AJ Styles soll lukratives AEW-Angebot gekannt haben
AJ Styles war laut einem Bericht „wohl darüber im Bilde“, dass AEW ihm ein lukratives Angebot mit vorteilhaftem Terminplan unterbreitet hätte, falls er sich zu weiteren Matches außerhalb von WWE entschieden hätte. Dies meldet Justin Barrasso von Undisputed unter Verweis auf Personen aus dem Umfeld des früheren WWE-Stars. Mit der Ankündigung, dass Styles im April in die WWE Hall of Fame aufgenommen wird, spricht jedoch wenig dafür, dass er in absehbarer Zeit noch einmal für eine andere Promotion in den Ring steigen wird. Barrasso zufolge war Styles sich bewusst, dass AEW-Besitzer Tony Khan bereit gewesen wäre, ein „substanzielles Angebot“ zu machen, das ihn nur begrenzt von seiner Familie ferngehalten hätte. Gleichzeitig wird betont, dass Styles seine Aussagen über den Wunsch, mehr Zeit zu Hause zu verbringen, ernst gemeint habe und nicht aktiv nach einem weiteren Run bei einer anderen Liga gesucht habe. Durch die feststehende Hall-of-Fame-Aufnahme würden mögliche Überraschungsauftritte, etwa bei AEW Revolution im März oder auch bei Double or Nothing im Mai, zusätzlich an Wahrscheinlichkeit verlieren. Parallel dazu hat Karl Anderson noch einmal deutlich gemacht, dass Styles’ Rücktritt aus seiner Sicht endgültig ist. Anderson und sein Tag-Team-Partner Luke Gallows wurden von WWE zur großen Tribute-Sendung für Styles bei WWE Raw eingeladen. Backstage nutzten Anderson und Styles die Gelegenheit, sich persönlich auszutauschen. In seinem Podcast „Talk’n Shop“ erklärte Anderson, dass die beiden im Alltag nur unregelmäßig Kontakt hielten, da Familienleben und Terminkalender im Vordergrund stünden. Im Gespräch schilderte Styles laut Anderson, dass vor allem anhaltende Nackenschmerzen und der allgemein angeschlagene körperliche Zustand ausschlaggebend für seine Entscheidung gewesen seien. Er habe gesagt, es sei „Zeit“, aufzuhören und sich künftig stärker auf die Unterstützung der nächsten Generation zu konzentrieren. Anderson räumte ein, dass er den Rücktritt zunächst nicht vollständig geglaubt und in seinem Podcast weiterhin über mögliche weitere Stationen von Styles – etwa bei AEW oder TNA – spekuliert habe. Im Nachhinein entschuldigte er sich bei den Hörerinnen und Hörern dafür, damit falsche Hoffnungen geschürt zu haben, und betonte, sein langjähriger Weggefährte sei „wirklich“ in den Ruhestand gegangen.
WWE muss Pläne für Elimination Chamber und WrestleMania nach Verletzung überarbeiten
Bronson Reed wurde nach der aktuellen Ausgabe von Raw direkt nach Birmingham, Alabama, geschickt, wo er sich voraussichtlich einer Operation an einem gerissenen Bizeps unterziehen wird oder sich bereits unterzogen hat. Der Austragungsort der Show wirkte sich dabei positiv aus, da Birmingham nur eine kurze Autofahrt vom Bundesstaat Georgia entfernt ist. Aktuell ist noch unklar, wie lange Reed ausfallen wird. Wie unter anderem auf Wrestling Observer Radio berichtet wurde, war Reed ursprünglich für das Elimination Chamber-Match vorgesehen und spielte zudem eine Rolle in den Planungen für WrestleMania 41. Dave Meltzer bestätigte dort nicht nur, dass Reed das Qualifikationsmatch gewinnen sollte, sondern legte sich auch auf den Zeitpunkt der Verletzung fest: Demnach habe sich der Bizepsriss bei einem „running sliding lariat“ ereignet, als Reed versuchte, einen Pinfall zu unterbrechen. Durch den verletzungsbedingten Ausfall muss WWE die weiteren Storyline- und Matchpläne, die ursprünglich um Bronson Reed herum aufgebaut waren, nun neu ausrichten. Ein konkreter Zeitplan für seine Rückkehr in den Ring liegt derzeit nicht vor. Im Bericht wird lediglich darauf hingewiesen, dass Athletinnen und Athleten nach einer vergleichbaren Bizepsverletzung typischerweise etwa sechs Monate pausieren, was allerdings keine offizielle Angabe zu Reeds individueller Ausfallzeit darstellt.
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