Nächste gerichtliche Auseinandersetzung für All Elite Wrestling steht an
Wie Brandon Thursten (Post Wrestling) berichtet, hat All Elite Wrestling Klage gegen Ringside Productions, das Unternehmen hinter dem Film „Queen of the Ring“, eingereicht. Grund dafür sind angeblich ausstehende Werbe- und Sponsoringgebühren in Höhe von 105.262,51 US-Dollar.
Die Klage wurde am 26. Juni 2026 beim Vierten Gerichtsbezirk in Duval County, Florida, eingereicht, zu dem auch Jacksonville gehört, wo AEW seinen Sitz hat. Der Film, der auf der Karriere der Pionierin des Frauen-Wrestlings, Mildred Burke, basiert, schnitt an den Kinokassen schlecht ab und spielte lediglich gut 650.000 US-Dollar ein.
AEW macht geltend, dass ihm 105.262,51 US-Dollar sowie Zinsen in Höhe von 1,5 Prozent pro Monat zustehen, wie im Vertrag für Zahlungsverzug festgelegt. Ring Productions LLC, die Produktionsfirma, unterzeichnete einen Sponsorenvertrag mit AEW über 350.000 US-Dollar. Als Teil der Vereinbarung erhielt „Queen of the Ring“ gesponserte Kämpfe in AEW-Sendungen.
Die Darstellerinnen und Darsteller des Films wurden in der ersten Reihe bei AEW-Übertragungen gezeigt, der Filmtrailer wurde in der Arena ausgestrahlt und AEW-Talente bewarben den Film auf ihren Kanälen in den sozialen Medien. In der Klage heißt es, dass Ring Productions bis zum 23. Mai 2025 250.000 US-Dollar an AEW gezahlt habe, die restlichen 100.000 US-Dollar sowie weitere 5.000 US-Dollar für vertraglich vereinbarte Reisekosten der Talente jedoch nicht beglichen habe.
Entgegen ursprünglicher Klausel: All Elite Wrestling will Schiedsgericht umgehen
Die AEW-Wrestlerinnen Toni Rossall (Toni Storm, die die frühe Burke-Rivalin Clara Mortensen spielte), Kailey Farmer Latimer (Kamille, als Hauptschurkin June Byers) und Britt Baker (als 50er-Jahre-Wrestlerin Debbie Nichols) waren in dem Film zu sehen.
Der Film spielte lediglich 657.718 US-Dollar ein. Brandon Thurston wies darauf hin, dass der Vertrag eine Klausel enthielt, wonach jegliche rechtlichen Streitigkeiten durch ein bindendes Schiedsverfahren beigelegt werden müssten; daher ist unklar, warum die Angelegenheit als Klage eingereicht wurde.
Der Klageunterlage zufolge wandte sich AEW zwischen September und Dezember 2025 viermal per E-Mail an Ring Productions, doch diese Nachrichten blieben unbeantwortet. Am 24. März 2026 versandte AEW eine formelle Mahnung, in der Ringside Productions eine Frist von sieben Tagen zur Begleichung der ausstehenden Beträge gesetzt wurde; das Unternehmen erkannte die Schulden zwar an, doch AEW erhielt keine weitere Rückmeldung.
Habt Ihr den Film gesehen – und wenn ja, teilt Ihr die schwachen Kritiken?
Quelle: Post Wrestling




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