
By Super Festivals - https://www.flickr.com/photos/superfestivals/53896134778/, CC BY 2.0, Link
MJF hat sich in einem ausführlichen Interview mit „The Ariel Helwani Show“ zu mehreren aktuellen Themen rund um All Elite Wrestling geäußert. Dabei ging es unter anderem um die Stimmung in der AEW-Kabine, eine mögliche Rückkehr von Malakai Black, seine eigene Zukunft im Verhältnis zu WWE, die Entwicklung von AEW-Präsident Tony Khan sowie um seinen früheren Rivalen CM Punk.
MJF teilt gegen Malakai Black aus
Nach Ansicht von MJF hat sich das Klima im Locker Room deutlich verbessert, seit bestimmte Personen nicht mehr Teil des Rosters sind. Er sprach davon, dass Wrestlerinnen und Wrestler, die AEW lediglich als „Sprungbrett“ zu WWE betrachtet hätten, aus dem Kader „ausgemistet“ worden seien. Als aus seiner Sicht prominentestes Beispiel nannte er Malakai Black. MJF betonte, dass er Black persönlich kaum kenne und ihn nicht für einen „schlechten Menschen“ halte, warf ihm aber vor, in erster Linie auf ein „Mania-Moment“ bei WWE aus gewesen zu sein. Viele derjenigen, die AEW nur als Zwischenstation zurück zu WWE gesehen hätten, würden seiner Meinung nach entweder Gehaltseinbußen riskieren oder letztlich entlassen werden. Er stellte klar, dass es in seinen Augen keinen Grund gebe, Brücken zu verbrennen, wenn man bei AEW hart arbeite.
MJF erläuterte, dass er als „Teamkapitän“ der Kabine nur wiedergibt, wie die Mehrheit des Rosters die Situation mit Black wahrgenommen habe. Er wolle nicht „auf ihn einprügeln“, wolle aber keine Menschen in der Promotion haben, die nicht als Teamspielende auftreten. Wer sich anders verhalte, solle sich seiner Ansicht nach anderweitig umsehen – oder ihn vom Gegenteil überzeugen.
Hintergrund der Aussagen ist die jüngste Entlassung von Malakai Black bei WWE, nach der über eine mögliche Rückkehr zu AEW spekuliert wird. Laut MJF wäre ein solcher Schritt im Locker Room allerdings nicht unumstritten. Black war 2021 nach seiner ersten WWE-Entlassung zu AEW gewechselt und 2025 zu WWE zurückgekehrt. Gerüchte, er habe in seiner AEW-Zeit ungern Matches verlieren wollen, wurden von Black selbst bestritten. AEW hat Berichte, man verhandle bereits über eine Rückkehr, dementiert. AEW-World-Champion Swerve Strickland äußerte sich zu diesem Thema deutlich zurückhaltender als MJF und erklärte, er hoffe vor allem, dass Black im Wrestling das finde, was ihn glücklich mache.
lobt Tony Khan und spricht über seine Zukunft
Im weiteren Verlauf des Interviews ging MJF auf seine eigene Zukunft ein. Er stellte klar, dass er sich derzeit nicht vorstellen könne, AEW in Richtung WWE zu verlassen, auch wenn er sich ein „never say never“ offenließ. Er sprach davon, dass WWE ihm in der Vergangenheit „hypothetisch“ sehr hohe Summen angeboten habe, die er aber nicht als schwer abzulehnen empfunden habe. Entscheidend sei für ihn seine eigene Wertschätzung und das Vermächtnis, das er bei AEW aufbaue. Sein Ziel sei es, als einer der größten Wrestler aller Zeiten in Erinnerung zu bleiben und gleichzeitig in die Riege der erfolgreichsten Wrestler-zu-Schauspieler aufzusteigen. Als Referenz nannte er Dave Bautista, John Cena und Dwayne „The Rock“ Johnson, die er als „Mount Rushmore“ der Wrestler, die nach der aktiven Karriere im Schauspiel erfolgreich wurden, sieht. Er wolle als „vierte Figur“ in diese Reihe aufrücken und dies möglichst ohne WWE-Historie erreichen, ausschließlich auf Basis seines Namens und seiner bei AEW aufgebauten Karriere.
