
Sarah Bellia, Charlotte 080325 (cropped), bearbeitet, CC BY-SA 4.0
Nach schwerer Verletzung: Charlotte Flair startet neues Kapitel abseits des Rings
Charlotte Flair hat in einem Bloomberg-Interview erklärt, dass ihre schwere Knieverletzung Ende 2023 aus ihrer Sicht auch mit ihrer mentalen Verfassung zusammenhing. Sie beschreibt, dass sie unter dem Imposter-Syndrom, negativer Selbstwahrnehmung und starkem Druck als Frau kurz vor 40 litt und ihre Probleme nicht offen ansprach. Rückblickend glaubt sie, bei der Aktion, bei der sie sich das Kreuzband riss, mental nicht voll konzentriert gewesen zu sein.
Die Verletzung habe sie dazu gebracht, ihre Identität neu zu hinterfragen: Sie sei nicht nur die Profi-Wrestlerin Charlotte, sondern habe auch eine Stimme für andere Themen – insbesondere für mentale Gesundheit. In diesem Zusammenhang hat sie eine sechsstellige Summe in die Mental-Health-Marke Self Care is for Everyone investiert und zehn Prozent der Anteile übernommen. Flair wird als Gesicht der Marke und als kreative Partnerin auftreten, um Inhalte rund um ihre eigene mentale Gesundheit mitzugestalten.
WWE baut die Danhausen Marke weiter aus
WWE hat beim US-Patent- und Markenamt (USPTO) mehrere neue Markenanmeldungen eingereicht, die allesamt auf den Begriff „Hausen“ enden. Am 13. März 2026 wurden insgesamt acht Anträge gestellt, die sich auf verschiedene mögliche Nutzungsbereiche im Wrestling- und Merchandise-Segment beziehen.
Konkret hat WWE jeweils zwei Markenanmeldungen für die Bezeichnungen Girlhausen, Ghoulhausen, Kidhausen und Kid-Hausen eingereicht. Pro Begriff gibt es dabei eine Anmeldung für den Einsatz im Bereich „Entertainment/Wrestling“ sowie eine weitere für Merchandising-Zwecke.
Zu den jüngsten Markenanmeldungen des Unternehmens vor den „Hausen“-Begriffen gehörten unter anderem der Name Myka Lockwood (eingereicht am 10. März) sowie WWE Hometown Hero (eingereicht am 28. Februar).
WWE trauert um langjährigen International Production Manager Davey Coates
WWE hat den Verlust eines langjährigen Mitarbeiters aus dem Produktionsbereich zu beklagen. Davey Coates, der als International Production Manager für das Unternehmen tätig war, ist verstorben. Zahlreiche aktuelle und ehemalige WWE-Verantwortliche und -Talente würdigten ihn in den sozialen Medien.
Raw General Manager Adam Pearce beschrieb Coates als eine „Legende hinter den Kulissen“, die über Jahrzehnte daran gearbeitet habe, WWE weltweit zu präsentieren. Er hob dessen Leidenschaft und Einsatzbereitschaft hervor und betonte, wie sehr er die gemeinsame Zeit und die vielen geteilten Momente schätze.
Godspeed, Davey Coates. Another absolute legend behind the scenes who tirelessly worked for decades to bring @wwe to the globe. I can’t say enough about his passion and dedication. I’m honored to have worked with him and shared countless laughs along the way. My heart goes out to… pic.twitter.com/T1x9lJzH5v
— Adam Pearce (@ScrapDaddyAP) March 14, 2026
Auch Paul „Triple H“ Levesque äußerte sich zum Tod von Coates. Er erklärte, Coates sei als internationaler Touring-Manager maßgeblich dafür verantwortlich gewesen, dass WWE-Shows in aller Welt stattfinden konnten – von großen Stadionshows bis zu kleineren Veranstaltungen. Coates habe dafür gesorgt, dass die Ringe auch entlegene Regionen erreichten, der Backstage-Bereich reibungslos funktionierte und insbesondere die Talente im ehemaligen NXT-UK-Programm sowie am UK Performance Centre gut betreut wurden. Levesque sprach Coates’ Familie sowie der gesamten WWE-Belegschaft sein Mitgefühl aus.
Learned of the sad news of Davey Coates passing. Davey was @WWE’s international touring manager and was largely responsible for making all international shows, large and small happen. He ensured our wrestling rings got to the most remote corners of the world, our backstage ran… pic.twitter.com/4lbTbVH8HE
— Triple H (@TripleH) March 14, 2026
William Regal zeigte sich in seinem Statement „zutiefst traurig“ über den Verlust eines engen Freundes und Kollegen. Er erinnerte daran, dass beide über mehr als 20 Jahre gemeinsam mit WWE in mehr als 20 Ländern auf Tour gewesen seien, ähnliche Interessen an britischer Subkultur und Musik geteilt und viele sehr persönliche Momente erlebt hätten. Zugleich schilderte er, dass sie sich ihrer „charmed lives“ durch die Arbeit bei WWE bewusst gewesen seien und beide ohne diesen Weg womöglich in jungen Jahren in schwierigere Bahnen geraten wären. Regal sprach den Angehörigen von Coates sein tief empfundenes Beileid aus.
I’m beyond deeply saddened to hear my close friend and colleague Davey Coates has passed. We’ve been on tour with WWE for 20+ years in over 20 countries. We shared the same interests in British sub cultures and music. We laughed harder than anyone has the right to. We’ve shared…
— William Regal (@RealKingRegal) March 14, 2026
Coates galt innerhalb von WWE als wichtige Stütze im Hintergrund, der maßgeblich dazu beitrug, dass internationale Touren und Events logistisch umgesetzt werden konnten. Die zahlreichen öffentlichen Reaktionen verdeutlichen die hohe Wertschätzung, die ihm innerhalb der WWE-Familie entgegengebracht wurde.
Quellen: Bloomberg, F4Wonline



