John Cena spricht über geänderte Pläne für sein letztes Jahr im Ring – Langjähriger WWE-Regisseur verstorben

19.02.26, von Jens "JME" Meyer

john cena wwe beitrag

Quelle: Staff Sgt. James Selesnick, John Cena 134616, bearbeitet, CC0 1.0

John Cena spricht über geänderte Pläne für sein letztes Jahr im Ring

John Cena hat in einem aktuellen Interview einige Einblicke in die kreativen Änderungen während seines letzten Wrestling-Jahres gegeben. Gegenüber dem No Contest Wrestling-Podcast erklärte er, dass AJ Styles ursprünglich gar nicht sein geplanter Gegner bei Crown Jewel 2025 in Australien gewesen sei. Stattdessen war zunächst ein Match gegen Drew McIntyre vorgesehen, bevor man sich intern umentschied, um den Zuschauenden einen eher „feel-good“-Moment zu bieten. Laut Cena reagierte man dabei bewusst auf Rückmeldungen und Daten aus dem Umfeld der Fans. Das Match gegen AJ Styles bei Crown Jewel 2025 enthielt zahlreiche Anspielungen auf frühere Gegner und Rivalitäten beider Wrestler. Cena betonte, dass die Reaktionen auf seinen letzten Run insgesamt schwankten: Nach einem Match mit Brock Lesnar seien viele Fans unzufrieden gewesen, während die Begegnung mit AJ Styles deutlich positiver aufgenommen worden sei. Hinzu kam eine kurze, drei Auftritte umfassende Programmlinie mit „Dom“, also Dominik Mysterio, die er als unterhaltsam beschrieb. Cena ging außerdem auf die Entwicklung seines Charakters ein. Ursprünglich war geplant, dass er beim Match gegen Cody Rhodes bei SummerSlam wieder klar als Face positioniert wird. Diese Wendung erfolgte schließlich bereits in der letzten Show vor dem Event und damit früher als vorgesehen. Für sein Match gegen Gunther erklärte Cena, die kreative Entscheidung, im entscheidenden Moment zu lächeln und per Submission aufzugeben, sei auf seinen eigenen Vorschlag zurückgegangen. Man habe bewusst nach einer radikalen Art gesucht, seine langjährige On-Air-Figur „zu beenden“ und den Charakter endgültig abzuschließen.

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Langjähriger WWE-Regisseur verstorben

Kerwin Silfies, der über Jahrzehnte maßgeblich das Erscheinungsbild der TV-Produktionen von WWE mitgeprägt hat, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Laut einem Bericht von PWInsider starb er am 17. Februar, nachdem er zuvor nicht öffentlich bekannte gesundheitliche Probleme gehabt hatte. Silfies arbeitete bereits viele Jahre im Fernsehen – unter anderem beim Sender Channel 39 in seinem Heimatstaat Pennsylvania –, bevor er Mitte der 1980er-Jahre zu WWE kam. Dort war er über einen langen Zeitraum als Regisseur im Einsatz und verantwortete unter anderem frühe Produktionen wie „Saturday Night’s Main Event“ und verschiedene Ausgaben von WrestleMania. In den vergangenen Jahren lebte er in Florida und blieb noch bis 2020 für ausgewählte WWE-Shows als Regisseur tätig. Im Zuge der Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie wurde er beurlaubt und kehrte anschließend nicht mehr zum Unternehmen zurück. Vor der Kamera war Silfies nur selten zu sehen, tauchte jedoch gelegentlich in Dokumentationen und Specials auf. Zudem war er 1996 Teil eines Segments bei Raw, als er im Rahmen des berüchtigten Steve Austin-Brian Pillman-„Gun-Angles“ telefonisch in die Show eingebunden wurde. In den 2000er-Jahren wurde außerdem die kurzlebige WWE-Figur „Kerwin White“, dargestellt von Chavo Guerrero, nach ihm benannt. Kollegen würdigten Silfies nach Bekanntwerden seines Todes öffentlich. So betonte Taz in einem Tribut, dass Silfies ein außergewöhnlicher Mensch und ein sehr engagierter Regisseur gewesen sei, mit dem er viele Jahre sowohl auf Tour als auch im Studio zusammengearbeitet habe. Er hob insbesondere dessen große Leidenschaft für hochwertiges Wrestling-Fernsehen hervor und schilderte, Silfies habe sogar einmal trotz eines Herzinfarkts im Studio weitergearbeitet, bevor der Ernst der Lage klar geworden sei. Taz sprach der Familie sein Beileid aus und äußerte den Wunsch, dass Silfies eines Tages in die WWE Hall of Fame aufgenommen wird.

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1 Antwort auf „John Cena spricht über geänderte Pläne für sein letztes Jahr im Ring – Langjähriger WWE-Regisseur verstorben“

Beast from the East sagt:

Eigentlich hatte WWE Cena schon durch Lesnar zweimal begraben. 2014 auf epische Art und Weise und spätestens dann 2025 bei diesem Palooza Squash Match was aber aufgrund der hingerotzten/nicht vorhandenen Storyline so null Relevanz hatte.

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