Will Ospreay kritisiert Umgang von NJPW mit Talententwicklung – Ticket-Update zu AEW Forbidden Door 2026 – Vorschau auf AEW Dynamite: Wer geht für Team MJF und Team Briscoe an den Start?

17.06.26, von Thomas "Tommy" Windmann

AEW news Will Ospreay Beitrag

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Will Ospreay kritisiert Umgang von NJPW mit Talententwicklung

AEW-Star Will Ospreay hat sich in den sozialen Medien ausführlich zur aktuellen Diskussion rund um die Talententwicklung bei New Japan Pro Wrestling (NJPW) geäußert. Anlass war ein Beitrag von Josh vom Podcast „We Work Stiff“ auf X, der Ospreays angebliche Kritik an der vermeintlichen Unfähigkeit von NJPW, neue Stars zu schaffen, und an einer mangelnden Anpassung an veränderte Zeiten thematisierte.

Ospreay widersprach dieser Darstellung und lenkte den Fokus stattdessen auf aus seiner Sicht ungenutzte Chancen innerhalb von NJPW. Als Beispiel nannte er Kenny Omega, der nach einer schweren gesundheitlichen Phase als AEW‑verpflichteter Wrestler zu NJPW zurückgekehrt sei und in seinem ersten Match auf Gabe Kidd traf. Beide hätten eines der spektakulärsten Matches des Jahres abgeliefert, dennoch sei aus Ospreays Sicht aus der Leistung von Kidd kein nachhaltiger Push entstanden. Seine Frage, ob man auf dieser Performance aufgebaut habe, beantwortete er selbst mit „Nein“.

Darüber hinaus verwies Ospreay auf weitere Namen aus dem NJPW-Kader. Hirooki Goto habe sich über Jahre hinweg als verlässliche Stütze erwiesen, eine breitere Popularität jedoch erst sehr spät erreicht. Callum Newman habe sich aus seiner Sicht stark in seine Rolle hineinentwickelt, sei nun aber verletzt. Wrestler wie Yuya Uemura und Yota Tsuji Oiwa bezeichnete er als „Diamanten im Rohzustand“, während Shota Umino nach mehreren Fehlschlägen gerade erst langsam seinen Platz finde. „Drilla“ Moloney stecke seiner Meinung nach viel Arbeit in seine Auftritte, bekomme aber dennoch „nicht den Ball“ – sprich, keine zentrale Rolle.

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Ospreay betonte zugleich, dass auch die Zusammenarbeit mit AEW nicht perfekt sei und es dort als Partner noch Verbesserungsmöglichkeiten gebe. Er wandte sich jedoch gegen die Behauptung, AEW würde NJPW nicht seine Topstars zur Verfügung stellen. Man habe New Japan in den vergangenen Jahren „das oberste 1 % der Wrestling‑Welt“ angeboten – darunter Kenny Omega, Kazuchika Okada, Konosuke Takeshita, Andrade und ihn selbst. Insbesondere aus seiner eigenen Sicht, aber seiner Meinung nach auch im Sinne der genannten Kolleginnen und Kollegen, sei die Verbundenheit mit NJPW groß. Ospreay erklärte, er liebe es, zu New Japan zurückzukehren, da die Promotion über acht Jahre lang sein Zuhause gewesen sei und er dem „Lion Mark“ viel in seinem Leben zu verdanken habe.

In einem weiteren Punkt seiner Ausführungen ging Ospreay auf die Rolle von Yota Tsuji ein, der aktuell einen wichtigen Titel bei NJPW hält. Ospreay vertrat die Ansicht, Tsuji müsse bei jeder Veranstaltung, bei der New Japan vertreten sei, als Champion präsent sein – unabhängig davon, ob es sich um ein Multi-Man-Match, eine Open Challenge oder ein anderes Matchformat handele. Als Titelträger müsse man ein hohes Maß an Stolz mitbringen, das sich in einer konsequenten Präsentation des Champions widerspiegle.

Will Ospreay ist seit 2016 eng mit NJPW verbunden, als er als neues Mitglied der Gruppierung Chaos vorgestellt wurde. Kurz nach seinem Debüt forderte er KUSHIDA bei Invasion Attack am 10. April um die IWGP Junior Heavyweight Championship heraus. Im Verlauf seiner New‑Japan‑Zeit gewann Ospreay zahlreiche Titel, darunter die IWGP Heavyweight Championship, die IWGP United States Heavyweight Championship, die IWGP Intercontinental Championship sowie die NEVER Openweight Championship.

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Ticket-Update zu AEW Forbidden Door 2026

Abseits der Debatte um NJPW gibt es neue Zahlen zum Ticketverkauf für Forbidden Door 2026. Der Pay-per-View findet am Sonntag, dem 28. Juni, im SAP Center in San Jose, Kalifornien, statt. Laut den neuesten Daten von WrestleTix wurden bisher 6.411 Tickets für die Veranstaltung verteilt, was ein Plus von 273 Tickets im Vergleich zum letzten Update vor drei Tagen bedeutet. Zum Vergleich: Beim bislang letzten AEW‑Event in der Halle, einer Dynamite‑Ausgabe am 16. Oktober 2024, wurden 3.464 Tickets verteilt.

