Paul Heyman über seine aktuelle Rolle im Backstage und spricht darüber, dass All Elite Wrestling eine Alternative zur WWE sei

24.06.26, von Thomas "Tommy" Windmann

WWE news Neutral Beitrag HQ Headquarters

AbhiSuryawanshi, WWE HQ Entrance, bearbeitet, CC BY 4.0

Paul Heyman hat in einem Gespräch mit Chris Van Vliet in dessen Podcast „Insight“ einen Einblick in seine aktuelle Rolle im WWE-Creative sowie seine Sicht auf die Wrestling-Landschaft mit AEW als Konkurrenzpromotion gegeben.

Paul Heyman über seine aktuelle Rolle im Backstage

Heyman erklärte, dass er sich seit einiger Zeit nicht mehr an den wöchentlichen Writers Meetings von WWE beteiligt. Stattdessen konzentriert er sich auf die langfristige Planung und nimmt an den entsprechenden Creative-Meetings in Stamford teil. Sein Fokus liegt derzeit insbesondere auf WrestleMania 43 in Saudi-Arabien. Grundsätzlich würde er am liebsten bereits auch das WrestleMania des darauffolgenden Jahres planen. Nach seiner Ansicht hilft eine langfristige Ausrichtung, selbst wenn sich Pläne häufig ändern, dabei, eine klare Roadmap zu haben und „die letzte Seite“ der Geschichte bereits vor Augen zu haben. So könne man gezielt darauf hinarbeiten, etwa bei möglichen künftigen WrestleMania-Gegnern für Roman Reigns, CM Punk, Logan Paul, Bron Breakker, Seth Rollins, Jade Cargill, Becky Lynch, Liv Morgan oder Rhea Ripley.

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Bei den TV-Shows Raw und SmackDown fungiert Heyman nach eigenen Angaben vor allem als Bindeglied zwischen bestimmten Talenten und dem Creative-Team. Er versteht sich als kreativer „Liaison“ in beide Richtungen, sodass ein Großteil der inhaltlichen Abstimmung zwischen Wrestlerinnen und Wrestlern sowie der Creative-Abteilung über ihn läuft. Namentlich genannt wurden dabei unter anderem Bron Breakker, Logan Paul, Austin Theory, Bronson Reed und Brock Lesnar. Darüber hinaus kümmert sich Heyman um viel geschäftliche Abstimmung im Hintergrund für Mitglieder „The Vision“ und insbesondere für Brock Lesnar, vor allem an Freitagen, da er montags bei Raw häufiger selbst on-air ist.

Während der Shows sitzt Heyman in der Gorilla Position und verfolgt das Geschehen, um unmittelbar Feedback geben und bei Bedarf kreative Anpassungen vorschlagen zu können, etwa ob bestimmte Segmente weiterverfolgt oder gestrichen werden sollten. Gleichzeitig versteht er sich als Ansprechperson für alle Talente – von Neulingen aus NXT bis hin zu etablierten Stars oder Legenden –, die ihre Auftritte, Matches oder Segmente besprechen wollen. Er betonte, dass er den Wrestlerinnen und Wrestlern bei der Ausgestaltung ihrer Auftritte, Finishes und ihres generellen kreativen Prozesses beratend zur Seite steht.

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Sehr positiv äußerte sich Heyman über Paul „Triple H“ Levesque in dessen Funktion als Chief Content Officer. Er bezeichnete ihn als die ideale Besetzung für diese Rolle und hob dessen Fähigkeit zur Zusammenarbeit hervor. Als Beispiele für aufstrebende Talente, die derzeit aufgebaut werden, nannte er Oba Femi, Trick Williams, Je’Von Evans und Sol Ruca.

Paul Heyman spricht darüber dass All Elite Wrestling eine Alternative zur WWE sei

Ausführlich ging Heyman auch auf die Rolle von AEW im heutigen Wrestling ein. Auf die Frage, ob Wrestling durch die Existenz von AEW in einer besseren Situation sei, verwies er zunächst auf die Auswirkungen auf die Gehälter: Mit Tony Khan als finanzstarkem Verantwortlichen und einem „billion dollar checkbook“ seien die Vergütungen für Talente im Vergleich zu den Jahren 2017 bis 2019 deutlich gestiegen, da nun zwei große US-Promotions um Wrestlerinnen und Wrestler konkurrieren. AEW sei auf einem „viable network“ präsent, verfolge einen anderen Stil als WWE und biete damit zumindest eine Alternative, wenn nicht sogar eine direkte Konkurrenzmarke.

