
By Collision Conf - https://www.flickr.com/photos/collisionconf/52162076422/, CC BY 2.0, Link
Im Anschluss an den AEW–Pay-per-View Revolution stellten sich mehrere AEW-Stars und Präsident Tony Khanden Fragen der Presse. Dabei wurden sowohl neue Match-Ideen als auch Vertragsdetails, persönliche Einblicke und mögliche Zukunftspläne für die Promotion thematisiert.
Tony Khan bestätigte, dass Mistico künftig seine Zeit zwischen CMLL und AEW aufteilen wird, nachdem seine Verpflichtung durch die Promotion bekannt gegeben wurde. Auf die Frage nach einem möglichen Pay-per-View in Mexiko erklärte Khan, sein aktueller Fokus liege auf einem weiteren Grand Slam Mexico-Event. Mistico ließ über einen Übersetzer ausrichten, dass er sich über die Zusammenarbeit mit Jet Speed freue und glücklich über seine Unterzeichnung bei AEW sei.
Der neue AEW National Champion Jack Perry sprach in der Pressekonferenz offen über seine Gefühlslage nach seinem Titelgewinn bei Revolution. Er bezeichnete den Erfolg als bittersüß und verwies darauf, dass sein Vater vor etwa sieben Jahren verstorben sei. Perry erklärte, dass er das Gebäude bislang nur gemeinsam mit seinem Vater besucht habe und sich gewünscht hätte, er wäre an diesem Abend anwesend gewesen. Zugleich zeigte er sich dankbar, dass seine Mutter, seine Schwester und sein enger Freund Luchasaurus dieses Erlebnis live miterleben konnten. Im gleichen Zusammenhang wies er darauf hin, dass Luchasaurus vor rund einem Jahr „beinahe gestorben“ sei. Perry gab zudem zu, dass er zwischenzeitlich daran gezweifelt habe, ob Wrestling der richtige Karriereweg für ihn sei, aktuell betrachte er dies jedoch als bestätigt.
Tony Khan ging in seinem allgemeinen Rückblick auf die Show unter anderem auf den Main Event zwischen MJF und Hangman Page ein und stellte fest, dass beide nach dem Match schwer angeschlagen seien. Darüber hinaus erwähnte er im Zusammenhang mit dem neu ausgehandelten Deal mit Paramount und WBD, er habe bei Revolution „für seinen neuen Boss“ etwas bieten wollen. Im Hinblick auf prominente Gäste erklärte Khan, er würde Wayne Brady, der bereits während der Zero Hour-Pre-Show auftrat, gerne auch einmal im Ring sehen.
Zur Überraschungsbeteiligung von Ronda Rousey gab Khan eine Storyline-Erklärung ab. Demnach sei Rousey eine enge Freundin von Marina Shafir und habe sie als Unterstützung begleitet. Khan lenkte im Anschluss den Fokus auf das No Holds Barred Match zwischen Shafir und Toni Storm bei der kommenden Dynamite-Ausgabe. Er betonte, dass Rousey immer gut zu ihm gewesen sei und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Auf die Frage, ob AEW beim anstehenden Kampf zwischen Rousey und Gina Carano vertreten sein werde, erklärte Khan, dass AEW-Wrestlerinnen und -Wrestler dort herzlich willkommen seien und er selbst eine Einladung erhalten habe.
Eine mögliche Show im SoFi Stadium bezeichnete Khan als „interessant“ und „überhaupt nicht unrealistisch“.
Er ging außerdem auf die Verletzung von Penelope Ford ein und sprach von einem „ziemlich großen Curveball“, der ihm dadurch zuteilwurde. Gleichzeitig lobte er Lena Kross dafür, dass sie in dieser Situation kurzfristig eingesprungen sei.
Zur besonderen Stipulation von Hangman Page erklärte Khan, diese erinnere an die frühere Vereinbarung mit Cody. Es handle sich um eine Abmachung zwischen den beteiligten Parteien und ihm selbst. Khan betonte, dass Hangman als jemand gelte, der zu seinem Wort stehe, und bezeichnete die Stipulation als eine Art mündlichen Vertrag.
In Bezug auf die geplante Fusion von Paramount und WBD zeigte sich Khan optimistisch. Er sprach die Möglichkeit an, dass HBO Max und Paramount+ künftig enger zusammenarbeiten könnten. Falls dies zu einer größeren Verfügbarkeit der Inhalte führen sollte, wäre dies aus seiner Sicht eine positive Entwicklung.
Zum Thema politischer Äußerungen von Wrestlerinnen und Wrestlern in den Shows erklärte Khan auf Nachfrage, dass es sich bei den Aktiven um reale Personen mit echten Meinungen handle. Er selbst vertrete im Rahmen der Shows keine politische Haltung, sondern konzentriere sich auf den Sport. Aus seiner Sicht sei es daher sinnvoll, dass die Talente ihre persönlichen Ansichten äußern können. Khan stellte dabei klar, dass AEW als Liga nicht politisch ausgerichtet ist.
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