Brock Lesnar verkündet das Ende seiner Wrestling-Karriere

04.08.26, von "wrestling-infos.de"

brock-lesnar-2026-wwe-beitrag

Quelle: Diego Serrano, Brock Lesnar At SummerSlam 2023 (cropped), bearbeitet, CC BY 2.0

Heute Nachmittag berichteten wir noch, dass Brock Lesnar wieder bei WWE im Alumni Bereich geführt wird.

Nun ist es Gewissheit!

Brock Lesnar hat seine aktive Karriere beendet. Der 49-Jährige verkündete seinen Rücktritt in „The Pat McAfee Show” und bestätigte damit, dass sein Auftritt beim SummerSlam sein letztes Match war.

Lesnar war am ersten Abend von SummerSlam 2026 in seinem Heimatstaat Minnesota in einem Hell in a Cell Match auf Oba Femi getroffen und hatte die Niederlage kassiert. (Mehr über die Niederlage findet ihr in unserem Summerslam Bericht)Nach dem Match griff er zum Mikrofon, bezeichnete sich selbst als die Vergangenheit und Femi als die Zukunft und würdigte damit seinen Gegner.

Siehe auch  TNA Thursday Night iMPACT! #1146 Bericht aus Albany, New York, USA vom 16.07.2026 (inkl. Videos)

Bereits bei WrestleMania 42 hatte Lesnar nach einer Niederlage gegen Femi ein Karriereende angedeutet, als er im Ring Handschuhe und Stiefel ablegte. Dies erwies sich jedoch als Finte und beide bestritten anschließend eine Match-Serie, die beim SummerSlam 2026 ihren Abschluss fand.

In der McAfee-Show erklärte Lesnar sichtlich bewegt, er sei nun offiziell im Ruhestand, und bedankte sich bei allen, die ihn über die Jahre begleitet haben. Der Samstag sei ein emotionaler Tag gewesen, für ihn sei damit im Ring und darüber hinaus Schluss. Er blickte zudem auf seinen Weg zurück, vom Farmerjungen aus South Dakota bis zu einer der prägendsten Figuren der Branche. Auf der Website von WWE wurde sein Profil, wie bereits berichtet, in den Alumni-Bereich verschoben.

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Lesnar zählt zu den größten Namen des Business. In WWE wurde er zehnfacher WWE-Champion, gewann zweimal den Royal Rumble und holte sich die King-of-the-Ring-Krone. Zuvor war er zudem Schwergewichts-Champion der UFC und gehört damit zu den wenigen Athleten, die sowohl im Wrestling als auch im Mixed Martial Arts ganz oben standen. Für einen seiner denkwürdigsten Momente sorgte Lesnar bei WrestleMania 30, als er die legendäre Siegesserie des Undertaker beendete, ein Ergebnis, das die Wrestling-Welt damals fassungslos zurückließ. Was bleibt euch besonders von Brock Lesnars Karriere im Gedächtnis und war Oba Femi der richtige Gegner für sein letztes Match? HIER kannst du uns deine Meinung in die Kommentare schreiben

Quellen: The Pat McAfee Show, Fightful, Bleacher Report, WWE

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32 Meinungen

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Brock war wirklich einer meiner Favoriten aber irgendwann hat sich das ganze komisch entwickelt. Seit er Cena damals zerstören durfte, absolvierte er ja keine längeren Matches mehr und irgendwie hatte ich immer das Gefühl, man lässt ihn nicht mehr alles zeigen, was er kann oder er wollte es nicht mehr.

Aber mit Brock tritt ein ganz großer Athlet ab, der glaubwürdig und authentisch war. Er war immer eine Bedrohung, zu jeder Zeit und für jeden Gegner und man konnte immer gute Geschichten erzählen (damals mit Punk, für mich die beste Story mit top Match beim Summerslam).

Alle negativen Aspekte rund um McMahon etc.lasse ich bei rein sportlicher Betrachtung außer Acht

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Alle negativen Aspekte rund um McMahon etc.lasse ich bei rein sportlicher Betrachtung außer Acht

Genau richtig so. Hier geht es um das Karriereende eines großartigen Sportlers. Eine komplette retrospektive ist aber an anderer Stelle irgendwann auch noch angebracht.

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Egal wie man zu ihm steht, er hat uns viele großartige Momente geliefert….als Wrestlingfan sage ich daher:“Thank u Brock“!

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Wie jetzt Karriereende? schon wieder? hat er doch erst bei Wrestlemania...
damit ist er der erste, der 2x im gleichen Jahr retired 🙂

Lesnar fand ich zu seiner Anfangszeit, als er noch beeindruckendes im Ring zeigte, unterhaltsam.

Als er dann nach langer Abstinenz zurück kam und die Gegner nur rumgeschmissen hat, wurde es schnell öde...
Nun ist für WWE ein großer Kostenposten getilgt... das wird sie freuen...

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Denke ich an Brock, denke ich an Spike`s Rücken und eine fast 25-jährige Dominanz. Auch wenn ich mehr der Feinkost-NJPW Fan bin, fand ich Brock schon immer beeindruckend, auch kurz vor 2002 als er "groß" wurde. Nun ist Schluss, ich ziehe meinen Hut, er hat Sportsmanship bewiesen und er wurde seinem Name Next Big Thing mehr als gerecht. Danke Lesnar, hat mich gut unterhalten, und ganz ehrlich, der Typ war immer funny drauf. Ubnd ich bin froh, dass er rechtlich unschuldig ist, dennoch haben die 2 Jahre Pause ihn nochmal größer und seltener gemacht. Alles passt, alles richtig gemacht, Danke Brock, schönes Karriere Ende für dich und Family.

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Zwischen rechtlich unschuldig und nicht verurteilt wegen abgesagter Verhandlung liegen aber auch noch gewisse Unterschiede. Es gab keine Verhandlung, aber deswegen ist er nicht rechtlich unschuldig gesprochen worden. Falls jemand anderes ihn wegen der Geschichte verklagen sollte, dann könnte er theoretisch, je nach Beweislage immer noch (mit)schuldig gesprochen werden.

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Zwischen rechtlich unschuldig und nicht verurteilt wegen abgesagter Verhandlung liegen aber auch noch gewisse Unterschiede. Es gab keine Verhandlung, aber deswegen ist er nicht rechtlich unschuldig gesprochen worden.

Lesnar war nicht angeklagt. Seine Taten wurden nur im Rahmen der Vorwürfe gegen McMahon mit aufgelistet.

Ich finde es im Übrigen schwierig, gerade im Wrestling, wo Kunst und Künstler so eng miteinander verflochten sind wie kaum wo anders, Kunst und Künstler trennen zu wollen.

