Warum All Elite Wrestling trotz Top-Stars hinter WWE zurückbleibt – und was Tony Khan ändern muss

18.07.26, von David "VidDaP" Parke

AEW news neutral Beitrag

By All Elite Wrestling - https://www.allelitewrestling.com/, Public Domain, Link

Warum All Elite Wrestling trotz Top-Stars hinter WWE zurückbleibt – und was Tony Khan ändern muss

Stell dir vor: Einer der größten Stars deiner Liga kehrt nach monatelanger Pause zurück – und niemand merkt’s. Genau das passiert bei All Elite Wrestling. Ein Kommentar.

Nicht einmal der größte Kritiker kann bestreiten, dass sich das Roster von All Elite Wrestling vor keinem anderen auf diesem Planeten verstecken muss – auch nicht vor dem WWE-Kader. Ob Mercedes Moné, MJF, „Hangman“ Adam Page, Will Ospreay, Swerve Strickland, Kenny Omega, die Young Bucks (Nick Jackson & Matt Jackson) oder auch Legenden wie Adam Copeland (bei WWE als Edge bekannt) und Christian Cage – über mangelndes Talent kann sich der AEW-Fan nicht beschweren.

Und das macht sich auch in den Shows bemerkbar. „Where the best wrestle“ ist längst nicht nur ein Slogan der Liga von Tony Khan, sondern in fast jeder Show zu sehen. Die Qualität der Matches ist – Ausnahmen bestätigen die Regel – durch die Bank wahnsinnig hoch.

Siehe auch  AJ Styles hintefragt Entlassungen von The New Day und Motor City Machine Guns – Jeff Cobb bezeichnet WWE als seinen „Traumjob“ & erster Auftritt nach Entlassung – Joe Gacy über seine NXT 2.0 Zeit

Woran also liegt es, dass AEW weiter so weit hinter WWE hinterherhinkt? Natürlich gibt es Fans, die sich ans WWE-Produkt gewöhnt haben und Alternativen gar nicht in Erwägung ziehen. Doch die Probleme liegen tiefer.

Einer der größten Stars kehrt zurück – und keiner bekommt es mit?

Paradebeispiel: Einer der größten Stars, „Hangman“ Adam Page, hat sich nach der Niederlage gegen MJF bei „Revolution“ am 15. März 2026 eine Pause genommen. Ehemaliger Men’s World Champion, vielleicht der Wrestler, der bei AEW die spannendste Entwicklung nahm: Viele Fans fieberten darauf hin, dass der Cowboy wieder zurückkehrt – was er dann auch tat.

Aber wie und wann? Bei einer „Collision“-Ausgabe, die nicht nur gegen AAA und den „G1 Climax“-Auftakt von New Japan Pro Wrestling, sondern auch gegen UFC, die Conor McGregor angekündigt hatte, lief. Und angekündigt wurde die Rückkehr ganze 15 Stunden vor Start der Show. Nicht im TV, nein, natürlich auf Social Media. Warum wird darüber nicht bei „Dynamite“ gesprochen?

Siehe auch  Trotz Pause: MJF offenbar für Booking verantwortlich – Ladder Match nach Verletzung für Redemption angekündigt – Chain Match für nächsten PPV bestätigt – Mehrere Matches für Collision offiziell

Nächstes Beispiel gefällig? Die amtierenden AEW World Tag Team Champions Cage & Cope (Adam Copeland & Christian Cage) verteidigten ihre Titel bei der „Dynamite“-Ausgabe am 15. Juli gegen die Death Riders (Daniel Garcia & Wheeler Yuta). Vielleicht nicht das größte Match – aber doch eins, das Interesse hervorrufen könnte, würde man es nicht eine Stunde vor Showstart (!) ankündigen. Und die Liste lässt sich beliebig fortführen.

Was ist die Strategie von Tony Khan?

Zur Erinnerung: Die ganze Wrestlingwelt wusste bereits vorher, dass CM Punk nach vielen Jahren zurück in den Ring kehren würde – damals bei All Elite Wrestling. Die „Rampage“-Show hieß „The First Dance“, in den Wochen davor brodelte die Gerüchteküche, Punk habe einen AEW-Vertrag unterschrieben. Die Folge: Volle Hütte, tolle Zahlen, man könnte sagen: Alles richtig gemacht. Warum also ist man von diesem Weg abgewichen?

Siehe auch  Rhea Ripley: Erster Termin für Comeback im Gespräch – Royce Keys nicht verletzt – Backstage-Reaktionen auf Big Cass’ WWE-Comeback

So lassen sich natürlich auch die seit Jahren unbefriedigenden Ticketverkäufe erklären. Fans kaufen Karten für Shows, ohne zu wissen, was passieren wird. Natürlich sind dann eines Tages immer weniger Menschen bereit, die Katze im Sack zu kaufen. Tony Khan wird hinter seinem Vorgehen sicher eine Strategie haben. Der TV-Vertrag und starke PPV-Zahlen mögen ihm auch teilweise recht geben, AEW veranstaltet „Dynamite“ und „Collision“ inzwischen zumindest in kleineren Hallen. Um näher an WWE heranzurücken, wäre es aber sicherlich schlau, darüber nachzudenken, große Namen und Matches frühzeitiger anzukündigen.

Was meint Ihr? Wie wird der weitere Weg von All Elite Wrestling aussehen und wird man dem Marktführer zukünftig näherkommen können?

32 Meinungen

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten, natürlich den gewohnten Collision TV Slot wie jede Woche schauen...

Wie man jetzt argumentativ darauf kommt, niemand hätte mitbekommen das Hangman zurück ist, wenn doch die Fans ohnehin ihre Stammliga gucken, verstehe ich beim besten Willen nicht...ich habs auch nicht gewusst, weil mir social media geschiss einfach egal ist... mir geht sogar diese permanente Einblendung von Kommentaren während der weeklies dermaßen auf n Zeiger, weil das ständig im Bild stört... was interessiert mich der Senf von mir unbekannten Leuten, noch dazu von einer Plattform die eher zweifelhaftes Zeug verbreitet?

Diese gemächliche Rückkehr von Hangman ist mir persönlich sogar lieber,als aus jedem Scheiß ein mediales wochenlanges Getöse für Tiktok und co. zu erzeugen, hinter dem am Ende nur die Sensation steht, dass wieder einer zur Arbeit kommt für die er bezahlt wird...

Warum muss man den Inhalt von weekly shows eigentlich vorab immer kleinkariert ankündigen?
Nicht interessierte interessiert die Ankündigung einer nicht verfolgten Liga ohnehin nicht...
bin ich fan von einer Liga, bzw. kann mit den workern was anfangen, bin ich eh investiert und brauche die zusätzliche Ankündigung nicht... (bzw. reicht das, was in der Vorwoche im Abbinder angekündigt zusammengefasst wird)... weil ich eh jede Woche einschalte...

Es ist doch erfrischend, dass AEW Dinge anders angeht, als der Marktführer vom Zirkus, der nichts mehr mit Wrestling zu tun hat...

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten, natürlich den gewohnten Collision TV Slot wie jede Woche schauen...

Und genau hier ist der Fehler. Wer AEW (ernsthaft?) verfolgt schaut sie und was dann? Wird älter, Lebensumstände ändern sich und Geschmäcker auch. Dadurch entsteht ein ständiger kleiner Verlust, dem man entgegen wirken muss und dafür brauchst du ständig neue Fans. Wenn du dann die besten Wrestler der Welt hast, dann möchtest du wahrscheinlich auch so gesehen werden und das Wiederspielen durch die Zuschauer Zahlen am TV und in der Halle.
Dafür brauchst du mehr als die Sickos.

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Also Tony Khan MUSS gar nichts. Wenn dann SOLLTE 😉

Ich finde es falsch den „WWE Weg“ als den Standardweg anzusehen wie man seine Weekly präsentieren sollte. Jeder hat seine eigene Vorstellung davon wie man sein Produkt präsentiert. Und wenn Tony Khan der Meinung ist, Hangman bei Collison zu bringen, dann ist das einzig und allein die Entscheidung von Tony Khan. Und ich bin mir ziemlich siecher das unter anderem Unständen Hangman auch bei Dynamite seine Rückkehr gefeiert hätte wäre Collison nicht gegen so starke Konkurrenz gelaufen.

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten, natürlich den gewohnten Collision TV Slot wie jede Woche schauen...
Und genau hier ist der Fehler. Wer AEW (ernsthaft?) verfolgt schaut sie und was dann? Wird älter, Lebensumstände ändern sich und Geschmäcker auch. Dadurch entsteht ein ständiger kleiner Verlust, dem man entgegen wirken muss und dafür brauchst du ständig neue Fans. Wenn du dann die besten Wrestler der Welt hast, dann möchtest du wahrscheinlich auch so gesehen werden und das Wiederspielen durch die Zuschauer Zahlen am TV und in der Halle.
Dafür brauchst du mehr als die Sickos.

