„Stone Cold“ Steve Austin unmittelbar vor Rückkehr? – Gründe für Road Doggs WWE-Abgang – NXT-Talent bestätigt neuen Ringnamen – Update zu den Plänen für Danhausen

14.03.26, von Jens "JME" Meyer

WWE-news-Danhausen-Beitrag

Tabercil, Danhausen in 2019, bearbeitet, CC BY-SA 3.0

„Stone Cold“ Steve Austin unmittelbar vor Rückkehr?

In der neuesten Ausgabe von WrestleVotes Radio auf Fightful Select wurde die Möglichkeit diskutiert, dass WWE Hall of Famer „Stone Cold“ Steve Austin bei der kommenden Ausgabe von RAW auftreten könnte. Die Show findet am 16. März statt – dem sogenannten „3:16 Day“ – und zudem im US-Bundesstaat Texas, der Heimat von Austin. Parallel befindet sich WWE mitten im Aufbau zu WrestleMania 42, wo ein möglicher Auftritt von Austin ebenfalls Thema gewesen sein soll. Laut dem Bericht möchte WWE „Stone Cold“ sehr gerne für einen Auftritt gewinnen und schätzt die Chancen dafür intern als relativ hoch ein. Zwar wird Austin bislang nicht offiziell für RAW beworben, allerdings wird 3:16-Merchandise aktiv verkauft, was die Erwartungshaltung im Publikum zusätzlich anheizen dürfte. Die Hosts von WrestleVotes merkten an, dass Fans wohl enttäuscht wären, sollte Austin nicht in irgendeiner Form live in der Halle zu sehen sein. Ob es tatsächlich zu einem Auftritt kommt, hängt nach aktuellem Stand jedoch ausschließlich von Steve Austin selbst ab.

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Gründe für Road Doggs WWE-Abgang

Um den jüngsten Abschied von Brian „Road Dogg“ James aus WWE ranken sich weiterhin einige Fragen. Der frühere Co-Lead Writer von Friday Night SmackDown soll Berichten zufolge in der vergangenen Woche freiwillig von seinem Posten zurückgetreten sein. In der aktuellen Ausgabe des Fightful Select Answers Q&A ging Sean Ross Sapp auf Spekulationen rund um die Hintergründe ein – insbesondere auf die Frage, ob sein Abgang mit Chelsea Green zusammenhängt. Ausgangspunkt ist eine viel diskutierte Szene aus Staffel 2 der Netflix-Dokuserie „WWE: Unreal“. In einem Kreativmeeting pitchte Road Dogg dort die Idee, dass Green den WWE Women’s United States Title zurückerobert. Paul „Triple H“ Levesque, Chief Creative Officer von WWE, hakte nach und wollte wissen, welche Gegnerinnen für Green nach einem erneuten Titelgewinn vorgesehen wären. Road Dogg wirkte in der Szene defensiv und konnte auf die Rückfragen keine überzeugenden Anschlussvorschläge präsentieren. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer empfanden den Auftritt als wenig vorteilhaft für James. Sapp betonte jedoch, dass er nicht davon ausgeht, dass dieser Clip aus der Doku direkt für Road Doggs Ausscheiden verantwortlich war. Laut seinen Angaben waren viele Mitarbeitende innerhalb von WWE von der Entscheidung überrascht, zumal James im Locker Room als „sehr beliebt“ galt. Stattdessen deuten die vorliegenden Berichte darauf hin, dass vor allem wachsende Unzufriedenheit mit seiner beruflichen Situation eine Rolle spielte. Demnach soll Road Dogg die Company verlassen haben, nachdem er mit seiner jährlichen Leistungsbeurteilung unzufrieden war und sich insgesamt nicht mehr wohl in seiner Position fühlte. Aus dieser Kombination habe er schließlich den Schluss gezogen, WWE freiwillig zu verlassen.

