Update zu Backstage-Eklat um Jacques Rougeau
Zum Backstage-Eklat um Jacques Rougeau bei „AEW Redemption“ gibt es neue Informationen (den ersten Artikel findet ihr HIER). Laut Dave Meltzer vom Wrestling Observer sollen die Unstimmigkeiten zwischen dem früheren WWE-Star und AEW inzwischen ausgeräumt worden sein. Während der Veranstaltung in Montreal habe die Ablehnung des von Rougeau produzierten Tribute-Videos allerdings für erhebliche Spannungen hinter den Kulissen gesorgt. Sogar das Sicherheitspersonal der Halle soll über die Situation informiert gewesen sein. AEW entschied sich aus mehreren Gründen gegen eine Ausstrahlung des Videos. Das Werk enthielt KI-generierte Inhalte, deren Verwendung Tony Khan grundsätzlich ablehnen soll. Darüber hinaus sei das Video zu lang gewesen und habe Musik enthalten, für die keine entsprechenden Nutzungsrechte vorlagen. Hinzu kamen rechtliche Unklarheiten bei verschiedenen Wrestlingaufnahmen.
Eine frühere Darstellung wurde inzwischen korrigiert. Die im Video enthaltene Szene, in der Rougeau Hulk Hogan in Montreal besiegte, stammte demnach nicht unmittelbar von einer WCW-Veranstaltung. Die unabhängige Show wurde von Jacques Rougeau, PCO, Tony Mule und Cookie Lazarus veranstaltet. Für die eingesetzten WCW-Wrestler zahlten die Veranstalter eine Bookinggebühr. Unklar blieb jedoch, wer die Rechte am entstandenen Bildmaterial hielt. Das Problem bestand somit nicht zwangsläufig darin, dass WWE durch den Kauf von WCW automatisch Eigentümer des Materials sei. Vielmehr konnten die Anwälte von AEW am Tag der Show keine rechtlich belastbare Freigabe für die Aufnahmen überprüfen. Da Rougeau das Video erst kurzfristig eingereicht hatte, blieb offenbar keine Zeit, die offenen Rechtefragen zu klären oder das Material entsprechend zu überarbeiten.
Rougeau soll besonders daran gelegen gewesen sein, seinen Sieg über Hogan während der Ehrung zu zeigen. Dieser gilt als einer seiner größten Karriereerfolge und besitzt vor allem in Montreal eine besondere Bedeutung. Die Ablehnung des Videos habe ihn deshalb stark verärgert. Berichte über einen regelrechten Wutanfall und eine mögliche Aufforderung, die Halle zu verlassen, wurden von Personen aus dem Umfeld der Rougeau-Brüder allerdings bestritten. Die Ehrung der Rougeau-Familie fand letztlich ohne das Video statt. Jacques Rougeau veröffentlichte es anschließend selbst in den sozialen Medien. Trotz der zwischenzeitlichen Auseinandersetzung sollen zwischen ihm und AEW inzwischen keine Probleme mehr bestehen.
Verletzungsupdate zu Jay White
Nach dem körperlich intensiven Auftritt von Jay White bei „AEW Redemption“ scheint vorerst keine längere Verletzungspause zu drohen. Der Neuseeländer soll die Veranstaltung zwar angeschlagen verlassen haben, nach Informationen von PWInsider gebe es derzeit jedoch keine Hinweise darauf, dass er für einen längeren Zeitraum ausfallen werde. Die Sorgen um Whites Gesundheitszustand wurden dadurch verstärkt, dass er bei der darauffolgenden Ausgabe von „AEW Dynamite“ nicht auftrat. Zum aktuellen Zeitpunkt ist allerdings nicht davon auszugehen, dass eine schwerwiegende Verletzung vorliegt. White war erst Ende Juni nach einer mehr als einjährigen Pause in die AEW-Shows zurückgekehrt. Während seiner Abwesenheit musste er aufgrund einer gebrochenen Hand sowie einer Schulterverletzung behandelt werden. Wann Jay White wieder in den Shows auftreten wird, ist noch nicht bekannt.
