Mmsnapplez, Tommaso Ciampa 2020 (cropped), bearbeitet, CC BY-SA 4.0
Hintergründe zum Booking von MJF und der AEW World Championship
MJF könnte in den kommenden Wochen vorübergehend aus den AEW-Shows genommen werden. Der frühere AEW World Champion verlor in der vergangenen Woche bei AEW Dynamite seinen Titel an Kenny Omega, nachdem das Match ursprünglich für den kommenden Pay-per-View AEW Redemption geplant gewesen war, dann aber vorgezogen wurde. Auf die Frage, welche Rolle MJF nun bei „Redemption“ einnehmen könnte, hieß es laut einem Q&A von Fightful Select, es sei intern angedeutet worden, dass MJF für eine gewisse Zeit gar nicht im TV zu sehen sein könnte. Bestätigt ist dies allerdings nicht, und ein möglicher Zeitraum wurde ebenfalls nicht genannt. Die Gesprächspartner von Fightful gehen jedoch weiterhin davon aus, dass MJF beim Großevent AEW All In in irgendeiner Form eine Rolle spielen wird. Fightful berichtete zudem, dass Kevin Knight bereits nach der Vorverlegung des Titelmatches als möglicher Herausforderer auf die AEW World Championship bei AEW Redemption im Gespräch gewesen sei. Im selben Q&A wurde auch auf die Hintergründe eingegangen, warum das Match zwischen MJF und Kenny Omega von „Redemption“ auf Dynamite verlegt wurde. Demnach soll MJF intern selbst darauf gedrängt haben, das Titelmatch vorzeitig im TV auszutragen. Laut Bericht war seit mindestens fünf Monaten geplant, dass Kenny Omega MJF den World Title abnimmt. Ebenso sei der generelle Pfad der Storyline – von MJF über Darby Allin zurück zu MJF und schließlich zu Kenny Omega – bereits seit Längerem festgelegt gewesen. AEW soll aktuell großen Wert darauf legen, große Matches im Free-TV zu präsentieren, da der wichtigste Einnahmeschwerpunkt des Unternehmens inzwischen im TV-Deal liegt. Gleichzeitig erhoffe man sich von der Art der Ansetzungen einen positiven Effekt auf den Ticketverkauf für AEW All In, während für Redemption nun Kenny Omega vs. Kevin Knight gebookt ist.
Tommaso Ciampa kündigt große Pläne für „Psycho Killer“-Gimmick bei AEW an
Tommaso Ciampa hat angedeutet, dass sein „Psycho Killer“-Gimmick bei AEW in den kommenden Monaten eine noch größere Rolle spielen könnte. In einem Interview mit Justin Barasso für „The Undisputed“, das am Mittwoch veröffentlicht wurde, sprach Ciampa über seinen bisherigen Run in der Promotion und mögliche Entwicklungen bis hin zu AEW All In im Wembley Stadium in diesem Sommer. Ciampa debütierte bei AEW am 31. Januar bei AEW Collision, wo er in seinem ersten Match Mark Briscoe besiegte und sich damit direkt die TNT Championship sicherte. Seitdem arbeitet er intensiv daran, die „Psycho Killer“-Figur weiter auszuformen. Er betonte, dass es viele Ideen rund um dieses Gimmick gegeben habe, die er vor seiner Zeit bei NXT nicht vollständig habe ausspielen können. Jetzt habe er die Möglichkeit, diese Konzepte kreativ weiterzuentwickeln. Laut Ciampa gewinnt der „Psycho Killer“-Charakter derzeit „ein Eigenleben“. Hinter den Kulissen arbeite man an „großen Plänen“ rund um die Figur. Dabei spiele das Timing im Pro Wrestling eine entscheidende Rolle, und das Ziel sei, dass alles rechtzeitig zu All In in Wembley zusammenkomme. Konkrete Details zu den geplanten Projekten nannte er allerdings nicht. Ciampa beschrieb die vergangenen vier bis sechs Monate als besonders aufregend. Er hob hervor, wie wichtig für ihn die kreative Zusammenarbeit mit dem aktuellen Team bei AEW sei. Die Möglichkeit, gemeinsam Grenzen auszuloten und neue Ideen umzusetzen, gebe ihm nach eigener Aussage einen kreativen Freiraum, den er lange nicht mehr gehabt habe. Dies scheint auch ein zentraler Faktor dafür zu sein, dass der „Psycho Killer“ bei AEW zunehmend in den Vordergrund rückt.








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