Carter Sterling, Rhea Ripley 2024, bearbeitet, CC BY-SA 2.0
Hintergrund-Infos zum Faceturn von Trick Williams
Bei WWE WrestleMania 42 Night Two konnte Trick Williams einen wichtigen Karriereschritt machen: Er besiegte Sami Zayn und krönte sich damit zum neuen United States Champion. Im Match trat Williams klar als Babyface auf und erhielt eine deutlich positive Reaktion des Publikums, was sich bereits in den vergangenen Wochen zunehmend abgezeichnet hatte. Wie Fightful Select berichtet, laufen interne Gespräche über einen Babyface-Turn von Trick Williams bereits seit über einem Monat. Ausschlaggebend dafür sei insbesondere seine wachsende Popularität gewesen, die sich vor allem bei seinem Entrance zeigte. Die Kombination aus Auftritt, Präsentation und Entrance Theme habe zu immer lauteren und positiveren Reaktionen geführt, sodass WWE die Ausrichtung entsprechend anpasste. Der Bericht weist zudem darauf hin, dass Williams seine Zeit bei NXT noch als Heel beendet hatte – eine Rolle, die er seit TNA Rebellion 2025 innehatte. Auch bei seinem Debüt im WWE-Main Roster im Januar trat er zunächst als Heel auf, als er Randy Orton unterbrach. In den Wochen danach begann jedoch sukzessive der Übergang zum Babyface, der nun mit dem Titelgewinn bei WrestleMania 42 und der klar positiven Publikumsresonanz sichtbar vollzogen wurde.
Rhea Ripley spricht offen über Essstörung, Social-Media-Druck und Gerüchte um ihren Körperwandel
Rhea Ripley hat sich in einem ausführlichen Gespräch über ihre aktuelle körperliche Veränderung, den Umgang mit Social Media und ihre psychische Gesundheit geäußert. In den vergangenen Wochen war ihr verändertes Erscheinungsbild in den sozialen Netzwerken vielfach diskutiert worden, teilweise verbunden mit Spekulationen über ihr Training oder vermeintliche gesundheitliche Probleme. Auslöser für ihre klaren Worte war unter anderem ein Post einer Fitness-Influencerin auf Instagram, in dem infrage gestellt wurde, ob Ripley ihr Training verändert habe und dadurch Muskelmasse verloren gegangen sei. Ripley stellte in einem Kommentar klar, dass bei ihr eine Essstörung vorliege, an deren Bewältigung sie arbeite. In dem Podcast „Pod Meets World“ sprach sie nun ausführlicher darüber, wie sehr sie die Atmosphäre in den sozialen Medien zeitweise belastet. Ripley beschrieb, dass sie Phasen erlebe, in denen der Umgang mit negativen Kommentaren sehr schwer falle, insbesondere dann, wenn ihr privates Umfeld nicht im Gleichgewicht sei. Sie betonte, wie wichtig ihr ein stabiles Umfeld sei, zu dem ihr Ehemann Buddy Matthews, ihre Hunde und enge Freunde wie „Tommy“ gehören. Mit ihnen teile sie einen positiven Alltag, etwa beim gemeinsamen Training. Besonders die Plattform X (ehemals Twitter) nannte sie als Problem: Schon beim Öffnen der App würden ihr negative Beiträge über ihr Aussehen, ihr Booking und ihre Person angezeigt, obwohl viele der Kommentierenden sie persönlich nicht kennen. Diese ständige Konfrontation ermüde sie, sei aber zugleich ein Grund dafür, dass sie ihre eigenen Schwierigkeiten öffentlich mache. Ursprünglich habe sie nicht vorgehabt, ihre Essstörung publik zu machen. Sie habe sich jedoch entschieden, offen darüber zu sprechen, wenn dies anderen helfen könne, die Ähnliches durchmachen. Ripley verwies darauf, dass sie sich als Jugendliche gewünscht hätte, von den Kämpfen ihrer eigenen Vorbilder zu erfahren, um Mut zu schöpfen. Ihre Essproblematik führe sie vor allem auf Stress und das Gefühl mangelnder Kontrolle zurück. Sie beschrieb sich als sehr kontrollorientierten Menschen, der Schwierigkeiten habe, wenn Faktoren wie Arbeitsplan, Reisen oder private Konflikte – etwa mit einer ehemaligen Freundin in ihrem Umfeld – nicht in der eigenen Hand liegen. Auch der Druck bei einem Aufenthalt in Australien, die Reaktionen des Publikums auf Kolleginnen und Kollegen nicht steuern zu können und gleichzeitig unter hoher medialer Aufmerksamkeit zu stehen, habe sie stark belastet. Deutliche Worte fand Ripley für Spekulationen, ihre körperliche Veränderung hänge mit Rückenproblemen oder dem Absetzen von Steroiden zusammen. Sie stellte klar, dass Wrestlerinnen und Wrestler getestet werden und sie keine verbotenen Substanzen nehme. Behauptungen, sie habe aus gesundheitlichen Gründen „abnehmen müssen“ oder sei „von den Roids runter“, wies sie zurück. Ripley hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach das Verhalten von Fans in sozialen Medien und im direkten Umfeld kritisiert. Unter anderem wurde bekannt, dass ihr trotz gegenteiliger Bitten Fanpost an ihre Privatadresse geschickt wurde. Während einer Tour von WWE in Paris war sie zudem von Fans bedrängt worden, die Autogramme und Fotos verlangten, woraufhin sie auf X eindringlich auf Rücksichtnahme und den Respekt gegenüber der Privatsphäre der Talente hinwies. Sportlich steht für Rhea Ripley nun der nächste große Auftritt bevor: Sie bestreitet an diesem Wochenende ihr siebtes WrestleMania-Match und trifft dabei auf Jade Cargill um die WWE Women’s Championship.
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1 Antwort auf „Rhea Ripley spricht offen über Essstörung, Social-Media-Druck und Gerüchte um ihren Körperwandel – Hintergrund-Infos zum Faceturn von Trick Williams“
Rhea ist eine echt tolle Frau. Ich hoffe, sie wird noch lange aktiv im Wrestling sein.