Tommy Dreamer mit Anschuldigungen konfrontiert: AEW-Wrestler erinnert sich an unschöne Begegnung: Mickie James springt in die Bresche

21.06.26, von Marvin "Nexus 3D" Weyer

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Quelle: TNA Wrestling

Tommy Dreamer mit Anschuldigungen konfrontiert: AEW-Wrestler erinnert sich an unschöne Begegnung: Mickie James springt in die Bresche

Noch vor wenigen Tagen sorgte der Abgang von Tommy Dreamer für Schlagzeilen bei TNA – mit vielen betroffenen und positiven Stimmen aus dem Lockerroom und dem Wrestling im Allgemeinen. Die auf Abschied gestellte Stimmung trübte sich allerdings in den letzten Tagen, nachdem zwei ehemalige TNA-Persönlichkeiten, darunter der aktuelle AEW-Wrestler Carlie Bravo, ein kritischeres Bild von Tommy Dreamer als Backstage-Persönlichkeit zeichneten.

Viele sprechen von Tommy Dreamer als einer der angenehmsten Persönlichkeiten im Geschäft, mit viel Erfahrung und der Bereitschaft, jungen Wrestler:innen mit Rat und Tat auf dem Weg ins Business zur Seite zu stehen. AEW-/ROH-Wrestler erinnert sich, dass ihm Dreamer vor einigen Jahren zwar Talent attestierte, er ihn aber nicht einstellen konnte, weil er nicht wüsste, ob er einen „arroganten schwarzen Wrestler“ (‚cocky black guy’) vermarkten könnte. Bravo teilte diese Geschichte im Zuge der Vorwürfe, die der Lehrling und Wrestling-Referee Perch auf X öffentlich machte.

Perch warf Tommy Dreamer noch drastischeres Verhalten vor, denn im Zuge der Bitte, um Kritik an der Arbeit, um daran wachsen zu können, hatte Dreamer ihm gedroht und versprochen, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um dafür zu sorgen, dass dieser keinen Fuß in dem Geschäft fassen könnte. Perch nahm dies zu diesem Zeitpunkt professionell an, ohne daraus eine Szene zu machen, gab er zu, dass ihn diese Worte sehr enttäuscht haben. Hier einmal der Wortlaut des Postings:

Tommy Dreamer nahm mich bei einer TNA-Show hinter der Bühne beiseite und sagte mir, er würde alles tun, was in seiner Macht steht, um sicherzustellen, dass ich mir keinen Platz im Wrestling-Geschäft erarbeite. Ich habe doch nur versucht, zu lernen und aus meinen Erfahrungen zu wachsen, auch wenn seine Worte für einen jungen Anfänger sehr entmutigend waren.

Ich hatte nicht vor, ihm das Gegenteil zu beweisen, ich habe mich einfach für seinen Rat bedankt und bin einen anderen Weg gegangen. Das Pro-Wrestling-Geschäft ist für jeden da, man muss nur herausfinden, wo man am besten hineinpasst. Tritt nicht nur für die Idealvorstellung eines anderen auf, sondern aus deiner eigenen Leidenschaft heraus!!

Das Posting erzeugte eine große Aufmerksamkeit und Empörung im Wrestling-Geschäft, vor allem auch, weil Perch inzwischen als respektabler Referee im Independent-Bereich gilt und auch dort einige Fürsprecher hat, wie etwa Joey Janela. Die ehemalige WWE- und TNA-Wrestlerin Mickie James hingegen zeigte sich von den Vorwürfen weniger begeistert und verteidigte ihren Freund Tommy Dreamer:

Perch, hör mal zu, ich kenne dich nicht. Aber ich kenne [Tommy Dreamer] gut genug, um zu wissen, ob er das wirklich gesagt hat. Hinter dieser Geschichte steckt weit mehr, als du hier bequemerweise auslässt. Wenn du hierherkommst und versuchst, jemanden zu verunglimpfen – insbesondere jemanden, der so beliebt und respektiert ist und der soooooo vielen Leuten in dieser Branche geholfen hat, mir eingeschlossen –, dann sei wenigstens vollkommen ehrlich. Ich verstehe, dass du „deine Wahrheit“ sagen und dir vielleicht ein bisschen Anerkennung verschaffen willst, indem du auf den Zug aufspringst, aber wenn das dein Weg zu 15 Sekunden [X]-Hype ist … dann hab wenigstens den Anstand, „die ganze Wahrheit“ zu sagen. Das hier ist es nicht, und es ist auch ziemlich dumm, denn Tommy wird in der Branche immer einen Job haben. Ich weiß nicht, ob ich das Gleiche von dir sagen kann. Ich wünsche dir einen gesegneten Tag.

Auf den Hinweis von anderen Fans, dass Perch sein Posting mit zwei weiteren Postings näher ausgeführt hatte, reagierte James im Anschluss etwas salopper mit „lol, stimmt.“. Daraufhin veröffentlichte sie zu der Thematik erst einmal nichts mehr. Nachfolgend noch das ursprüngliche Posting von Perch auf X:

Quellen: f4wonline.com, X.com

Siehe auch  *Spoiler* WWE Main Event #709 Ergebnisse aus London, England vom 22.06.2026 (Erstausstrahlung: 25.06.2026)

1 Meinung

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Die Aussage "arroganten schwarzen Wrestler" wäre aber sehr schlecht, da man nicht wissen kann ob die Betohnung beim Wort "arroganten" oder "schwarzen" liegt. Wäre Tommy Dreamer denn ein arroganter weißer Wrestler lieber oder mag Tommy Dreamer einfach nur keine arroganten Wrestler?

Perch's Aussage "Das Pro-Wrestling-Geschäft ist für jeden da, man muss nur herausfinden, wo man am besten hineinpasst. Tritt nicht nur für die Idealvorstellung eines anderen auf, sondern aus deiner eigenen Leidenschaft heraus!!" passt gut zum Text, der bei Katsuhiko Nakajima's Einzug bei dessen "IT’S SHOWTIME Osaka" Show erschien: "For professional wrestling to truly work, there are four fundamentals. First is the ability to take and sell a bump, not just to protect yourself, but to make your opponent's offense look real, powerful and beautiful. Second is offense that gives the audience a sense of strength and courage. Third is the sensivity and expressive skill to communicate raw human emotions like anger and pain directly to the people watching. And fourth is the trust between wrestlers, stepping into the ring knowing their lives are genuinely on the line with one another. Only when all four come together can a match become truly moving."

Und ja das hab ich gerade lesend abgetippt. 🙂

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