Auszeit für Excalibur
Excalibur war bei „Dynamite“ an diesem Mittwoch überraschend kein Teil des Kommentatorenteams. Wie der PWInsider berichtet, war der maskierte Kommentator krank und daher nicht in der Lage, an der Show teilzunehmen.
Ex-Championesse kritisiert geschlechtsabhängige Wahrnehmung
In einem Interview mit dem Soundsphere Magazine beklagte sich Jamie Hayter darüber, dass Frauen im Wrestling in der öffentlichen Auffassung deutlich kritischer beäugt würden als ihre männlichen Kollegen.
„Es ist für uns Frauen viel besser geworden. Ich kann aber nicht sagen, wie toll alles ist, denn es gibt noch einige verbesserungswürdige Bereiche. Eine Frau wird wie mit dem Mikroskop beäugt, viel mehr als Männer. Wenn wir ein schlechtes Match haben, sind wir die schlechtesten Wrestlerinnen aller Zeiten. Bei einem Mann wird viel eher darüber hinweggegangen.“
AEW Revolution bis zum Morgengrauen?
All Elite Wrestling startet an diesem Sonntag, dem 15. März, mit AEW Revolution 2026 in Los Angeles in das neue PPV-Jahr. Austragungsort ist die Crypto.com Arena, wo eine besonders dicht gepackte Card mit insgesamt elf Matches für die Hauptveranstaltung angekündigt ist. Aufgrund der vielen großen Paarungen deutet bereits jetzt vieles darauf hin, dass die Show tendenziell eher zu den längeren AEW-Events zählen könnte. Derweil liegt die Veranstaltung beim Ticketverkauf derzeit leicht vor den Kassenzahlen der letztjährigen Revolution-Show in derselben Arena. Mehr als 11.000 Eintrittskarten sind bereits verkauft, ein kompletter Ausverkauf scheint zwar weiterhin möglich, aktuell wirkt es jedoch wahrscheinlicher, dass man knapp darunter bleibt.
Große Aufmerksamkeit erhält primär das Texas Death Match zwischen Adam Page und MJF. Die Stipulation sorgt für zusätzliche Brisanz: Sollte Page verlieren, dürfte er nie wieder um die AEW World Championship antreten. Trotz dieser dramatischen Ausgangslage gilt MJF bei Beobachtern und Insidern klar als Favorit, was sich auch in den Wettquoten widerspiegelt. Auch die als anregender Vorgeschmack auf den Hauptgang dienende Zero Hour verspricht Überraschungen. Dort steht eine 21-Man-Blackjack-Battle-Royal um die AEW National Championship auf dem Programm, aktuell gehalten von Ricochet. Das Match folgt einem speziellen, Rumble-ähnlichen Format und könnte mehrere Überraschungsteilnehmer beinhalten. Zudem ist ein TBS-Titelmatch zwischen Willow Nightingale und Lena Cross angekündigt.
Oscarverleihung ein möglicher Quoten-Killer
Ein möglicher Stolperstein für die TV- und PPV-Zahlen: Parallel zur Show finden in Los Angeles die jährlichen Academy Awards statt – traditionell einer der meistgesehenen Fernsehabende des Jahres. Trotzdem rechnen viele damit, dass Revolution eines der stärksten AEW-PPV-Ergebnisse seit AEW All In liefern könnte.
Quellen: Wrestling Observer Newsletter, PW Insider, All Elite Wrestling.