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Comeback bei der kommenden, größten, geilsten, spektakulärsten, gigantischten Mania aller Zeiten..... Meine Vorhersage ^^

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Lesnar mag in gewisser Hinsicht ein Ausnahme-Talent gewesen sein, ab dem Streak Bruch war er für mich aber eines der Sinnbilder für die Probleme die WWE hatte. Dafür konnte Lesnar wenig, das war halt die Ausrichtung von Vince, dennoch hat der Charakter viel kaputt gemacht. Die wenigen Leute die es gepusht hat (McIntyre, Reigns, Rollins) wiegen sich meiner Meinung nach nicht auf mit denen die er gesquasht hat, als wären sie James Ellsworth (Ricochet lässt grüssen). Ich weiss nicht mehr wer es war, ich meine es war Andi im Podcast. Wenn Brock Lesnar rauskommt fühlt es sich direkt gross an. Die Wahrnehmung kann ich verstehen. Meine war anders. Wenn Lesnar raus kam, fühlten sich alle direkt kleiner an. Und das ist ein Problem.

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Wie jetzt Karriereende? schon wieder? hat er doch erst bei Wrestlemania...
damit ist er der erste, der 2x im gleichen Jahr retired 🙂
Lesnar fand ich zu seiner Anfangszeit, als er noch beeindruckendes im Ring zeigte, unterhaltsam.
Als er dann nach langer Abstinenz zurück kam und die Gegner nur rumgeschmissen hat, wurde es schnell öde...
Nun ist für WWE ein großer Kostenposten getilgt... das wird sie freuen...

-fur immer oder kommt er doch wieder, sowie das letztemal

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Einzig schade finde ich, dass Brock Lesnar seit 2007 nicht mehr in Japan angetreten ist. Da hätte es in den letzten Jahren durchaus noch das ein oder andere Traummatch im Shoot / Strong Style geben können.

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Wenn Brock Lesnar rauskommt fühlt es sich direkt gross an. Die Wahrnehmung kann ich verstehen. Meine war anders. Wenn Lesnar raus kam, fühlten sich alle direkt kleiner an. Und das ist ein Problem.

Eine Frage der Wahrnehmung. Kleinere Wrestler wirken ja erstmal "normal" groß, weil sie durchschnittlich groß sind, aber Lesnar ist nunmal fast 2 Meter und über 140 Kilo. Noch dazu gut trainiert. Damit wirkst du halt groß, oder andere neben dir klein.

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Eine Frage der Wahrnehmung. Kleinere Wrestler wirken ja erstmal "normal" groß, weil sie durchschnittlich groß sind, aber Lesnar ist nunmal fast 2 Meter und über 140 Kilo. Noch dazu gut trainiert. Damit wirkst du halt groß, oder andere neben dir klein.

Ich denke TheUnderground ging es nicht um körperliche Größe.

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Ich denke TheUnderground ging es nicht um körperliche Größe.

Ja, die Möglichkeit besteht, aber bei dem Gefühl der Größe (jetzt passiert was) hat man ja ähnliche Effekte. Da ist es eine Frage des Auftritts, der Präsentation und des Angebotes. Wenn du jeden Montag und Freitag Abend Auftritte hast und dann bei PPV rauskommst hat man dich schon Recht häufig gesehen. Manchmal macht weniger mehr. Lesnar hat halt vor den PPV mal Promos und Brawls gemacht, aber kurz und prägnant.

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Jaja.... Wrestlingstars und ihre Rücktritte.... kann man da noch was glauben😬? Irgendwann kommen sie doch irgendwie alle nochmal zurück, in irgendeiner Funktion, um die "Rente" ein bissel aufzubessern😉... Denke, wir haben den guten Brrrrrrock nicht zum letzten Mal gesehen. Aber das Fighten sollte er wirklich jetzt bleiben lassen. Nicht, dass ihm tatsächlich mal noch der Kopf dabei platzt...🥵😅💪

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Über den Körper von Lesnar zu sprechen ist eh hinfällig. Klar ist er immer noch eine imposante Erscheinung, aber ohne seine Naschis würde er niemals so aussehen.
Wundert mich eigentlich bis heute, dass er nur ein Mal wirklich erwischt wurde.
Naja gut, WWE's eigene Wellness Policy kann man eh nicht ernst nehmen.

Ein positives Beispiel wie imposant und trotzdem großartig Wrestler aussehen, wenn sie durchtrainiert sein wollen, ist Oba Femi.

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Ein positives Beispiel wie imposant und trotzdem großartig Wrestler aussehen, wenn sie durchtrainiert sein wollen, ist Oba Femi.

Und woher weißt du, dass Oba keine "Naschis" konsumiert, durch die er so groß und stark wurde💪 (ohne Oba jetzt was unterstellen zu wollen!)? 🤔

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Ja, die Möglichkeit besteht, aber bei dem Gefühl der Größe (jetzt passiert was) hat man ja ähnliche Effekte. Da ist es eine Frage des Auftritts, der Präsentation und des Angebotes. Wenn du jeden Montag und Freitag Abend Auftritte hast und dann bei PPV rauskommst hat man dich schon Recht häufig gesehen. Manchmal macht weniger mehr. Lesnar hat halt vor den PPV mal Promos und Brawls gemacht, aber kurz und prägnant.

Einige Beispiele, Ricochet war dabei nur eines davon.

Roman Reigns gab seine Leukämieerkrankung bekannt. Es brauchte also einen neuen Universal Champion. Zu dem Zeitpunkt war Braun Strowman noch auf einem okayen Niveau, was das Over sein anbelangte, wurde danach aber von Brock Lesnar zerstört und gesquasht. Das Match dauerte ganze 3:15 Minuten. Das war der Braun Strowman, der die Krankenwagen umgeworfen hatte und wo WWE es wirklich geschafft hat, ihn over zu bekommen. Statt es mit einem neuen Gesicht zu versuchen, wählten man Lesnar und stellte Strowman wie ein Undercarder dar.

Elimination 2022: Brock Lesnar war teil des Matches und trat, da Bobby Lashley aus dem Match genommen wurde, als fünfter und letzter in das Match ein und das nach 9:15. Brock Lesnar eliminierte in nicht mal zwei Minuten Seth Rollins, Matt Riddle und AJ Styles und für Theory brauchte er nur 3 Minuten länger, weil dieser vor ihm davon gerannt ist, nicht weil er ihm etwas dagegensetzen konnte.

Kofi Kingston war ein halbes Jahr WWE Champion. In 7 Sekunden war es nicht mehr.

