Weitere Details und Hintergründe zu den WWE-Entlassungen bei NXT und im Main Roster

29.04.26, von Jens "JME" Meyer

motor city machine guns wwe beitrag

© WWE/TNA Wrestling

Weitere Details und Hintergründe zu den WWE-Entlassungen bei NXT und im Main Roster

Wie bereits berichtet, hat WWE in den vergangenen Tagen zahlreiche Talente sowohl aus dem Main Roster als auch aus dem Bereich NXT entlassen. Nun liegen weitere Informationen zu den Hintergründen der Personalentscheidungen sowie zur Zukunft der Motor City Machine Guns vor.

Zu den prominenteren NXT-Abgängen zählen Tyson Dupont, Tyriek Igwe, Tyra Mae Steele, Malik Blade und Luca Crusifino, die allesamt bereits bei NXT und/oder EVOLVE aufgetreten waren. Laut einem Bericht von BodySlam+, der eine Meldung von Fightful Select bestätigt, stehen die Entlassungen im Zusammenhang mit mehreren neu verpflichteten Talenten, deren Verpflichtungen bislang noch nicht öffentlich gemacht wurden. Eine weitere Quelle gab an, dass ein Teil der Cuts darauf zurückzuführen sei, dass bestimmte Wrestlerinnen und Wrestler innerhalb eines vorgegebenen Zeitraums nicht die erwarteten Fortschritte im Training gezeigt hätten. Es wird berichtet, dass weitere NXT-Entlassungen in naher Zukunft folgen könnten.

Auch Wrestling Observer Radio meldet, dass die Liste der betroffenen NXT-Talente größer sein soll als bislang öffentlich bekannt. Demnach könnten in dieser Woche noch weitere Wrestlerinnen und Wrestler das Performance Center verlassen müssen. Bislang bekannt sind Entlassungen unter anderem von Andre Chase, Dante Chen, Tyra Mae Steele, Tyson Dupont, Tyriek Igwe, Malik Blade, Luca Crusifino, Chris Island, Sirena Linton, Trill London und Carlee Bright. Bright hatte ihr WWE-Aus bereits im Vorfeld der Premiere von „WWE LFG“ Staffel 3 am vergangenen Sonntag selbst öffentlich gemacht. In einer weiteren Einschätzung bei Wrestling Observer Live wurde zu Andre Chase ausgeführt, dass dieser von WWE vor allem mit der Absicht verpflichtet worden sei, anderen im NXT-Umfeld beim Lernen und Entwickeln zu helfen. Eine Beförderung ins Main Roster sei demnach nie konkret vorgesehen gewesen.

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Von den Entlassungen im Main Roster sind unter anderem Zoey Stark und Santos Escobar betroffen, die beide zuletzt verletzt waren. Bryan Alvarez berichtete, Stark sei zum Zeitpunkt ihrer Entlassung bereits medizinisch für eine In-Ring-Rückkehr freigegeben gewesen, sei aber schlicht nicht eingesetzt worden. Escobar habe sich dagegen erst vor rund einem Monat bei einem AAA-Event eine Trizepsverletzung zugezogen und sei noch nicht wieder ringtauglich gewesen.

Als besonders überraschend gilt die Entlassung von Kairi Sane, die sich mitten in einer laufenden Storyline mit Asuka und IYO SKY befand. Berichte, wonach sie sich inzwischen in Japan aufhält, müssen laut Alvarez nicht zwangsläufig in direktem Zusammenhang mit der Entlassung stehen. Er hob hervor, dass Kairi seit ihrer Verpflichtung regelmäßig mindestens ein- bis zweimal pro Monat nach Hause gereist sei. Die Storyline zwischen IYO SKY und Asuka wurde bei RAW fortgeführt: Asuka kostete SKY das Match um die Women’s Intercontinental Championship, indem sie für eine Ablenkung sorgte. Nach der erfolgreichen Titelverteidigung von Becky Lynch setzte Asuka im Ring den Asuka Lock an und unterstrich damit ihre Angriffe der vergangenen Wochen. Währenddessen waren im Publikum lautstarke „We Want Kairi“-Rufe zu hören, Asuka verließ die Szene am Ende als dominante Figur. Parallel dazu berichtet WrestleVotes, dass aktuell nicht damit zu rechnen sei, Kairi kurzfristig zurückzuholen. WWE wolle demnach vermeiden, den Eindruck zu erwecken, dass solche Entscheidungen allein durch laute Proteste eines Teils der Fans revidiert werden könnten. Stattdessen verfolge man offenbar die Strategie, den Unmut auszusitzen und darauf zu setzen, dass die Diskussionen mit der Zeit abebben, ähnlich wie im Fall von Karrion Kross.

