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Weiteres zu Double or Nothing: Heelturn beendet die Show
Die knapp vierstündige Show ist erst wenige Stunden alt, doch der Buzz rund um die Show wirkt sehr positiv nach und viele Fans und Kritiker:innen sprechen gleichermaßen von der womöglich besten Show, die All Elite Wrestling je gezeigt hat. Die Frage, ob MJF seine Haare verlor, haben wir bereits HIER geklärt, doch auch nach dem Main Event kam es zu einem spannenden Ereignis. MJF hatte nach dem Match den Fuß von Darby Allin weiter bearbeitet, sodass Kevin Knight herausgekommen ist, um den Save zu machen. Während MJF die Flucht ergreift, positioniert sich Knight auf dem Turnbuckle, während Darby Allin auf einer Trage abtransportiert wird. Knight richtete jedoch plötzlich seinen Blick auf Allin und zeigte einen UFO Splash gegen den angeschlagenen Allin, womit er offiziell Heel turnt und die Show mit dieser Aktion unweigerlich beendete.
Überraschende Hilfe beim Stadium Stampede Match
Das Stadium Stampede Match gehört zu den Aushängeschildern von All Elite Wrestling und der Großveranstaltung Double or Nothing. Auch in diesem Jahr konnte das Match mit zahlreichen ungewöhnlichen Spots und Kampforten überzeugen, und nach einer halben Stunde gelang es Jericho & The Hurt Syndicate (Bobby Lashley & Shelton Benjamin /w MVP) & „Jungle“ Jack Perry & The Elite (Kenny Omega & The Young Bucks: Matt Jackson & Nick Jackson), den Sieg einzufahren.
Während des Matches gab es zwei Cameos anderer Wrestler, die ein wenig nostalgisch an alte Zeiten erinnerten. Zunächst feierte Lio Rush einen überraschenden Auftritt im Match, als sich Lashley und Liona inmitten eines Brawls befanden. Rush half seinem ehemaligen Schützling und spielte damit auf ihre alten Tage bei World Wrestling Entertainment an. Einen weiteren Auftritt feierte Luther, der sich als klassischer Diener präsentierte und Jericho mit einer speziellen Waffe half – einem überdimensionalen Tennisschläger, den Jericho umgehend gegen Ricochet einsetzte. Was war euer Lieblingsspot im Match?
Jim Ross feiert Rückkehr und wird kritisiert
Der gesundheitlich angeschlagene Jim Ross kehrte bei Double or Nothing überraschend an das Kommentatorenpult zurück und gesellte sich vor dem vierten Match, dem Aufeinandertreffen zwischen Jon Moxley und Kyle O’Reilly, zu den Kommentatoren und ersetzte Tony Schiavone. Die Relevanz von Jim Ross als prägendem Teil von All Elite Wrestling ist unbestritten, doch vermehrt werden Stimmen laut, die seine Arbeit als Kommentator kritisieren. Der 74-Jährige wirkte am Pult stellenweise sehr verloren und offenbarte, die Geschichte und Hintergründe zwischen Moxley und Kyle O’Reilly nicht wirklich zu kennen. Stattdessen bezeichnete er O’Reilly als „Jungspund“, der gegen den Veteranen gewinnen möchte, sodass der Kommentator eine andere Geschichte als die, die im Ring erzählt wurde, präsentierte. Des Weiteren leistete er sich nach dem Sieg von Jon Moxley einen weiteren Fehler, indem er einen vermeintlichen Titelgewinn von Moxley feierte, der natürlich nicht stattfand, da kein Championship ausgekämpft worden ist.
Wie die New York State Athletic Commission die Planungen beeinflusste
Wie Bryan Alvarez von f4wonline.com berichtet, haben die Vorgaben der New York State Athletic Commission Einfluss auf die Match-Planungen genommen, insbesondere auf das Stadium Stampede Match. Grund dafür ist die Tatsache, dass die Kommission keine Brawl-Sequenzen innerhalb der Zuschauerränge oder allgemein zwischen Zuschauer:innen erlaubt. Für das Stadium Stampede Match natürlich ein großer Einschnitt, da sich das Match durch die gesamte Arena bewegt. Die verantwortlichen Wrestler brawlten sich natürlich trotzdem durch die gesamte Arena, versuchten die Fans aber weitestgehend zu meiden.
Im Main Event zwischen AEW World Champion Darby Allin und MJF kam es ebenfalls zu einer unheimlichen Szene. Als Allin einen Coffin Drop von einer Gerüstinstallation zeigte und in die Tiefe fiel, schien der Spot ordentlich vonstattengegangen zu sein. Doch als er aufstand, enthüllte er eine Platzwunde am Kopf, sodass es aussieht, als hätte er sich bei dem Fall den Kopf „the hard way“ aufgeschlagen. Entsprechend schnell musste die Kameraperspektive wechseln, weil die Kommission nämlich auch kein Blut im Pro-Wrestling erlaubt. Die Kommission selbst scheint aber mit der Handhabe der Situationen zufrieden gewesen zu sein, dies gab zumindest Tony Khan im Anschluss an die Show während der Pressekonferenz bekannt.
Quellen: f4wonline.com, Bryan Alvarez
Diskutiert mit vielen weiteren Fans über eure Eindrücke von Double or Nothing 2026!




6 Antworten auf „Weiteres zu Double or Nothing: Heelturn beendet die Show – Überraschende Hilfe beim Stadium Stampede Match – Jim Ross feiert Rückkehr und wird kritisiert – Wie die New York State Athletic Commission die Planungen beeinflusste“
Gunther sollte Jim Ross retiren
Der Auftritt von Luchasaurus bei den Selfies von Andrade war auch gut😆
Ja war etwas traurig mit zu erleben wie JR so etwas ratlos und auch energielos teilweise wirkte.
Tja, Vorsicht bei der Wahl der Location. Aber ich denke, sie waren sich dessen bewusst. Jim Ross sollte nach Hause gehen und seine Rente genießen. Er muss nichts mehr beweisen und Auftritte wie dieser, schaden evtl. nur seinem Ruf.
Braindead
Natürlich wurde eine Championship zwischen Mox und O’Reilly ausgekämpft!
Moxley hält die Continental Championship!
ja, JR sollte langsam die Rente akzeptieren und genießen. man kann ihn ja bei einigen PPV in der ersten Reihe zeigen und „feiern“ lassen, wenn er das will oder so mal kurz bringen. aber so langsam wollte er aufhören, als Kommentator zu arbeiten. gesundheitlich ist er auch alles andere als fit, auch wenn er sich anscheind als allem bisher gut gekämpft hat.
auch, diese (mehr oder weniger )unkommentierten Vorwürfe, die im Raum stehen….die, die Dudleys auch sicherlich
bei nächster Gelegenheit auch wieder rausholen werden, alles so Gründe, sind dann doch langsam zu retiren..
@korsiker…es war ein Titelmatch, aber Mox hat den Titel schon vorher gehalten und nicht erst in diesem Match gewonnen, so wie Ross es scheinbar äußerte.