Nicht zu vergessen wie es war, als Brock Lesnar letztes Jahr das War Games Match betreten hatte. Davor plätscherte es ein bisschen vor sich hin, als er ins Match kam, gab es sofort nur noch Finisher gespamme und jeder, der nicht auf der Seite von Brock Lesnars Team stand, sah einfach nur noch schwach aus und als wäre er ein Undercarder, der von einem Main Eventer in einem Squash Match vorgeführt wurde. Zur Erinnerung: in dem Match standen mit Cody Rhodes und CM Punk beide World Champions. Du hast Lesnar und danach irgendwie auch Reigns buchstäblich über deine beiden World Champions gestellt.

Brock Lesnar war in der Art und Weise wie er dargestellt wurde ein Problem für WWE. Du hast damit zwar einen grossen Star erschaffen, der die Reaktionen ausgelöst hatte, hast damit aber gleichzeitig dein komplettes Roster herabgesetzt. Und das massiv. Und das mein ich damit. Als Lesnar letztes Jahr beim SummerSlam zurückkam konntest du sehen, wie die das Ansehen vieler Wrestler in den Augen der Fans gesunken ist, weil sie sofort wieder Lesnar als potenziell vergleichbaren Gegner hatten. Und der Squash gegen John Cena hat dem Ganzen dann sicher auch noch mal einen drauf gesetzt. Den hat er übrigens auch zwei Mal gesquash. Den 17 fachen World Champion, der, der den Titel letztes Jahr beim SummerSlam wieder abgegeben hatte.

Lesnars Abwesenheit, auch wenn sie erzwungen war, war für das Ansehen des restlichen Rosters ein Segen. Und deswegen hoffe ich auch, die machen nicht den Fehler, Oba Femi so darzustellen, wie sie Brock Lesnar dargestellt haben. Denn sollten sie das tun, dann hast du die nächsten 10 bis 20 Jahren genau das gleiche Problem, nur dass dann Oba Femi derjenige ist, der das restliche Roster abwertet. Und ich sage bewusst abwertet, weil Lesnar hat das Roster abgewertet, alleine durch seine Präsenz. Dafür kann, wie bereits gesagt, er nicht viel, er wurde so dargestellt, denn er wäre ein sehr guter Wrestler, wie wir in seiner Anfangszeit, aber auch bei seiner Rückkehr 2012/13 sehen durften. Und dann hatte er eben auch wieder Matches wie gegen AJ Styles oder Daniel Bryan, wo sich eben zeigte, dass er eben doch sehr gut ist in dem was er tut (Selling konnte er wirklich immer). Aber das waren Ausnahmen und wenn er nicht grad gegen Reigns gefehdet hat, dann wurde Lesnar immer drei Stufen über seinem Gegner dargestellt. Und das ist ein Problem, wenn dein Gegner kein Under-Midcarder ist, sondern ein Uppercarder bis Main Eventer.

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Und woher weißt du, dass Oba keine "Naschis" konsumiert, durch die er so groß und stark wurde💪 (ohne Oba jetzt was unterstellen zu wollen!)? 🤔

Das ist ja nichtmal eine Unterstellung

Durch Hollywood haben die wenigsten Menschen überhaupt noch nen Bezug dazu wie schnell man als Natural Athlet am Limit ist vom Wachstum. Bei 2 Metern so ne Optik trotz "gesundem" KFA heißt du bist entweder der most gifted Dude unter der Sonne oder juiced to the gills. Insane was der für ne Physis hat . Da würd ich für töten ngl

Aber ja
Zu sagen der Körper sei nicht beeindruckend weil jemand juided ist ist natürlich maximal alman

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Da hätte es in den letzten Jahren durchaus noch das ein oder andere Traummatch im Shoot / Strong Style geben können.

Ne grausige Vorstellung, Lesnar im Shoot Style. Gibt eh nur einen Wahren und der heißt Katsuhiko Nakajima....

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Einige Beispiele, Ricochet war dabei nur eines davon.

Roman Reigns gab seine Leukämieerkrankung bekannt. Es brauchte also einen neuen Universal Champion. Zu dem Zeitpunkt war Braun Strowman noch auf einem okayen Niveau, was das Over sein anbelangte, wurde danach aber von Brock Lesnar zerstört und gesquasht. Das Match dauerte ganze 3:15 Minuten. Das war der Braun Strowman, der die Krankenwagen umgeworfen hatte und wo WWE es wirklich geschafft hat, ihn over zu bekommen. Statt es mit einem neuen Gesicht zu versuchen, wählten man Lesnar und stellte Strowman wie ein Undercarder dar.

Elimination 2022: Brock Lesnar war teil des Matches und trat, da Bobby Lashley aus dem Match genommen wurde, als fünfter und letzter in das Match ein und das nach 9:15. Brock Lesnar eliminierte in nicht mal zwei Minuten Seth Rollins, Matt Riddle und AJ Styles und für Theory brauchte er nur 3 Minuten länger, weil dieser vor ihm davon gerannt ist, nicht weil er ihm etwas dagegensetzen konnte.

Kofi Kingston war ein halbes Jahr WWE Champion. In 7 Sekunden war es nicht mehr.

Nicht zu vergessen wie es war, als Brock Lesnar letztes Jahr das War Games Match betreten hatte. Davor plätscherte es ein bisschen vor sich hin, als er ins Match kam, gab es sofort nur noch Finisher gespamme und jeder, der nicht auf der Seite von Brock Lesnars Team stand, sah einfach nur noch schwach aus und als wäre er ein Undercarder, der von einem Main Eventer in einem Squash Match vorgeführt wurde. Zur Erinnerung: in dem Match standen mit Cody Rhodes und CM Punk beide World Champions. Du hast Lesnar und danach irgendwie auch Reigns buchstäblich über deine beiden World Champions gestellt.

Brock Lesnar war in der Art und Weise wie er dargestellt wurde ein Problem für WWE. Du hast damit zwar einen grossen Star erschaffen, der die Reaktionen ausgelöst hatte, hast damit aber gleichzeitig dein komplettes Roster herabgesetzt. Und das massiv. Und das mein ich damit. Als Lesnar letztes Jahr beim SummerSlam zurückkam konntest du sehen, wie die das Ansehen vieler Wrestler in den Augen der Fans gesunken ist, weil sie sofort wieder Lesnar als potenziell vergleichbaren Gegner hatten. Und der Squash gegen John Cena hat dem Ganzen dann sicher auch noch mal einen drauf gesetzt. Den hat er übrigens auch zwei Mal gesquash. Den 17 fachen World Champion, der, der den Titel letztes Jahr beim SummerSlam wieder abgegeben hatte.

