sommer 2025 war er außerdem wegen Darmkrebs operiert worden. In der Vergangenheit hatte er zudem bereits mit Hautkrebs zu kämpfen.

Siehe auch  WWE Monday Night RAW #1736 Ergebnisse und Bericht aus Cleveland, Ohio, USA vom 31.08.2026 (inkl. Videos und Abstimmung)

8 Meinungen

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„Ihr müsst keine langen Texte darüber schreiben, warum WWE schlecht ist. Schreibt darüber, warum AEW besser ist. Was auch immer eure logischen Gründe sind.“

Damit hat MJF gar nicht mal Unrecht. Schließlich sind beide Ligen im selben Genre und die Schwächen an den selben Stellen. Wohingegen AEW vor allem klar und deutlich mit Wrestling punkten kann. Wenn man also die beiden Ligen anhand der positiven Dinge vergleicht, dann gibt es bei WWE viel mehr Kritikpunkte als bei AEW.

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Das selbe Genre mag stimmen. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Beide haben unterschiedliche Zielgruppen. Warum sieht man bei WWE mehr Show, weniger "richtiges" Wrestling und meist so kurze Matches? Weil die Zielgruppe eher zur Tiktok Generation gehört und die hat nun eben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne. Dafür funktionieren dann eben solche Clowns wie Danhausen dort wunderbar.
Das ist dann aber auch der Grund, warum AEW sowas in der Größe wie Wembley auch nur in Europa durchziehen kann. In den USA gibt's bis auf einige Hochburgen einfach nicht (mehr) genügend "Nerds", die knallharte Wrestlingaction in diesem Ausmaß noch so abfeiern, wie es hier in Europa der Fall ist.

Btw. dafür dass AEW seiner Sicht nach in allen Belangen besser als WWE ist, äußerst sich MJF aber wirklich sehr häufig über die "Konkurrenz".

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Das selbe Genre mag stimmen. Aber damit hören die Gemeinsamkeiten schon auf. Beide haben unterschiedliche Zielgruppen. Warum sieht man bei WWE mehr Show, weniger "richtiges" Wrestling und meist so kurze Matches? Weil die Zielgruppe eher zur Tiktok Generation gehört und die hat nun eben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne. Dafür funktionieren dann eben solche Clowns wie Danhausen dort wunderbar.
Das ist dann aber auch der Grund, warum AEW sowas in der Größe wie Wembley auch nur in Europa durchziehen kann. In den USA gibt's bis auf einige Hochburgen einfach nicht (mehr) genügend "Nerds", die knallharte Wrestlingaction in diesem Ausmaß noch so abfeiern, wie es hier in Europa der Fall ist.
Btw. dafür dass AEW seiner Sicht nach in allen Belangen besser als WWE ist, äußerst sich MJF aber wirklich sehr häufig über die "Konkurrenz".

Bei dieser Zielgruppe hast du definitiv recht, aber man darf nicht vergessen, wie alt der durchschnittliche WWE TV Zuschauer ist. Ein mittelgroßer Teil von denen hat maximal mal von TikTok gehört.

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Bei dieser Zielgruppe hast du definitiv recht, aber man darf nicht vergessen, wie alt der durchschnittliche WWE TV Zuschauer ist. Ein mittelgroßer Teil von denen hat maximal mal von TikTok gehört.

Da werden viele WWE schauen, weil se es schon immer machen. War bei mir auch lamge so. Hab mir das reingezogen, egal wie grottig es war.
Ist wie bei GZSZ, wenn mal 5 Tage geschaut hast ist es drin und du schaust einfach. Bei WWE geht das auch ganz gut.

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Warum sieht man bei WWE mehr Show, weniger "richtiges" Wrestling und meist so kurze Matches? Weil die Zielgruppe eher zur Tiktok Generation gehört und die hat nun eben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne. Dafür funktionieren dann eben solche Clowns wie Danhausen dort wunderbar.

Kurze Matches und Danhausens gibt es aber wesentlich länger als erst seit 10 Jahren. Und auch wenn man bei den PPV's ins Publikum guckt sieht man, dass das so nicht stimmt.

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Der "Clown Danhausen" wurde übrigens bei AEW in der gleichen Rolle eingesetzt. Also nicht, dass die "Analyse" vom Waldschrat irgendwie zutreffend wäre, aber im Speziellen der Punkt ist halt offensichtlich Unsinn. Mal davon abgesehen, dass das AEW Publikum deutlich Social Media und damit TikTok affiner ist, als das WWE ist.

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Der "Clown Danhausen" wurde übrigens bei AEW in der gleichen Rolle eingesetzt. Also nicht, dass die "Analyse" vom Waldschrat irgendwie zutreffend wäre, aber im Speziellen der Punkt ist halt offensichtlich Unsinn. Mal davon abgesehen, dass das AEW Publikum deutlich Social Media und damit TikTok affiner ist, als das WWE ist.

AEW hat ihn halt nicht so ausgepresst und später gar nicht mehr gezeigt.. Fakt ist, er war auch dort immer ein Top 10 verkaufter T-Shirts, auch als er Monate nicht eingesetzt worden ist. Er hat ne riesen FanBase, was WWE zu gute kam. Man wird sehen, ob der Hype länger bestehen kann bzw er Minimum, wie Truth früher, alle paar Monate mindestens mal in Segmente geworfen wird. Aber solange der Merch funktioniert, wird er anders als bei AEW weiter zu sehen sein..ist auch nachvollziehbar.

Das das AEW Publikum affiner gegenüber Social Media ist, stimmt im größten Teil zu, wobei bei WWE halt diese, die letzen Jahre durch den Hype gewonnenen Eventfans vermutlich, aus anderen Gründen wie der AEW Smartmark, dort noch aktiver sind (Influencer z.b.). Bei dem Teil, den @Boud Starr aufzählte (Gewohnheitsgucker) wird das deutlich weniger zutreffen, das stimmt. Bzw bei der älteren Generation an WWE Fans.

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„Wenn ihr AEW lieber mögt als WWE – und es gibt viele Leute, die so denken – bedeutet das nicht, dass ihr WWE schlechtmachen müsst.“

Wenn sich hier nur mal ein Bruchteil daran würden. Diesen Beitrag eingeschlossen. Schon alleine wenn einige User erst "Stamford, Connecticut" googlen müssen um es richtig zu schreiben in ihren Hatekommentaren ist schon sehr traurig

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