Quelle: © IMPACT! Wrestling / World Wrestling Entertainment
WWE-Superstar zeigt sich offen unzufrieden mit kreativer Ausrichtung
WWE-Superstar L.A. Knight sprach im Podcast-Interview bei „Insight with Chris Van Vliet“ offen und ehrlich über seine Karriere und seinen aktuellen Status in der Company. Dabei gab er an, sich in der Liga etwas verloren und deplatziert zu finden, da er derzeit in keine große Storyline verwickelt ist und seine Charakterentwicklung in den Hintergrund rückte. Gleichzeitig ist er sehr dankbar, weiterhin die positiven Reaktionen beim Publikum erzielen zu können, insbesondere über so einen langen Zeitraum, glaubt aber auch, dass diese deutlich stärker ausfallen könnten, wenn er in bedeutungsvolleren Positionen und Storylines eingebracht werden würde:
Man könnte sagen, das ist das ausgelegte Programm, man könnte sagen, es ist die Leidenschaft, man könnte sagen, es ist einfach so, aus welchen Gründen auch immer. Im Endeffekt gilt: Es [die Reaktionen] ist immer noch da. Der Grund, warum es nicht mehr so groß ist wie früher, ist jedoch, dass ich im Moment sozusagen ein Mann ohne Heimat bin. Ich mache nicht wirklich etwas Bestimmtes, ich habe momentan keinen festen Kurs. Wenn man sich das letzte Jahr ansieht, den letzten Sommer, als ich ganz plötzlich anfing, gegen Seth [Rollins] um den Titel zu kämpfen, und dann waren es ich und The Vision – da wurde es wieder neu entfacht.
Es geht also einfach darum, sicherzustellen, dass ich eine Richtung habe, dass ich ein Ziel habe und es etwas gibt, das den Leuten am Herzen liegt, etwas, in das sie sich richtig hineinhängen können, sodass es dann von einer 8 auf eine 10 [Skala der Reaktionen] und darüber hinaus geht. Und ich glaube, das ist wirklich der Schlüssel zu allem. Und es ist irgendwie verrückt, dass es so lange gehalten hat, obwohl ich glaube, dass nicht viele Leute damit gerechnet haben.
L.A. Knight betont zwar immer wieder, dankbar für die Möglichkeiten zu sein, die er im Laufe seiner Karriere erhalten hat, schätzt seine Position jedoch auch realistisch ein und meint, aktuell in einem Zwischenstadium zwischen einem gewissen Bekanntheitsgrad und einer fehlenden Relevanz zu stecken. Der 43-Jährige sieht daher auch keine ewige Zukunft mehr in seiner Karriere, auch wenn er sich rein physisch in bester Form befindet. Mental sähe dies aber anders aus, so Knight.
Es wird also irgendwann ein Zeitpunkt kommen, an dem ich beschließe, Schluss zu machen, in den Sonnenuntergang zu verschwinden, und ihr werdet mich einfach nie wiedersehen. Ich mache nicht einmal Witze. Ich meine das todernst. Wenn sie [WWE] sich irgendwann dazu entschließen und verrückt genug sind zu sagen: ‚Wir nehmen ihn in die Hall of Fame auf‘, dann komme ich natürlich zurück und mache das, aber ich habe das Gefühl, dass das wahrscheinlich auch nicht passieren wird. Aber vielleicht ist das nur mein eigenes Gefühl. Egal, wo ich hingegangen bin, habe ich mich im Wrestling-Geschäft immer unterschätzt gefühlt.
Update zum diesjährigen King of the Ring: Drei Namen als Sieger in der engeren Auswahl
Nach einem Bericht von „WrestleVotes Radio“ auf Fightful Select gibt es rund um die Pläne für das diesjährige King of the Ring Turnier noch einige Fragezeichen. Wie wir bereits HIER berichtet haben, wurden die Turnierteilnehmer und der Turnierbaum im Anschluss an das PLE Clash in Italy veröffentlicht. Zu diesem Zeitpunkt war, so die Meldung, noch keine Entscheidung über den Sieger getroffen worden. Aktuell gelten drei Wrestler als Favoriten, die allerdings von den Quellen nicht namentlich benannt worden sind. Der Sieger des Turniers wird eine zukünftige Chance auf einen World Title erhalten.
Quellen: Insight with Chris Van Vliet, f4wonline.com, Fightful Select
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2 Antworten auf „WWE-Superstar zeigt sich offen unzufrieden mit kreativer Ausrichtung – Update zum diesjährigen King of the Ring: Drei Namen als Sieger in der engeren Auswahl“
Das ist auch so eine Sache die man schwer versteht. Er hat echt viele Fans (selbst) generiert, ist ein für WWE Verhältnisse guter Wrestler, am Mikrofon ist er auch gut, entspricht vom Aussehen auch einem gewissen Ideal, hat schon allen Quatsch mitgemacht, und dennoch (oder vielleicht deshalb?) hat man ihn immer klein gehalten. Verstehe ich bei ihm echt nicht. Ihm hätte ich es gewünscht mal einen großen Titel zu holen und wenn es auch nur kurz gewesen wäre. Aber bei der aktuellen Besetzung wird er da wohl leider keine Chance haben…
Deshalb wird es für die Hall of Fame bei ihm wohl auch nicht reichen. Das sieht er schon ganz realistisch.
@BOSSTIME…vor allen Dingen, wenn man bedenkst, was man ursprünglich mit ihm vorhatte. Als Dupri mit der MXM Clique wäre er doch bestimmt schon längst entlassen gewesen, aber er hat erkannt, was für ein Bullshit das war und hat sich da selbst rausgezogen. Ist ähnlich wie damals bei Zack Ryder, der ja auch einen Hype außerhalb vom regulären WWE-Programm erzeugen konnte. Haken ist halt nur, dass er auch schon bald 44 Jahre alt wird.