Lesnars Abwesenheit, auch wenn sie erzwungen war, war für das Ansehen des restlichen Rosters ein Segen. Und deswegen hoffe ich auch, die machen nicht den Fehler, Oba Femi so darzustellen, wie sie Brock Lesnar dargestellt haben. Denn sollten sie das tun, dann hast du die nächsten 10 bis 20 Jahren genau das gleiche Problem, nur dass dann Oba Femi derjenige ist, der das restliche Roster abwertet. Und ich sage bewusst abwertet, weil Lesnar hat das Roster abgewertet, alleine durch seine Präsenz. Dafür kann, wie bereits gesagt, er nicht viel, er wurde so dargestellt, denn er wäre ein sehr guter Wrestler, wie wir in seiner Anfangszeit, aber auch bei seiner Rückkehr 2012/13 sehen durften. Und dann hatte er eben auch wieder Matches wie gegen AJ Styles oder Daniel Bryan, wo sich eben zeigte, dass er eben doch sehr gut ist in dem was er tut (Selling konnte er wirklich immer). Aber das waren Ausnahmen und wenn er nicht grad gegen Reigns gefehdet hat, dann wurde Lesnar immer drei Stufen über seinem Gegner dargestellt. Und das ist ein Problem, wenn dein Gegner kein Under-Midcarder ist, sondern ein Uppercarder bis Main Eventer.

Ja, aber das ist doch ein Zyklus der in der wrestling Welt besteht, seid die teretorien endeten. Du "erschaffst" einige wenige Superstars und holst so viel und so lang raus wie möglich.
Ich vermute mal das jeder größere Promoter so vorgehen würde, bei AEW wirken viele auch "klein" neben Omega, Ospreay und Moxley. Die sind dort die Superstars.

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Klar ist er immer noch eine imposante Erscheinung, aber ohne seine Naschis würde er niemals so aussehen.

Wahrscheinlich wäre er 10 bis 15 Kilo leichter. Macht immer noch 1,96 und rund um 115 Kilo Muskeln. Also ca das, was er drauf hatte mit dem wrestling start. Immernoch beeindruckend. Und Stoff macht keine Muskeln, Training, Nahrung und Genetik macht Muskeln. Stoff hilft dir länger zu trainieren, schneller zu regenerieren und evtl fokussierter zu sein, aber egal wie viel du dir reinballerst, bleibst du auf dem Sofa passiert nix.

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Ja, aber das ist doch ein Zyklus der in der wrestling Welt besteht, seid die teretorien endeten. Du "erschaffst" einige wenige Superstars und holst so viel und so lang raus wie möglich.
Ich vermute mal das jeder größere Promoter so vorgehen würde, bei AEW wirken viele auch "klein" neben Omega, Ospreay und Moxley. Die sind dort die Superstars.

Aber nicht in der Art, wie sie es neben Lesnar tun. Es darf Top Stars geben, die ganz Oben stehen. Es darf auch ein Main Eventer, über einen anderen Main Eventer stehen. Darum geht es aber nicht. Das Problem ist, du hast Main Eventer, und dann hattest du Brock Lesnar. Und neben Brock Lesnar wurden die Main Eventer dargestellt, als bestünde zwischen Lesnar und ihnen die gleiche Differenz wie zwischen ihnen und einem Jobber bis Undercarder. Und das schadet und dieses Gefühl herrschte auch in der Vergangenheit nie vor. Zum Beispiel wirkte gegenüber Steve Austin keiner wie der reinste Jobber. Auch gegen John Cena wirkten Triple H, Edge, Shawn Michaels, Randy Orton etc. nie wie Undercarder oder Jobber. Selbst in Reigns langem Titelrun wirkten viele Gegner so, als hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, dass er geschlagen wird. Bei einigen schaffte er es dann alleine weil sie eben nicht ganz auf seiner Stufe waren (Cesaro, Riddle zum Beispiel) während andere wiederum knapper wurden und näher an einem Sieg über Reigns standen (Zayn, Owens, Jey Uso, etc.). Heisst die Leute sind trotz Niederlage nicht aus einer Story rausgekommen und sie sahen aus, als hätten sie ihren Status den sie zuvor hatten, verloren.

Und das ist auch bei AEW nicht so. Ja, klar hat ein Kenny Omega oder ein Jon Moxley eine grössere Strahlkraft. Es kann aber niemand abstreiten, dass ein Kyle O'Reilly, der deutlich unter Mox stand, durch seine Matches gegen ihn enorm profitiert hat.

Aus meiner Sicht ist Brock Lesnar eines der Kernprobleme in den letzten Vince McMahon Jahren, wieso man es nicht geschafft hat, neue Stars aufzubauen. Weil sie eben so jemanden wie Lesnar nie überstrahlen durften. Natürlich war auch ein Braun Strowman nie der beste Wrestler, dennoch hattest du ihn zwei Mal heiss genug, dass du ihm den World Titel hättest geben können. Bekommen hat er ihn am Ende nur, weil er als Ersatz für Reigns einspringen musste, wo sein Hype aber schon längst vorbei war. Dieses Projekt Lesnar wurde so dermassen über das komplette Roster gestellt, dass alle anderen darunter gelitten haben. Das Problem war halt wirklich, dass Lesnar vielen seiner Gegner gar keine Chance gegeben hat, dass sie sich im Match zeigen können. Ein Wrestler kann auch aus einer Niederlage gestärkt raus gehen. Und davon kann ich gegen Lesnar vielleicht das Match von Daniel Bryan nennen, weil da jeder über die Offensive von Daniel Bryan überrascht war. Der Rest hat aber nie profitiert. Hättest du Lesnar Matches bestreiten lassen, wo er gegen gewisse Gegner kompetitiv gekämpft hätte, am Ende aber immer gewonnen hätte, weil er eben der stärkere wäre, und gegen andere dann halt etwas deutlicher, wäre das kein Problem gewesen. Aber noch mal, Brock Lesnar hat unter anderem den WWE Champion, der zuvor Wrestler wie Kevin Owens oder Randy Orton besiegt hat, gesquasht, als wäre es James Ellsworth. Auch Big Es Titelrun endete im Grunde genommen darin, dass Lesnar im alleingang alle Gegner zerstört hat. Genauso die Elimination Chamber im gleichen Jahr. Er hat sie alle innert zwei Minuten fertig gemacht. Und da war unter anderem ein Seth Rollins dabei, der im WWE Kosmos nun wirklich auch unter die Kategorie Superstar fällt.

