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Big E erklärt, warum er sich für ein Karriereende entschied
Big E hat noch einmal verdeutlicht, dass seine Entscheidung, nicht in den Ring zurückzukehren, in enger Abstimmung mit seinen behandelnden Ärzten getroffen wurde. Fast vier Jahre nach seinem Halswirbelbruch bei WWE SmackDown betrachtet er sich inzwischen offiziell als zurückgetreten. Zwar kann er nach eigener Aussage ein normales, weitgehend beschwerdefreies Leben führen, jedoch bildet sein Nacken nicht in dem Maße neue Knochensubstanz, wie es medizinisch wünschenswert wäre. Ein Comeback im Ring würde daher ein erhebliches Risiko darstellen.
In einem Gespräch mit „The Takedown“ auf Sports Illustrated erklärte Big E, dass seine Entscheidung intern schon lange gefallen war, bevor er sie öffentlich machte. Er schilderte unter anderem ein Gespräch mit Dr. Juan Uribe und weiteren Spezialisten, bei dem ihm dringend geraten wurde, auch im Falle einer formalen Ringfreigabe auf eine Rückkehr zu verzichten. Als Big E dem Arzt mitteilte, dass er selbst klar zu einem endgültigen Karriereende tendiere, sei diesem spürbar ein Stein vom Herzen gefallen. Für Big E war das ein wichtiges Signal, die fachliche Einschätzung ernst zu nehmen.
Trotz des abrupten Endes seiner aktiven Laufbahn zeigt sich Big E nicht verbittert. Er betont, dass er Ridge Holland, der den Suplex ausführte, bei dem die Verletzung entstand, keine Vorwürfe macht. Er sei dankbar, aktuell ohne anhaltende Schmerzen leben zu können. Gerade bei Veranstaltungen wie WrestleMania, wenn viele Veteranen und Legenden vor Ort sind, sei es für ihn ernüchternd zu sehen, wie viele vergleichsweise junge ehemalige Aktive mit dauerhaften Beschwerden zu kämpfen haben und auf Gehhilfen angewiesen sind. Vor diesem Hintergrund habe er für sich die Grenze gezogen, seine Gesundheit nicht weiter aufs Spiel zu setzen, auch wenn er seine Zeit als aktiver Wrestler und Athlet sehr geschätzt habe.
Komplett aus dem Wrestling-Umfeld hat sich Big E jedoch nicht zurückgezogen. Er arbeitet weiterhin für WWE, unter anderem als Teil der Übertragungen rund um Premium Live Events, bei denen er in Vor- und Nachberichten zu sehen ist. Außerdem kooperiert er mit der Datenanalyse-Firma SūmerSports und moderiert dort eine neue YouTube-Serie, die sich auf den NFL-Draft konzentriert.
Quellen: Sports Illustrated, WWE.
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3 Antworten auf „Big E erklärt, warum er sich für ein Karriereende entschied“
Er soll Manager von den Usos werden.
Wenn Manager, dann von einem neuen NXT Wrestler. Jevon, aber das ist zu spät. Einen Neuen der dann mal kommt.
Ich weiß nicht, ob er als Manager so geeignet wäre, da seine Mic-Skills doch auch eher überschaubar waren.