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MJF über WWE: „Unterstützt eure Seite, statt die andere anzugreifen“
MJF hat im „Sports Media Podcast with Richard Deitsch“ über die Konkurrenz zwischen All Elite Wrestling und WWE gesprochen. Dabei kam zunächst die Entscheidung von WWE zur Sprache, „Saturday Night’s Main Event“ im Nassau Coliseum auszutragen. MJF verwies darauf, dass er die Halle Ende 2023 gemeinsam mit Samoa Joe bei „AEW Worlds End“ ausverkauft hatte.
„Ich bin einer der wenigen Menschen der modernen Ära, die das Nassau Coliseum ausverkauft haben. Vor MJF gegen Samoa Joe hatte dort meines Wissens seit Ende der 80er-Jahre keine Wrestling-Veranstaltung mehr ausverkauft – weder von uns noch von WWE oder irgendjemand anderem.“
Darauf sei er besonders stolz gewesen.
„Und dann hat WWE auf magische Weise beschlossen, Saturday Night’s Main Event in meiner Arena zu veranstalten, nachdem ich sie ausverkauft hatte. Das fand ich interessant. So ist das Geschäft. Man muss immer in Bewegung bleiben.“
MJF ging anschließend grundsätzlich auf die Diskussionen zwischen Fans der beiden Promotions ein.
„Wenn ihr AEW lieber mögt als WWE – und es gibt viele Leute, die so denken – bedeutet das nicht, dass ihr WWE schlechtmachen müsst.“
Stattdessen sollten Fans seiner Ansicht nach begründen, warum sie ihre bevorzugte Promotion besser finden.
„Ihr müsst keine langen Texte darüber schreiben, warum WWE schlecht ist. Schreibt darüber, warum AEW besser ist. Was auch immer eure logischen Gründe sind.“
Als mögliche Argumente nannte MJF unter anderem den Umfang der Pay-per-Views, die Qualität der Matches oder Storylines – und scherzhaft sein eigenes Aussehen.
„Das bedeutet aber nicht, dass ihr die andere Seite angreifen müsst. Unterstützt einfach eure eigene.“
Eddie Kingston nach gesundheitlichem Problem wieder freigegeben
Eddie Kingston hat bestätigt, dass er wieder für Matches freigegeben wurde. Der 44-Jährige war für die vergangene Ausgabe von „AEW Collision“ ursprünglich für ein Viertelfinalmatch im Continental Challenge Cup gegen Claudio Castagnoli vorgesehen. AEW-Präsident Tony Khan nahm ihn jedoch aus der Show, nachdem Kingston keine medizinische Freigabe erhalten hatte. Während eines Media Calls erklärte Kingston nun, dass es einen gesundheitlichen Zwischenfall gegeben habe.
„Es gab ein kleines gesundheitliches Problem. Ich habe mich untersuchen lassen, alles ist in Ordnung und ich wurde freigegeben.“
Nach eigener Aussage gehe es ihm inzwischen deutlich besser.
„Ich fühle mich sehr gut. Tausendmal besser als noch letzte Woche.“
Was genau zu den medizinischen Bedenken geführt hatte, erklärte Kingston nicht.
„Sobald ich die Freigabe hatte, hieß es für mich: ‚Okay, zurück an die Arbeit.‘ Ich wollte unbedingt wieder loslegen.“
Kingstons bislang letztes Match fand am 8. August statt, als er Jake Doyle im Continental Challenge Cup besiegte. Als Nächstes soll er erstmals für CMLL in der Arena México antreten. Dort fordert er Hechicero um die CMLL World Heavyweight Championship heraus.
Jim Ross erhält positive Nachricht nach Auffälligkeit an Niere
Jim Ross hat während seiner Genesung nach einer Gehirnoperation von einem weiteren gesundheitlichen Befund berichtet. In einer neuen Ausgabe seines Podcasts „Grilling JR“ erklärte der 74-Jährige, dass Ärzte eine kleine Masse an einer seiner Nieren entdeckt hätten. Ross hatte deshalb einen Termin bei einem Onkologen und erhielt dort zunächst beruhigende Nachrichten.
„Am Mittwochnachmittag hatte ich meinen Termin beim Onkologen, weil sie eine Masse an einer meiner Nieren gesehen hatten. Und ich habe gute Nachrichten bekommen.“
Nach Einschätzung des Arztes gebe es derzeit keinen eindeutigen Hinweis auf eine ernsthafte Krebserkrankung.
„Der Onkologe glaubt, dass ich keinen Krebs habe, aber sie sind sich noch nicht vollständig sicher. Da ist eine kleine Masse. Sie könnte krebsartig sein, aber sie ist so klein, dass man sie operieren und entfernen könnte.“
Ross zeigte sich erleichtert über die Einschätzung.
„Ich habe gute Nachrichten bekommen. Dafür bin ich dankbar.“
Jim Ross: Sorge vor Untersuchung raubte ihm den Schlaf
Ross erklärte, dass ihn die Unsicherheit vor dem Arzttermin stark belastet habe.
„Meine Arzttermine waren produktiv. Ich habe erfahren, dass ich keinen schweren Krebs an der Niere habe. Das waren großartige Nachrichten, denn in der Nacht vor diesem Termin habe ich praktisch überhaupt nicht geschlafen.“
Die Sorge vor einer möglichen neuen Krebsdiagnose sei groß gewesen.
„Ich war einfach überwältigt vor Sorge, weil man nicht weiß, welche Nachricht man bekommen wird.“
Weitere Untersuchungen stehen allerdings noch aus.
„Sie müssen noch Tests machen. Es muss noch ein weiteres MRT gemacht werden. Deshalb kann ich keine genaue Antwort darauf geben, wie es weitergeht, weil ich sie selbst noch nicht habe.“
Ross hatte sich am 12. August einer Gehirnoperation unterzogen. Im Sommer 2025 war er außerdem wegen Darmkrebs operiert worden. In der Vergangenheit hatte er zudem bereits mit Hautkrebs zu kämpfen.




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