Drew McIntyre hat klargestellt, dass er trotz seines 40. Geburtstags im Jahr 2025 derzeit keinen Grund sieht, seine Karriere im Ring zu verlangsamen. In der aktuellen Ausgabe von „Insight with Chris Van Vliet“ wurde der Schotte darauf angesprochen, ob der runde Geburtstag seine Zukunftsplanung beeinflusse. McIntyre erklärte, er fühle sich körperlich in guter Verfassung und sei kreativ so erfüllt wie lange nicht mehr. Solange er selbst zufrieden sei, seine Ehefrau hinter ihm stehe und die Fans mit seiner Arbeit glücklich seien, sehe er keinen Anlass, kürzerzutreten. Er verwies zudem auf andere Spitzensportler wie LeBron James und Cristiano Ronaldo, die in vergleichbarem Alter weiterhin auf höchstem Niveau agieren und als Beispiel für eine verlängerte Hochphase von Athletinnen und Athleten dienen.
McIntyre war zuletzt Undisputed WWE Champion, bevor er den Titel im vergangenen Monat auf dem Weg zu WrestleMania 42 an Cody Rhodes verlor. Im Gespräch mit Van Vliet räumte er ein, dass es sowohl für ihn persönlich als auch für seine Figur Momente der Enttäuschung gebe. Gleichzeitig könne er aber die größere Perspektive erkennen und sehe, wo sich das Unternehmen aktuell befinde und dass er selbst weiterhin auf einem guten Weg sei.
Auf die Frage, wie sich seine jüngste Titelregentschaft angefühlt habe, reagierte McIntyre positiv. Er betonte, dass kaum jemand mit seinem Titelgewinn gerechnet habe, da viele davon ausgegangen seien, dass Cody Rhodes nach dem „Finish the Story“-Moment seinen Lauf als Champion ununterbrochen fortsetzen würde. Den Titelgewinn in Berlin beschrieb McIntyre als überraschende Wendung, die bei den Zuschauerinnen und Zuschauern spürbare Reaktionen ausgelöst habe. Aus seiner Sicht habe die Konstellation Rhodes in eine Jagdposition gebracht und ihm damit den nötigen „Edge“ zurückgegeben. Zugleich habe der Run seine eigene Glaubwürdigkeit als Topstar weiter gestärkt und SmackDown als Show interessanter gemacht.
Bei WrestleMania 42 in Las Vegas wird Rhodes den Undisputed WWE Title gegen Randy Orton verteidigen. McIntyre selbst steht bei der Veranstaltung einem anderen Gegner gegenüber: Er wird in einem unsanktionierten Grudge Match auf Jacob Fatu treffen.
Darüber hinaus äußerte sich McIntyre zu einer möglichen In-Ring-Auseinandersetzung mit SmackDown-General-Manager Nick Aldis. Seit Aldis’ Einstieg bei WWE gibt es immer wieder Spannungen zwischen beiden, da Aldis McIntyre in seiner Rolle als Offizieller zu disziplinieren versucht. McIntyre erklärte gegenüber Van Vliet, dass er großes Interesse an einem Match gegen Aldis habe. Bei ihren verbalen Auseinandersetzungen im TV sei deutlich spürbar, wie das Publikum auf die Dynamik reagiere und die Spannung wachse. Er verwies auf ihre lange gemeinsame Geschichte, die bis in ihre Jugendjahre zurückreicht, und zog Aldis’ Sohn Donovan in die Storyline hinein, indem er ihn scherzhaft als jemanden bezeichnete, der sich für seinen „corporate stooge“-Vater schämen müsse.
Für ein mögliches Duell stellt sich McIntyre ein unsanktioniertes Match ohne Eingriffe von außen vor, bei dem Aldis nach längerer Inaktivität im Ring beweisen müsste, ob er mit einem vierfachen ehemaligen World Champion bei WWE mithalten kann. McIntyre würdigte Aldis als einen der prägenden NWA World Champions der modernen Ära seit der Übernahme durch Billy Corgan, stellte aber zugleich infrage, ob dessen Ringrost in einem Aufeinandertreffen auf großer WWE-Bühne nicht zum entscheidenden Faktor werden könnte.





1 Antwort auf „Drew McIntyre spricht über Zukunft im Ring, Titelregentschaft vor WrestleMania 42 und mögliche Fehde mit Nick Aldis“
Ich hoffe so sehr auf das Unsactioned-Match zwischen Drew und Jacob. Ich bin ja bekanntlich kein Fan der dauernden AEW-Blutschlachten. Aber bei einem Match mit derart viel aufgebauten Emotionen dürfte es schon gerne Mal etwas zur Sache gehen!