Forbidden Door
Der AEW x NJPW x Stardom x CMLL Forbidden Door 2026 Pay-per-View, bei dem auch Talente von CMLL und STARDOM im Einsatz waren, musste kurzfristig mehrere Änderungen im Matchcard hinnehmen. Verschiedene ursprünglich geplante Auftritte fielen aufgrund von Verletzungen oder Visa-Problemen aus.
Laut Dave Meltzer und Bryan Alvarez in der aktuellen Ausgabe von „Wrestling Observer Radio“ war ursprünglich ein Titelmatch zwischen dem früheren IWGP Heavyweight Champion Callum Newman und dem amtierenden AEW Continental Champion Jon Moxley für Forbidden Door vorgesehen. Newman zog sich jedoch eine ausgekugelte Schulter zu, als er den IWGP Heavyweight Title Anfang Juni bei Dominion an Yota Tsuji verlor. Durch die Verletzung musste das geplante Titelmatch umgebaut werden, sodass Moxley seine Championship schließlich gegen Bandido verteidigte, der das Match verlor.
Ebenfalls betroffen war IWGP Global Heavyweight Champion Shota Umino. Für ihn war zunächst ein Titelmatch gegen Gabe Kidd geplant. Aufgrund von Visa-Problemen konnte Kidd jedoch nicht einreisen beziehungsweise nicht bei der Show antreten. Umino trat stattdessen beim Pay-per-View gegen PAC an und verteidigte seinen Titel erfolgreich. Das Titelmatch zwischen Umino und Kidd ist nun für „NJPW Road to G1 Climax – Night 6“ am 6. Juli in Tokio angesetzt.
Tomohiro Ishii verpasste Forbidden Door aufgrund einer Nackenverletzung. Meltzer erklärte, dass Ishii bereits vor einigen Wochen in einem On-Air-Angle aus den Shows geschrieben worden sei, um das Nackenproblem zu thematisieren. Es sei davon auszugehen gewesen, dass er ursprünglich für das 12-Man Tag Team Steel Cage Match „Team Briscoe vs. Team MJF“ vorgesehen war. Nach aktueller Darstellung dürfte Konosuke Takeshita den Platz in diesem Match übernommen haben.
Auch im Frauenbereich kam es zu Änderungen: STARDOM-Wrestlerin Sareee sollte bei Forbidden Door antreten und am Owen Hart Cup der Frauen teilnehmen, musste aber aufgrund einer Nackenverletzung aus dem Turnier aussteigen. An ihrer Stelle rückte Maya World ins Teilnehmerfeld nach. Meltzer zufolge war ursprünglich ein Finale Sareee vs. Willow Nightingale geplant. In der weiteren Folge habe er zudem spekuliert, dass Thekla vs. Nightingale das AEW Women’s World Title Match bei All In: London geworden wäre, falls sich weder Nightingale noch Sareee verletzt hätten und beide sowohl das Turnier als auch Forbidden Door hätten bestreiten können. Tatsächlich gewann letztlich Mercedes Moné zum zweiten Mal in Folge den Women’s Owen Hart Cup und sicherte sich damit das Titelmatch gegen Thekla bei All In: London im August.




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