Du bist also der Meinung, dass nur weil sich Menschen permanent im Lebenswandel befinden und sich Umstände ständig ändern, sie deshalb nicht in der Lage sind, das was ihnen gefällt, weiter zu verfolgen, weil sie mit anderen Dingen so sehr ausgelastet sind, dass sie ihre wöchentliche Dosis Entertainment derart vernachlässigen, ignorieren oder gar vergessen?

Wenn dud as so siehst, musst du aber auch einen Artikel darüber verfassen, wie es WWE bravourös schafft, die Wrestling crowd konsequent zu ignorieren... gibt nicht wenige, die sich von derem Klamauk mit Seilen nicht mehr abgeholt fühlen...
und nur weil augenscheinlich deren Zahlen noch mehr stimmen als jene bei AEW, sollte WWE vielleicht auch daran denken, wie man noch bessere Zahlen einfahren könnte?

Auch ist es schwer, AEW mit WWE wirtschaftlich zu vergleichen... WWE trifft Entscheidungen in erster Linie für die Anleger... WWE ist quasi groß mit frendem Geld, aber nimm das mal aus der Gleichung und schau, was denen wirklich gehört...

Nur dann ist der Vergleich eigentlich ein ansatzweise fairer...

Ich würde den Sachverhalt eher umdrehen und behaupten, wäre AEW mehr wie WWE und würde eher die Event-Jubelfritzen ansprechen, die nur ihr Scheißtelefon auf den Event halten, während sie in der Crowd stehen (ja, davon gibts auch AEW fans selbst, schlimm genug)... dann würde das zu einer absoluten Verschiebung führen, weil dann faktisch egal ist, was da vorne im Ring abgehalten wird... und genau dieses Gefühl hat man bei WWE, es ist egal wie inkonsistent, schlecht performt, schlecht gespielt das gezeigte bei WWE ist, solange der Eventcharakter stimmt und man mehr Werbeplätze als Sitzplätze verkauft bekommt...

gut so, dass AEW einen anderen Plan verfolgt... und dafür, dass es ja angeblich ständig so schlecht laufen soll, läufts im verflixten 7. Jahr komischerweise immer noch rund... gerade deswegen, weil man nicht ständig Anlegerinteressen bedienen muss und sich einzig auf Zielgruppeninteressen fokussieren kann...

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Das ist totaler Quatsch Tony Khan muss nix verändern und AEW ist auch nicht hinter WWE zurückgeblieben.
Ganz im Gegenteil WWE hat zurzeit die schlechten Show und Storylines.
Das Problem ist das es noch viele Wrestling Fans gibt die nur WWE gucken weil es die Liga seit dem 60er gibt (WWF) und viele Fans verwöhnt sind und vielleicht die anderen Ligen keine Chance geben zugucken

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AEW macht alles damit richtig, eben nicht wir WWE zu booken. Sonst wären sie als Alternative ja nicht notwendig.

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten ...

Wie man jetzt argumentativ darauf kommt, niemand hätte mitbekommen das Hangman zurück ist, wenn doch die Fans ohnehin ihre Stammliga gucken, verstehe ich beim besten Willen nicht...

Warum muss man den Inhalt von weekly shows eigentlich vorab immer kleinkariert ankündigen?
Nicht interessierte interessiert die Ankündigung einer nicht verfolgten Liga ohnehin nicht...
bin ich fan von einer Liga, bzw. kann mit den workern was anfangen, bin ich eh investiert und brauche die zusätzliche Ankündigung nicht... (bzw. reicht das, was in der Vorwoche im Abbinder angekündigt zusammengefasst wird)... weil ich eh jede Woche einschalte...

Es ist doch erfrischend, dass AEW Dinge anders angeht, als der Marktführer vom Zirkus, der nichts mehr mit Wrestling zu tun hat...

Am Kommentar Artikel vorbei geschossen ...

Warum All Elite Wrestling trotz Top-Stars hinter WWE zurückbleibt – und was Tony Khan ändern muss

Der Hauptpunkt des Artikel beschäftigt sich mit dem Wachstum und der Aufholjagd zum Marktführer, also nicht mit irwelchen Stammzuschauenden die eine Liga ernsthaft verfolgen und voll investiert darin sind.

Es geht eben darum neue Menschen zu erreichen und zu wachsen um am Markt zu überleben. Und das moniert der Kommentar eben die Entscheidung eben nicht wirklich groß zu werben und eben neue Leute zu erreichen. (wobei ich da auch was anders sehe, dazu später)

So lassen sich natürlich auch die seit Jahren unbefriedigenden Ticketverkäufe erklären. Fans kaufen Karten für Shows, ohne zu wissen, was passieren wird. Natürlich sind dann eines Tages immer weniger Menschen bereit, die Katze im Sack zu kaufen.

Hier z.B. einer der sehr wichtigen Punkte, die Ticketverkäufe. Okay wir haben Corona hinter uns und AEW hatte dies recht gut überstanden und gelöst in leeren Hallen zu performen. Doch gerade als wer der es vorm Bildschirm verfolgt, sollte doch genau den Punkt verstehen, dass er wichtig ist.

Nehmen wir als Beispiel, vor 1-2 Monaten die Dynamite, die wirklich gut war in und an sich, aber die Crowd tot war. Es mindert spürbar das Erlebnis auch am Bildschirm und leere Hallen, ist was was auch immer gern genommen wird um gegen den Marktführer zu schießen und diese haben wir in Corona gesehen. Was aber wenn die Hallen leer bleiben ohne irgendeine Pandemie? Zu Corona, hatte man da Verständnis für, aber ohne Pandemie werden es viele nicht mehr gut reden. Und Alternativen zu AEW gibt es genug.

Und wenn vor Ort nicht ordentlich geworben wird oder gar eine (gute) Matchcard bekannt ist, warum sollten Leute dort dann Tickets kaufen um die Halle zu füllen? Als Beispiel:

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Das ist nun alles was wir für eine Show in 3 1/2 Wochen in Vegas haben ... Las Vegas. Du hast maximal 7 Tage vorher etwas genaueres genaueres bzgl. Matchcard und wirklich anwesenden Stars (Subject to Change is gerade bei AEW für konsumierende Personen ein wichtiger Faktor). Tickets starten so ca. ab $50 ...

Jetzt als jemand der Wrestling evtl. gar nicht verfolgt oder eben andere Ligen, würdest du da halbblind einfach Karten kaufen? I doubt. Und gerade in diesen Zeiten, ja uns in DE gehts net prächtig, aber in den USA, oh holy, da gehts den Leuten richtig beschi##en ... also plant man seine Ausgaben für Entertainment (nicht wirklich lebensrelevant) akribisch. Da gehen dann die meisten, gerade in Vegas in eine der anderen 100 Shows an diesem Abend wo sie Save sind, dass sie wissen was sie für ihr Geld bekommen.

Und auch wenn Khan ein Fan irgendwo ist, geht es auch ihm bei der Investition, davon langzeitig Gewinn zu erwirtschaften. Allein aus dem Grund, weil seine Angestellten, wollen ja auch Geld verdienen. Und gerade die großen Namen unter den Wrestlern, sind nicht alleine da, weil der Wrestle so toll ist, sondern auch weil sie Rechnungen haben und einen gewissen Lebensstandart gewöhnt sind. Sonst hätten Leute wie Osprey, Omega, Okada, Jericho, Mox usw. bei irwelchen US Indyligen anheuern können, haben sie nicht.

Und damit es gesichert ist, müssen Zahlen stimmen, sei es für Tony, die TV Sender oder diverse Kooperationspartner. AEW scheint da aufn ersten Blick im Vergleich mit dem Marktführer, nicht von Anlegern und anderen die vom unendlichen Wachstum träumen, abhängig zu sein, aber eben sind sie es doch, zwar um Ecken, aber auch AEW muss Zahlen und Wachstum liefern.

Ich will dir da deine Meinung nicht absprechen, nur drauf lenken, dass dies nicht der Punkt des Artikels ist. Es geht eben ums Wachstum und die Aufholjagd zum Marktführer und nicht um uns Stammzuschauer.

In dem Sinne, mein Senf zum Artikel.

Ja, TK. k#ckt auf die Konvention und nimmt wirklich die Moderne mit und damit auch die Veränderung der Sehgewohnheiten bzw. Konsumgewohnheiten der Menschen. Gerade Social Media ist heute sehr wichtig, auch wenn ich die Bespielung bzw. der Vorherhebung in den Shows der Musk Plattform persönlich nicht gutheiße, da es die Plattform legitimiert (und naja Geld für Faschos ist k#cke). Aber genau darüber bekommt man in den US auch gerade die Wrestling Crowd, abgeholt. Also die Ankündigungen, da find ich gut, gerade bzgl. der jungen Zielgruppe, macht absolut Sinn.

