
Quelle: Adam Marantz/All Elite Wrestling, WMC AEWSTARKS-CHAMP, bearbeitet, CC BY-SA 4.0
WWEs Reaktion auf schwaches Konzertsegment von Ricky Saints
Ricky Saints ist auch nach Vengeance Day nicht NXT Champion und scheint zugleich das schwach aufgenommene Konzertsegment aus der Vorwoche hinter sich lassen zu wollen. Das Segment war nach der Ausstrahlung von den Social-Media-Kanälen von WWE entfernt worden. Als Begründung wurde intern angegeben, dass der Auftritt bei den Fans nur schlecht angekommen sei. Nach neuen Informationen war der Konzertauftritt jedoch keine Idee von Ricky Saints selbst. Personen aus dem Umfeld von NXT gaben an, das Segment sei zwar von ihm geschrieben worden, stamme aber nicht aus seiner ursprünglichen Idee. Saints versuche demnach bewusst, auf Inhalte in WWE-TV zu verzichten, die allzu starke Parallelen zu bekannten TV-Elementen von The Rock wecken könnten. Backstage fiel die Resonanz auf das Konzertsegment eher verhalten aus. Die Quellen betonen allerdings, dass es intern keine größeren Sorgen um die weitere Entwicklung von Ricky Saints oder Joe Hendry gebe. Man sei der Auffassung, dass beide sich beim folgenden Premium Live Event wieder stabil präsentieren konnten und die Situation damit abgefedert wurde. Auch zur grundsätzlichen Perspektive von Ricky Saints im NXT-Roster gibt es Einschätzungen: Demnach habe ein Großteil der Beteiligten ohnehin nicht damit gerechnet, dass Saints für ein komplettes Jahr fester Bestandteil von NXT bleibt, als er im vergangenen Jahr zum Brand kam.
ESPN streicht Bewertungsnoten bei WWE-Reviews
Laut einem Bericht von Post Wrestling soll WWE Einfluss darauf gehabt haben, dass ESPN die bisherigen Schulnoten-Bewertungen in seinen Besprechungen der Premium Live Events (PLEs) eingestellt hat. Mehrere Quellen bestätigten demnach gegenüber Post Wrestling, dass ESPN die Noten abgeschafft habe, nachdem WWE sich daran gestört habe. Die ursprüngliche Meldung geht auf den Wrestling Observer Newsletter zurück, in dem Dave Meltzer berichtete, jemand auf Seiten von WWE habe die Bewertungsnoten „abgeschafft“. Gleichzeitig verweist Post Wrestling auf eine andere Darstellung: Eine Quelle mit Einblick in die Herangehensweise von ESPN habe erklärt, die Entscheidung sei intern bei ESPN getroffen worden, ohne dass WWE dies ausdrücklich angefordert habe. Auf Nachfragen wollte diese Quelle jedoch keine weiteren Details nennen. Sowohl ESPN als auch WWE lehnten es ab, in dem Zusammenhang eine offizielle Stellungnahme abzugeben. Die Geschäftsbeziehung zwischen WWE und ESPN besteht offiziell seit September, als Wrestlepalooza auf dem Streamingdienst ESPN Unlimited gezeigt wurde. Im Anschluss vergab ESPN-Autor Andreas Hale für die Show die Note „C“, was online für Diskussionen sorgte. Beim darauffolgenden PLE Crown Jewel vergab Hale noch ein „B“, danach wurden die Buchstaben-Noten bei den Reviews eingestellt.
Maxxine Dupri spricht über Social-Media-Hass
Maxxine Dupri hat in einem Podcast-Auftritt offen über den Umgang mit Hass und Kritik in den sozialen Medien sowie über die mentalen Herausforderungen ihres WWE-Alltags gesprochen. In der neuen Ausgabe von „Impaulsive“ wurde die RAW-Wrestlerin gefragt, was für sie der schwierigste Teil am Wrestling sei. Dupri nannte vor allem das viele Reisen und die damit verbundene Distanz zum eigenen Zuhause als große Belastung. Auch die Arbeit im Ring sei anspruchsvoll, gehöre für sie aber klar zum Job, für den sie sich bewusst entschieden habe. Besonders problematisch sei für sie der Umgang mit Online-Kommentaren. Dupri erklärte, sie habe sich deshalb komplett von X (ehemals Twitter) zurückgezogen. Sie habe sich vorgenommen, eine neue Rolle zu erlernen, neue Moves auszuprobieren und all das vor den Augen der Welt zu präsentieren – was ihr grundsätzlich auch Freude bereite. Der wirklich harte Teil sei jedoch die mentale Komponente, vor allem in Verbindung mit der räumlichen Distanz von ihrem Privatleben. Schon einzelne negative Beiträge, die sie zufällig online sehe, könnten sie stark belasten, weshalb sie sich bewusst von X fernhalte. Auf Instagram und TikTok ist Dupri weiterhin aktiv und empfindet das Umfeld dort als deutlich weniger toxisch. Sie betonte, dass sie selbstkritisch genug sei und vieles, was andere über sie schreiben, bereits über sich selbst gedacht habe. Gleichzeitig stellte sie heraus, dass sie noch nie absichtlich etwas wirklich Gemeines über eine andere Person gesagt habe, ohne dass dies aus einer eigenen Unsicherheit heraus entstanden sei.
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8 Antworten auf „WWEs Reaktion auf schwaches Konzertsegment von Ricky Saints – ESPN streicht Bewertungsnoten bei WWE-Reviews – Maxxine Dupri spricht über Social-Media-Hass“
Ricky Saints war auch vor Vengeance Day nicht NXT Champion.
Er hat den Titel bereits im Dezember letzten Jahres bei Deadline an Oba Femi verloren.
Ganz ehrlich, das „Konzert“ von Ricky war aber auch echt kacke! 🤣
Scheinbar doch kein Fels, eher ein Kieselstein
Na wartet bis er als The Rick im Main Roster auftaucht.
@Wrestling Observer…wenn man sich an die Anfänge von Rocky zurückerinnert, dann hätte man das auch von diesem denken können. Der hat auch eine gewisse Zeit benötigt, um sich zu dem zu entwickeln, wie wir ihn später geliebt haben. Ob ein Saints das allerdings jemals wirklich schaffen kann/wird….keine Ahnung.
@Lobo, ich glaube es (wie mein Kommentar evtl. vorweg genommen hat) eher nicht. The Rock war im Jahr 2000 grad mal 28 Jahre alt. Und die Jahre 1999-2002 waren für finde ich der absolute Höhepunkt seiner Karriere. Ricky Starkz/Saints ist mittlerweile schon 36 und dümpelt immer noch in der C-Show herum. Hätte er sich bei AEW damals nicht ins Doghouse manövriert, wäre er vielleicht wenigstens dort in die Upper Card gekommen. In der Midcard war er ja schon etabliert, und hatte sogar eine kleine Fehde mit CM Punk bekommen.
@Waylon Mercy…dann braucht er aber auch einen Morty, wenner mit dem Namen auftreten sollte.
Ich hab Saints bei AEW immer gemocht. Ich finde der hat das gewisse Etwas und hätte bei AEW ein noch stärken Push verdient gehabt.
Diese Rock Vergleiche kommen ja auch nicht von irgendwoher, nur ist da auch dieser enorme Body Unterschied, in einen Rock passen zwei Rickys und deswegen wird er es auch bei WWE im Main Kader noch schwieriger haben als bei AEW.