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NXT-Talent bestätigt neuen Ringnamen

WWE hat zu Wochenbeginn eine neue Marke für den Ringnamen „Myka Lockwood“ angemeldet. Zunächst war unklar, welche Person aus dem Roster den Namen künftig verwenden würde. Inzwischen hat WWE LFG-Teilnehmerin Bayley Humphrey auf ihrem X-Account (vormals Twitter) bestätigt, dass es sich dabei um ihren neuen Ringnamen handelt. In ihrem Beitrag schrieb Humphrey zu der Markenanmeldung: „That’s a killer of a name if I say so myself“, und machte damit deutlich, dass Myka Lockwood künftig ihre neue Wrestling-Identität sein wird. Humphrey war zuvor über das NIL-Programm (Next In Line) von WWE gescoutet worden und trat später in Staffel 2 von WWE LFG in Erscheinung. In diesem Jahr kam sie bisher vor allem bei nicht im TV übertragenen NXT-Live-Events zum Einsatz. Zuletzt trat sie am 20. Februar bei einer NXT-House-Show in Dade City, Florida, an, wo sie gemeinsam mit ZaRuca (dem Tag Team aus Sol Ruca und ZARIA) einen Sieg über Fatal Influence einfahren konnte.

Update zu den Plänen für Danhausen

Danhausen wird laut internen Roster-Unterlagen derzeit weder RAW noch SmackDown zugeordnet. Stattdessen ist er intern als „Free Agent“ geführt. Was dies konkret für seine künftigen Einsätze bedeutet, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Die Einstufung als Free Agent ermöglicht WWE jedoch grundsätzlich eine flexible Nutzung über mehrere Shows hinweg, bevor eine feste Kaderzuordnung erfolgt.

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11 Antworten auf „„Stone Cold“ Steve Austin unmittelbar vor Rückkehr? – Gründe für Road Doggs WWE-Abgang – NXT-Talent bestätigt neuen Ringnamen – Update zu den Plänen für Danhausen“

Waylon Mercy sagt:

Ein Wrestler der vor 30 Jahren populär war, topp.

Herert sagt:

An diesem Beispiel merkt man doch, wie planlos WWE agiert.
Selbst wenn Worker ein gewisses Standing haben und man denjenigen immer mal einen Titel geben kann, muss man sich halt auch Gedanken machen, wer danach ein guter Herausforderer ist.

Oft wird sich dann irgendein Herausforderer aus der Schublade genommen nach dem Motto „den haben wir ja auch noch“, wo man direkt weiß, der wird den Titel eh nie gewinnen.
Funktioniert schon seit Jahrzehnten so bei WWE, aber das ist auch einer der Hauptgründe warum ich es nur noch nebenbei verfolge.

Franky sagt:

Egal was man macht, es gibt bei WWE immer welche die mit der Arbeit anderer nicht zufrieden sind. Einem Bruce oder Hunter wird da vermutlich nichts passieren, bei ihren Positionen. Wenn was schlecht läuft, wird einfach nur jemand gesucht, der dafür eins auf den Deckel bekommt, obwohl die Herren weiter oben am Ende ja alles abnicken. Somit ist es meiner Ansicht nach, auch deren Mitschuld.

Was Brian betrifft, ich glaube, dass es mit Chelsea was tun haben könnte, aber ich denke auch, dass es bereitd mit dem besagten Meeting um Ron zu tun hatte, als Brian da voller Emotionen bei der Sache war. WWE und TKO dulden keine „Schwäche“, wie die es vermutlich sagen würden.

AldiMadeWarrior sagt:

Die negative Grundstimmung hier, die das Produkt permanent madig macht, ist schon aberwitzig. Es wird doch mit keinem Wort erwähnt, das Austin hier ein Wrestlingmatch absolvieren soll. Es reicht doch vollkommen aus, wenn er kurz etwas Mania Werbung macht, den Ring mit Bier einsaut und irgendjemand Random noch nen Stunner verpasst. Dagegen ist doch überhaupt nichts einzuwenden und es ist vollkommen schnurz, ob seine Prime 30 Jahre zurückliegt.

Showman sagt:

Ist Steve Austin das Bier Zuhause ausgegangen?

