West Smith, Public domain, via Wikimedia Commons
Bully Ray teilt heftig gegen die Death Riders und Jon Moxley aus
Während seines Auftritts bei Busted Open Radio fand Bully Ray deutliche Worte über die Death Riders und dessen Anführer. Er argumentierte lautstark, dass die Gruppierung absolut nichts dazu beigetragen habe, All Elite Wrestling voranzubringen. Zudem legte er nach und behauptete, Moxley wäre für ihn keine Gefahr und er könne diesen problemlos verprügeln.
„Die Death Riders haben AEW in keiner Weise, Form oder Struktur weitergeholfen. Die Death Riders sind bloß Jon Moxley, der seine eigenen Pro-Wrestling-Fantasien auslebt, weil er Tonys Ohr hat. Nur weil er gerne Terry Funk wäre? Ich würde Jon Moxley nach Strich und Faden vermöbeln.“
Ray fügte hinzu, dass Death-Riders-Mitglied Claudio Castagnoli zwar eine ganz andere Herausforderung darstellen würde, er mit Moxley aber definitiv leichtes Spiel hätte:
„Aber Moxley? Aus dem würde ich die lebende Sch**ße rausprügeln. Er ist ein Betrüger.“
Moxley ist aktuell dafür eingeplant, seine AEW Continental Championship am 28. Juni bei AEW x NJPW Forbidden Door gegen Bandido zu verteidigen.
Swerve Strickland über das aktuelle Verhältnis zwischen AEW und NJPW sowie seine persönliche Entwicklung als Wrestler
Während wir uns mit großen Schritten dem diesjährigen „Forbidden Door“-Event nähern, gibt es reichlich Diskussionen über den aktuellen Zustand von New Japan Pro Wrestling. Dies führte in jüngster Zeit auch zu einiger Kritik an der Company, da es ihr angeblich an der nötigen Entwicklung neuer Stars fehlt. In einem neuen Interview mit dem Wirtschaftsmagazin Forbes wurde Swerve auf die aktuelle Beziehung zwischen den beiden Promotions angesprochen:
„Ich denke, das Ganze befindet sich im Moment in einer interessanten Phase, weil sich New Japan selbst in einer interessanten Lage befindet. Sie versuchen immer noch, ihre neuen Stars und Talente zu finden, die sie in die nächste Generation führen. AEW hingegen ist an einem Punkt, an dem all unsere Stars versuchen, an die Spitze zu gelangen. Kevin Knight hat seinen Weg gefunden. Kyle Fletcher findet seinen eigenen Weg. Bandido fängt an, sich zu etablieren. Und jetzt hat Takeshita schließlich Okada besiegt – und das war immerhin eine ehemalige New-Japan-Legende da drüben. All diese Jungs stehen jetzt auf eigenen Beinen. Es fühlt sich so an, als müssten all diese Talente nun auf eine bestimmte Art und Weise ins Rampenlicht gerückt werden.“
Im weiteren Verlauf des Gesprächs hob Strickland gezielt Callum Newman und Yota Tsuji als Worker hervor, die bei NJPW gerade den nächsten Schritt machen:
„Es ist fast so, als ob New Japan noch nicht alle Jungs gefunden hat, die bereit für den großen Durchbruch sind, aber man sieht bereits Leute wie Callum Newman und Yota Tsuji. Es gibt dort definitiv talentierte Jungs, aber die Frage ist jetzt: Können ihre Leute mit der Masse an Workern mithalten, die bei uns gerade den nächsten Schritt machen? Das ist im Moment die echte Herausforderung. Es geht darum, dass die neuen Talentwellen beider Seiten auf demselben Niveau aufeinandertreffen.“
Swerve fügte hinzu, dass er sich denselben partnerschaftlichen Gleichschritt auch von STARDOM in Bezug auf die aufstrebende Frauen-Division von AEW wünscht:
„Dasselbe würde ich auch über die Frauen von Stardom sagen. Es dreht sich alles darum, dass diese aufstrebenden Talentwellen miteinander harmonieren. Man möchte sich auf Augenhöhe begegnen und nicht, dass eine Seite deutlich schneller aufsteigt als die andere.“
Doch nicht nur bei Forbes war der frühere AEW World Champion sehr umtriebig. Auch im Battleground-Podcast sprach er eine Reihe von Themen an, darunter auch seine persönliche Entwicklung als Performer sowie seinen eigenen Anspruch. Er gab an, überzeugt zu sein, dass sich bestimmte Momente im Wrestling nicht planen lassen und diese die Akteure letztendlich grundlegend verändern.
„Das weiß ich selbst noch nicht mal. Selbst ich habe keine Ahnung. Es ist etwas, das ich beständig neu erschaffe. Es ist ein frei fließendes, sich ständig weiterentwickelndes Gefühl und eine fortlaufende Progression. Man weiß nie, wie diese Entwicklung aussieht, bis man mitten drinsteckt. Auch hier ist es wieder dieses intuitive Wissen: ‚Alles klar, ich kenne hier den nächsten Schritt.‘ Aber gleichzeitig darf man nicht zu weit im Voraus planen. Wenn man Dinge überstrukturiert, fängt man an zu zweifeln. Man muss permanent Feinjustierungen vornehmen und ständig mit etwas arbeiten, das sich organisch anfühlt. Man darf es einfach nicht übertreiben.“
„Bei vielen Dingen muss ich Swerve einfach Swerve sein lassen. Ich lasse die Dinge auf mich zukommen. Ich lasse sie sich so organisch anfühlen, wie sie eben sind – und die Fans spüren das. Die Zuschauer verstehen das und sprechen darüber. Sie sagen dann Dinge wie: ‚Mann, das habe ich echt gefühlt. Ich weiß auch nicht. Dieser Moment hatte etwas Spezielles an sich, das ich gar nicht genau benennen kann. Dieses Match, diese Person, diese Interaktion oder diese zwei, drei, vier Leute zusammen im Ring haben etwas Besonderes. Ich habe das Gefühl, wir werden hier Zeuge von etwas ganz Großem.‘“
„Aber als Performer musst du diesen Moment einfach leben. Du musst sicherstellen, dass du voll und ganz in diesem Augenblick verweilst. Für dich muss die Zeit ein bisschen langsamer vergehen als für alle anderen, weil die meisten irgendwie durchhetzen und direkt zur nächsten Sache übergehen wollen. Du musst in diesem Moment verharren, ihn verstehen und all diese Elemente regelrecht miteinander verweben und mit ihnen spielen. Wenn du sie wirklich begreifst und nutzt, um das Ganze organisch zu gestalten, dann wird es auf eine gewisse Weise zu einem Teil von dir selbst.
Strickland wird am 26. Juni bei AEW Forbidden Door im Finale des Owen Hart Cups auf Will Ospreay treffen. Er feierte sein AEW-Debüt im Jahr 2022, nachdem er zuvor zwei Jahre lang bei der WWE unter Vertrag stand. Durch eine bemerkenswerte optische und charakterliche Transformation etablierte er sich als einer der absoluten Top-Stars der Promotion, was im Jahr 2024 schließlich in seiner ersten World Championship Regentschaft gipfelte.




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