Wären Ankündigungen in der Mainshow in Fällen wie aktl. beim Hangman hilfreich? 100% JA. Gerade Collision ist für den Mainstream oder Leuten die keine zich Stunden die Woche Zeit haben für Konsum, leicht überschaubar. Will heißen, viele schauen es nicht. Sie lesen Berichte wie hier oder F4W etc.pp. ist alles gut ersichtlich an den Quoten.

Aber auch hier kommen dann einige wieder zu den VoD Zahlen dazu, weil "OMG Hangman war da muss ich sehen" oder "Match hatte 5 Sterne guck ich" usw., ABER, dass hilft hier und da, es ist ein wenig Investment in the Futur. Also ganz dem klassischen Motto der Rechtsextremen, holt sie euch, solang sie Jung sind, und im Marketingsprech futur acquisition, also in die Zukunft investieren.

Gerade aktuell, Top Beispiel für Kaltaquise in der modernen Medienbranche, Danger Dan und sein Debut von Keine Angst bei "Der Anstalt" im ZDF, was gecancelt wurd. Wäre es so gelaufen wie geplant,, hätte der Song aktl. auf SoME, keine 100K Aufrufe, doch nun 500K in unter 24h.

Und ähnlich ist auch die Strategie von Tony, er scheint die Hauptkampfplätze zu ignorieren und sich auf die. in der aktuellen Zeit, wichtigen Nebenschauplätze zu konzentrieren, benannt Social Media.

Er lässt konsumierenden Personen für sich werben, für sich kämpfen usw. Genau das Marketing was 2026 benötigt wird.

Der Marktführer schafft Momente, weil er selbst die Lüge des unendlichen Wachstums glaubt, Tony schafft Momente aber auch Geschichten, die die konsumierenden Personen packen und fester ans Produkt pressen.

Also JA, hier und da könnte Tony sich kleine Sachen beim Marktführer abgucken, ABER er sollte genau so wie jetzt weiter die Zukunft im Auge haben. Denn genau dass ist natürliches Wachstum, was der Marktführer bis ~2013 inne hatte.

Tony macht genau das, was ich etlichen Kunden predige, er hält die Grundwerte von Marktwirtschaft hoch "liefere Qualität und es wird sich verbreiten".

Und ich sage ehrlich meine persöhnliche Prognose ist, 2030, wird es nicht mehr heißen, ob es einen Wrestlemania Moment gab, sondern ob es (nach atkl.Stand) einen ALL IN Moment gab,

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@SVK
du kannst doch nicht an den Strukturen kritisieren, dass man nicht genug wachsen würde, wenn sich das Marketing auf social media Geschiss fokussiert und dabei sehr selektiv daherkommt? Wer einem bestimmten Kanal nicht folgt, kriegt selbst von 100 Tagen vorher angekündigtem Zeug nix mit... weil es in der eigenen bubble nicht stattfindet.

Was soll man also tun, um organisch zu wachsen? Man muss sich auch als Autor, Schreiber und Meinungsmacher auf einer Webseite darüber mal im Klaren sein, dass die high times des Wrestlings einfach vorbei sind... die highs die es mal gab zu Zeiten des Mondey Night War oder ähnliche Größenordnungen gibt es nicht mehr wirklich... dazu ist der Wrestlingzirkus zu zerfasert - was ja gut ist, weil dafür für jeden was dabei ist... und trotzdem können alle irgendwie davon existieren, auch wenn WWE ihr ganz eigenes, teils krude wirkendes Konstrukt von Wrestling, dem Business usw. hat...

Es ist schon der falsche Gedanke, dass Company A zur Company B irgendwie aufholen müsse...
Warum? damit AEW wie WWE ist?
Damit zu unterstellen, dass Khan (der von AEW) nicht intern Dinge verändert, damit die Zahlen für ihn eher erreichbar sind und Khan natürlich auch eine andere Art von Chef und Geschäftsmann ist, der natürlich eher idealistisch rangeht, statt alles und jeden scheiß zu vergeschäftlichen...

Daher wirklich die Frage, warum ein David meint, ein Chef einer Liga müsse was verändern... diese Selbstherrlichkeit, genau zu wissen, was AEW zum großen Mainstream Erfolg fehlt, ohne zu wissen, ob AEW überhaupt das sein will, was dieser David (Autor) sich hier ausmalt, ist ja die Frage, die keiner beantworten kann...

Ziemlich sicher scheint aber, dass wenn Khan wollen würde, würde er eine WWF Blaupause auch hinbekommen...
Ringmatten mit Werbzung zukleistern, ständig Medienkünstler aus anderen Sparten rankarren, ist jetzt nicht der innovative Move den eine Alternative zum Marktführer wirklich benötigt.

Ich verstehe nicht, warum sich deutsche Wrestlingfans immer über die crowds beschweren, insbesondere die aus den Staaten...
die sind nun mal was wrestling angeht, überversorgt und möglicherweise auch ausgebrannt, weniger zu überzeugen, aus den verschiedensten Gründen bei den Shows usw. usw...

Klar, dass in England, Frankreich usw. wo weniger die großen Ligen gastieren, eine ganz andere Stimmung herrscht...

also was ist hier wirklich der Punkt?
Btw. denkst du den zweiten Schritt vor dem ersten... die Hürde ist, die Leute erstmal zum einschalten im TV zu bekommen...
ist die Hürde genommen, ist die Hürde ein Ticket zu kaufen, wenn man grundsätzlich überzeugt vom Produkt ist, ein kleiner Schritt, der eher unabhängig davon ist, was bei der weeklie oder bei nem PPV angeboten wird...

Ein Problem, dass die Unterhaltungsbranche aktuell aber alle trifft, ist die schlechte Wirtschaftslage in den Staaten, die Preistreiberei für Grundbedarf und damit weniger freie Geldmittel für Luxusbedürfnisse... daran wird keine Werbemaßnahme der Welt etwas ändern, solange der aktuelle Präsident ein Freilos zum verrückt sein hat.

Ob die Überankündigung von Dingen, die in den Shows passieren, in jedem Falle gut sind, ist halt fraglich...
Man hat zwar damit den Diskurs unter Kontrolle, spoilert aber damit gleich mal Überraschungsmomente und stellt damit das Interesse von potenziellen Neuzuschauern über das der langjährigen sicheren Zuschauerschaft, die nicht alles vorher wissen will... aus dem Grund folge ich keiner Liga auf irend einem Medium, weil die PR oft vieles vorweg nimmt und damit die Show schon präventiv abwertet bevor man sie gesehen hat...

Zwei Kanäle, einen reinen Vorab-Promo Kanal und einen der ungeniert auch nach der Show die Inhalte der letzten Show brutal spoilert - die Mühe macht man sich natürlich auch nicht... was bleibt also übrig um sich den Spaß durch PR Maßnahmen nicht zu versauen? richtig, man muss der PR gänzlich aus dem Weg gehen, obwohl man mit den Ligen eigentlich connected sein will...
so richtig eine Lösung hat die Medienwelt für diese Problematik aber auch nicht...

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Ich finde den Zeitpunkt für diesen Kommentar etwas unpassend. Was die Zahlen angeht ist AEW aktuell wieder auf einem absoluten Hoch und viele Strategien von TK gehen auf.
Auch den Titel finde ich schwierig. TK "muss" nichts ändern, er hat ein sehr gutes Produkt und außer irgendwann sterben, muss er nichts. Die inhaltliche Ausrichtung hat außerdem nichts mit dem Rückstand beim Thema Zuschauer auf die WWE zu tun. Dieser ist vor allem historisch gewachsen und sowas verändert sich nicht so schnell.

Das frühere Ankündigen hat er ja auch bereits probiert und scheinbar hat das keinen großen Effekt, denn inzwischen ist er wieder zurück beim Weg, welcher für ihn vermutlich der Beste ist.
Klar kann mam vieles verbessern, aber man sollte sich möglichst wenig von WWE abgucken. Ich persönlich finde deren Produkt furchtbar und bin froh eine Alternative zu haben, welche mir das bietet was ich gerne sehe. Deswegen macht TK auch alles richtig damit seine Stammkundschaft zu bedienen und gleichzeitig die eigene Marke zu stärken. Man gewinnt keine neuen Zuschauer mit WWE 2.0, sondern indem man das eigene Produkt näher bringt. Dafür braucht es sicherlich Marketing, aber ob frühere Ankündigung da so einen großen Faktor ausmachen? I doubt it.

