
Quelle: Miguel Discart, Triple H WM Axxess 2014, bearbeitet, CC BY-SA 2.0
Wer ist für die Entscheidungen von den jüngsten Entlassungen verantwortlich?
Die jüngsten Entlassungen bei WWE nach WrestleMania 42 sollen laut einem Bericht vor allem von Paul „Triple H“ Levesque entschieden worden sein. Wie Dave Meltzer im Wrestling Observer Newsletter berichtet, war der WWE Chief Content Officer der wichtigste Entscheidungsträger bei der Frage, welche Talente bleiben und welche freigestellt werden. Auch WWE-Präsident Nick Khan soll in den Prozess eingebunden gewesen sein. Dem Bericht zufolge nahmen außerdem die Führungskräfte Ed Koskey und Bruce Prichard an den Gesprächen teil. Zwar habe es zwischenzeitlich Spekulationen gegeben, dass auch Verantwortliche von TKO Group Holdings direkten Einfluss auf die Kürzungen genommen hätten, letztlich sei die endgültige Entscheidung aber in erster Linie von Triple H getroffen worden. Laut Dabei handelte es sich bei den Maßnahmen um den üblichen jährlichen Einschnitt nach WrestleMania. Betroffen gewesen seien vor allem geringer bezahlte Talente, darunter Entwicklungswrestler ohne realistische Aufstiegsperspektive sowie Main Roster-Namen, bei denen WWE intern offenbar keinen weiteren großen Nutzen mehr sah. Zu den im Bericht genannten Entlassungen zählen unter anderem The Wyatt Sicks, Aleister Black, Zelina Vega, Motor City Machine Guns, Kairi Sane, Santos Escobar, Zoey Stark, Apollo Crews, Alba Fyre und Luca Crusifino.
Backstagenews über NXT-Debüt
Will Kroos hat in der aktuellen Ausgabe von WWE NXT einen überraschenden ersten Auftritt hingelegt. Im Rahmen eines Segments mit NXT Champion Tony D’Angelo, EVIL und Tavion Heights tauchte der Brite plötzlich auf und setzte mit einem Moonsault ein Ausrufezeichen. Laut BodySlam+ wussten vorab nur sehr wenige Personen von dem Debüt. Dem Bericht zufolge war die Information im Wesentlichen auf das NXT-Management, Produzenten und die direkt beteiligten Talente beschränkt. Kroos ist ein achtjähriger Veteran der britischen Wrestlingszene und war unter anderem bereits PROGRESS Atlas Champion. Er arbeitete in der Vergangenheit regelmäßig für PROGRESS und RevPro und absolvierte zuletzt zudem eine Tour für Pro Wrestling NOAH, die von November 2025 bis Mitte Januar 2026 lief. Welchen Namen er künftig bei WWE verwenden wird, ist aktuell noch offen. Bei seinem ersten Auftritt bei NXT wurde er jedenfalls nicht namentlich vorgestellt.
Keine weiteren Folgen von Hulk Hogan-Doku geplant
Obwohl die neue Netflix-Dokuserie „Hulk Hogan: Real American“ nur aus vier Episoden besteht, sind aktuell offenbar keine weiteren Folgen geplant. Das erklärte Regisseur Bryan Storkel in einem Interview, in dem er einräumte, dass es rund um Hogans Leben und Karriere eigentlich noch deutlich mehr Stoff gegeben hätte. Storkel machte deutlich, dass bei der Produktion zahlreiche Inhalte letztlich nicht in die finale Fassung aufgenommen wurden. Man habe sich bewusst auf vier Teile festgelegt und daraus die aus Sicht des Teams wichtigsten beziehungsweise passendsten Inhalte ausgewählt. Gespräche über eine Fortsetzung oder zusätzliche Episoden gebe es derzeit aber nicht. Die vierteilige Dokuserie beleuchtet Hulk Hogans Kindheit, seinen Aufstieg im Wrestling, seine Kontroversen und auch seinen Tod. Alle vier Folgen sind inzwischen bei Netflix verfügbar.
Quellen: Wrestling Observer Newsletter, Bodyslam+, Fightful, Ham Radio Show
Diskutiert in unserem Forum mit vielen anderen Wrestlingfans über diese Themen! Klick!




12 Antworten auf „Wer ist für die Entscheidungen von den jüngsten Entlassungen verantwortlich? – Backstagenews über NXT-Debüt – Keine weiteren Folgen von Hulk Hogan-Doku geplant“
Ich glaube kein Wort. Der Paul war doch seit der TKO Übernahme eine Marionette.
