
Quelle: New Japan Pro Wrestling, Cody Rhodes BC promo 2018, bearbeitet, CC BY 3.0
Cody Rhodes’ Status vor WWE Backlash
Undisputed WWE Champion Cody Rhodes hat sich bei seinem Titelmatch gegen Randy Orton in der ersten Nacht von WrestleMania 42 eine erhebliche Augenverletzung zugezogen. Das Match, das Rhodes letztlich gewinnen konnte, war von einem intensiven Schlagabtausch geprägt. Im Anschluss war sein Auge komplett zugeschwollen, sodass zunächst unklar blieb, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist und wann er wieder voll einsatzfähig sein wird.
Laut WWE zog sich Rhodes eine schwere Verletzung im Bereich der Augenhöhle zu. Er musste drei Stiche im Gesicht sowie vier Klammern am Hinterkopf über sich ergehen lassen. Dave Meltzer berichtet im Wrestling Observer, dass Rhodes in das Concussion-Protokoll der Company aufgenommen wurde. Backstage gehe man allerdings überwiegend davon aus, dass er keine Gehirnerschütterung erlitten hat und die Maßnahme in erster Linie aus Vorsicht erfolgt ist. Erste Einschätzungen deuten zudem darauf hin, dass der Orbitalknochen nicht gebrochen ist – eine Fraktur hätte eine deutlich längere Ausfallzeit nach sich gezogen. Ob Rhodes beim Premium Live Event Backlash am 9. Mai in den Ring steigen kann, ist aktuell noch offen und hängt von weiteren medizinischen Untersuchungen ab.
Jade Cargills Blick auf ihre erste Regentschaft
Parallel dazu hat sich Jade Cargill ausführlich zu ihrem WrestleMania-42-Match gegen Rhea Ripley und zu ihrer bisherigen Zeit als WWE Women’s Champion geäußert. In einem Interview mit „The Takedown“ von Sports Illustrated blickte Cargill auf ihr Titelmatch zurück und betonte, wie wichtig die Chemie im Ring gewesen sei. Sie verwies dabei auf Ripleys Erfahrung mit Top-Gegnerinnen wie Becky Lynch und Charlotte Flair bei früheren WrestleManias. Cargill hob hervor, dass es „zwei zum Tango“ brauche und Ripley nur dann ein starkes Match zeigen könne, wenn auch sie selbst eine entsprechende Leistung abrufe. Sie sei mit großem Selbstvertrauen in das Match gegangen und habe sich nicht nervös gefühlt, ähnlich wie im Vorjahr bei ihrem WrestleMania-Match gegen Naomi, das zwar kein Titelmatch war, für sie aber dennoch sehr bedeutend gewesen sei.
Rückblickend zeigte sich Cargill mit ihrem ersten Run als WWE Women’s Champion nur teilweise zufrieden. Zwar habe es sich gut angefühlt, den Titel zu halten, doch sie hätte sich mehr Einsätze und härtere, wettbewerbsorientierte Matches gewünscht. Sie bezeichnete ihre Regentschaft im Nachhinein als eine Art „Probelauf“ und kündigte an, dass sie einen möglichen nächsten Run ganz anders gestalten möchte. Ihr Ziel sei es, mehr „Grit“ zu zeigen, sich stärker in die Geschichten hineinzuwerfen und jede Herausforderung im Ring intensiv anzunehmen.
Im Gespräch erinnerte sich Cargill auch an ihre Anfänge und betonte, dass sie schon früh von prominenten Persönlichkeiten umgeben gewesen sei. So verwies sie auf ihr Debütmatch bei AEW, in dem sie gemeinsam mit Shaquille O’Neal gegen Cody Rhodes und Red Velvet antrat. Besonders im Gedächtnis geblieben sei ihr eine Aussage von O’Neal, der auf die Frage nach Nervosität sinngemäß erklärt habe, er könne stolpern oder hinfallen, wäre aber dennoch immer noch ein Star. Diese Haltung habe sie bis heute geprägt.
Cargill hatte den WWE Women’s Title im November 2025 bei Saturday Night’s Main Event (SNME) von Tiffany Stratton gewonnen, nachdem Berichten zufolge eine Knieverletzung Strattons den Titelwechsel mit beeinflusst hatte. Ihre erste Titelverteidigung folgte in der SmackDown-Ausgabe vom 13. Februar. Rhea Ripley rückte nach ihrem Sieg im Elimination Chamber Match als nächste Herausforderin nach und setzte ihren Fokus klar auf Cargills Titel. Die anschließende Auseinandersetzung in den sozialen Medien mündete schließlich im Titelmatch bei WrestleMania 42, bei dem Ripley Cargills knapp 170 Tage dauernde Regentschaft beendete.