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Zwei Punkte:​
  • Ich finde die Kategorie massiv unpassend unter der dieser Beitrag veröffentlicht wurde, @VidDaP. Ich finde den Beitrag interessant, würde viele Punkte auch unterschreiben. ABER: Das alles hat nichts mit einer "AEW News" zu tun. Das ist ein Kommentar (und wird als solcher ja auch ausgewiesen!), eine Kolumne, ein Meinungsbeitrag. Als solcher wäre er in meinen Augen unter der Rubrik "Kolumnen", die es ja hier auf der Seite/im Forum gibt.​
  • Ich verzweifle gerade etwas, ob der Lesekompetenz der Kommentator*innen hier. In dem Kommentar geht es eindeutig darum, wie AEW über die eigene Bubble hinaus wachsen könnte und Aufmerksamkeit generieren könnte, mit Punk wird ein Beispiel aufgelistet, wo das hervorragend funktioniert hat. Und was ist die Antwort der meisten Personen, die kommentieren? "Aber in der AEW Bubble klapp es ja"? Ernsthaft?!​

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Ich finde die Kategorie massiv unpassend unter der dieser Beitrag veröffentlicht wurde, @VidDaP. Ich finde den Beitrag interessant, würde viele Punkte auch unterschreiben. ABER: Das alles hat nichts mit einer "AEW News" zu tun. Das ist ein Kommentar (und wird als solcher ja auch ausgewiesen!), eine Kolumne, ein Meinungsbeitrag. Als solcher wäre er in meinen Augen unter der Rubrik "Kolumnen", die es ja hier auf der Seite/im Forum gibt.

Das ist ein guter Punkt, ich verschiebe das mal. Wir haben mit der Umstellung automatisches Posten im Forum an. Daran habe ich mich noch nicht gewöhnt und das falsche Forum gewählt. Danke für den Hinweis!

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Bei dem Artikel musste ich etwas an den Rant über die letzte Dynamite Ausgabe von Bryan Alvarez denken, der vor ein paar Tagen geschah:

An sich mag ich diesen Artikel aber mehr, weil es sich hier mehr wie professionelle und vor allem richtige Kritik anhört anstatt wie ein Ausflipper von jemanden der Kurz vor einen Nervenzusammenbruch steht.

An sich stimme ich den meisten Dingen zu. Man hat zwar ein paar richtige Dinge in letzter Zeit getan wie Zusammenarbeit mit Twitch Streamern (sogar größeren Namen) für Beach Break zum Beispiel, aber AEW hat halt einfach das Problem ihre Shows zu vermarkten. Tony scheint manchmal zu glauben das die gesamte Wrestling Community auf Twitter ist und das ein einzelner Tweet reicht das ganze zu vermarkten. Die Hangman Page Geschichte wird dann sogar noch seltsamer wenn man bedenkt das er danach nicht einmal erwähnt wird bei Dynamite, seine Collision Promo bekommt nicht mal einen zwei Minuten Clip, nicht mal eine Erwähnung der Kommentatoren. Die Kommunikation ist AEWs größtes Problem und es ist ein Problem an dem sie Arbeiten müssen.

(Um Fair zu sein, die TV Ratings für die letzten zwei Dynamite Ausgaben waren richtig gut, vor allem die von diesen Donnerstag, aber da Nielsen in den letzten Monaten bewiesen hat das man ihnen nicht trauen kann was akkurate Zahlen angeht weiß ich halt leider nicht ob das wieder an einer erneuten Umstellung lag…)

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Zwei Punkte:​
  • Ich finde die Kategorie massiv unpassend unter der dieser Beitrag veröffentlicht wurde, @VidDaP. Ich finde den Beitrag interessant, würde viele Punkte auch unterschreiben. ABER: Das alles hat nichts mit einer "AEW News" zu tun. Das ist ein Kommentar (und wird als solcher ja auch ausgewiesen!), eine Kolumne, ein Meinungsbeitrag. Als solcher wäre er in meinen Augen unter der Rubrik "Kolumnen", die es ja hier auf der Seite/im Forum gibt.​
  • Ich verzweifle gerade etwas, ob der Lesekompetenz der Kommentator*innen hier. In dem Kommentar geht es eindeutig darum, wie AEW über die eigene Bubble hinaus wachsen könnte und Aufmerksamkeit generieren könnte, mit Punk wird ein Beispiel aufgelistet, wo das hervorragend funktioniert hat. Und was ist die Antwort der meisten Personen, die kommentieren? "Aber in der AEW Bubble klapp es ja"? Ernsthaft?!​

Die Frage die ich mir stelle: Kann man das überhaupt beeinflussen bzw. ist es notwendig?
Das mit Punk war ja ein Sonderfall und aktuell scheint man eher auf die Qualität der Shows zu setzen, damit man so langfristig in kleinen Portionen neue Fans anlockt und ans Produkt bindet. Sehe da jetzt auch keinen Weg, welcher mich direkt anspringen würde.
Auch aus @VidDaP Kommentar kann ich jetzt wenig konkrete Ideen mitnehmen, weil ich bezweifle das bessere Ankündigung wirklich neue Zusehende anlocken.

Finde das Format übrigens cool! Ein Kommentare, über welche man kontrovers diskutieren kann. Sehr schöne und gewinnbringende Idee!

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War damals nicht sogar ziemlich zeitgleich mit Punk auch Bryan Danielson debütiert? Habe das irgendwie noch so halb grob in Erinnerung das beide ungefähr zur gleichen Zeit dort ankamen, was natürlich extreme mediale Aufmerksamkeit generierte.

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War damals nicht sogar ziemlich zeitgleich mit Punk auch Bryan Danielson debütiert? Habe das irgendwie noch so halb grob in Erinnerung das beide ungefähr zur gleichen Zeit dort ankamen, was natürlich extreme mediale Aufmerksamkeit generierte.

Punk kam eine Woche vorher bei Rampage, Danielson Debutierte zusammen mit Adam Cole bei All Out.

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Als jemand, der die Shows nicht dauerhaft verfolgt, meine ich, Tony Khan hat eigentlich nur ein großes "Problem": er scheint zu denken, es reicht, einfach nur die besten Wrestler in hochkarätige Matches zu schmeißen und das Woche für Woche. Das reicht vielleicht manchem Fan, aber du brauchst eben auch Story. Interessante Story, mehr als nur "Aber ich bin besser als du". Story, die du eben auch über verschiedene andere Kanäle weiterspinnen kannst. Was bei WWE im Prinzip übertrieben wird (nur noch Story, kaum gute Matches), bräuchte AEW meiner Ansicht nach in einem dezenten Maße mehr.
Ganz blöde gesagt, eine 50:50 Mischung aus beiden Ligen, das wäre perfekt.

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@Sobel

Das hat AEW doch.... Das Indy Booking was man eine Zeitlang betrieben hat ist schon lange vorbei.

Man schaut sich nur mal den Titelgewinn von Darby an. Im Grunde genommen hat er immer wieder mit MJF zu tun gehabt und das hat man wunderbar aufgegriffen bei seinem Sieg.

Und alles was so um Adam Page passiert. Sicher mit Abstand der Charakter, der sich am Meisten entwickelt hat, auch alles gut erzählt und plausibel.

Die Deathriders. Jetzt zusätzlich mit Will Osprey.

Das ist alles nur ein kleiner Teil.

Also es passiert wirklich mehr, als man AEW immer vorwirft.

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Achja und nicht zu vergessen. Bei den Frauen passiert natürlich auch so einiges.

Tony Storm? Ich glaube man braucht den Namen nur erwähnen und man weiß Bescheid.
Zusätzlich Ihre ganze Geschichte mit Mariah May.

Ich verfolge auch nicht alles zu 100%, aber wie ich schon sagte.
Es ist einfach nur ein Vorurteil, was man hier AEW immer gegenüber hat.

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Interessant wie viele hier eine Kritik an dem Produkt sehen wollen und nicht an der Vermarktung.
Und weil so gerne hier AEW mit WWE verglichen wird. WWE vermarktet das, scheinbar, schlechtere Produkt einfach besser.

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Du bist also der Meinung, dass nur weil sich Menschen permanent im Lebenswandel befinden und sich Umstände ständig ändern, sie deshalb nicht in der Lage sind, das was ihnen gefällt, weiter zu verfolgen, weil sie mit anderen Dingen so sehr ausgelastet sind, dass sie ihre wöchentliche Dosis Entertainment derart vernachlässigen, ignorieren oder gar vergessen?

Ja, der Meinung bin ich. Ein ständiger Abfluss an Fans findet überall, mal mehr , mal weniger statt.

