By Ralph Arvesen - https://www.flickr.com/photos/rarvesen/49713386802/, CC BY-SA 2.0, Link
Weiter keine Einigung über Vertragsverlängerung zwischen AEW und Jack Perry
Jack Perry hat wenige Zeit vor Ablauf seines aktuellen Vertrages noch kein neues Arbeitspapier bei AEW unterzeichnet. Wie Bryan Alvarez berichtet, steht das Vertragsende „sehr bald“ bevor, ein konkretes Datum wurde bislang jedoch nicht öffentlich gemacht. Bereits im Juni war bekannt geworden, dass sich Perry und AEW in Verhandlungen über eine Verlängerung befinden. Alvarez schreibt, dass Perry auch mit Stand heute weiterhin keinen neuen Vertrag unterschrieben hat und sein aktuelles Arbeitspapier in Kürze ausläuft. AEW-Präsident Tony Khan wurde Ende des vergangenen Monats auf einer Media-Call vor Forbidden Door 2026 nach dem Status des 29-Jährigen gefragt. Khan äußerte sich dabei sehr positiv über Perry und betonte, dass man hoffe, eine Einigung zu erzielen und ihn langfristig an die Promotion binden zu können. Perry, der Sohn des verstorbenen „Beverly Hills, 90210“-Schauspielers Luke Perry, gehört seit den frühen Tagen von AEW zum Roster und konnte im Laufe der Jahre bereits mehrere Titel gewinnen. Er war unter anderem Tag Team Champion, TNT Champion und National Champion. Sein bislang letztes Match bestritt er in der Ausgabe von Dynamite am 24. Juni, wo er Zack Sabre Jr. unterlag.
Welche NJPW-Stars wollte Tony Khan eigentlich noch bei Forbidden Door einsetzen?
Die diesjährige Ausgabe von AEW x NJPW Forbidden Door stand in der Kritik vieler Fans, weil vergleichsweise wenige NJPW-Stars in den Top-Matches der Show vertreten waren. Insbesondere bemängelt wurde, dass in den wichtigsten Begegnungen keine klar als New Japan-Wrestler präsenten Namen eingesetzt wurden. Das profilierteste Match mit Beteiligung von NJPW-Talent war das Duell zwischen Kenny Omega und Zack Sabre Jr., der seit Beginn des Forbidden Door-Konzepts zu den festen Größen des Crossover-Events zählt. Zudem verteidigte Shota Umino die IWGP Global Heavyweight Championship gegen PAC. Auffällig abwesend waren hingegen Stars wie IWGP Heavyweight Champion Yota Tsuji, das Stable United Empire sowie die Knockout Brothers (OSKAR & Yuto-Ice). Im Gespräch mit Case Lowe von Q101 ging Tony Khan auf die Kritik ein und machte deutlich, dass er bestimmte NJPW-Wrestler sehr gerne für die Show verpflichtet hätte. Konkret nannte er Aaron Wolf und die Knockout Brothers, die er „wirklich gerne“ bei Forbidden Door dabeigehabt hätte. Einige dieser Namen seien jedoch schlicht „nicht rübergeschickt“ worden, weshalb entsprechende Pläne nicht umgesetzt werden konnten. Khan betonte zugleich, dass er in Zukunft weiter mit diesen Talenten zusammenarbeiten möchte. Bereits zuvor hatte Khan darauf hingewiesen, dass Visa-Probleme ein Grund dafür waren, warum manche Wrestler die Show verpassten. Dies trifft auf Aaron Wolf, Yuto-Ice und Oskar aber nicht zu, denn alle drei werden am kommenden Wochenende beim ersten Tag des G1 Climax in Chicago in den Ring steigen, sie besitzen also offensichtlich ein Visum. Warum sie dennoch nicht bei Forbidden Door auftraten, ist damit unklar.




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