Aber gut dass jetzt Danhausen da ist, dann kann Stone Cold der neuen WWE Witzfigur Danhausen einen Stunner verpassen so daß alle Hohlbirnen was zu lachen haben.

Lobo sagt:

@AldiMadeWarrior….hast Recht, wenn es dabei bleibt, aber vor gar nicht mal so langer Zeit durfte sich ein gewisser Kevin Owens bei WM noch für SCSA hinlegen!

Waylon Mercy sagt:

Doch, weil es jüngeren die Show stiehlt. Diese Pops erreichen gerade deshalb immer weniger.
Ein Einmal-Auftritt ist immer mit riesigen Pops verbunden die andere in den Schatten stellt.

Die Stärke der Attitude Ära war: Die junge Generation. Da waren Rock, Austin und Hunter um die 30. Man hätte da nicht Savage, Piper oder Samartino gebracht, denn der Fokus lag auf die aktuelle Generation. Und das vermisse ich 2026 völlig.

Gigi84 sagt:

Diese Pops wie ein Steve Austin, wird so gut wie niemand mehr dieser Generation erreichen.
Wird alles durch Social Media, Spoiler usw.
verdorben.
Mich würde echt mal wieder interessieren wie sich wrestling ohne spoiler auch wenn unabsichtlich gelesen anfühlt.
Keine Ankündigungen wer da ist, die Match stipulation erst direkt bei der Sendung usw.

Storm sagt:

@Waylon Mercy
Und welche von den gesichtslosen, austauschbaren, völlig frei von Charisma und Können am Mikrofon auftretenden Jungen (U30) sollen heute den SCSA oder Rock geben? (Ein Problem nicht nur bei WWE)

Lobo sagt:

@Gigi…ganz einfach….nutze einfach kein Internet für ein paar Wochen, dann weißt du es. Ich habe es ja erlebt, da ich ja seit Ende der 80er Wrestling verfolge. Auf jeden Fall war die größte Überraschung damals in der „alten Zeit“ als Hogan Heel turnte und die NWO entstand.

AldiMadeWarrior sagt:

Also, ein Auftritt einer Wrestlinglegende wie Stone Cold für ein paar Minuten wird niemanden das Spotlight stehlen. Keiner aus dem Locker wird deswegen nachher besser oder schlechter dastehen. Nochmal: er soll nicht den Main Event bei Mania headlinen, sondern bei RAW eine Promo halten, in seinem Heimatstaat. Im Artikel steht doch sogar, das entsprechendes 3:16 Merch verkauft wird, sogar das die Fans enttäuscht wären, wenn er nicht auftreten würde. Damit stiehlt er niemanden das Rampenlicht. Das passiert ständig, das man Rapper oder Promis wie Tom Brady involviert. Man versucht möglichst viele Zielgruppen zu erreichen. Warum nicht auch welche, aus der Attitude Ära?

Und weil du ausgerechnet diese erwähnst: die Stärke der Attitude war jetzt nicht unbedingt das Alter der Stars. Das mag da mit reingespielt haben, sicherlich, war aber doch vielmehr Nebenprodukt. Die Attitude war deswegen so erfolgreich, weil sie vollkommen anders war als das, was es vorher gab. Charismatische, polarisierende Superstars,die über die Strenge schlugen, wie die DX. Direkte Konfrontation zur WCW mit den Monday Night Wars.Rebellion gegen das Familienfreundliche und von Traditionen geprägte, brave Programm der vorherigen Jahre. Intensive, kontroverse und nachhaltige Storylines,wie die zweijährige Fehde Stone Cold gegen McMahon, die durchaus als beste Fehde aller Zeiten bezeichnet werden kann. Generell realistische Storylines, die Drogen,Alkohol und Gewalt thematisierten, für die Zuschauer interessant geschrieben waren und heute undenkbar wären. Und nicht zu vergessen passte die Attitude einfach in den Zeitgeist Ende der 90er. Um nur einige Faktoren zu nennen- aber das die Superstars jetzt jung waren, mag hilfreich gewesen sein, war aber kaum ausschlaggebend.

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