Wenn dud as so siehst, musst du aber auch einen Artikel darüber verfassen, wie es WWE bravourös schafft, die Wrestling crowd konsequent zu ignorieren... gibt nicht wenige, die sich von derem Klamauk mit Seilen nicht mehr abgeholt fühlen...
und nur weil augenscheinlich deren Zahlen noch mehr stimmen als jene bei AEW, sollte WWE vielleicht auch daran denken, wie man noch bessere Zahlen einfahren könnte?

Muß ich eigentlich nicht. Das machen andere schon seid Jahren und ziemlich deutlich. Und ja, WWE/TKO denkt höchstwahrscheinlich durchgehend nur an bessere Zahlen!

Auch ist es schwer, AEW mit WWE wirtschaftlich zu vergleichen... WWE trifft Entscheidungen in erster Linie für die Anleger... WWE ist quasi groß mit frendem Geld, aber nimm das mal aus der Gleichung und schau, was denen wirklich gehört...

Nur dann ist der Vergleich eigentlich ein ansatzweise fairer...

Dann könnte man den Vergleich doch noch fairer machen und das Geld der Familie Kahn rausnehmen, oh Moment, dann gäbe es kein AEW.

Ich würde den Sachverhalt eher umdrehen und behaupten, wäre AEW mehr wie WWE und würde eher die Event-Jubelfritzen ansprechen, die nur ihr Scheißtelefon auf den Event halten, während sie in der Crowd stehen (ja, davon gibts auch AEW fans selbst, schlimm genug)... dann würde das zu einer absoluten Verschiebung führen, weil dann faktisch egal ist, was da vorne im Ring abgehalten wird... und genau dieses Gefühl hat man bei WWE, es ist egal wie inkonsistent, schlecht performt, schlecht gespielt das gezeigte bei WWE ist, solange der Eventcharakter stimmt und man mehr Werbeplätze als Sitzplätze verkauft bekommt...

Und da sind wir bei einem Problem und der Grund warum ich "Sickos" drunter geschrieben habe. Der AEW Ultrafan vertreibt den Mainstream Wrestling Fan aus der eigen Halle, weil man ja so elitär ist und die "Event-Jubelfritzen" nicht bei sich will, die den Abend genießen und Fotos machen. Die haben doch keine Ahnung von Wrestling, im schlimmsten Fall schauen sie sogar manchmal WWE!

gut so, dass AEW einen anderen Plan verfolgt... und dafür, dass es ja angeblich ständig so schlecht laufen soll, läufts im verflixten 7. Jahr komischerweise immer noch rund... gerade deswegen, weil man nicht ständig Anlegerinteressen bedienen muss und sich einzig auf Zielgruppeninteressen fokussieren kann...

Die Anlieger wollen Geld, mehr Geld kommt aus mehr Einnahmen, mehr Einnahmen durch mehr Zielgruppenbefriedigung.

AEW geht es nicht schlecht und das behauptet hier auch keiner, weder der Autor des Artikels, noch jemand in den Kommentaren. Was gesagt wird ist, das man das Marketing klar verbessern kann.

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Das Problem ist schlichtweg das Marketing, wie Michhier schon schrieb.

Dass Matches oder Rückkehrer oft erst sehr spät oder teilweise gar nicht angekündigt werden, sehe ich ebenfalls als problematisch.

Aber Ansonsten sehe ich AEW durchaus als sehr erfolgreich, gerade Dynamite:

Wenn man einfach mal die Ratings von Dynamite in den letzten 5 Wochen nehmen:

0,773 Millionen Zuschauer (08.07.26)
0,634 Millionen Zuschauer (01.07.26)
0,616 Millionen Zuschauer (24.06.26)
0,665 Millionen Zuschauer (17.06.26)
0,542 Millionen Zuschauer (10.06.26)

Und rechnen die 400.000 bis 500.000 Zuschauer über HBO MAX dazu, dann kommen wir auf folgende Werte:

1.173 bis 1.273 Millionen Zuschauer
1.034 bis 1.134 Millionen Zuschauer
1.016 bis 1.116 Millionen Zuschauer
1.065 bis 1.165 Millionen Zuschauer
0.942 bis 1.052 Millionen Zuschauer

Und das vergleichen wir mit den Ratings von SmackDown, auch wenn der Vergleich hinken mag:

1,064 Millionen Zuschauern (03.07.26)
1,206 Millionen Zuschauern (26.06.26)
1,191 Millionen Zuschauern (19.06.26)
1,038 Millionen Zuschauern (12.06.26)

Wenn Dynamite in schöner Regelmäßigkeit mehr als eine Million Zuschauer erreicht und dem Marktführer dabei sehr nahekommt, stellt sich die Frage, wo genau das Problem liegen soll.

Mit den Ticketverkäufen würde ich VidDaP zustimmen, solange man da am Marketing nichts ändert.
Aber auch an dieser Stelle sei noch einmal daran erinnert, dass es eine Zeit gab, in der WWE-Fans sogar einen Strandball mit in die Arena brachten …

Ansonsten hat WWE den Vorteil, dass das Unternehmen schon deutlich länger am Markt etabliert ist.
Ein ähnliches Beispiel ist WhatsApp: Es gibt Messenger, die technisch teilweise besser oder sicherer sind, aber WhatsApp war früh weit verbreitet und wird auf vielen Geräten standardmäßig genutzt.
Dadurch hat sich eine große Nutzerbasis entwickelt, die es neuen Anbietern schwer macht, diese Stellung zu übernehmen.

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@Riveraa….du bringst das Beispiel WhatsApp. Ähnlich ist es auch bei Betriebssystemen. Microsoft vs Linux/Unix oder MacOs. Jeder aus der Branche sagt dir gleich, dass MS das schlechtere (unsichere) Produkt ist und trotzdem sind sie klarer Marktführer. Und da gibt es so viele andere Beispiele. Nicht ohne Grund „googeln“ wir etwas, putzen unsere Nasen mit „Tempo“ um mal zwei Beispiele zu nennen. Wenn man lange und früh genug stark am Markt war und sich einen Namen gemacht hat, dann ist es fast unmöglich verdrängt oder auch nur eingeholt zu werden. Ich denke ein TK wird das wissen und deshalb lieber sein Produkt deswegen lieber mit einer höheren Qualität einem Publikum anbieten, was halt nach der besseren Alternative sucht, aber halt nicht so zahlreich ist wie der Gewohnheitszuschauer beim Marktführer. Und gerade das Beispiel mit Punk (und auch BD) war zu einer Zeit als AEW auch noch extrem frisch war und durchaus auch generell mehr Zuschauer hatte als jetzt. Ich bin mir relativ sicher, dass beide Namen, wenn sie anstatt damals erst jetzt debütiert hätten, weniger Zuschauer erreicht hätten als es damals der Fall war. Aber dieses Problem hat ja nicht nur AEW exklusiv für sich. Wenn man sich mal die Entwicklung der Zuschauerzahlen bei WWE anschaut, dann haben diese auch kontinuierlich welche verloren (Netflix außen vor gelassen, da man diese Zahlen weder realistisch messen noch bewerten kann vom Vergleich her). Für Smackdown wurden damals bei Abschluß des letzten Fernsehvertrages beim Senderwechsel im Schnitt 4 Millionen Zuschauer erwartet/prognostiziert und es waren in der Spitze maximal mal um die zweieinhalb (wenn ich mich richtig erinnere) und mittlerweile noch wesentlich weniger. Generell hat sich ja auch das Konsumverhalten bezüglich der Sehgewohnheiten von uns Fans ja auch stark verschoben. Ich habe zum Beispiel seit Jahren so gut wie keine Fernsehsendung mehr live gesehen (Ausnahme Fußball), sondern nur noch im Nachhinein per Streaming/Internet und ich wette, dass das auf viele von uns zutrifft.

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Als jemand, der die Shows nicht dauerhaft verfolgt, meine ich, Tony Khan hat eigentlich nur ein großes "Problem": er scheint zu denken, es reicht, einfach nur die besten Wrestler in hochkarätige Matches zu schmeißen und das Woche für Woche. Das reicht vielleicht manchem Fan, aber du brauchst eben auch Story. Interessante Story, mehr als nur "Aber ich bin besser als du". Story, die du eben auch über verschiedene andere Kanäle weiterspinnen kannst. Was bei WWE im Prinzip übertrieben wird (nur noch Story, kaum gute Matches), bräuchte AEW meiner Ansicht nach in einem dezenten Maße mehr.
Ganz blöde gesagt, eine 50:50 Mischung aus beiden Ligen, das wäre perfekt.