Hintergründe zu Adam Weitsman
Für zusätzliche Aufmerksamkeit sorgte in diesem Zusammenhang ein Auftritt am Kommentatorenpult während des Women’s Championship Matches zwischen Rhea Ripley und Jade Cargill in der zweiten Nacht von WrestleMania 42. Neben Michael Cole und Wade Barrett nahm Adam Weitsman Platz, dessen Name im Bild eingeblendet wurde, ohne dass die Hintergründe seines Auftritts im Rahmen der Show erläutert wurden. Weitsman trug ein Headset, beteiligte sich aber weder hörbar an der Kommentierung noch griff er in das Matchgeschehen ein.
Wie „Awful Announcing“ berichtet, ist Weitsman Inhaber eines Schrott- und Metallverarbeitungsunternehmens aus dem US-Bundesstaat New York, hat seine geschäftlichen Aktivitäten aber auf weitere Bereiche ausgedehnt. Derzeit fungiert er als CEO des Krypto-Unternehmens Viridium. Gemeinsam mit seiner Ehefrau investiert er zudem in Immobilien und betreibt ein Restaurant. Bekannt ist er außerdem für sein Engagement im College-Sport, insbesondere im Bereich des Basketballprogramms der Syracuse University. Weitsman hat in der Vergangenheit erhebliche Beiträge zum NIL-Programm geleistet und pflegt Verbindungen zu prominenten Persönlichkeiten wie Tom Brady, Julian Edelman und Jimmy Fallon. Zu seiner Biografie gehört auch ein juristischer Vorfall: 2004 verbüßte er eine achtmonatige Haftstrafe in Folge eines Scheckbetrugsfalls.
Dave Meltzer merkte im Wrestling Observer an, dass Weitsman sehr wahrscheinlich einen hohen Betrag gezahlt hat, um bei WrestleMania 42 am Kommentatorenpult sitzen zu dürfen – ähnlich wie jene Fans, die dafür bezahlen, dass ihre Namen auf der Ringmatte platziert werden.
Wird es Cody Rhodes zu WWE Backlash schaffen oder wird seine Pause doch länger sein?




6 Antworten auf „Cody Rhodes’ Status vor WWE Backlash – Jade Cargills Blick auf ihre erste Regentschaft – Hintergründe zu Adam Weitsman“
Wie oft hat Cargill den Titel verteidigt in den 179 Tagen?
Cargill hob hervor, dass es „zwei zum Tango“ brauche und Ripley NUR DANN ein starkes Match zeigen könne, wenn auch sie selbst eine entsprechende Leistung abrufe – Wow😅
Wie kommt die Cargill denn auf diese von oben herab Betrachtungsweise ihrer Leistung, die sich seit ihrem AEW Weggang in keiner Sub-Disziplin verbessert hat?
So überheblich kann man doch nur werden, wenn man innerhalb des neuen bzw. aktuellen Arbeitgebers eine derart schiefe Wahrnehmung seiner geleisteten Arbeit bekommt, weil es keinerlei Kritik an ihren stagnativen Fähigkeiten gibt, stattdessen wohl noch gelobt wird, wie stillgestanden sie arbeitet.
Würde sie nicht über die Physis verfügen, die sie zum personifizierten Superhelden-Klischee machen, würde sie sicher längst gefeuert worden sein, wenn sie den typischen Werdegang über NXT hätte gehen müssen und eine Weiterentwicklung nicht attestierbar ist.
Jade gegen Rhea muss weiter gehen damit Jade ihren Titel wieder zurück holen muss denn da gehört er hin
Leute, beruhigt euch, die Cargill will damit doch nur sagen dass sie selbst sich auch anstrengen muss und abliefert muss damit ein Match mit ihr halbwegs gut aussieht. Da hat sie schon recht. Ripley alleine kann kein Match zeigen.
Jade zeigte erstmals gegen Rhea ein wenig an Leistung, sie dürfte also inzw. ein wenig dazu gelernt haben.
Weder bei AEW noch bei WWE hat sich außer Kraft nix gezeigt. Kein Können, keine Ausstrahlung.
Also – lasst sie als Jobberin arbeiten, wenn ihr sie schon unbedingt behalten wollt. Als Jobber werden weit bessere Leute mit mehr Ausstrahlung eingesetzt, also warum sie nicht ?!
Coloured people, die man mit Titeln versehen könnte (Quote und so) wären weit bessere vorhanden.