Und, da bin ich mir sicher, ein Kenny Omega würde niemals einen Swerve Strickland oder einen Adam Page wie einen Jobber aussehen lassen oder ihn squashen, ohne dass dahinter ein Plan stecken würde. Und das tat es bei WWE halt nie. Du solltest deine Main Eventer und Uppercarder ein Stückweit vor so etwas schützen. Denn genau diese Main Eventer und Uppercarder müssen diese 60 bis 70 % die Lesnar im Jahr eben nicht da war auffangen und die Shows tragen. Das können sie aber nicht, weil wir dann wieder den berühmten Spruch hören "Es fühlt sich alles wie ein Einheitsbrei an" oder "WWE erschafft keine Stars mehr". Oh wunder, als Lesnar mal zwei Jahre nicht bei WWE auftreten durfte fühlten sich einige Wrestler dann doch plötzlich um einiges grösser an als zuvor. Und kaum war er letztes Jahr wieder da, war das schon wieder vorbei.

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Und Stoff macht keine Muskeln, Training, Nahrung und Genetik macht Muskeln. Stoff hilft dir länger zu trainieren, schneller zu regenerieren und evtl fokussierter zu sein, aber egal wie viel du dir reinballerst, bleibst du auf dem Sofa passiert nix.

Doch. Genau dafür sind 90% der Substanzen da. Allein schon Testosteron zu spritzen erhöht die Grundmuskulatur. Die erhöht sich unabhängig von der Trainingsmuskulatur. In der Fleischindustrie macht man das genau so btw. Gibt auch Steroide nur für die Regeneration ja aber dass Stoff alleine nix bringt stimmt nicht.

Hab das früher auch 1:1 wie du gedacht aber das ist so ein klassischer Bodybuilder Mythos den die unter die Welt gebracht haben um sich zu rechtfertigen, vermutlich so bisschen als Gegenreaktion auf das typische "das kommt NUR vom Stoff". Wenn der Körper es verträgt kann man mit den richtigen Substanzen selbst ohne Training in kürzester Zeit explodieren. Aber wer macht das schon? Die meisten Menschen kotzen bei so Cocktails eh nach ner Woche ihre Gedärme aus. Aber von denen hört man halt nicht. Survivorship bias mäßig. Rennt keiner durch die Gegend und erzählt wie er mal anabole Substanzen ausprobiert hat und davon abgeschmiert ist.

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Doch. Genau dafür sind 90% der Substanzen da. Allein schon Testosteron zu spritzen erhöht die Grundmuskulatur. Die erhöht sich unabhängig von der Trainingsmuskulatur. In der Fleischindustrie macht man das genau so btw. Gibt auch Steroide nur für die Regeneration ja aber dass Stoff alleine nix bringt stimmt nicht.

Hab das früher auch 1:1 wie du gedacht aber das ist so ein klassischer Bodybuilder Mythos den die unter die Welt gebracht haben um sich zu rechtfertigen, vermutlich so bisschen als Gegenreaktion auf das typische "das kommt NUR vom Stoff". Wenn der Körper es verträgt kann man mit den richtigen Substanzen selbst ohne Training in kürzester Zeit explodieren. Aber wer macht das schon? Die meisten Menschen kotzen bei so Cocktails eh nach ner Woche ihre Gedärme aus. Aber von denen hört man halt nicht. Survivorship bias mäßig. Rennt keiner durch die Gegend und erzählt wie er mal anabole Substanzen ausprobiert hat und davon abgeschmiert ist.

Ja, du hast Recht, aber was man dabei immer vergisst, diese Muskeln bleiben nicht, sind deutlich unnatürlich verteilt und die Gesundheitsrisiken sind enorm. Was viele auch denken ist, das dieses Muskeln wachsen bis unermessliche, aber es stoppt quasi nach Wochen, spätestens nach wenigen Monaten.

Interessant dazu ist

Das war halt auf 10 Wochen beschränkt.

Interessant dazu wäre,
Das Myostatin-Gen: Myostatin ist ein körpereigenes Protein, das als „Bremse“ fungiert. Es signalisiert dem Körper aktiv, das Muskelwachstum zu stoppen, damit die Muskeln nicht so groß werden, dass sie das Herz-Kreislauf-System überlasten.
Und der FFMI (Fettfreier-Masse-Index). Ein FFMI von etwa 25 gilt für Männer als das absolute, genetische Maximum auf natürlichem Weg.

Anabole Steroide, Wachstumshormone (HGH) und Insulin verschieben diese Grenze massiv nach oben (Profis erreichen FFMI-Werte von 30 bis über 35). Grenzenlos ist das Wachstum aber keineswegs, da der Körper an neue, unüberwindbare Barrieren stößt.

Und wie gesagt, die durch Steroide hinzugefügten Muskeln verschwinden fast vollständig beim Absetzen der Stoffe durch das fehlen der Hormone.

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Aber nicht in der Art, wie sie es neben Lesnar tun. Es darf Top Stars geben, die ganz Oben stehen. Es darf auch ein Main Eventer, über einen anderen Main Eventer stehen. Darum geht es aber nicht. Das Problem ist, du hast Main Eventer, und dann hattest du Brock Lesnar. Und neben Brock Lesnar wurden die Main Eventer dargestellt, als bestünde zwischen Lesnar und ihnen die gleiche Differenz wie zwischen ihnen und einem Jobber bis Undercarder. Und das schadet und dieses Gefühl herrschte auch in der Vergangenheit nie vor. Zum Beispiel wirkte gegenüber Steve Austin keiner wie der reinste Jobber. Auch gegen John Cena wirkten Triple H, Edge, Shawn Michaels, Randy Orton etc. nie wie Undercarder oder Jobber. Selbst in Reigns langem Titelrun wirkten viele Gegner so, als hätte durchaus die Möglichkeit bestanden, dass er geschlagen wird. Bei einigen schaffte er es dann alleine weil sie eben nicht ganz auf seiner Stufe waren (Cesaro, Riddle zum Beispiel) während andere wiederum knapper wurden und näher an einem Sieg über Reigns standen (Zayn, Owens, Jey Uso, etc.). Heisst die Leute sind trotz Niederlage nicht aus einer Story rausgekommen und sie sahen aus, als hätten sie ihren Status den sie zuvor hatten, verloren.

Und das ist auch bei AEW nicht so. Ja, klar hat ein Kenny Omega oder ein Jon Moxley eine grössere Strahlkraft. Es kann aber niemand abstreiten, dass ein Kyle O'Reilly, der deutlich unter Mox stand, durch seine Matches gegen ihn enorm profitiert hat.