Diese Kritik war m.M.n. nie haltbar. Gerade im Vergleich zu WWE hatte AEW im Grunde jederzeit die besseren Storylines. Das mag alles subjektiv sein, aber das Fehlen von Storys ist definitiv falsch. Es wurden ja bereits Beispiele genannt und es gibt unzählige weitere. Man erzählt die Geschichten halt anders und geht deutlich mehr in die Tiefe. Zudem traut man Publikum diesbezüglich mehr zu.

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Als jemand, der die Shows nicht dauerhaft verfolgt, meine ich, Tony Khan hat eigentlich nur ein großes "Problem": er scheint zu denken, es reicht, einfach nur die besten Wrestler in hochkarätige Matches zu schmeißen und das Woche für Woche. Das reicht vielleicht manchem Fan, aber du brauchst eben auch Story. Interessante Story, mehr als nur "Aber ich bin besser als du". Story, die du eben auch über verschiedene andere Kanäle weiterspinnen kannst. Was bei WWE im Prinzip übertrieben wird (nur noch Story, kaum gute Matches), bräuchte AEW meiner Ansicht nach in einem dezenten Maße mehr.
Ganz blöde gesagt, eine 50:50 Mischung aus beiden Ligen, das wäre perfekt.
Diese Kritik war m.M.n. nie haltbar. Gerade im Vergleich zu WWE hatte AEW im Grunde jederzeit die besseren Storylines. Das mag alles subjektiv sein, aber das Fehlen von Storys ist definitiv falsch. Es wurden ja bereits Beispiele genannt und es gibt unzählige weitere. Man erzählt die Geschichten halt anders und geht deutlich mehr in die Tiefe. Zudem traut man Publikum diesbezüglich mehr zu.

Das ist der Punkt. Man traut dem Publikum bei den Geschichten mehr zu.

Man sieht sich nur den Side Headlock Sieg von Darby gegen MJF an.
Da gab es ja auch einen Aufschrei, weil es MJF Schaden würde.

Dabei hat MJF Darby mehrfach mit unfairen Mitteln mit diesem Move besiegt. Sogar in den Indys kam es vor.

Bei AEW das erste Mal bei Full Gear 21. Liegt schon sehr lang zurück, aber die Story war hier schon wirklich lange in Entwicklung.

Vor allem ist MJF in der Vergangenheit mehrfach seiner sehr Arroganten Art zum Opfer gefallen.
Mit seinen Niederlagen.
Auch hier sehe ich einen längeren Plan den man verfolgt.

Es wurde ja jetzt schon so einiges über die Vermarktung gesagt und ich sehe hier einen Plan von TK.
Er hat sicher einiges an Lehrgeld zahlen müssen, ist jetzt aber schon länger dabei und weiß sicher deutlich mehr wie er AEW auf seine Art vermarkten kann.

Auch wenn es sicher Sinn machen würde, wegen Quoten, Kartenverkäufen usw Wrestler anzukündigen, will er hier einfach vermitteln, dass in seinen TV Shows immer was unvorhersehbares passieren kann um sich für TV Verträge zu positionieren.

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten, natürlich den gewohnten Collision TV Slot wie jede Woche schauen...

Wie man jetzt argumentativ darauf kommt, niemand hätte mitbekommen das Hangman zurück ist, wenn doch die Fans ohnehin ihre Stammliga gucken, verstehe ich beim besten Willen nicht..

Es gucken doch nichtmal alle Dynamite-Zuschauer Collision. Also zu sagen, es hätte nichts gebracht wenn man das Comeback von Adam Page promotet hätte, halte ich eher für nicht richtig.

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Es gucken doch nichtmal alle Dynamite-Zuschauer Collision. Also zu sagen, es hätte nichts gebracht wenn man das Comeback von Adam Page promotet hätte, halte ich eher für nicht richtig.

Ich persönlich hätte das Comeback bei der Hauptshow gebracht...

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Sorry, das ist albern...
Wer AEW ernsthaft verfolgt, der wird ungeachtet dessen, dass UFC, AAA und co. simultan veranstalten, natürlich den gewohnten Collision TV Slot wie jede Woche schauen...
Wie man jetzt argumentativ darauf kommt, niemand hätte mitbekommen das Hangman zurück ist, wenn doch die Fans ohnehin ihre Stammliga gucken, verstehe ich beim besten Willen nicht..

Es gucken doch nichtmal alle Dynamite-Zuschauer Collision. Also zu sagen, es hätte nichts gebracht wenn man das Comeback von Adam Page promotet hätte, halte ich eher für nicht richtig.

Das liegt zum einen daran, dass es am WE I.d.R. ausgestrahlt wird und zum anderen auch an den veränderten Sehgewohnheiten der Zuschauer. Ich wette, dass sich viele entweder die Show, oder halt das Segment nicht live, sondern erst später angeschaut haben. ..und für diese wäre eine entsprechende Vorankündigung eh vergebene Liebesmüh gewesen. Ich habe auch schon seit Ewigkeiten nichts mehr an Wrestling live gesehen, sondern erst im Nachhinein und damit bin ich in der heutigen Zeit halt bei weitem nicht alleine.

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Ich persönlich hätte das Comeback bei der Hauptshow gebracht...

Collision war aber passenderweise in seinem Heimatstaat. Zudem kann ich mir vorstellen, dass diese Geschichte relativ spontan zu Stande kam und TK damit auch testen wollte, in wie weit solche kurzfristigen Ankündigungen ziehen.

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Als jemand, der die Shows nicht dauerhaft verfolgt, meine ich, Tony Khan hat eigentlich nur ein großes "Problem": er scheint zu denken, es reicht, einfach nur die besten Wrestler in hochkarätige Matches zu schmeißen und das Woche für Woche. Das reicht vielleicht manchem Fan, aber du brauchst eben auch Story. Interessante Story, mehr als nur "Aber ich bin besser als du". Story, die du eben auch über verschiedene andere Kanäle weiterspinnen kannst. Was bei WWE im Prinzip übertrieben wird (nur noch Story, kaum gute Matches), bräuchte AEW meiner Ansicht nach in einem dezenten Maße mehr.
Ganz blöde gesagt, eine 50:50 Mischung aus beiden Ligen, das wäre perfekt.

Also, bei mir ist es genau umgekehrt, ich höre WWE nur noch bei Andy und Chris und wenn ich mir die WWE Storys dort so anhöre.....also wenn ich deren Podcast mal als meinen Maßstab vom Inhalt nehme, sind WWE Storys schon länger nicht mehr besser als AEW...

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Ich hab da mal eine KI gefragt was die dazu meint.

Warum schauen mehr Menschen WWE anstatt AEW?

Die WWE zieht vor allem deshalb mehr Zuschauer an als AEW, weil sie über jahrzehntelange Markendominanz, eine globale Mainstream-Präsenz und ein Entertainment-Konzept verfügt, das über das reine Wrestling hinausgeht.
Obwohl viele Kernfans das wrestlerische Niveau bei AEW (All Elite Wrestling) im Ring als höher einschätzen, spielen bei den Zuschauerzahlen vor allem die folgenden Faktoren eine Rolle:
1. Der historische Vorsprung (Brand Awareness)

  • Synonym für Wrestling: Die WWE existiert seit Jahrzehnten. Für Gelegenheitszuschauer ist „WWE“ oft das Wort für Wrestling an sich.
  • Generationsübergreifend: Großeltern, Eltern und Kinder kennen die WWE. AEW wurde erst 2019 gegründet und muss diese Bekanntheit mühsam aufbauen.

2. „Sports Entertainment“ vs. „Pro Wrestling“

  • Seifenoper-Faktor: Die WWE setzt extrem stark auf Storylines, Drama, Backstage-Segmente und Charakterentwicklung. Das zieht Gelegenheitszuschauer an, die nicht nur lange Matches sehen wollen.
  • Fokus auf das Match: AEW konzentriert sich primär auf die Action und die Athletik im Ring („Pro Wrestling“). Das begeistert Hardcore-Fans, ist für die breite Masse aber manchmal schwerer zugänglich.

3. Globale Infrastruktur und Vertrieb

  • TV-Präsenz: WWE läuft weltweit auf den größten Sendern und hat gigantische Streaming-Deals (wie mit Netflix).
  • Internationale Touren: Die WWE veranstaltet seit Jahrzehnten regelmäßige Shows auf allen Kontinenten und festigt so ihre globale Fanbase.

4. Popkultur und Starpower

  • Mainstream-Ikonen: Die WWE hat Legenden wie The Rock, John Cena oder Hulk Hogan hervorgebracht, die jeder Mensch kennt.
  • Medien-Crossover: Aktuelle Stars wie Roman Reigns, Logan Paul oder Cody Rhodes schlagen Brücken in den Mainstream (Hollywood, Social Media), was AEW in diesem Ausmaß noch fehlt.