TKO konnte den nicht so einfach absägen weil sie niemanden hatten. WWE ist wie Bundesliga. Ohne „Stallgeruch“ wird es schwer. Nur deswegen haben sie den Hunter behalten. Denkt gerne was anderes aber ich behaupte, seine Macht beschränkt sich definitiv nicht aufs Geschäftliche, er darf ein wenig mitbooken und stellt das Gesicht. Im Endeffekt ist er nur ein dummes Bauernopfer dieser TKO Investhaie.
Das Produkt WWE verreckt. Langsam aber sicher.
Ich denke das reicht auch so. Die Doku ist in Ordnung so wie sie ist.
Muss nicht unnötig in die Länge gezogen werden.
Dann vielleicht lieber eine neue Doku in Angriff nehmen. Spontan würden mir da Randy Savage oder Rick Rude einfallen.
@Y2J…der Warrior wäre auch so ein Kandidat…der hatte auch so seine Schattenseiten.
Langsam wird es spanned. Schön wäre es ja schon irgendwie wenn die WWE genauso wie die WCE kaputt gehen würde. Lustig wenn sie dann von der AEW aufgekauft werden würde.
Warum wäre das schön? lol. Das war schon damals bei der WCW eine Tragödie. Schön wäre gewesen die WCW hätte sich damals wieder zusammengerauft. Und heute wäre es schön, wenn die WWE an alte Erfolgsgeschichten wieder anknüpfen könnte.
Nur Konkurrenz sorgt für Wettbewerb und Kreativität. Monopole sind nie gut, selbst eines von AEW nicht.
Schön wäre, wenn WWE ein Wettbewerber auf Augenhöhe mit Fokus auf Wrestling wäre…
Schön wäre, wenn WWE ein fairer Vertragspartner und Arbeitgeber fürs Wrestling Biz wäre
Solange aber so Knicklichtgestalten wie Paul nur die Schiessbudenfigur für die Öffentlichkeit ist und im unbekannten die Stzrippen von Buchhaltern gezogen werden… wird das alles nix… Wrestling ist nur deren Vehikel zum Profit… und genau das merkt man diesem Produkt an.
Da wird mehr Hirnschmalz darin investiert, wie vielschichtig man Werbeplätze in verschiedenen Werbeformen verkaufen kann, während das Produkt eigentlich nur die Sicht auf die teuren Werbeplätze verdeckt… und dafür soll man als Zuschauer Geld zahlen…
Bin da auch bei @SCSA…das Ende der WCW war definitiv nicht schön und die Entwicklung der WWE seit mindestens 12 bis 25 Jahren ist auch nicht schön für uns Fans. Die beste Zeit ist doch wirklich dann für uns Fans, wenn sich mehrere Ligen auf Augenhöhe (am besten auf hohem Niveau) begegnen und sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen, so wie das ab 1996/97 für ein paar Jahre der Fall war. Da war man als Fan immer gespannt, was als Nächstes passieren würde.
„Im Endeffekt ist er nur ein dummes Bauernopfer dieser TKO Investhaie“
5 Million Boni bei der Fusion + 8 Millionen in Aktienanteile.
Seitdem eine jährliche Vergütung von 5-12 Mio Dollar.
Da wäre ich ausnahmsweise auch gerne mal das dumme Bauernopfer. 😁
@Lobo: Das wäre sicherlich für die Fans das Beste. Allerdings glaube ich kaum, dass das so auf Dauer funktionieren kann. Wenn sich beide Parteien auf Augenhöhe treffen und wie du sagst zu Höchstleistungen pushen sollen, dann ist das mit immens viel Ausgaben verbunden. Diese werden aber nicht voll kompensiert werden können. Auf Dauer macht dann also immer einer finanziell schlapp, aus was für Gründen auch immer.
ich kann mir vorstellen:
TKO gibt Hunter die Vorgabe:
(Zahl ist ein Beispiel)
Spar 3.5 Mio an Budget ein….. und Hunter diskutiert das aus, segnet es vermutlich beim Khan ab und dann reichen sie ihre Entscheidung bei TKO ein. dort wird sicherlich auch jemand grob über die Namen schauen, die meisten auf den Zettel wird eh keiner kennen, und dann wird gekündigt.
vllt schauen die parallel auch, wer viel verdient (7 stellig), da werden sie dann den einen oder anderen auch kennen. .. und dann wird halt entschieden, dass , aktuell,Kofi und Apollo zu teuer sind.
@DDP…ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Kofi und Creed siebenstellig verdient haben. Ich vermute eher mal etwas im sechsstelligen Bereich.
Man geht von 500.000 Grundgehalt aus, dazu kommen diverse Bonis, Merch und Werbeeinnahmen, also Kofis verdienst war schon nah an der jährlichen Million dran.
Zu der „New Day Prime Zeit“ wahrscheinlich deutlich drüber.