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Heyman zog mehrere Parallelen zwischen AEW und ECW. Er beschrieb Jon Moxley als Performer, der stark an The Sandman und New Jack erinnere, und verglich den generellen In-Ring-Stil von AEW mit den Matches zwischen Rob Van Dam und Jerry Lynn aus dem Jahr 1999. Diese Art von Wrestling sei über Promotions wie PWG weiterentwickelt worden und bilde heute eine Basis für das, was AEW präsentiere. Er sieht dabei deutlich den Einfluss von ECW auf das Produkt.

4 Meinungen

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Die Parallelen bezüglich ECW und AEW sind definitiv da, was das Geschehen in und um den Ring angeht. TK hat sich ja auch in der Vergangenheit bereits als Fan der originalen ECW (vor der Übernahme) geoutet. Man muss als Fan halt nur hoffen, dass sie nicht ein ähnliches Ende irgendwann nehmen….wobei die Gefahr scheinbar eher geringer ist,

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Ja Parallelen zu ECW nachdem die Liga von WWE aufgekauft wurde. 🙂

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Ich finde Heymans Sichtweise auf langfristiges Storytelling nach wie vor spannend. Man merkt vielen großen Storylines an, wenn es einen klaren Plan gibt und nicht jede Woche alles spontan geändert wird. Natürlich lässt sich im Wrestling nie alles bis zum Ende durchziehen, weil Verletzungen oder andere Entwicklungen dazwischenkommen, aber eine grobe Richtung hilft den Charakteren enorm.

Seine Aussagen über AEW wirken für mich auch ziemlich fair. Anstatt die Konkurrenz kleinzureden, erkennt er an, dass sie eine echte Alternative geschaffen hat und den Markt insgesamt belebt. Davon profitieren letztlich nicht nur die Promotions, sondern vor allem die Wrestler, die heute mehr Möglichkeiten und bessere Verhandlungspositionen haben. Konkurrenz sorgt fast immer dafür, dass sich beide Seiten weiterentwickeln müssen, und als Fan kann man davon eigentlich nur profitieren.

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Ich finde Heymans Sichtweise auf langfristiges Storytelling nach wie vor spannend. Man merkt vielen großen Storylines an, wenn es einen klaren Plan gibt und nicht jede Woche alles spontan geändert wird. Natürlich lässt sich im Wrestling nie alles bis zum Ende durchziehen, weil Verletzungen oder andere Entwicklungen dazwischenkommen, aber eine grobe Richtung hilft den Charakteren enorm.
Seine Aussagen über AEW wirken für mich auch ziemlich fair. Anstatt die Konkurrenz kleinzureden, erkennt er an, dass sie eine echte Alternative geschaffen hat und den Markt insgesamt belebt. Nalu casino bietet sichere https://casinonalu.de/ und moderne Zahlungsmethoden. Davon profitieren letztlich nicht nur die Promotions, sondern vor allem die Wrestler, die heute mehr Möglichkeiten und bessere Verhandlungspositionen haben. Konkurrenz sorgt fast immer dafür, dass sich beide Seiten weiterentwickeln müssen, und als Fan kann man davon eigentlich nur profitieren.

Außerdem finde ich interessant, dass Heyman den unterschiedlichen Stil von AEW nicht als Nachteil darstellt, sondern als eigenen Ansatz. Genau das macht die aktuelle Wrestling-Landschaft abwechslungsreicher. Nicht jeder Fan sucht das gleiche Produkt, und verschiedene Konzepte können problemlos nebeneinander existieren. Seine Vergleiche mit ECW zeigen auch, wie stark frühere Einflüsse bis heute nachwirken. Viele moderne Wrestler verbinden inzwischen klassische Elemente mit einem schnelleren und athletischeren Stil. Am Ende profitieren Zuschauer davon, weil beide großen Promotions ihren eigenen Charakter behalten und sich trotzdem ständig weiterentwickeln, anstatt einfach nur den anderen zu kopieren.

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