5. Produktion und Marketing

  • Hochglanz-Optik: Die Shows der WWE wirken wie gigantische Stadion-Popkonzerte. Diese extrem teure, Hollywood-reife Produktion spricht auch Menschen an, die mit Wrestling sonst wenig anfangen können.

Wie kann die AEW diese Dominanz brechen?

Um die Markendominanz der WWE zu brechen, darf AEW nicht einfach versuchen, eine „bessere Version der WWE“ zu sein. Sie muss stattdessen eine echte, massentaugliche Alternative werden.
Da der Markt für reines Hardcore-Wrestling organisch begrenzt ist, muss AEW strategisch wachsen. Die folgenden Kernbereiche sind dafür entscheidend:

1. Ausbau der Mainstream-Medienpräsenz

  • Streaming-Zugänglichkeit: AEW benötigt eine globale, extrem leicht zugängliche Streaming-Heimat (analog zum Deal der WWE mit Netflix). Ein Großteil des jungen Publikums schaut kein klassisches Kabelfernsehen mehr.
  • Crossover-Projekte: Kooperationen mit Reality-TV, Hollywood-Schauspielern, Musikern oder Gaming-Influencern, um Menschen außerhalb der Wrestling-Bubble zu erreichen.

2. Fokus auf packende, einfache Storylines

  • Verständliche Geschichten: Komplexe Fehden, die auf jahrelanger Geschichte in Japan oder Independent-Ligen basieren, überfordern Gelegenheitszuschauer. AEW braucht Geschichten, die man auch versteht, wenn man drei Wochen nicht zugeschaut hat.
  • Charakter-Entwicklung: Spektakuläre In-Ring-Action zieht Fans an, aber emotionale Bindungen zu Charakteren halten sie langfristig. Charaktere müssen klarere Profile (Gut gegen Böse) bekommen.

3. Aggressive globale Expansion

  • Internationale TV-Deals: AEW muss auf großen Free-TV- oder Mainstream-Sendern in Europa, Lateinamerika und Asien stattfinden.
  • Konsequentes Touring: Die WWE schwächelt phasenweise in Märkten, die sie vernachlässigt. AEW muss regelmäßig Stadien und große Hallen außerhalb der USA füllen, um als globale Weltmarke wahrgenommen zu werden.

4. Eigene Superstars kreieren und halten

  • Keine reinen WWE-Rückkehrer: AEW hat oft auf ehemalige WWE-Stars gesetzt. Um eine eigene Identität zu haben, müssen junge Talente (wie MJF oder Darby Allin) konsequent als die absoluten Gesichter der Company aufgebaut und langfristig an den Vertrag gebunden werden.
  • Gezielte Abwerbung im Peak: Statt Wrestlern am Ende ihrer Karriere muss AEW der WWE gezielt Stars abwerben, die sich auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Popularität befinden.

5. Upgrade der TV-Produktion

  • Hochglanz-Präsentation: Die In-Ring-Action von AEW ist hervorragend, aber die visuelle Präsentation (Licht, Kameraführung, Stage-Design) wirkt im Fernsehen manchmal dunkler und weniger "glamourös" als das Hollywood-Produkt der WWE. Ein modernerer Look zieht Gelegenheitszuschauer eher an.

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Als jemand, der die Shows nicht dauerhaft verfolgt, meine ich, Tony Khan hat eigentlich nur ein großes "Problem": er scheint zu denken, es reicht, einfach nur die besten Wrestler in hochkarätige Matches zu schmeißen und das Woche für Woche. Das reicht vielleicht manchem Fan, aber du brauchst eben auch Story. Interessante Story, mehr als nur "Aber ich bin besser als du". Story, die du eben auch über verschiedene andere Kanäle weiterspinnen kannst. Was bei WWE im Prinzip übertrieben wird (nur noch Story, kaum gute Matches), bräuchte AEW meiner Ansicht nach in einem dezenten Maße mehr.
Ganz blöde gesagt, eine 50:50 Mischung aus beiden Ligen, das wäre perfekt.

Naja, AEW hat doch schon einige sehr gute Storys, teilweise auch nur kleine, aber sie sind vorhanden. Klar, die ist jetzt einige Jahre her, aber die Story um Adam Page gegen Omega zum World Champion war sehr gut und vor allem über einen langen Zeitraum gebookt. Genauso seine Story um Swerve Strickland. Da turnte Page irgendwann zum Heel, ohne wirklich zum Heel zu turnen, denn sein Unverständnis und sein Hass auf Strickland war verständlich, selbst wenn er selbst irgendwann übertrieben hat. Aber er hat sich nie wirklich auf die Seite der Bucks gestellt, auch wenn sie ihn quasi gezwungen haben, obwohl beide Heels waren. Auch wie er am Ende wieder zum Top Star wurde und AEW von der Schreckensherrschaft von Mox befreit hat, die war gut erzählt. Auch Takeshita gegen Okada war, wenn auch nur dezent über einen sehr langen Zeitraum wirklich gut. Dann gab es die Story um MJF und Adam Cole. Ja, viele mögen die nicht, ich selbst fand die eigentlich ganz gut und sie ergab im Kern auch Sinn. MJF wird als hinterhältiger, nicht vertrauenswürdiger Mistkerl dazu gebracht, jemandem zu vertrauen, der ihn dann am Ende verrät. Diese Story hatte lediglich Pech dass sich beide Akteure verletzt haben. Auch die komplette Story um Toni Storm und Maria May war wirklich klasse und dürfte wohl die beste Frauen Fehde im AEW Kosmos gewesen sein. Nicht zu vergessen die langgezogene Story zwischen Chris Jericho und MJF, die ziemlich genau ein Jahr andauerte und uns wirklich einige Highlights bot (eine Hangover Parodie, die Musical Nummer, etc.). Oder nehmen wir aktuell die Story um Will Ospreay. Wie man nach seiner Verletzung damit spielte, dass er nicht mehr so ganz das gehen kann, was er bisher konnte, auch von Mox geschlagen wird und jetzt quasi von seinem Peiniger trainiert wird, damit er sich anpassen kann. Man macht quasi den realen Umstand, dass Ospreay wegen seiner Verletzung wahrscheinlich seinen spektakulären Stil etwas anpassen muss, zum Gegenstand der Shows und macht eine Story daraus. Dann hatten wir die Matchserie zwischen FTR und Cope und Cage. Es braucht nicht immer riesen Storys, um am Ende etwas Gutes daraus zu ziehen. Am Ende hatten wir drei gute Matches mit einem schönen Pay off. Auch Darby Allins Titelgewinn gegen MJF fühlte sich wie ein Gewinn an, auf den man lange hingefiebert hat. Und am Ende war der Run kurz, aber Darby hat in der Zeit seinen Titel immer hochkarätig verteidigt und sich wirklich nicht geschont. Es wär vielleicht noch ein bisschen besser gewesen, wenn man den Zerfall seines Körpers durch die Anstrengung ein bisschen mehr eingebaut hätte, aber seis drum, nichts ist perfekt. Dann haben wir noch Orange Cassidy, der damals während der Pandemie Ära eine sehr unterhaltsame Story gegen Chris Jericho hatte. Generell die Storys mit und um Jericho von Anfang AEW bis so um 2022/23 waren in den meisten Fällen ein Garant für Unterhaltung.

Man sieht also, AEW ist nicht nur einfach "Ich bin besser als du"-Storys. Das Problem liegt, wie von vielen schon angesprochen, sehr wahrscheinlich im Marketing und in der Präsenz auf anderen Plattformen. Auch wenn es nicht viel ist, hier im deutschsprachigen Raum ist WWE irgendwie immer mal wieder etwas, womit man Berührungspunkte bekommt. Sicher ist Netflix da eine Hilfe, aber wir haben zum Beispiel auch die Memes um Randy Ortons RKO oder John Cena, der auch so einige Memes geliefert hat. Mein Vater hat keine Ahnung von Wrestling, einen John Cena hat der aber schon mal irgendwo gesehen (und der schaut auch definitiv nicht seine Filme). Natürlich kannst du so etwas nicht künstlich herbeizüchten so ein Meme oder irgendetwas, was viral geht, aber du kannst es versuchen. Wie zum Beispiel ein Orange Cassidy zu Beginn von AEW ziemlich viral gegangen ist, weil er eben etwas komplett anderes war, als andere Wrestler. Ich weiss nicht mehr, wo es war, bei irgendeinem Podcast hat einer mal gesagt, er habe mit seiner Freundin eine Show geschaut und diese Freundin hat eigentlich gar kein Interesse an Wrestling. Aber Orange Cassidy, denn mochte sie, weil der eben das Wrestling nicht all zu ernst nahm und halt etwas unkonventionell gewrestlet hat. Schau dir an, wie WWE Danhausen ausschlachtet. Das hätte AEW auch haben können. Der Typ war auch zu AEW Zeiten schon over wie nichts und AEW hat es nicht genutzt. Aber mit so jemandem ziehst du Aufmerksamkeit. Hier hat Tony Khan definitiv verkannt, welches Potenzial hinter einem Charakter wie Danhausen eigentlich stand und wie der alleine für Werbung, Marketing oder einfach nur virale Hits hätte sorgen können.

