Quelle: World Wrestling Entertainment
Comeback von CM Punk im Juli erwartet
Mehrere Quellen innerhalb von WWE gehen laut WrestleVotes Radio auf Fightful Select davon aus, dass CM Punk schon im Juli wieder regelmäßig bei WWE-TV zu sehen sein wird. Demnach soll Punk bei SummerSlam Anfang August, der in diesem Jahr an zwei Tagen stattfindet, eine bedeutende Rolle spielen.
Eine Quelle gab an, dass derzeit vieles darauf hindeute, dass Punk am oder bis Montag, dem 6. Juli, zurückkehren könnte, wenn Raw aus der Allstate Arena in Chicago ausgestrahlt wird. Dieses Datum sei intern nicht eindeutig bestätigt, jedoch werde allgemein erwartet, dass Punks Rückkehr ins Fernsehen nicht mehr lange auf sich warten lässt.
Im Zusammenhang mit der anhaltenden Online-Spekulation rund um Punk und TKO gaben die befragten Personen an, dass in der Umkleide derzeit keine spürbare Unruhe herrsche. Es habe demnach keine nennenswerten Gespräche über mögliche Spannungen zwischen Punk und TKO gegeben. Falls es intern dennoch Bedenken geben sollte, werden diese nach Angaben der Quellen äußerst vertraulich behandelt.
Ursprüngliche Pläne zu Andre Chase offen gelegt
In einem weiteren Thema sprach Andre Chase jüngst darüber, dass WWE ihn ursprünglich als Coach verpflichten wollte. Chase, der vor rund fünf Jahren nach einem erfolgreichen Tryout zu WWE kam, berichtete in der Sendung „Between Two Jobs“ mit Duke Hanson, dass man ihm nach dem Tryout zunächst eine Stelle als Trainer angeboten habe – verbunden mit einem deutlich höheren Gehalt als für einen Start als Wrestler.
Chase schilderte, dass Gabe Sapolsky ihn im Juli kontaktierte, nachdem Evolve an WWE verkauft worden war. Da er zu diesem Zeitpunkt nicht unter Vertrag bei Evolve stand, wurde er nicht automatisch von WWE übernommen, sollte sich aber „bereit halten“. Im September folgte eine Nachricht von Sapolsky und kurz darauf ein Anruf von Canyon Ceman, der ihn zu einem Tryout einlud – es handelte sich nach seinen Angaben um das erste Tryout während der Covid-Pandemie.
Im Zuge der Gespräche habe Ceman Chase erklärt, dass WWE ihn eigentlich als Coach habe verpflichten wollen und dass er eine solche Position für ihn insbesondere aufgrund seiner Fähigkeiten für sehr geeignet halte. Allerdings machte die Company deutlich, dass er sich entscheiden müsse: Entweder eine Festanstellung als Trainer oder eine Verpflichtung als aktiver Wrestler, eine Doppelrolle als „Player/Coach“ sei nicht vorgesehen.
Zum damaligen Zeitpunkt war Chase etwa 31 Jahre alt und fühlte sich noch nicht bereit, die aktive Karriere zu beenden. Obwohl das Angebot als Coach mit einem deutlich höheren Gehalt verbunden gewesen sei, habe er sich bewusst für den Weg als Wrestler entschieden. Er schilderte, dass WWE ihm die Gehaltsunterschiede klar aufgezeigt habe und man erstaunt gewesen sei, dass er sich gegen die finanziell lukrativere Option entschied. Chase betonte, dass er zur Company gekommen sei, um als Wrestler anzutreten, und daher diese Richtung eingeschlagen habe.
Chase war knapp fünf Jahre für WWE im Einsatz, überwiegend bei NXT, bevor er im April 2026 aus seinem Vertrag entlassen wurde.
Update im Fall Janel Grant vs. Vince McMahon und Co.
