Warum WWE im King & Queen of the Ring Turnier auf Fatal 4-Way Matches setzt
WWE setzt seit einigen Jahren verstärkt auf Fatal 4-Way Matches in Turnieren, unter anderem bei den King and Queen of the Ring Turnieren. Auch das letztjährige John Cena „Last Time Is Now“-Turnier, mit dem der letzte Gegner von John Cena für die Dezember-Ausgabe von Saturday Night’s Main Event bestimmt wurde, begann mit entsprechenden 4-Way Matches.
In der aktuellen Ausgabe des „Fightful Select Answers“ Q&A ging ein Fan der Frage nach, warum WWE immer wieder dieses Matchformat anstelle klassischer Singles Matches nutzt. Sean Ross Sapp erklärte, WWE verfolge damit in erster Linie zwei Ziele: Zum einen sollen mehrere große Namen gleichzeitig im Turnier platziert werden, zum anderen möchte man diese Stars vor klaren Einzel-Niederlagen schützen.
Durch das Fatal 4-Way Format kann eine bestimmte Person den Sieg einfahren und im Turnier weiterkommen, während die anderen größeren Namen zwar beteiligt sind, aber nicht den Eindruck eines klaren 1-gegen-1-Verlustes erwecken. So behalten diese Superstars ihre Position im Roster und können weiterhin in laufende Storylines eingebunden werden, ohne an Momentum zu verlieren.
Die aktuellen King and Queen of the Ring Turniere laufen derzeit und werden am Samstag beim 2026 WWE Night of Champions Premium Live Event in Riad, Saudi-Arabien, abgeschlossen. Im Finale des King of the Ring Turniers trifft Oba Femi auf Jey Uso, während IYO SKY und Liv Morgan im Finale des Queen of the Ring Turniers aufeinandertreffen.
Wie ging man intern mit der Auflösung eines beliebten NXT-Stables um?
Abseits der Turniere sprach Andre Chase über interne Entscheidungen rund um Chase U in NXT. In der Show „Between Two Jobs“ mit dem ehemaligen NXT-Star Duke Hudson erinnerte er sich an das Gespräch mit dem NXT-Creative-Team zur Auflösung von Chase University. Ihm sei von WWE-Verantwortlichen mitgeteilt worden, dass die Gruppierung beendet werde, ohne dass eine detaillierte Begründung genannt worden sei.
Chase schilderte, dass er die Entscheidung aus geschäftlicher Sicht hinterfragt habe. Nach seinen Angaben sei ihm beim Halloween Havoc Event von einem Mitarbeiter des Merchandise-Teams mitgeteilt worden, dass Chase U bei Merchandise-Verkäufen mit Trick Williams und Roxanne Perez, den damaligen NXT-Champions, gleichgezogen habe. Bereits bei No Mercy habe die Gruppe ähnliche Werte erzielt, und beim Event Heatwave habe Chase U demnach sogar das meistverkaufte T-Shirt gestellt.
Vor diesem Hintergrund habe er im Gespräch mit dem Creative-Team auf die starken Merchandise-Verkäufe und die guten Einschaltquoten hingewiesen, die sich auch darin widerspiegelten, dass Chase U regelmäßig in mehreren Segmenten pro Show eingesetzt worden sei. Die Kennzahlen, die intern als wichtig bezeichnet würden, habe man erfüllt. Dennoch habe das Team lediglich darauf verwiesen, dass dies die künftige Ausrichtung sei, ohne ihm aus seiner Sicht eine nachvollziehbare geschäftliche Erklärung dafür zu liefern. In diesem Moment sei ihm klar geworden, dass die Entscheidung bereits festgestanden habe und nicht mehr zur Diskussion stand.
Kurz nach seiner WWE-Entlassung im April hatte Chase zudem offengelegt, dass er ursprünglich als Wrestling-Coach für NXT vorgesehen war. Er lehnte diese Position jedoch ab und entschied sich stattdessen für eine aktive Rolle als Wrestler, obwohl dies mit einem geringeren Gehalt verbunden war.










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