Es ist sicher auch ein Problem, dass es diese Grabenkämpfe unter den Fans gibt. Entweder bist du Team WWE oder Team AEW. ich meine, im Moment hab ich definitiv mehr Spass an AEW, das kann ich offen zugeben. Aber es gab auch eine Zeit, da waren sich beide Ligen recht ebenbürtig. Ich hab es hier im Forum schon oft hervorgehoben, die Zeit als Hunter übernahm bis zu in etwa der WrestleMania dort, die fand ich wirklich ziemlich gut. Und ich glaube da hatten wir wahrscheinlich den Hunter, den wir auch ohne TKO noch heute hätte, weil manchmal scheint er eben immer noch durch (der grosse Teil der Sami Zayn Story, die Kairi Sane Story, etc.). Aber es wäre so wichtig, ich glaube Michhier hat das angesprochen, dass gerade einer der AEW feiert, nicht versucht einem "WWE-Fan" abzusprechen, dass er AEW schauen kann oder sollte, nur weil er die andere Liga auch gut findet. Denn wie gesagt, auch ich hatte eine Phase, wo ich WWE gut, und in ein zwei Phasen auch einen Tick besser fand als AEW (wobei das In-Ring Produkt abseits der Frauen immer AEW gewinnt).

Aber eben, wenn du wirklich gute Shows und gute Storys ablieferst, und das tut AEW objektiv gesehen wirklich, du es aber dennoch nicht schaffst gesehen zu werden oder mehr Leute heranzuziehen und Comebacks wie das von Page einfach so verpuffen lässt, ohne dass es jemand mitbekommt, dann machst du definitiv in der Art und Weise der Werbung etwas falsch.

Es wurde vorhin gesagt, Colission findet am Wochenende statt und wahrscheinlich lohnt es sich deswegen gar nicht erst Werbung zu machen. Und das ist eben falsch. Denn genau in dem Moment lohnt es sich eben Werbung zu machen. Du hast eine Show, die einfach nicht viele Zuschauer zieht, du willst dort aber ein grosses Comeback bringen und damit vielleicht sogar die Show pushen, dann künde das an und rühre ordentlich die Werbetrommel. Egal wie, egal wo. Bei Dynamite, über Social Media, in den lokalen Werbungen, etc. Schlachte das richtig aus. Wenn AEW vorher nicht angedeutet hätte, dass CM Punk bei Rampage debütieren würde, sie haben es ja nicht angekündigt, aber so stark angedeutet, dass es keinen Zweifel mehr gab, das Comeback hätte niemals die Reichweite in dem Moment gehabt, wie sie es dann wirklich hatte. So funktioniert Werbung. So ziehst du die Leute vor den Bildschirm. Und genau das sollte AEW öfters tun.

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Ich hab da mal eine KI gefragt was die dazu meint.

Warum schauen mehr Menschen WWE anstatt AEW?

Die WWE zieht vor allem deshalb mehr Zuschauer an als AEW, weil sie über jahrzehntelange Markendominanz, eine globale Mainstream-Präsenz und ein Entertainment-Konzept verfügt, das über das reine Wrestling hinausgeht.
Obwohl viele Kernfans das wrestlerische Niveau bei AEW (All Elite Wrestling) im Ring als höher einschätzen, spielen bei den Zuschauerzahlen vor allem die folgenden Faktoren eine Rolle:
1. Der historische Vorsprung (Brand Awareness)

  • Synonym für Wrestling: Die WWE existiert seit Jahrzehnten. Für Gelegenheitszuschauer ist „WWE“ oft das Wort für Wrestling an sich.
  • Generationsübergreifend: Großeltern, Eltern und Kinder kennen die WWE. AEW wurde erst 2019 gegründet und muss diese Bekanntheit mühsam aufbauen.

2. „Sports Entertainment“ vs. „Pro Wrestling“

  • Seifenoper-Faktor: Die WWE setzt extrem stark auf Storylines, Drama, Backstage-Segmente und Charakterentwicklung. Das zieht Gelegenheitszuschauer an, die nicht nur lange Matches sehen wollen.
  • Fokus auf das Match: AEW konzentriert sich primär auf die Action und die Athletik im Ring („Pro Wrestling“). Das begeistert Hardcore-Fans, ist für die breite Masse aber manchmal schwerer zugänglich.

3. Globale Infrastruktur und Vertrieb

  • TV-Präsenz: WWE läuft weltweit auf den größten Sendern und hat gigantische Streaming-Deals (wie mit Netflix).
  • Internationale Touren: Die WWE veranstaltet seit Jahrzehnten regelmäßige Shows auf allen Kontinenten und festigt so ihre globale Fanbase.

4. Popkultur und Starpower

  • Mainstream-Ikonen: Die WWE hat Legenden wie The Rock, John Cena oder Hulk Hogan hervorgebracht, die jeder Mensch kennt.
  • Medien-Crossover: Aktuelle Stars wie Roman Reigns, Logan Paul oder Cody Rhodes schlagen Brücken in den Mainstream (Hollywood, Social Media), was AEW in diesem Ausmaß noch fehlt.

5. Produktion und Marketing

  • Hochglanz-Optik: Die Shows der WWE wirken wie gigantische Stadion-Popkonzerte. Diese extrem teure, Hollywood-reife Produktion spricht auch Menschen an, die mit Wrestling sonst wenig anfangen können.

Wie kann die AEW diese Dominanz brechen?

Um die Markendominanz der WWE zu brechen, darf AEW nicht einfach versuchen, eine „bessere Version der WWE“ zu sein. Sie muss stattdessen eine echte, massentaugliche Alternative werden.
Da der Markt für reines Hardcore-Wrestling organisch begrenzt ist, muss AEW strategisch wachsen. Die folgenden Kernbereiche sind dafür entscheidend:

1. Ausbau der Mainstream-Medienpräsenz

  • Streaming-Zugänglichkeit: AEW benötigt eine globale, extrem leicht zugängliche Streaming-Heimat (analog zum Deal der WWE mit Netflix). Ein Großteil des jungen Publikums schaut kein klassisches Kabelfernsehen mehr.
  • Crossover-Projekte: Kooperationen mit Reality-TV, Hollywood-Schauspielern, Musikern oder Gaming-Influencern, um Menschen außerhalb der Wrestling-Bubble zu erreichen.

2. Fokus auf packende, einfache Storylines

  • Verständliche Geschichten: Komplexe Fehden, die auf jahrelanger Geschichte in Japan oder Independent-Ligen basieren, überfordern Gelegenheitszuschauer. AEW braucht Geschichten, die man auch versteht, wenn man drei Wochen nicht zugeschaut hat.
  • Charakter-Entwicklung: Spektakuläre In-Ring-Action zieht Fans an, aber emotionale Bindungen zu Charakteren halten sie langfristig. Charaktere müssen klarere Profile (Gut gegen Böse) bekommen.

3. Aggressive globale Expansion

  • Internationale TV-Deals: AEW muss auf großen Free-TV- oder Mainstream-Sendern in Europa, Lateinamerika und Asien stattfinden.
  • Konsequentes Touring: Die WWE schwächelt phasenweise in Märkten, die sie vernachlässigt. AEW muss regelmäßig Stadien und große Hallen außerhalb der USA füllen, um als globale Weltmarke wahrgenommen zu werden.

4. Eigene Superstars kreieren und halten

  • Keine reinen WWE-Rückkehrer: AEW hat oft auf ehemalige WWE-Stars gesetzt. Um eine eigene Identität zu haben, müssen junge Talente (wie MJF oder Darby Allin) konsequent als die absoluten Gesichter der Company aufgebaut und langfristig an den Vertrag gebunden werden.
  • Gezielte Abwerbung im Peak: Statt Wrestlern am Ende ihrer Karriere muss AEW der WWE gezielt Stars abwerben, die sich auf dem absoluten Höhepunkt ihrer Popularität befinden.

5. Upgrade der TV-Produktion

  • Hochglanz-Präsentation: Die In-Ring-Action von AEW ist hervorragend, aber die visuelle Präsentation (Licht, Kameraführung, Stage-Design) wirkt im Fernsehen manchmal dunkler und weniger "glamourös" als das Hollywood-Produkt der WWE. Ein modernerer Look zieht Gelegenheitszuschauer eher an.

Alles in allem befindet sich AEW auf einem sehr guten Weg.

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