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Auch Alex Shelley und Chris Sabin – besser bekannt als die Motor City Machine Guns – wurden im Rahmen der jüngsten Entlassungswelle von WWE freigestellt. Sabin hat das Ausscheiden des Tag Teams inzwischen bestätigt. Laut Fightful Select greift in ihren Verträgen eine 90-Tage-Klausel, sodass sie im Juli offiziell vertragsfrei sein sollen. In dem Bericht heißt es weiter, dass man mit Quellen bei TNA gesprochen habe, die erklärten, das Duo sei dort jederzeit willkommen, man rechne aber eher mit einem Wechsel zu AEW. AEW habe bereits Anfang 2024 Interesse an den Motor City Machine Guns gezeigt und ein Angebot unterbreitet, das WWE schließlich matchte, woraufhin sich Shelley und Sabin für WWE entschieden. Ob AEW nach den aktuellen Entwicklungen erneut Kontakt aufgenommen hat, ist derzeit offen. Innerhalb von WWE wird berichtet, dass Shelley und Sabin selbst davon ausgingen, außerhalb der Company weiterhin aktiv zu sein und ihre Wrestling-Karriere fortzusetzen. Zudem planen sie, ihr Bandprojekt GRPPLNG weiter voranzutreiben. WWE-intern hieß es, das Tag Team habe auf mehr Einsatzzeiten gehofft, sei aber grundsätzlich mit der Art und Weise zufrieden gewesen, wie man sie eingesetzt habe. Für die SmackDown-Aufzeichnungen in der vergangenen Woche waren die beiden demnach bereits nicht mehr eingeplant.

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4 Antworten auf „Weitere Details und Hintergründe zu den WWE-Entlassungen bei NXT und im Main Roster“

Polstar sagt:

WWE möchte also vermeiden, daß der Eindruck entsteht, sie würden den Fans geben, was diese wollen? Und dann nachher über geringere Zuschauerzahlen wundern? Ist nicht so ganz mein Humor, aber wer’s mag…

Stef sagt:

Wenn WWE bei allen Fanprotesten einknicken würde (hatte mich auch schon bei R-Truth gewundert, allerdings auch gefreut), dann würde wohl kaum ein Talent entlassen und man könnte keine neuen einstellen, weil sonst der Kader zu groß würde. Es würden sich sicher auch Leute finden, die „We want Black“ rufen. Ich kann’s also verstehen. Aber ich will Kairi auch zurück.

Cara Trivet sagt:

Ich verstehe nicht warum man nicht endlich Josh Briggs frei lässt. Er wird kaum eingesetzt und hat keine Ideen für ihn, man setzt ihn nicht bei EVOLVE ein…was hat Josh Briggs verbrochen, dass man ihm das antut? Von allen entlassenen Wrestlern gehört Josh Briggs mit Sicherheit zu denjenigen die es meisten verdient hätten endlich wieder vernünftig arbeiten zu können, eingesetzt zu werden und zeigen zu können was man wirklich drauf hat.

ok.lets.go sagt:

Naja besonders bei Santos und Kairi sehe ich eher das Problem darin, dass beide doch eher einen Style verfolgen, welcher bei der WWE stark gebremst wird und beide wirklich nie zeigen könnten was sie können.

Der Fehler liegt hier also ich bei den beiden.

Bezogen auf die Beiden, hoffe ich ja, dass am Comback von Lucha Underground etwas dran ist, denn da sehe ich beide vollkommen gut aufgehoben.

Hoffe und würde mir wünschen, dass bei der WWE und auch bei der AEW weiter ausgedünnt wird und nicht man jeden verpflichtet, der eigentlich nicht in das System der Marke passt – nur um zu sagen, wir hatten sie alle!

Das ist Bullshit!

Von den beiden Marken interessieren mich beide nicht wirklich. Ich lese ab und an Berichte aber sie regelmäßig verfolgen, ist reine Zeitverschwendung und Nonsens! – bestehen doch beide Ligen eh nur aus ihre 5 – 6 Grundakteure und dem bissl Beiwerk.

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