CM Punk spricht ausführlich über einen möglichen Heel-Turn, 20 Jahre WWE und seine größten Einflüsse
Für CM Punk fällt der diesjährige SummerSlam mit einem besonderen persönlichen Jubiläum zusammen. Am 1. August 2006 bestritt er gegen Justin Credible sein erstes Match im WWE-TV. Genau 20 Jahre später verteidigte Punk die Undisputed WWE Championship in der ersten SummerSlam-Nacht erfolgreich gegen Cody Rhodes. Anlässlich seines Jubiläums veröffentlichte WWE ein neues T-Shirt. Punk wandte sich daraufhin in den sozialen Medien an seine Fans und blickte auf die vergangenen zwei Jahrzehnte zurück:
„Heute vor 20 Jahren habe ich mein Debüt im WWE-Fernsehen gefeiert. Von Philadelphia über Minnesota bis zu all den Orten dazwischen: Dieser Tag gehört den Fans. Vielen Dank für eure Unterstützung. Dieses Shirt bedeutet mir sehr viel. Ich kann mich glücklich schätzen, diesen Beruf ausüben zu dürfen, und genieße jeden einzelnen Moment vor einem Livepublikum. Deshalb trete ich auch bei Houseshows an. Es ist ein Privileg. Ich bestreite jedes Match so, als könnte es mein letztes sein, denn ich weiß nie, wann es tatsächlich so weit sein wird. Genießt die Zeit, denn es ist später, als ihr denkt. Ich liebe euch alle. Das ist der Beruf und die Verantwortung, die damit einhergeht.“
Im Gespräch mit Dave LaGreca von „Busted Open Radio“ sprach Punk außerdem über die Personen, die ihn im Laufe seiner Karriere besonders geprägt haben. Einen einzelnen wichtigsten Ratgeber könne er aufgrund der Vielzahl bedeutender Wegbegleiter nicht benennen:
„Das lässt sich nur sehr schwer auf eine Person reduzieren. Ich durfte von einigen der brillantesten Köpfe im Wrestling lernen. Einige von ihnen sind leider nicht mehr bei uns, darunter Terry Funk, Harley Race, Tracy Smothers und Eddie Guerrero. Gleichzeitig können wir uns glücklich schätzen, dass andere noch immer da sind und mir bis heute wertvolle Ratschläge geben, beispielsweise Bret Hart und Shawn Michaels. Ich kann mich bei ihnen melden und Fragen stellen, ganz gleich, ob es um etwas geht, das Ende der 1990er-Jahre passiert ist oder ob ich eine aktuelle Idee habe. Ich kann meine Gedanken mit ihnen teilen und ihre Perspektive dazu einholen.“
Punk führte seine weiterhin starke Verbindung zum Publikum vor allem auf seine Authentizität zurück. Gleichzeitig bestehe seine Aufgabe als Wrestler darin, die Gefühle der Fans gezielt zu lenken:
„Ich glaube, dass diese Verbindung ursprünglich durch die Authentizität entstanden ist, die ich mitbringe. Ich bin einfach ich selbst. Gleichzeitig gehört es aber auch zu meinem Beruf, die Emotionen des Publikums zu beeinflussen und es dorthin zu führen, wo ich es haben möchte. Wenn man das so lange macht, baut man sich bei den Zuschauern eine Art Vertrauensvorschuss auf.“
Dieser Vertrauensvorschuss könnte einen zukünftigen Heel-Turn allerdings erschweren. Punk schloss einen erneuten Wechsel auf die Seite der Bösewichte zwar nicht grundsätzlich aus, machte jedoch deutlich, dass dafür die passenden Voraussetzungen geschaffen werden müssten:
„Selbst wenn ich die Idee großartig fände, dafür zu sorgen, dass mich die Zuschauer hassen, wäre das vermutlich sehr schwierig. Wir haben das zuletzt bei John Cena gesehen. Ich glaube auch nicht, dass die Menschen Randy Orton wirklich ausbuhen möchten. Die Situation müsste deshalb genau richtig sein. Ich kann mich allerdings glücklich schätzen, dass ich mir dieses besondere Vertrauen des Publikums erarbeitet habe.“
Quellen: Wrestling Observer, Fightful, ESPN, Busted Open Radio
Ja genau, man feiert 20 Jahre CM von denen er 2 Jahre bei der Konkurrenz war und 7 zuhause auf der Couch rumgedümpelt hat. Was rauchen die in Stamfort?
Genau das hab ich mir auch gedacht...
Die versuchen offensichtlich aus jedem Ding eine große Zahl zu generieren und veralbern ihre Crowd so ungeniert offensichtlich, dass es der Masse offenbar nicht auffällt.
Und selbst wenn es den Leuten egal wäre so vorgeführt zu werden, wo wäre die Grenze des machbaren? offenbar geht alles und je offensichtlicher desto unentdeckter....
Naja,also eigentlich is es egal wie lange der dazwischen weg war..Jubilläen werden doch immer vom Start gezählt. Wieviele Bands feierten Jubilläen obwohl die dazwischen teils 10 und mehr Jahre nichts gemacht haben...is jetzt kein Aufreger mMn
Naja,also eigentlich is es egal wie lange der dazwischen weg war..Jubilläen werden doch immer vom Start gezählt. Wieviele Bands feierten Jubilläen obwohl die dazwischen teils 10 und mehr Jahre nichts gemacht haben...is jetzt kein Aufreger mMn
Dann hast du noch nie ein echtes Firmenjubiläum (Zeit als Mitarbeiter in der Firma) erlebt. Da werden nämlich nur die Jahre der wirklichen Zugehörigkeit gerechnet und nicht die Jahre der Abwesenheit mitgezählt!
Punk sprach vom "20th anniversary of debuting in WWE". Da ist die Zeitspanne dazwischen völlig egal. Niemand hat behauptet, dass er 20 Jahre bei WWE war oder 20 Jahre lang in den Ring steigt.
Die Aussage war schlicht und ergreifend nur die, dass sein Debüt vor 20 Jahren war. Das ist nun mal ein Fakt.
Alles andere wurde von euch konstruiert und sich künstlich über diese Aussage aufregen zu können...
Loading new replies...
Was ist deine Meinung?
Melde dich an oder erstelle einen Account auf wrestling-infos.de, um deine Meinung abzugeben.