Quelle: Eva Rinaldi creator QS:P170,Q37885816, CM Punk 2, bearbeitet, CC BY-SA 2.0
Ospreay hielt den Tumult zunächst für eine Promo
In einem Auftritt in der Ariel Helwani Show sprach Will Ospreay über den Vorfall zwischen CM Punk und Jack Perry bei All In 2023. Dort trat Ospreay gegen Chris Jericho an und konzentrierte sich gerade auf das Match, als der Streit zwischen Punk und Perry seinen Lauf nahm.
„Ich war bei der Sache mit Punk und Jack Perry dabei. Ich war in Gedanken bei meinem Kampf und stellte sicher, dass alles passt. Dann höre ich diesen Tumult. Ich dachte, sie würden eine Promo aufnehmen. Ich ging also weg, als plötzlich Punk an mir vorbeirauschte. Da wusste ich genau, was vorgefallen ist. Es war schon lustig, denn es war eine dieser Sachen, über die man ständig im Internet liest. Wenn es dann vor einem selbst passiert, ist das aber eher lahm.“
Ausgelöst hatte den Streit ein Spot in der Zero Hour: Dort verlor Jack Perry die FTW Championship an HOOK, im Match zersplitterte die Scheibe eines Autos. Perry ging danach direkt in die Kamera und rief „It’s real glass, cry me a river!“ – eine Spitze gegen Punk, der ihn bei einer Collision-Aufzeichnung im Juli von einem Spot mit echtem Glas abgebracht hatte, weil er ihn für zu gefährlich hielt. Wenige Minuten vor Beginn der Hauptshow kam es backstage zur Rangelei. Anschließend eröffnete Punk die Main Card gegen Samoa Joe. AEW suspendierte beide und leitete eine Untersuchung ein.
Ospreay gewann sein Match bei All In schließlich, während es für Punk der Anfang vom Ende seiner Zeit in der Liga von Tony Khan bedeutete.
Drei Jahre später kehrt Ospreay an denselben Ort zurück, nicht mehr als NJPW-Gastwrestler, sondern als fest etablierter AEW-Star: Am Sonntag, dem 30. August, fordert er bei All In im Wembley Stadium Kenny Omega um die AEW World Championship heraus. 2023 stand er dort noch auf der Undercard, dieses Mal bestreitet er das Main Event.
Chris Jericho sieht sich nicht mehr im Mittelpunkt von AEW
Im Gespräch mit dem Wrestling Classic sprach der 55-jährige Chris Jericho darüber, wie er seine Rolle bei All Elite Wrestling sieht – und schlug (teils) bescheidene Töne an.
„Man ist Teil des Fundaments und der MVP. Dann gibt es aber einen Aufschwung, es kommen neue Leute hinzu wie Kevin Knight oder Will Ospreay – Leute, die an die Spitze drängen. So funktioniert das Geschäft. So sollte es auch funktionieren. Man baut Stars auf, die die Spitze übernehmen können. Die Show muss und sollte nicht mehr um Chris Jericho herum aufgebaut werden. Ich denke aber, was ich mache, hat einen gewissen Wert. Die Leute sehen mich gerne, weil ich schon so lange dabei bin, und keiner weiß, wie lange ich das noch machen werde. Es macht Spaß, mit Leuten zu arbeiten, mit denen ich noch nie zuvor gearbeitet habe. Es gibt viele junge Talente.“
Anfang des Jahres gab es hartnäckige Gerüchte, die Jericho mit einem erneuten Wechsel zu WWE in Verbindung brachten. Diese zerschlugen sich später allerdings, als Jericho dann wieder in den Shows von AEW zu sehen war.
Quellen: YouTube: @ArielHelwani, @TheWrestlingClassic.




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