Aus meiner Sicht ist Brock Lesnar eines der Kernprobleme in den letzten Vince McMahon Jahren, wieso man es nicht geschafft hat, neue Stars aufzubauen. Weil sie eben so jemanden wie Lesnar nie überstrahlen durften. Natürlich war auch ein Braun Strowman nie der beste Wrestler, dennoch hattest du ihn zwei Mal heiss genug, dass du ihm den World Titel hättest geben können. Bekommen hat er ihn am Ende nur, weil er als Ersatz für Reigns einspringen musste, wo sein Hype aber schon längst vorbei war. Dieses Projekt Lesnar wurde so dermassen über das komplette Roster gestellt, dass alle anderen darunter gelitten haben. Das Problem war halt wirklich, dass Lesnar vielen seiner Gegner gar keine Chance gegeben hat, dass sie sich im Match zeigen können. Ein Wrestler kann auch aus einer Niederlage gestärkt raus gehen. Und davon kann ich gegen Lesnar vielleicht das Match von Daniel Bryan nennen, weil da jeder über die Offensive von Daniel Bryan überrascht war. Der Rest hat aber nie profitiert. Hättest du Lesnar Matches bestreiten lassen, wo er gegen gewisse Gegner kompetitiv gekämpft hätte, am Ende aber immer gewonnen hätte, weil er eben der stärkere wäre, und gegen andere dann halt etwas deutlicher, wäre das kein Problem gewesen. Aber noch mal, Brock Lesnar hat unter anderem den WWE Champion, der zuvor Wrestler wie Kevin Owens oder Randy Orton besiegt hat, gesquasht, als wäre es James Ellsworth. Auch Big Es Titelrun endete im Grunde genommen darin, dass Lesnar im alleingang alle Gegner zerstört hat. Genauso die Elimination Chamber im gleichen Jahr. Er hat sie alle innert zwei Minuten fertig gemacht. Und da war unter anderem ein Seth Rollins dabei, der im WWE Kosmos nun wirklich auch unter die Kategorie Superstar fällt.

Und, da bin ich mir sicher, ein Kenny Omega würde niemals einen Swerve Strickland oder einen Adam Page wie einen Jobber aussehen lassen oder ihn squashen, ohne dass dahinter ein Plan stecken würde. Und das tat es bei WWE halt nie. Du solltest deine Main Eventer und Uppercarder ein Stückweit vor so etwas schützen. Denn genau diese Main Eventer und Uppercarder müssen diese 60 bis 70 % die Lesnar im Jahr eben nicht da war auffangen und die Shows tragen. Das können sie aber nicht, weil wir dann wieder den berühmten Spruch hören "Es fühlt sich alles wie ein Einheitsbrei an" oder "WWE erschafft keine Stars mehr". Oh wunder, als Lesnar mal zwei Jahre nicht bei WWE auftreten durfte fühlten sich einige Wrestler dann doch plötzlich um einiges grösser an als zuvor. Und kaum war er letztes Jahr wieder da, war das schon wieder vorbei.

Ich würde dir ja zustimmen, wenn Lesnar nicht auch regelmäßig besiegt worden wäre und wenn er jede Woche, oder mindestens alle zwei Wochen aufgetreten wäre. Dann hättest du den Goldbergstreakeffekt gehabt, so das jeder neben ihm wie ein Jobber ausgesehen hätte. So hattest du ihn aber immer als Attraktion mit Mehrwert. Das muss natürlich nicht gefallen.

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Ich würde dir ja zustimmen, wenn Lesnar nicht auch regelmäßig besiegt worden wäre und wenn er jede Woche, oder mindestens alle zwei Wochen aufgetreten wäre. Dann hättest du den Goldbergstreakeffekt gehabt, so das jeder neben ihm wie ein Jobber ausgesehen hätte. So hattest du ihn aber immer als Attraktion mit Mehrwert. Das muss natürlich nicht gefallen.

Man hatte aber auch andere Special Attractions wie Hunter oder den Undertaker, die ebenfalls nur selten aufgetreten hatten und gegenüber denen sahen die Main Eventers eben nicht aus wie Jobber. Ein Hunter, auch wenn der für meinen Geschmack auch zu oft gewonnen hat, hat seinen Gegners trotzdem die Offensive gegeben und sie im Vorfeld nicht wie vier Stufen unter sich aussehen lassen.

Und ob diese Attraktion wirklich einen Mehrwert hatte, es wird schwer sein das Gegenteil zu beweisen, da wir nur von "Was wäre, wenn..." sprechen können. Ich sehe aber durchaus einen Zusammenhang zwischen dem Monster Aufstieg von Lesnar und der Diskussion "WWE kann keine neuen Stars mehr erschaffen." Das ist an und für sich nicht ganz richtig, denn man sieht, sie können es trotzdem noch, nur die die Aussenwirkung eine ganz andere.

Denken wir an die zweite Hälfte der 10er Jahre zurück. Wer ist wirklich im Gedächtnis geblieben? Reigns, Styles und Rollins, vielleicht noch Bryan, da der ja 2018 wieder zurück kam. Mit abstrichen Ambrose/Moxley. Der Rest wurde dominiert von Brock Lesnar. Du hast jemanden wie Braun Strowman, der zwar auch limitiert war, aber durch die Beliebtheit doch auf einen sehr guten Weg war, geopfert, nur um Brock Lesnar noch krasser aussehen zu lassen. Und da ist es auch egal, ob Lesnar 50 Wochen im Jahr auftritt, oder als Special Attraction nur 10 Mal im Jahr, wenn er mit jemanden in den Ring steigt, der gegen alles und jeden gewinnt und kaum besiegbar ist, und ihn in 3 Minuten squasht, und das soll das Saudi Match damals ja gewesen sein, dann schadet das einem legitimen Uppercarder bis Main Eventer. Und das war Strowman. Der hatte noch im Jahr zuvor mehrfach um diesen Titel gefehdet, unter anderem auch mit Lesnar, und war im gleichen Jahr Money in the Bank Kofferträger.

Und deswegen war es ab einem gewissen Punkt nicht mehr "Oh geil Lesnar kommt" sondern die ganze Zeit schwang mit "Ist doch egal was passiert, sobald Lesnar kommt, werden die eh alle Platt gemacht." und diese Wahrnehmung ist schädlich. Weil am Ende nahmen man die Wrestler nicht mehr als Stars war, weil man sie immer an Lesnar gemessen hat und was potenziell passiert wäre, wenn sie gegen ihn angetreten werden. Und in den meisten Fällen schien es so zu sein, als hätten man in einem Grossteil der potenziellen Gegner für Lesnar eben nur Kanonenfutter gesehen. Styles und Bryan waren grosse Ausnahmen gegen Lesnar, allerdings, und so meine Vermutung, auch nur, weil sie zu dem Zeitpunkt WWE Champion waren und du nicht den Träger deines ältesten und höchsten Titels squashen lassen kannst. Nicht ohne Grund hat Jinder Mahal den Titel vor der Survivor Series 2017 noch mal schnell verloren. Weil niemand auch nur im Ansatz zugetraut hätte, dass Mahal länger als 2 Minuten durchhält.

