Neue Rekrut:innen für das WWE Performance Center – Update zu Nikki Bella – Diskussion um WrestleMania-42-Akkreditierung

22.05.26, von Thomas "Tommy" Windmann

WWE news Neutral Beitrag HQ Headquarters

AbhiSuryawanshi, WWE HQ Entrance, bearbeitet, CC BY 4.0

Neue Rekrut:innen für das WWE Performance Center

WWE NXT hat die jüngste Klasse an Neuzugängen für das Performance Center vorgestellt. Die aktuelle Gruppe besteht aus vier Personen: Mason Rook, Nicole Martinez, Marie Malenko und Marcus Brown. In der offiziellen Ankündigung wurde Malenko, die Tochter des ehemaligen Four-Horsemen-Mitglieds Dean Malenko, unter dem Ringnamen Lacey Simon präsentiert. Sie hatte Anfang des Jahres an einem WWE-Tryout teilgenommen und sammelte in ihrer noch jungen Karriere bereits Erfahrung in Japan bei Pro Wrestling NOAH. Dean Malenko arbeitet derzeit hinter den Kulissen bei AEW.

Für Mason Rook ist die Verpflichtung im Grunde eine Formalität, da er bereits in den vergangenen Wochen bei NXT in Erscheinung getreten ist. Der Heavyweight aus dem Vereinigten Königreich, der ebenfalls für Pro Wrestling NOAH angetreten ist, feierte kürzlich sein offizielles TV-Debüt, als er an der Seite von Kam Hendrix einen Sieg gegen NXT-Champion Tony D’Angelo und North-American-Champion Myles Borne einfahren konnte. Im Anschluss attackierte Rook seinen Tag-Team-Partner, nachdem Hendrix den Pinfall gegen Borne für sich beansprucht hatte. Rook kann prominente Unterstützung vorweisen: John Cena hat mehrfach in sozialen Medien auf seine Segmente bei NXT reagiert.

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Nicole Martinez ist auf der Independent-Szene als Nikki Blackheart bekannt und bestritt bei der jüngsten NXT-Ausgabe ein Dark Match. Sie soll bereits vor ihrem Tryout und der nun erfolgten Verpflichtung stark im Fokus von WWE gestanden haben. Marcus Brown wechselt aus dem Bodybuilding ins Pro-Wrestling und hatte 2025 ein WWE-Tryout absolviert, bevor er nun offiziell unter Vertrag genommen wurde.

Update zu Nikki Bella

Abseits der Personalien im Performance Center gibt es ein weiteres Update zu Nikki Bella. Die frühere Titelträgerin fällt seit März aufgrund einer Knöchelverletzung aus, die sie sich bei SmackDown zugezogen hatte. Dadurch verpasste sie auch WrestleMania. Gegenüber „USA Today“ erklärte sie nun, dass sie weiterhin hofft, Ende Juni – und damit rechtzeitig zu Night of Champions – zurückzukehren. Die behandelnden Medizinerinnen und Mediziner wollen ihren Zustand allerdings erst im Juni erneut bewerten und legen sich vorab nicht fest. Bella betonte, dass sie trotz aller Zielsetzungen kein Risiko eingehen und erst dann wieder in den Ring steigen möchte, wenn ihre Muskulatur – insbesondere Waden, Quadrizeps und Gesäßmuskulatur – vollständig aufgebaut ist, um einer erneuten Verletzung vorzubeugen. Bei WrestleMania 42 wurde sie von der zurückgekehrten Paige ersetzt, die an der Seite von Brie Bella die WWE Women’s Tag Team Titles gewinnen konnte.

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Diskussion um WrestleMania-42-Akkreditierung

Für Diskussionen sorgte zuletzt zudem der Umgang von WWE mit Medienakkreditierungen rund um WrestleMania 42. ESPN-Reporter Andreas Hale schilderte in einem Auftritt bei „Off The Ropes“, dass ihm für beide Veranstaltungstage keine Presseakkreditierung erteilt wurde, obwohl er fristgerecht alle notwendigen Schritte eingeleitet habe. Hale, der in der Vergangenheit mehrere größere Features über WWE für ESPN verfasst und nach dem Start der Premium-Live-Events auf ESPN Unlimited auch Show-Reviews mit Schulnoten veröffentlicht hatte, berichtete, dass weder er noch ESPN eine Begründung für die Ablehnung erhielten. Seine Berichte endeten nach dem Crown-Jewel-Event im Oktober, das er mit der Note B bewertete, während Wrestlepalooza zuvor ein C erhalten hatte. Laut Hale blieb es bei einer kommentarlosen Absage: Weder WWE noch Verantwortliche in der Zusammenarbeit mit ESPN hätten eine offizielle Erklärung geliefert, warum er WrestleMania 42 schließlich nur von zuhause – in seiner Heimatstadt – verfolgen konnte. Er betonte, dass mögliche Hintergründe der Entscheidung „über seiner Gehaltsstufe“ lägen und ihm selbst nicht bekannt seien.

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