MJF berichtete außerdem von Gesprächen mit Sting, der großen Wert darauf gelegt habe, den Großteil seiner Laufbahn außerhalb von WWE gestaltet zu haben und erst sehr spät dorthin gewechselt zu sein. Ähnliche Überlegungen spielten für MJF offenbar eine Rolle bei der Einordnung seiner eigenen Karriereplanung.
Positiv äußerte sich MJF über die Entwicklung von Tony Khan als öffentlicher Vertreter von AEW. Er nahm dabei Bezug auf ein Interview, das Khan im November 2025 mit Ariel Helwani geführt hatte, und sprach von einer „Weiterentwicklung“ seines Chefs als Interviewpartner. Khan beantworte kritische Fragen inzwischen direkter und professionell, auch wenn es rund um AEW Gerüchte und Kritik gebe. MJF deutete an, dass er damit sowohl Spannungen mit TNA als auch Berichte über die Zukunft der TV-Situation von AEW gemeint haben könnte. Er lobte Khan als einen der besten kreativen Köpfe im Wrestling und als starken Anführer, der mit seiner Leidenschaft und seinem finanziellen Engagement eine wichtige Alternative im Wrestling-Markt geschaffen habe.
MJF stellte dabei zwar in typischer Manier heraus, welchen Anteil er selbst am derzeitigen Erfolg AEW zugeschrieben sieht, räumte aber zugleich ein, dass Khan sich als Führungspersönlichkeit „weiterentwickelt“ habe. Er hob hervor, dass es Fans und Beobachtenden durch AEW überhaupt erst möglich sei, eine echte Wahl zwischen verschiedenen Produkten zu haben.
Sportlich steht MJF zeitnah vor einem weiteren großen Match: Beim kommenden Double or Nothing Pay-per-View trifft er in einem Hair-vs.-Title-Match auf Darby Allin. Sollte MJF verlieren, müsste er sich den Kopf rasieren lassen. Im Gegenzug steht Allins Titel auf dem Spiel.
deutliche Worte auch zu CM Punk
Zum Abschluss des Interviews wurde MJF auch nach seiner Einschätzung zu CM Punk gefragt, mit dem er bei AEW eine vielbeachtete Fehde inklusive Dog Collar Match bestritten hatte. MJF zeigte sich von Punks Erfolgen bei WWE nicht überrascht und attestierte ihm ausdrücklich große Klasse als Wrestler, bewertete ihn charakterlich allerdings sehr negativ. Er machte deutlich, dass seine persönliche Meinung über Punk davon unberührt bleibe, dass er dessen Fähigkeiten im Ring nicht abspreche.
Diskutier hier mit vielen weiteren Fans über die aktuellen Aussagen von MJF




3 Antworten auf „MJF teilt gegen Malakai Black aus, lobt Tony Khan und spricht über seine Zukunft – deutliche Worte auch zu CM Punk“
MJF
der Lothar M. bzw Boris B.
des Wrestlings
Hauptsache irgend ein Müll von sich geben
Goldberg76
Man sollte schon verstehen das MJF hier ein Interview hatte und dort Fragen beantwortet hat die man ihn gestellt hat. Falls du es nicht weißt, so läuft ein Interview nun einmal ab.
Was dich an seinen Antworten stört bzw. das was du als Müll empfindest kann ich nicht nachvollziehen zumal MJFs seine Antworten sehr ehrlich und erfrischend sind und nicht nur Phrasen wie bei anderen.
Dir geht es doch nur darum das hier entweder die geliebte WWE oder der gute CM Punk nicht so gut wegkommt und dann unterstellt man natürlich anderen schnell mal Müll zu erzählen, weil man das Gesagte nicht hören möchte.
Jedenfalls sind die Aussagen von MJF besser als die immer gleichen Wendehals Interviews von CM Punk.
@Goldberg…und in welcher Hinsicht waren seine Aussagen bitte Müll. Er hat nur das gesagt, was die meisten Fans (außer vielleicht WWE-Fanboys) denken. Oder sind für dich Leute, die die Wahrheit, beziehungsweise das aussprechen, was die meisten denken, nur Laberbacken?
Ich persönlich denke ja, dass dein Kommentar einfach nur deshalb erfolgt ist, weil du mit MJF nichts anfangen kannst und deshalb ähnlich wertvoll ist, wie der von dir erwähnte Müll.