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Man hatte aber auch andere Special Attractions wie Hunter oder den Undertaker, die ebenfalls nur selten aufgetreten hatten und gegenüber denen sahen die Main Eventers eben nicht aus wie Jobber. Ein Hunter, auch wenn der für meinen Geschmack auch zu oft gewonnen hat, hat seinen Gegners trotzdem die Offensive gegeben und sie im Vorfeld nicht wie vier Stufen unter sich aussehen lassen.

Und ob diese Attraktion wirklich einen Mehrwert hatte, es wird schwer sein das Gegenteil zu beweisen, da wir nur von "Was wäre, wenn..." sprechen können. Ich sehe aber durchaus einen Zusammenhang zwischen dem Monster Aufstieg von Lesnar und der Diskussion "WWE kann keine neuen Stars mehr erschaffen." Das ist an und für sich nicht ganz richtig, denn man sieht, sie können es trotzdem noch, nur die die Aussenwirkung eine ganz andere.

Denken wir an die zweite Hälfte der 10er Jahre zurück. Wer ist wirklich im Gedächtnis geblieben? Reigns, Styles und Rollins, vielleicht noch Bryan, da der ja 2018 wieder zurück kam. Mit abstrichen Ambrose/Moxley. Der Rest wurde dominiert von Brock Lesnar. Du hast jemanden wie Braun Strowman, der zwar auch limitiert war, aber durch die Beliebtheit doch auf einen sehr guten Weg war, geopfert, nur um Brock Lesnar noch krasser aussehen zu lassen. Und da ist es auch egal, ob Lesnar 50 Wochen im Jahr auftritt, oder als Special Attraction nur 10 Mal im Jahr, wenn er mit jemanden in den Ring steigt, der gegen alles und jeden gewinnt und kaum besiegbar ist, und ihn in 3 Minuten squasht, und das soll das Saudi Match damals ja gewesen sein, dann schadet das einem legitimen Uppercarder bis Main Eventer. Und das war Strowman. Der hatte noch im Jahr zuvor mehrfach um diesen Titel gefehdet, unter anderem auch mit Lesnar, und war im gleichen Jahr Money in the Bank Kofferträger.

Und deswegen war es ab einem gewissen Punkt nicht mehr "Oh geil Lesnar kommt" sondern die ganze Zeit schwang mit "Ist doch egal was passiert, sobald Lesnar kommt, werden die eh alle Platt gemacht." und diese Wahrnehmung ist schädlich. Weil am Ende nahmen man die Wrestler nicht mehr als Stars war, weil man sie immer an Lesnar gemessen hat und was potenziell passiert wäre, wenn sie gegen ihn angetreten werden. Und in den meisten Fällen schien es so zu sein, als hätten man in einem Grossteil der potenziellen Gegner für Lesnar eben nur Kanonenfutter gesehen. Styles und Bryan waren grosse Ausnahmen gegen Lesnar, allerdings, und so meine Vermutung, auch nur, weil sie zu dem Zeitpunkt WWE Champion waren und du nicht den Träger deines ältesten und höchsten Titels squashen lassen kannst. Nicht ohne Grund hat Jinder Mahal den Titel vor der Survivor Series 2017 noch mal schnell verloren. Weil niemand auch nur im Ansatz zugetraut hätte, dass Mahal länger als 2 Minuten durchhält.

Ich hatte eher das Gefühl beim Taker, das ihm keiner das Wasser reichen konnte und weniger bei Lesnar.

Dein letzter Absatz erklärt es ziemlich gut, du hast Styles und Bryan gut aussehen lassen, weil sie Champs waren und sie waren in dem Moment die "Superstars".

Das mit dem Mehrwert ist halt die Frage nach dem Moment, in dem Moment wo Lesnar angekündigt ist und Auftritt, hatte er sehr wahrscheinlich einen finanziellen Mehrwert, sonst hätte niemals jemand ihn so teuer bezahlt, für so wenig Matches. Über lange Sicht gesehen, gab's auch Mehrwert, da Reigns und jetzt ganz klar Oba Femi durch ihre siege über ihn profitieren konnten. Wann hat man das letzte Mal jemanden so schnell so hoch gezogen wie Femi und im Prinzip alleine durch drei Matches?

Für die 10er Jahre sollte man Bedenken das es davor und danach auch nie 10 top Wrestler gab, meistens Zwei manchmal drei, aber gleichzeitig mehr als eine Handvoll? Eigentlich nie. Natürlich muss uns das nicht gefallen, aber so ist es nunmal, es gibt eigentlich in jeder Promotion nur ein Face der Companie. Was die WWE geändert hat, ist das man das Gefühl hat, (fast) jeder Wrestler ist nicht nur ein Star, sondern ein Superstar. Trotzdem ändert es nichts daran das beim Wrestling die Rangliste keine Leiter ist, sondern eine Pyramide. Breite Undercard, solide Midcard und schmale Uppercard, dominiert von ein bis zwei Superstars. Alles andere wäre auch nicht wirtschaftlich.

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Ich hatte eher das Gefühl beim Taker, das ihm keiner das Wasser reichen konnte

Nee, der wollte auch kein Wasser, sondern nur die Urne gereicht bekommen... 😆🙈

Spoilerinhalt versteckt.

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Ich hatte eher das Gefühl beim Taker, das ihm keiner das Wasser reichen konnte und weniger bei Lesnar.

Dein letzter Absatz erklärt es ziemlich gut, du hast Styles und Bryan gut aussehen lassen, weil sie Champs waren und sie waren in dem Moment die "Superstars".

Der Undertaker hatte eine andere Aura und der hat viel gewonnen. In seinen Matches hat er seinen Gegnern aber häufig sehr viel gegeben und die wenigsten sahen wirklich schlecht gegen ihn aus. Ein Jeff Hardy hat in dem Leitermatch gegen den Taker in sehr jungen Jahren sehr von diesem profitiert, obwohl er das Match verloren hat. Ausserdem waren Gegner wie Edge, Batista, Triple H, Shawn Michaels, Kane, Big Show, etc. die selten bis nie schwach gegen den Taker ausgesehen haben.

Du solltest sie aber gegen Lesnar nicht nur gleichwertig aussehen lassen, weil sie Champions sind, sondern weil ein grosser Teil des Rosters eben auch mit ihm mithalten sollte. Dass Lesnar dann den Grossteil seiner Matches gewonnen hätte, ist ja nicht das Problem. Das Problem war immer das wie, selten das Ergebnis. Gib einem Ricochet gegen Lesnar ein sagen wir 7 bis 10 Minuten Match und keiner sagt was. Niemand hat damals damit gerechnet, dass er Lesnar besiegt. Aber das was man gemacht hat, hat Ricochet bei WWE nachhaltig geschadet.