Schlechtester Wert des Jahres: PPV- Buys von Redemption bekannt
Die ersten Schätzungen zu den Pay-per-View-Verkäufen von AEW Redemption fallen offenbar enttäuschend aus. Laut Dave Meltzer im aktuellen „Wrestling Observer Newsletter“ bewegt sich die Veranstaltung derzeit voraussichtlich im Bereich von 115.000 bis 125.000 Käufen. Damit könnte Redemption zum bislang schwächsten AEW-Pay-per-View des Jahres 2026 werden. Andere Kennzahlen fielen dagegen überraschend positiv aus. Die Google-Suchanfragen lagen in den USA rund 41 Prozent und weltweit etwa 25 Prozent über den Werten von „Forbidden Door“. Entscheidend seien allerdings die Abrufzahlen über HBO Max und weitere Streamingplattformen. Diese sollen unter den Ergebnissen von „Forbidden Door“ und „Dynasty“ liegen, die bereits zu den schwächeren AEW-Veranstaltungen des Jahres gehörten. Nachfolgend die Buyrates der bisherigen Pay-per-Views von All Elite Wrestling:
* AEW Double or Nothing 2019: 98.000 Buys
* AEW All Out 2019: 88.000 Buys
* AEW Full Gear 2019: 75.000 Buys
* AEW Revolution 2020: 90.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2020: 105.000 Buys
* AEW All Out 2020: 90.000 Buys
* AEW Full Gear 2020: 75.000 Buys
* AEW Revolution 2021: 135.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2021: 115.000 Buys
* AEW All Out 2021: 215.000 Buys
* AEW Full Gear 2021: 155.000 Buys
* AEW Revolution 2022: 175.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2022: 165.000 Buys
* AEW x NJPW: The Forbidden Door 2022: 141.000 Buys
* AEW All Out 2022: 140.000 Buys
* AEW Full Gear 2022: 140.000 Buys
* AEW Revolution 2023: 145.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2023: 140.000 Buys
* AEW x NJPW: The Forbidden Door 2023: 147.000 Buys
* AEW All In 2023: 205.000 Buys
* AEW All Out 2023: 115.000 Buys
* AEW WrestleDream 2023: 110.000 Buys
* AEW Full Gear 2023: 136.000 Buys
* AEW Worlds End 2023: 145.000 Buys
* AEW Revolution 2024: 180.000 Buys
* AEW Dynasty 2024: 122.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2024: 145.000 Buys
* AEW x NJPW: Forbidden Door 2024: ca. 127.000 Buys
* AEW All In 2024: ca. 160.000 Buys
* AEW All Out 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW WrestleDream 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW Full Gear 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW World’s End 2024: ca. 105.000 Buys
* AEW Revolution 2025: ca. 140.000 Buys
* AEW Dynasty 2025: ca. 120.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2025: ca. 130.000 Buys
* AEW All In 2025: ca. 185.000 Buys
* AEW Forbidden Door: ca. 130.000 Buys
* AEW All Out 2025: ca. 140.000 Buys
* AEW WrestleDream 2025: ca. 125.000 Buys
* AEW Full Gear 2025: ca. 140.000
* AEW Worlds End 2025: ca. 143.000
* AEW Revolution 2025: 150.000-170.000 Buys
* AEW Dynasty 2026: 144.000-150.000 Buys
* AEW Double or Nothing 2026: 170.000-190.000 Buys
* AEW x NJPW Forbidden Door 2026: ca. 140.000 Buys
* AEW Redemption: 115.000-125.000 Buys
Chris Sabin über AEW-Debüt der Motor City Machine Guns
Die Motor City Machine Guns (Chris Sabin & Alex Shelley) stehen mittlerweile offiziell bei All Elite Wrestling unter Vertrag. Chris Sabin &Alex Shelley feierten bei der jüngsten Ausgabe von „AEW Collision“ ihr Debüt für die Promotion, nur wenige Tage nach dem Ablauf ihrer 90-tägigen Wettbewerbsklauseln infolge ihrer WWE-Entlassung. Für Sabin besaß der Auftritt eine besondere Bedeutung, da die Show in seiner Heimat Michigan stattfand. Die Motor City Machine Guns eröffneten die Ausgabe in Detroit und griffen später in ein Segment zwischen der Bang Bang Gang und den Death Riders ein. Dabei unterstützten Sabin und Shelley die Bang Bang Gang. Nach der Show bedankte sich Sabin in den sozialen Medien bei den Zuschauern:
„Der gestrige Abend gehört definitiv zu den schönsten Momenten meiner gesamten Karriere. Es war ein unglaublicher Moment und ein unbeschreibliches Gefühl. Vielen Dank!“
Well, last night is certainly in the running for all time favorite career moments for me. Unbelievable moment. Indescribable feeling. THANK YOU!
— chriSabin (@SuperChrisSabin) July 31, 2026
Quellen: Wrestling Observer, PWInsider (@SuperChrisSabin)










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