Derzeit befinden sich rund 168 Tickets auf dem Zweitmarkt. Der günstigste Preis für ein Standardticket liegt aktuell bei 46,15 US‑Dollar und damit etwas unter dem zuletzt genannten Wert von 53,60 US‑Dollar. Insgesamt weist der aktuelle Ticketmaster‑Saalplan für das SAP Center eine maximale Kapazität von 17.049 Plätzen aus. Selbst bei einem vollständigen Ausverkauf würde man damit nicht an die 17.709 verteilten Tickets für Forbidden Door 2025 in der O2 Arena in London heranreichen. Im vergangenen Jahr hatte AEW nämlich nicht All In im Wembley Stadium veranstaltet, stattdessen fand Forbidden Door in London statt.

Mit Blick auf den verbleibenden Zeitraum von rund 13 Tagen bis zum Event wird aktuell damit gerechnet, dass sich die Zuschauerzahl – unter Einbeziehung möglicher Walk‑Up‑Käufe am Veranstaltungstag – im Bereich von etwa 7.500 bis 8.000 Tickets einpendeln könnte.

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Vorschau auf AEW Dynamite: Wer geht für Team MJF und Team Briscoe an den Start?

AEW präsentiert am 17. Juni 2026 eine neue Ausgabe von Dynamite aus dem Smart Financial Centre in Sugar Land, Texas. Mehrere Programmpunkte stehen dabei im Zusammenhang mit den Vorbereitungen auf das bevorstehende Forbidden Door-Event sowie dem laufenden Owen Hart Cup Tournament.

Für die Show ist ein Face-to-Face-Segment zwischen Will Ospreay und Swerve Strickland angekündigt. Beide Wrestler werden erstmals seit den jüngsten Entwicklungen direkt aufeinandertreffen und ihre Positionen vor den kommenden Wochen darlegen. Außerdem werden MJF und Mark Briscoe ihre jeweiligen Teams für Forbidden Door bekannt geben. Im Turnier um den Women’s Owen Hart Cup steht zudem das zweite Halbfinale auf dem Programm. Mercedes Moné trifft dabei auf Hazuki. Die Siegerin des Matches qualifiziert sich für das Finale des Turniers und wahrt damit die Chance auf den diesjährigen Owen Hart Cup-Erfolg

All Elite Wrestling „Dynamite #350
Ort: Smart Financial Centre in Sugar Land, Texas USA
Datum: 17. Juni 2026

Women’s Owen Hart Cup – Singles Match – Halbfinale
Mercedes Moné vs. Hazuki

Außerdem für die Show angekündigt:
*Will Ospreay und Swerve Strickland treffen aufeinander
*MJF und Marc Briscoe geben ihre Teams für Forbidden Door bekannt

6 Meinungen

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Da spricht Ospreay ein paar wichtige Punkte an. New Japans Hauotproblem der letzten Jahr, war der zu vorsichtige und unklare Umgang mit den zukünftigen Top-Stars.
Man ist inzwischen in die richtige Richtung unterwegs, aber manche Dinge sind immer noch etwas merkwürdig.

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Einer der Gründe warum ich seit einigen Jahren lieber NOAH schaue. Man schafft es besser Neulinge / Jungstars zu präsentieren, ohne dass die NOAH Mainstays schwach oder unterpräsent dargestellt werden.

Verstehe auch schon seit langer Zeit nicht, warum NJPW nicht mehr Wrestler aus den Tamashii und Strong Brands in deren Hauptshows integriert. Generell sieht es diesbezüglich aktuell echt mau aus. Finden überhaupt noch Tamashii oder Strong Shows statt? Was ist passiert? Echt komisch wie sich das in den letzten 2 Jahren bei NJPW entwickelt hat.

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Warum verlangt AEW eigentlich prozentual soviel mehr für Tickets für Forbidden Door als für die Tickets für All in (die beginnen bei knapp über 31 Euro)? Hat das mit irgendwelchen Steuersätzen in den verschiedenen Ländern zu tun? Ergibt für mich nämlich nicht so richtig Sinn ansonsten, da All In ja auch eigentlich die größere Veranstaltung ist.

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Warum verlangt AEW eigentlich prozentual soviel mehr für Tickets für Forbidden Door als für die Tickets für All in (die beginnen bei knapp über 31 Euro)? Hat das mit irgendwelchen Steuersätzen in den verschiedenen Ländern zu tun? Ergibt für mich nämlich nicht so richtig Sinn ansonsten, da All In ja auch eigentlich die größere Veranstaltung ist.

Könnte am Angebot liegen. All In findet im Wembley Stadion statt, da gibt es sehr viele verfügbare Plätze. Die anderen AEW PPV finden meist bei 10-15 k Locations statt und sind traditionell schnell ausverkauft.

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Warum verlangt AEW eigentlich prozentual soviel mehr für Tickets für Forbidden Door als für die Tickets für All in (die beginnen bei knapp über 31 Euro)

Kapazität müsste hier das Zauberwort sein.

Forbidden Door
San Jose, SAP Center = ca. 17.000

All In
London, Wembley = ca. 90.000

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Warum verlangt AEW eigentlich prozentual soviel mehr für Tickets für Forbidden Door als für die Tickets für All in (die beginnen bei knapp über 31 Euro)? Hat das mit irgendwelchen Steuersätzen in den verschiedenen Ländern zu tun? Ergibt für mich nämlich nicht so richtig Sinn ansonsten, da All In ja auch eigentlich die größere Veranstaltung ist.

Könnte an Angebot und Nachfrage liegen. Schön im März meinte Meltzer, wenn ich mich nicht irre, das man wohl "nur" 30-35 tausend Tickets verkaufen werde.

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