Janel Grant hat sich in einer Stellungnahme zu anonym versandten E-Mails geäußert, die im April 2022 an den WWE-Vorstand geschickt wurden. Die E-Mails stammten von einer Person, die sich als Freund oder Freundin von Grant ausgab, und enthielten Vorwürfe wegen mutmaßlichen Fehlverhaltens von Vince McMahon und dem früheren WWE-Manager John Laurinaitis. Diese anonymen Schreiben führten dazu, dass der WWE-Vorstand interne Untersuchungen gegen McMahon einleitete, über die das „Wall Street Journal“ im Juni 2022 erstmals berichtete.
Grant erklärte nun in einem Instagram-Post, dass sie diese E-Mails nicht verfasst habe und auch nicht an deren Versand beteiligt gewesen sei. Sie führte aus, dass es niemanden aus ihrem Umfeld vor 2019 gebe, der oder die den Inhalt so hätte schreiben können. Insbesondere wies sie Behauptungen zurück, sie sei obdachlos gewesen oder habe eine Drogenabhängigkeit gehabt.
Stattdessen schilderte Grant, dass ihre Familie durch schwere Erkrankungen ihrer Eltern, medizinische Schulden und Krankenhausaufenthalte in finanzielle Schieflage geraten sei und schließlich Insolvenz habe anmelden müssen, woraufhin das Familienhaus verloren ging. Angaben über ein Leben auf der Straße, eine Abhängigkeit von verschreibungspflichtigen Schmerzmitteln oder einen Aufenthalt in einer Entzugsklinik bezeichnete sie als falsch. Sie deutete an, dass bestimmte persönliche Informationen aus ihrem beruflichen Umfeld – etwa Gespräche über ihre familiäre Situation, Trauerbegleitung oder das Aufgeben von Nikotinprodukten – in den E-Mails in eine andere Richtung „gedreht“ worden seien, um eine bestimmte Geschichte zu zeichnen.
Grant kritisierte die anonymen Schreiben als eine Art „Storyline“, die verschiedene Ereignisse über Jahre hinweg in eine scheinbar logische Erzählung packe, dabei aber Inhalte verdrehe und überzeichne. Zudem verwies sie auf öffentliche Dokumente, in denen eine Erstattung von über 20 Millionen US-Dollar an Anwaltskosten im Zusammenhang mit den Untersuchungen eines Sonderausschusses im März 2023 erwähnt werde.
Bezüglich weiterer anonymer E-Mails äußerte Grant Besorgnis darüber, dass diese möglicherweise auf eine Art „Revenge Porn“-Situation anspielen oder implizieren könnten, sie sei gefilmt worden, ohne davon zu wissen. Sie machte deutlich, dass sie durch die Andeutungen und Unklarheiten darüber, was genau passiert sei oder noch passieren könnte, stark belastet sei.
Parallel dazu befinden sich Grant, WWE und Vince McMahon derzeit in „aktiven Gesprächen“ über eine mögliche Vereinbarung, die ihre im Januar 2024 eingereichte Klage in ein vertrauliches Schiedsverfahren überführen würde. In einem gemeinsamen Schriftsatz, der am Donnerstag bei Gericht eingereicht wurde, haben beide Seiten beantragt, eine für den 16. Juni 2026 angesetzte Anhörung zu verschieben. Bei dieser Anhörung sollte es ursprünglich um die Anträge der Beklagten gehen, das Verfahren in ein Schiedsverfahren zu überführen, sowie um einen Antrag von Grant auf prozessbezogene Beweiserhebung.
In dem neuen Antrag heißt es, die Parteien befänden sich in konstruktiven Gesprächen über eine mögliche Schiedsvereinbarung, die die offenen Anträge obsolet machen könnte. Um Ressourcen von Gericht und Beteiligten zu schonen, solle die Anhörung daher vorerst ausgesetzt werden. Stattdessen wollen die Parteien innerhalb von 21 Tagen einen gemeinsamen Statusbericht einreichen.
Sollte die Klage tatsächlich in ein privates Schiedsverfahren überführt werden, ist davon auszugehen, dass weitere Details zu den Vorwürfen und zum Verlauf des Verfahrens nicht öffentlich bekannt werden.