Das mit dem Mehrwert ist halt die Frage nach dem Moment, in dem Moment wo Lesnar angekündigt ist und Auftritt, hatte er sehr wahrscheinlich einen finanziellen Mehrwert, sonst hätte niemals jemand ihn so teuer bezahlt, für so wenig Matches. Über lange Sicht gesehen, gab's auch Mehrwert, da Reigns und jetzt ganz klar Oba Femi durch ihre siege über ihn profitieren konnten. Wann hat man das letzte Mal jemanden so schnell so hoch gezogen wie Femi und im Prinzip alleine durch drei Matches?

Rechtfertigen 12 Jahre absolute Zerstörung und Kleinhalten deiner Uppercard und deinem Main Event den Aufbau von gerade mal zwei Leuten? Und ja, Lesnar wird sich gerechnet haben. Logisch so wie er präsentiert worden ist. Das an sich ist aber nicht mein Punkt. Denn ich stelle eher die Frage, wenn du Lesnar nicht in der Form dargestellt hättest, hättest du mit anderen Namen, die dann grösser gewirkt hätten, vielleicht mehr Geld verdient. Und das über den gesamten Zeitraum und nicht nur die 30 bis 40 % des Jahres, in denen Lesnar aufgetreten sind.

Für die 10er Jahre sollte man Bedenken das es davor und danach auch nie 10 top Wrestler gab, meistens Zwei manchmal drei, aber gleichzeitig mehr als eine Handvoll? Eigentlich nie. Natürlich muss uns das nicht gefallen, aber so ist es nunmal, es gibt eigentlich in jeder Promotion nur ein Face der Companie. Was die WWE geändert hat, ist das man das Gefühl hat, (fast) jeder Wrestler ist nicht nur ein Star, sondern ein Superstar. Trotzdem ändert es nichts daran das beim Wrestling die Rangliste keine Leiter ist, sondern eine Pyramide. Breite Undercard, solide Midcard und schmale Uppercard, dominiert von ein bis zwei Superstars. Alles andere wäre auch nicht wirtschaftlich.

So Ende 00er Anfang 10er Jahre war man schon sehr breit aufgestellt. Rey Mysterio spielte immer oben mit, Batista und Edge, solange sie noch da waren, der Undertaker, John Cena, Randy Orton, Triple H als er noch regelmässig aufgetreten ist, Chris Jericho, Shawn Michaels vor seinem Karriere-Ende, Jeff Hardy bevor er die WWE verlassen musste, CM Punk, Alberto del Rio, der sich bis 2013 im Main Event gehalten hat, also die Breite an grossen Namen, die ganz oben mitgespielt haben und die sich auch wirklich wie grosse Namen angefühlt haben, war schon vorhanden. Und dann hattest du eben noch einzelne Ausflüge wie Big Show, Mark Henry, Christian, Sheamus etc. Und da sehe ich das Problem. Früher hattest du eine breite Aufstellung, wo nicht jeder immer im Main Event stand, aber du konntest diese 10 Namen zu jeder Zeit in den Main Event pushen, wenn du mal jemanden in der Region gebraucht hast.

Ich bin zwar schon auch der Meinung, dass diese Zeit sicher eine Ausnahmezeit war, aber man hat es zu der Zeit mit dem Roster-Split sehr wohl geschafft separat Leute aufzubauen, die bis heute noch als grosse Namen und Legenden gelten. Ich wüsste nicht, ob all diese Namen heute so gross angesehen würden, wenn es jemanden wie Lesnar zu der Zeit gegeben hätte. Genau so glaube ich, dass wir mehr Namen in dieser "Lesnar-Phase" gehabt hätten, die heute grösser wirken würden, als nur Bryan, Rollins, Reigns und Styles. Wahrscheinlich nicht so viele wie noch so um 2009/2010 herum, aber aber mehr als vier Namen. Aber wie gesagt Was wäre, wenn... ist schwer zu beleben, ob es wirklich so eingetroffen ist. Meine Vermutung ist schlicht, dass man durch die Darstellung von Lesnar eine sehr talentierte Generation Grossteils geopfert hat, um zu diesen Ergebnis zu kommen.

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Kofi Kingston war ein halbes Jahr WWE Champion. In 7 Sekunden war es nicht mehr

Nicht zu vergessen, dass man das sogar gemacht hat, und direkt danach Kofi nichts mehr gemacht hat und noch in der Show Rey im Stile von „Ich hab meinen großen Bruder mitgebracht“ mit Cain Velasquez in die Halle kam und das zu einem absolut zum vergessenen Grotten-Match führte…

Zu sagen der Körper sei nicht beeindruckend weil jemand juided ist ist natürlich maximal alman

Maximal alman wenn man es nicht beeindruckend findet, wenn jemand seinen Körper auf krass mimt, egal was die Konsequenzen sind, die wir ja alle kennen dürfen. Natürlich ist es nicht nur so, dass man die Naschis wie es hier hieß nimmt und dann sieht man krass aus. Darum geht es halt auch nie.

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Ein Jeff Hardy hat in dem Leitermatch gegen den Taker in sehr jungen Jahren sehr von diesem profitiert, obwohl er das Match verloren hat. Ausserdem waren Gegner wie Edge, Batista, Triple H, Shawn Michaels, Kane, Big Show, etc. die selten bis nie schwach gegen den Taker ausgesehen haben.

Grade diesen Hardy hat Lesnar durch sein selling gut aussehen lassen, bin mir nicht mehr sicher wann, aber müsste die Zeit gewesen sein. Kane&Big Show waren zu ihrer Zeit immer gute Uppercard, aber rutschten dann auch in die Midcard ab und in den Matches gegen Lesnar sah Big Show nie schwach aus.

Ich denke aber, es geht dir eher um die letzten Jahre von Lesnar und seine Matches. Ja, da hat er einen Kofi zerstört, aber leider mit Recht. Kofi war nunmal ein Übergangs Champion und da noch nicht mal der Beste.

Aber eigentlich ist die Diskussion so müßig, wie die Diskussionen ob ein Curt Henning, oder Rick Rude mehr verdient hätten. Es ist Geschmackssache.

Bei der Frage, ob es sich lohnte für zwei top Leute all das aufzubauen und zu opfern... Absolut. Was man nämlich nicht vergessen darf, im Wrestling reden alle immer vom beerdigt, aber alle vergessen das schon morgen, durch die nächste große Story, der nächste geile Move, oder einfach Glück, selbst der größte Jobber Worldchamp und face der Kompanie sein kann.

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