MVP erwartet sein letztes Match 2027 – Vertrag bei AEW läuft bis 57 – laut Fightful profitiert Warner Bros. Discovery von den Dynamite-Overruns – New Level (Kofi & Austin Creed), Swerve Strickland und Mercedes Moné für Dynamite angekündigt

31.08.26, von Thomas "Tommy" Windmann

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Deshalb überzieht AEW Dynamite derzeit regelmäßig

„AEW Dynamite“ hat in den vergangenen Wochen mehrfach deutlich länger als die regulären zwei Stunden gedauert. Eine Ausgabe wurde zuletzt sogar um rund 34 Minuten überzogen. Sean Ross Sapp ging bei „Fightful Select Answers“ auf die Hintergründe ein. Demnach sind die zusätzlichen Minuten insbesondere für AEWs TV-Partner Warner Bros. Discovery von Vorteil. WBD erhalte durch die Overruns zusätzliche Inhalte, ohne dafür weitere vertraglich vereinbarte Programmstunden einsetzen zu müssen. Quellen innerhalb von AEW hätten Fightful zudem erklärt, dass die zusätzlichen Dynamite-Minuten nicht auf die Anzahl der Stunden angerechnet werden, die AEW im Rahmen seines Medienvertrags an WBD liefern muss. Damit erhält Warner Bros. Discovery beispielsweise bei einem 30-minütigen Overrun zusätzliche AEW-Inhalte, während die vertraglich geschuldete Sendezeit davon unberührt bleibt.

Nach Angaben von Sapp sei WBD mit dieser Vorgehensweise zufrieden. Für AEW bestehe deshalb ein deutlicher Anreiz, die Überziehungen weiterhin einzusetzen. Dabei spiele auch die Zukunft der Zusammenarbeit eine Rolle. AEW hoffe derzeit darauf, dass Warner Bros. Discovery die Option auf ein viertes Jahr des aktuellen Medienrechtevertrags zieht. Dies soll aktuell zu den Prioritäten der Promotion gehören. Ob AEW nach „All In“ wieder dauerhaft zu einer festen zweistündigen Laufzeit zurückkehren wird, ist entsprechend nicht bekannt.

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MVP verrät Laufzeit seines AEW-Vertrags

MVP hat neue Einzelheiten zu dem langfristigen Vertrag bekannt gegeben, den er Ende 2025 bei All Elite Wrestling unterschrieben hatte. Der 52-Jährige erklärte bei „Marking Out with MVP & Dwayne Swayze“, dass sein derzeitiger Vertrag bis zu seinem 57. Lebensjahr läuft.

„MVP ist mein Job. Es ist nicht meine gesamte Existenz. Deshalb habe ich kein Problem damit, irgendwann von MVP wegzugehen, denn ich werde immer dieser MVP bleiben.“

Die öffentliche Anerkennung seiner Karriere sei für ihn inzwischen weniger wichtig als früher.

„Wenn jemand sagt: ‚Ich habe dich schon als Kind gesehen‘, dann sage ich: ‚Danke.‘ Aber ich brauche diese Bestätigung nicht. Das Geld? Natürlich. Aber mit 52 verdiene ich auch nicht mehr dasselbe wie mit 35. Ich verdiene immer noch sehr gutes Geld, aber ich habe jetzt eine andere Rolle und fühle mich damit sehr wohl.“

Sein aktueller Vertrag ermögliche ihm, noch mehrere Jahre bei AEW zu arbeiten.

„Mein Vertrag läuft aktuell bis zu meinem 57. Lebensjahr. Ich könnte sehr lange als Manager, Sprachrohr, Berater oder auf andere Weise etwas beitragen. Und damit hätte ich wahrscheinlich überhaupt kein Problem.“

MVP gehört bei AEW zum Hurt Syndicate mit Bobby Lashley und Shelton Benjamin. Bei „AEW All In“ am 30. August war er allerdings aufgrund eines Visumproblems nicht anwesend.

