„Wir sind nicht länger die Alternative“: Thunder Rosa über den Stellenwert von AEW – Podcast-Ende von AEW Unrestricted – Update zum Vertragsstatus eines AEW-Stars

26.03.26, von Thomas "Tommy" Windmann

AEW news Thunder Rosa Beitrag

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„Wir sind nicht länger die Alternative“: Thunder Rosa über den Stellenwert von AEW

Thunder Rosa sieht AEW nach sechs Jahren nicht mehr als reine Alternative zu WWE. In einem Interview mit REAL 92.3 LA erklärte die ehemalige AEW Women’s World Champion, AEW sei inzwischen fest im Wrestling-Markt etabliert. „Wir nicht länger die Alternative“, sondern „hier“, so Rosa. Sie verwies auf die Entwicklungen der vergangenen Jahre und betonte, dass sie stolz darauf sei, Teil einer der größten Veränderungen im Mainstream-Wrestling gewesen zu sein.

Konkret sprach Rosa über ihr Lights Out Match gegen Dr. Britt Baker in der März-2021-Ausgabe von AEW Dynamite. Nach ihrer Darstellung sei es für viele Zuschauende im Mainstream das erste Mal gewesen, zwei Frauen in einem derart extremen Match mit Leitern, Stühlen und Reißzwecken bluten zu sehen. Rosa erinnerte daran, dass sie zum Zeitpunkt des Matches noch keinen festen AEW-Vertrag hatte und sich bewusst war, dass ihre Leistung nicht nur für ihre eigene Karriere, sondern auch für Frauen mit ihrem kulturellen Hintergrund eine besondere Bedeutung haben würde. Britt Baker habe ihr vor dem Match gesagt, dass alles „großartig laufen“ müsse und man sich keinen Fehler erlauben dürfe. Rosa schilderte, sie habe das Match vor allem als Chance verstanden, die Wahrnehmung vieler „People of Color“ im Wrestling positiv zu verändern. Zuletzte machte Thunder Rosa Schlagzeilen, als sie darüber sprach, dass sie ein Angebot von der WWE bekommen hat.

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Podcast-Ende von AEW Unrestricted

Unterdessen hat AEW den hauseigenen Podcast AEW Unrestricted beendet. Die letzte Ausgabe des seit 2020 laufenden Formats ging nun online. Die Hosts Aubrey Edwards und Will Washington blickten darin auf rund sechs Jahre und über 300 Folgen zurück, in denen vor allem Interviews mit AEW-Talenten sowie Vorschauen auf Pay-per-Views im Mittelpunkt standen. Beide betonten, dass sie AEW in ihren anderen Funktionen erhalten bleiben und weiter „sehr beschäftigt“ sein werden.

AEW Unrestricted wurde in Zusammenarbeit mit TNT/TBS produziert und von der Trading-Card-Firma Upper Deck gesponsert. Edwards beschrieb das Ende des Podcasts als „bitter­süß“, betonte aber, dass dies der richtige Zeitpunkt sei, das Kapitel zu schließen. Gleichzeitig kündigten sie und Washington an, dass AEW bereits an neuen Podcast-Formaten arbeitet, auf die sich die Fans freuen sollen. Demnach ist nicht das Ende von Podcasts bei AEW geplant, sondern im Gegenteil weiterer Content, der auf Ideen basiert, über die intern schon seit Jahren gesprochen werde und den Fans sich gewünscht hätten. Konkrete Projekte wurden noch nicht genannt, Edwards sprach jedoch von „sehr spannenden“ Konzepten.

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Zum Abschied nutzte Edwards die letzte Ausgabe, um sich bei Tony Schiavone zu bedanken, mit dem sie den Podcast ursprünglich gestartet hatte. Sie sei sehr dankbar für die sechs Jahre als Podcast-Host, eine Rolle, mit der sie nie gerechnet habe. Edwards erklärte, sie habe Wrestling erst 2012 für sich entdeckt und nie davon geträumt, Referee zu werden, umso mehr wisse sie zu schätzen, dass sie diese Aufgabe wöchentlich ausüben durfte.

Aubrey Edwards und Will Washington arbeiten beide hinter den Kulissen von AEW, Edwards zusätzlich als Referee vor der Kamera. Washington ist als Wrestling Administration Coordinator tätig und brachte bereits Podcast-Erfahrung mit, unter anderem als Host des Formats Grapsody, bevor er 2023 zu AEW kam.

Update zu The Butcher

Auch zu The Butcher gibt es ein Update. Der 48-Jährige, der seit Februar 2025 kein Match mehr bei AEW bestritten hat, bestätigte im Gespräch mit Youngstown Studio, dass er weiterhin unter Vertrag bei All Elite Wrestling steht. Seine längere Inaktivität führte er vor allem auf die gesundheitliche Situation seines Tag-Team-Partners The Blade zurück, der sich einer Rückenoperation mit Wirbelsäulenversteifung unterziehen musste. Als Tag-Team-Wrestler sei es aus seiner Sicht schwierig, dauerhaft in Singles Matches eingesetzt zu werden, in denen er regelmäßig verliert, erklärte Butcher. Dadurch entstehe schnell der Eindruck, ein:e Wrestler:in werde „heruntergestuft“.

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Butcher schilderte offen, dass die Situation mental belastend sein könne, zumal der Kontakt seitens der Promotion während seiner Auszeit begrenzt sei. Gleichzeitig äußerte er deutliche Dankbarkeit gegenüber AEW dafür, dass er weiterhin regulär bezahlt werde. Inzwischen sei The Blade wieder gesund, sodass beide auf dem Independent-Markt arbeiten könnten, während sie auf einen erneuten Einsatz bei AEW warten.

Zum Abschluss deutete Butcher eine mögliche Rückkehr des Tag Teams bei AEW an. Angesichts der derzeitigen Verletzungssituation im Roster rechne er damit, dass die Promotion auf zurückkehrende Kräfte zurückgreifen könnte. Er hoffe daher, dass der Anruf für ein Comeback bald erfolgen werde. Sein bislang letztes Wrestling-Match bestritt The Butcher im März 2026 gegen Brett Michael David, außerhalb von AEW.

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3 Antworten auf „„Wir sind nicht länger die Alternative“: Thunder Rosa über den Stellenwert von AEW – Podcast-Ende von AEW Unrestricted – Update zum Vertragsstatus eines AEW-Stars“

Euronymous sagt:

Das Match war damals eine echte Wucht. Britt und Rosa haben abgerissen.
Ich kann mir vorstellen was hinter der Bühne war.

Lobo sagt:

So lange Aubrey Edwards weiterhin als Referee tätig bleibt, ist mir alles andere egal. Sie macht nämlich einen wirklich tollen Job als Ringrichterin.

Lobo sagt:

@Euronymous…es war ja nicht nur das eine Match….die ganze Fehde war damals sehr intensiv und hatte halt mit diesem Match dann ihren Höhepunkt. Auf jeden Fall war das damals der Moment an dem der Frauenroster von AEW viel Beachtung fand und den Durchbruch schaffte.

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