Sami Zayn über WrestleMania 42: „Die Stimmung war dieses Jahr etwas seltsam“ – Cody Rhodes nach AEW-Erfahrung wieder an Management-Rolle im Wrestling interessiert

09.05.26, von Jens "JME" Meyer

sami zayn wwe beitrag

Quelle: Miguel Discart, Sami Zayn WrestleMania 32 Axxess, bearbeitet, CC BY-SA 2.0

Sami Zayn über WrestleMania 42: „Die Stimmung war dieses Jahr etwas seltsam“

Sami Zayn hat in einem neuen Interview über seine Erfahrungen bei WrestleMania 42 gesprochen und dabei eine insgesamt ungewohnte Stimmung rund um das Event beschrieben. Nachdem er WrestleMania 41 im Jahr 2025 verpasst hatte, kehrte der frühere United States Champion in diesem Jahr zurück und traf in der zweiten Nacht der Show auf Trick Williams. Im Gespräch mit Witty Whittier erklärte Zayn, dass sich die Atmosphäre in diesem Jahr aus verschiedenen Gründen anders angefühlt habe. Er verwies darauf, dass bereits Faktoren wie das gewählte Hotel oder das eigene Match die Wahrnehmung verändern können. In seinem Fall sei vor allem seine aktuelle Charakterentwicklung ausschlaggebend gewesen. Normalerweise wisse er vor WrestleMania sehr genau, wo seine Figur stehe und was er tue. Dieses Jahr sei sein Charakter jedoch weniger klar definiert gewesen, während Trick Williams im Aufwind sei und Zayn teils polarisierende Reaktionen erhalte, die sich inzwischen deutlich ins Negative verlagert hätten. Aus Sicht seiner Figur stelle er sich die Frage, was er eigentlich getan habe, um diese Ablehnung zu verdienen. Dadurch habe sich alles weniger gefestigt und vorhersehbar angefühlt, zumal die Reaktionen von Stadt zu Stadt und Publikum zu Publikum stark schwankten. Zayn sprach außerdem von einer „seltsamen“ Gesamtstimmung rund um WrestleMania 42, unter anderem, weil das Segment mit Pat McAfee kurzfristig hinzugefügt worden sei und „so viele Dinge“ dieses Jahr anders gewirkt hätten. Trotz dieser Besonderheiten betonte er, dass er das Erlebnis als Ganzes weiterhin als Geschenk betrachte. Nachdem er WrestleMania im Vorjahr verpasst hatte, habe er sich diesmal wieder auf das Event gefreut. Vor Ort in der WrestleMania-Stadt, mit dem Match, den Meet & Greets und den Fan-Aktivitäten, genieße er die Tage grundsätzlich sehr – auch wenn das manchmal überwältigend sein könne. Gleichzeitig sehe er dies als Privileg: Würde er WrestleMania in 15 bis 20 Jahren besuchen, ohne im Mittelpunkt des Geschehens zu stehen, wäre dieses „Überfordertsein“ nicht mehr vorhanden. Insofern empfinde er es als eine Art Geschenk, mitten im Trubel eine so zentrale Rolle zu spielen.

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Cody Rhodes nach AEW-Erfahrung wieder an Management-Rolle im Wrestling interessiert

Cody Rhodes kann sich nach eigenen Aussagen erneut eine Rolle hinter den Kulissen im Pro Wrestling vorstellen. In einer neuen Ausgabe seines Podcasts „What Do You Wanna Talk About?“ berichtete der aktuelle Undisputed WWE Champion, dass er die WWE-Zentrale besucht und dort verschiedene Abteilungen getroffen habe, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die Arbeit im Office aussehen könnte. Rhodes erklärte, er betrachte seine frühere Zeit als Executive Vice President bei AEW im Rückblick als gescheitert, auch wenn es auf dem Weg dorthin durchaus Erfolge gegeben habe. Aus dieser Phase habe er jedoch viel gelernt, was nun seinen Wunsch verstärke, erneut im Management-Bereich tätig zu werden. Um den Besuch bei WWE HQ vorzubereiten, habe er sich vorgenommen, die Situation wie ein Bewerbungsgespräch zu behandeln. Er habe ein vollständiges technisches Show-Format mit Zeiten ausgearbeitet, das sich an der aktuellen Struktur orientiere, und dieses unter anderem mit Bruce Prichard und dem Creative-Team teilen wollen. Darüber hinaus habe er Treffen mit Produktionschef Lee Fitting und dessen Team sowie weiteren Abteilungen geplant. Dabei sei es ihm nicht um formelle Kurzvorstellungen gegangen, sondern konkret um die Frage, welchen Beitrag er in Bereichen wie etwa Community-Arbeit tatsächlich leisten könne und ob er dort „reinpasse“. Zur Vorbereitung holte Rhodes zudem Feedback von Kolleginnen und Kollegen aus dem Roster ein und fragte nach deren eigenen kreativen Ideen. Die Resonanz sei unterschiedlich ausgefallen, besonders hervorgehoben wurde im Podcast jedoch Kit Wilson, der als Gast in der Folge auftrat. Wilson habe ihm insgesamt neun ausführliche PDF-Dokumente mit Konzepten geschickt, was Rhodes nach eigenen Angaben beeindruckte und seine Vorfreude auf Wilsons weitere Entwicklung steigerte. Nach seinem Abschied von AEW im Jahr 2022 habe Rhodes zunächst nicht gedacht, noch einmal eine Management-Funktion im Wrestling übernehmen zu wollen. Seit seiner Rückkehr zu WWE ist er dreimaliger Undisputed WWE Champion. Ob er sich eine offizielle Management-Rolle parallel zu seiner aktiven Karriere vorstellen kann oder dies eher als Perspektive für die Zeit nach dem Karriereende sieht, ließ Rhodes offen und äußerte sich dazu nicht konkret.

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