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MVP erwartet letztes Match bereits 2027

Seine aktive Karriere im Ring dürfte dagegen deutlich früher enden. MVP erklärte, dass er derzeit keine Match-Bookings mehr annehme und sein offizieller Rücktritt wahrscheinlich nicht mehr lange auf sich warten lasse.

„Seien wir ehrlich: Ich bin 52. Ich möchte nicht mehr durch den Ring sprinten und ich möchte in diesem Alter auch keine Powerbombs oder Chokeslams mehr einstecken.“

Aktuell bezeichnet er sich zwar noch nicht offiziell als zurückgetreten, rechnet aber mit einem letzten Match im kommenden Jahr.

„Ich bin noch nicht offiziell zurückgetreten, aber das kommt. Ich denke wahrscheinlich nächstes Jahr. Dann werde ich mein letztes Match haben. Ich bin mir ziemlich sicher, dass mein letztes Match bald kommt.“

Sollte er bis dahin noch einzelne Independent-Auftritte absolvieren, gehe es den Zuschauern nach seiner Einschätzung ohnehin nicht darum, ein langes Match von ihm zu sehen.

„Die Leute wollen nicht, dass MVP da rausgeht und ein 20-minütiges Fünf-Sterne-Meltzer-Match zeigt. Sie wollen MVP sehen, ein bisschen Auftreten, den Ballin’ Elbow. Sie wollen die bekannten Sachen sehen.“

New Level verteidigen bei Dynamite erstmals die Trios Championship

Für die erste Ausgabe von „AEW Dynamite“ nach „All In“ wurde unterdessen bereits ein Titelmatch angekündigt. Swerve Strickland, Kofi und Austin Creed werden ihre neu gewonnene AEW Trios Championship gegen The Rascalz verteidigen. Dezmond Xavier, Myron Reed und Zachary Wentz erhalten damit unmittelbar nach dem Pay-per-View eine Titelchance. Strickland und The New Level hatten die Championships bei „All In“ in der erstmals ausgetragenen Trios Roulette Royal gewonnen. Außerdem wird die neue AEW Women’s World Champion Mercedes Moné bei der Show auftreten. Für sie ist eine Championship Celebration angekündigt.

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Aktuelle Card für „AEW Dynamite“ am 2. September:

All Elite Wrestling Dynamite #361
Ort: Credit Union of Texas Event Center, Allen, Texas, USA
Datum der Erstausstrahlung: 02. September 2026

AEW Trios Championship
Trios Match
Swerve Strickland, Kofi & Austin Creed (c) vs. The Rascalz (Dezmond Xavier, Myron Reed & Zachary Wentz)

Außerdem für die Show angekündigt:
*Championship Celebration mit AEW Women’s World Champion Mercedes Moné

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Deshalb überzieht AEW Dynamite derzeit regelmäßig​

„AEW Dynamite“ hat in den vergangenen Wochen mehrfach deutlich länger als die regulären zwei Stunden gedauert. Eine Ausgabe wurde zuletzt sogar um rund 34 Minuten überzogen. Sean Ross Sapp ging bei „Fightful Select Answers“ auf die Hintergründe ein. Demnach sind die zusätzlichen Minuten insbesondere für AEWs TV-Partner Warner Bros. Discovery von Vorteil. WBD erhalte durch die Overruns zusätzliche Inhalte, ohne dafür weitere vertraglich vereinbarte Programmstunden einsetzen zu müssen. Quellen innerhalb von AEW hätten Fightful zudem erklärt, dass die zusätzlichen Dynamite-Minuten nicht auf die Anzahl der Stunden angerechnet werden, die AEW im Rahmen seines Medienvertrags an WBD liefern muss. Damit erhält Warner Bros. Discovery beispielsweise bei einem 30-minütigen Overrun zusätzliche AEW-Inhalte, während die vertraglich geschuldete Sendezeit davon unberührt bleibt.

Oder um es anders zu formulieren: Man bekommt mehr Material, ohne etwas dafür bezahlen zu müssen.

Letztlich scheint es zwischen AEW und Warner Bros. aber gut zu laufen.

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