Rusev erklärt, warum er zur WWE zurückkehrte – Gab es Pläne für ein WrestleMania-Match gegen Bobby Lashley? – Rusev verpflichtet ehemaligen WWE-Wrestler für seine Wrestlingschule

17.02.26, von Thomas "Tommy" Windmann

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Adam Marantz/All Elite Wrestling, WMC AEWMIRO-CHAMP, bearbeitet, CC BY-SA 4.0

Rusev erklärt, warum er zur WWE zurückkehrte

Rusev hat in einem ausführlichen Interview die Hintergründe für seine Rückkehr zu WWE im Jahr 2025 erläutert, über seine Zeit bei AEW gesprochen und Pläne für eine eigene Wrestling-Schule (HIER) vorgestellt. Ein zentrales Motiv für sein Comeback bei WWE sei der Wunsch gewesen, wieder deutlich häufiger in den Ring zu steigen.

Im Gespräch in der Sendung „Insight with Chris Van Vliet“ erklärte Rusev, dass ihn insbesondere die längeren Auszeiten zum Ende seines AEW-Engagements belastet hätten. Er liebe einen vollen Terminplan, Touren und regelmäßige Matches. Als Beispiel nannte er die frühere WWE-Reisestruktur mit fünf Tagen pro Woche „on the road“, bei der man von Stadt zu Stadt reise, wrestle, mit dem Mietwagen weiterfahre und den Alltag permanent um Shows herum organisiere. Dieses „Grind“-Gefühl habe er vermisst und es sei ein wesentlicher Grund gewesen, warum er zu WWE zurückgekehrt sei: Er wolle sich wieder mit den besten Wrestlerinnen und Wrestlern messen und so oft wie möglich auftreten, inklusive Europa-Touren.

Gerüchte, er habe sich bei AEW grundsätzlich gegen Niederlagen gesperrt, wies Rusev zurück. AEW-Präsident Tony Khan hatte die Situation zuvor mit „unterschiedlichen Visionen“ beschrieben, dem Bulgaren aber zugleich alles Gute für seine Zukunft bei WWE gewünscht. Rusev selbst hob im Rückblick ein kurzes Match hervor, das seiner Ansicht nach zu wenig Beachtung findet: sein Auftritt gegen Fuego Del Sol in der ersten Ausgabe von „AEW Rampage“. Obwohl das Match nur rund zwei Minuten gedauert und offiziell als klare Dominanzleistung („Squash“) geplant gewesen sei, hätten sie es geschafft, das Publikum kurzzeitig an einen möglichen Überraschungssieg von Fuego glauben zu lassen. Für Rusev ist dies ein Beispiel dafür, wie man auch in sehr begrenzter Zeit Spannung und Emotion erzeugen könne.

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Im Vergleich zu seiner ersten WWE-Zeit sieht sich Rusev heute deutlich weiterentwickelt. Die gesammelte Erfahrung habe ihn im Ring besser gemacht. Aktuell deutet sich eine mögliche Fehde mit Oba Femi an: Bei „Raw“ kam es zuletzt zu einer Konfrontation zwischen beiden, auch wenn WWE bislang noch nicht offiziell klargestellt hat, welchem Brand Femi nach seinem Call-up von NXT dauerhaft zugeordnet wird.

Gab es Pläne für ein WrestleMania Match gegen Bobby Lashley?

Im Interview ging Rusev zudem auf eine seiner kontroversesten Storylines in WWE ein: die Fehde mit Bobby Lashley im Jahr 2019, in deren Mittelpunkt eine angebliche Affäre seiner Ehefrau Lana (CJ Perry) mit Lashley und Vorwürfe eines Sexsucht-Problems standen. Rusev berichtete, die Story sei ihm damals mit dem Versprechen eines WrestleMania-Matches präsentiert worden. Mit diesem Ziel vor Augen habe er der Ausrichtung zugestimmt, obwohl es nicht seine Lieblingsgeschichte gewesen sei. Ihm sei wichtig gewesen, dass es einen klaren Plan mit Tiefpunkt, Comeback und finalem Abschluss gebe. Ein entsprechendes WrestleMania-Match kam letztlich jedoch nicht zustande. Stattdessen bestritt er gegen Lashley ein Tables Match bei „WWE TLC“ sowie ein weiteres Match bei „Raw“ im Januar 2020, die beide an Lashley gingen. Die Storyline endete im Februar 2020, nachdem Liv Morgan zeitweise als weitere Partnerin von Lana in die Geschichte eingebunden worden war.

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Rusev verpflichtet ehemaligen WWE Wrestler für seine Wrestlingschule

Neben seiner aktuellen WWE-Rückkehr arbeitet Rusev an einem langfristigen Projekt außerhalb der großen TV-Bühne: Gemeinsam mit einem seiner Trainer eröffnet er in Nashville eine eigene Wrestlingschule. Die „KECH Pro Wrestling Academy“ soll Mitte März starten. Rusev bestätigte, dass der Ring bereits bestellt sei und das Gebäude feststehe, man steuere auf eine offizielle Eröffnung im genannten Zeitraum zu. Als weiteren Trainer konnte er den ehemaligen WWE-Wrestler Gangrel (David Heath) gewinnen, der dafür von Florida nach Nashville umzieht. Gangrel ist bereits als Head Coach bei Coastal Championship Wrestling in Florida tätig und bringt entsprechende Erfahrung mit.

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Rusev lobte Gangrel als verlässlichen Mentor, der ihn und andere Talente – darunter einen weiteren Wrestler aus Bulgarien – über Jahre unterstützt habe. In der neuen Academy solle Gangrel ein sehr „old-school“ geprägtes Training anbieten, das stark auf Grundlagen setzt. Dies sei aus Rusevs Sicht ein Bereich, in dem es vielen Nachwuchskräften fehle. Die Schule will bewusst ein breites Spektrum an Teilnehmenden ansprechen: von bereits erfahrenen Wrestlerinnen und Wrestlern bis hin zu Kindern ab etwa acht Jahren, die Wrestling als sportliche Aktivität kennenlernen möchten. Rusev zeigte sich im Interview „sehr begeistert“ von dem Projekt und betonte, dass er sich darauf freue, die nächste Generation auf diese Weise mit aufzubauen.

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4 Antworten auf „Rusev erklärt, warum er zur WWE zurückkehrte – Gab es Pläne für ein WrestleMania-Match gegen Bobby Lashley? – Rusev verpflichtet ehemaligen WWE-Wrestler für seine Wrestlingschule“

Ras sagt:

Er hätte die Indys bereisen können wir er möchte für den Grind, da hätte er sich auch nicht hinlegen sollen und noch nebenbei AEW Gehalt kassieren.

also kompletter BS.

Orton92 sagt:

Da hat er ja jetzt noch viel weniger! Bedeutungslosigkeit ist seine neue Heimat! Mit Reed, Powerhouse Hobbs, Lesnar, Oba usw stinkt er doch komplett ab!

Dino sagt:

Dass er Großteil seiner AEW Zeit verletzt war und dahee keine Matches hatte, hat er wohl vergessen?

DDP81 sagt:

nein, ein Großteil seiner AEW Zeit wollte er sich nicht hinlegen. ja ich weiss „Gerüchte“ aber Fakt ist, TK war ein großer Fan von ihn…. und er verdiente richtig gutes Geld.
ich glaube kaum, dass TK einfach nur keine Pläne hatte. am Ende soll er ja auch sauer gewesen sein, dass man Lanas Vertrag hat auslaufen lassen.

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